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Veröffentlicht am 30.04.2025

Unterhaltend, aber es ist noch Luft da

Heiress Takes All
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Inhalt: Ein Leben in Reichtum in einer liebevollen Familie, hatte für Olivia ein jähes Ende, als ihre Mutter sich scheiden lässt und sie plötzlich ohne alles dastehen. Als ihr Vater dann die Hochzeit mit ...

Inhalt: Ein Leben in Reichtum in einer liebevollen Familie, hatte für Olivia ein jähes Ende, als ihre Mutter sich scheiden lässt und sie plötzlich ohne alles dastehen. Als ihr Vater dann die Hochzeit mit Ehefrau Nummer 3 plant, steht für Olivia fest, dass sie ihren Vater bei der Luxushochzeit um ein paar Millionen erleichtern will. Dabei hilft ihr ihre geniale Diebescrew, aber plötzlich stehen noch ein paar andere Mitspieler auf dem Plan und drohen den Coup zu stören.

Meine Meinung: Das Buch ist wirklich sehr schön gestaltet mit dem Cover und dem schönen Buchschnitt, auch der Klappentext hatte mich direkt abgeholt.

Mir gefällt es, dass man direkt in die Geschichte geworfen wird und nach und nach auch Teile aus der Vergangenheit erfährt. Olivia blieb für mich zu Beginn etwas ungreifbar, irgendwo zwischen verwöhnten Töchterchen und Mastermind. Allerdings ist sie mir im Laufe der Geschichte sympathischer geworden, sehr realistisch finde ich ihre Gefühlswelt in Bezug auf die Trennung und die Scheidung der Eltern.

Die Geschichte bietet tatsächlich viele Wendungen da beim Coup nicht alles rund läuft, für mich waren die Wendungen teils vorhersehbar. Trotzdem die Story-Line einiges an Tempo hat, gab es für mich zwischendurch auch Längen. Gut gelungen war für mich aber die Wendung am Ende, das hat die Geschichte zum Ende nochmal abgerundet.

Grundsätzlich muss man hier aber auch einen Blick auf die Altersempfehlung richten, hier sollen Leser ab 14 Jahren angesprochen werden. Mich persönlich konnte die Geschichte nicht komplett abholen, trotzdem hat es mich gut unterhalten.

Fazit: Unterhaltend, aber konnte mich nicht komplett abholen.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Anders als erwartet, aber gute Rezepte

SOS Familienküche
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Inhalt: Schnell essen auf den Tisch, dass mit wenigen Zutaten auskommt, allen schmeckt und sich gut in den Familienalltag integrieren lässt.

Meine Meinung: Abwechslungsreiche Rezeptideen, die vielfältig ...

Inhalt: Schnell essen auf den Tisch, dass mit wenigen Zutaten auskommt, allen schmeckt und sich gut in den Familienalltag integrieren lässt.

Meine Meinung: Abwechslungsreiche Rezeptideen, die vielfältig und gesund sind. Im Abgleich mit dem Realitätscheck und meiner Erwartung nach der Beschreibung muss ich für mich Abstriche machen. Vielleicht habe ich mit unter SOS Familienküche etwas Anderes bzw. schnelleres und einfacheres vorgestellt oder es passt einfach nicht zu unserer Familienküche.

Die Zutaten passen nicht immer zu meinem klassischen Vorratsschrank, was aber beim Wocheneinkauf gut berücksichtigt werden kann, für mich aber dann weniger unter spontan fällt. Dafür kommen die meisten Rezepte wirklich mit wenig Zutaten aus.

Die Rezepte sind alle gut beschrieben und das Kochbuch ist ansprechend gestaltet. Die Rezepte die ich getestet habe waren verständlich, gut umzusetzen und auch lecker. Die Rezeptideen fand ich nicht schlecht, auch wenn ich einiges schon so oder ähnlich kannte. Allerdings kochen wir auch sehr gerne und haben bereits einige Kochbücher in unserer Bibliothek.

Fazit: Leckere Rezepte, allerdings vom SOS-Charakter teils anders als der Titel vermuten lässt.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Tipps um die Angst gehen zu lassen

Sag deiner Angst, sie kann gehen!
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Inhalt: Die Autorin gibt ihre in „Sag deiner Angst, sie kann gehen!“ in 33 Sätzen verschiedene Ansätze mit der eigenen Angst besser umzugehen oder diese sogar zu besiegen. Dabei greift sie auf eigene Erfahrungen ...

Inhalt: Die Autorin gibt ihre in „Sag deiner Angst, sie kann gehen!“ in 33 Sätzen verschiedene Ansätze mit der eigenen Angst besser umzugehen oder diese sogar zu besiegen. Dabei greift sie auf eigene Erfahrungen zurück und schafft es die Botschaft in einem einfühlsamen Ton zu transportieren.

Meine Meinung: Die Gestaltung des Buches gefällt mir sehr gut, zu Beginn werden die Basics rund um den Nutzen und die Entstehung von Angst erläutert. Danach bauen die 33 Sätze auf Erfahrungen und Strategien der Autorin auf. Alles ist in kurzen Kapitel gehalten und verständlich geschrieben. Besonders gut gefallen hat mir der einfühlsame Ton, mit der die Inhalte vermittelt werden. Die Ansätze im Buch sind vielfältig, daher denke ich das jeder sich irgendwo wiederfindet bzw. eine Ansatz für sich finden kann.

Wie die Autorin selber sagt, soll und kann das Buch kein Ersatz für eine Therapie sein, wer sich ein wenig mit der Materie beschäftigt hat, findet hier aber vielleicht vieles was schon bekannt ist. Allerdings gibt es hilfreiche Tipps und dienst sozusagen als Ich würde sagen es findet sich hier eine schöne Sammlung mit guten Tipps und verschiedenen Leitsätzen, die einem im Alltag unterstützen können.

Ansprechend finde ich, dass die Autorin hier auch ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse miteinfließen lässt. Dadurch finde ich es ansprechender und man merkt, dass viel Herzblut in dem Buch steckt.

Fazit: Übersichtliche Sammlung von Tipps und Sätzen im Umgang mit der Angst, bei der die Erfahrungen der Autorin einfließen.

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Spannung im Paradies

The Surf House
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Inhalt: Nachdem Bea erkannt hat, dass ihr Model-Job nicht das Leben ist was sie sich wünscht, will sie ihr Leben neu ordnen. Doch nach einem Vorfall in den Straßen von Marrakesch hat sie weder Geld noch ...

Inhalt: Nachdem Bea erkannt hat, dass ihr Model-Job nicht das Leben ist was sie sich wünscht, will sie ihr Leben neu ordnen. Doch nach einem Vorfall in den Straßen von Marrakesch hat sie weder Geld noch Reisepass und ist auf die Hilfe einer Fremden angewiesen. So kommt sie ins Surf House und scheint im Paradise zu sein, bis die traumhafte Atmosphäre von Sonne, Strand und Surfern plötzlich immer mehr Risse bekommt.

Meine Meinung: Das Cover fängt die Atmosphäre von Urlaubsfeeling und Thriller bereits gut ein und passt gut zu der Geschichte. Der Schreibstil ist angenehm und die Geschichte startet direkt spannend in den Straßen von Marrakesch. Die Geschichte lebt von den Charakteren und dem Rätsel um Savannahs Verschwinden, wobei hier die wahren Absichten der Protagonisten lange im Verborgenen bleiben, so war ich als Leser immer skeptisch ob ich den Figuren trauen konnte. Am Ende werden die losen Ende spannend und wendungsreich miteinander verwoben. Für mich gab es im mittleren Teil ein paar Längen und es war für mich insgesamt eher ein Spannungsroman als ein klassischer Thriller.

Bea hat mir als Charakter gut gefallen, sie macht eine glaubwürdige Entwicklung durch. Zu Beginn wirkt sie eher unsicher und verloren, am Ende habe ich richtig mit ihr mitgefiebert gerätselt. Durch verschiedene Wendungen und die undurchsichtigen Nebencharaktere, hatte ich immer neue Theorien zu den Ereignissen. Gut gelungen finde ich das Ende, weil für mich alles logisch zusammengefunden wurde. Das Setting im Surfhouse in Marokko hat eine tolle Stimmung transportiert und die Beschreibungen haben es richtig lebendig gemacht.

Fazit: Urlaubsfeeling mit Thriller Momenten, unterhaltsam und wendungsreich.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Gesellschaftskritisch, humorvoll und trifft es gut

Geht so
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Inhalt: Unglücklich gefangen in ihrem Bullshit-Job bei einer Werbeagentur in Madrid, versucht Marisa im täglichen Hamsterrad zu überleben. Bis das Teambuilding-Wochende ihre bisherige Ablenkung durch Beruhigungsmittel ...

Inhalt: Unglücklich gefangen in ihrem Bullshit-Job bei einer Werbeagentur in Madrid, versucht Marisa im täglichen Hamsterrad zu überleben. Bis das Teambuilding-Wochende ihre bisherige Ablenkung durch Beruhigungsmittel und sinnfreie YouTube-Videos auf die Probe stellt.

Meine Meinung: Das Cover und der Klappentext hat mich direkt abgeholt und schnell findet man sich in einigen Punkten in der Geschichte wieder. Ein Roman der nicht jeden begeistern oder direkt abholen wird.

Der witzige und überspitze Schreibstil hat mich direkt abgeholt. Dabei gibt es meist Einblicke in den inneren Monolog der Hauptprotagonistin Marisa. Die Protagonistin Marisa ist gefangen in ihrem „Bullshit-Job“ und überlebt scheinbar nur durch Ablenkung durch Youtube-Videos und Psychopharmaka du Alkohol. Dabei scheint ihr Job völlig sinnentleert und mehr durch Schein als durch Sein zu überzeugen. Dabei hat sich sie parallel zur Entfremdung ihres Jobs scheinbar auch selber verloren.

Neben Marisa sind alle typischen Stereotypen des klassischen Büroalltags vertreten, dabei scheint jeder austauschbar und definiert durch seine Jobbezeichnung. Eine erfrischende Abwechslung bietet da Pablo und Elena, die wie ein Rettungsanker im ganzen Strudel der Eintönigkeit fungieren.

Ein richtiges Potpourri an Gesellschaftskritik trifft auf eine humorvolle und sarkastische Erzählung. Vom kapitalistischen-patriarchalen Strukturen, der Leistungsgesellschaft bis hin zum vermeintlich perfekten Lebensalltag in Social-Media werden viele Themen aufgegriffen und überspitz kritisiert.

Der Höhepunkt erreicht die Geschichte im Team-Building-Wochenende, bei dem sich letztendlich Marisas persönliche Ausweichmethoden auf das gesamte Team überträgt. Für mich hatte die Geschichte in der zweiten Hälfte etwas an Fokus verloren und Marisas innere Monologe schweiften ab, ähnlich dem scrollen durch Social-Media. Das Ende konnte mich nicht komplett überzeugen, hier hätte ich mehr eine selbstbewusste Entscheidung erwartet, als ein dem Schicksal geschuldete Auflösung.

Trotzdem bleibt bei mir ein Nachklang, der mich zum Nachdenken und Reflektieren anhält.

Fazit: Humorvoll, gesellschaftskritisch und laut, dabei ein starker Anfang mit etwas schwächeren Ende.

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