Überraschendes Highlight
The Sharp Edge of Silence – Gefährliches SchweigenWer wirst du an der Lycroft Phelps sein? ✨ Dieser Frage müssen sich alle Lycroft-Bewerber stellen, wenn sie an dem renommiertesten Internat des Landes angenommen werden. Doch hinter der schönen Fassade ...
Wer wirst du an der Lycroft Phelps sein? ✨ Dieser Frage müssen sich alle Lycroft-Bewerber stellen, wenn sie an dem renommiertesten Internat des Landes angenommen werden. Doch hinter der schönen Fassade herrscht eine toxische Männlichkeitskultur unter den Schüler*innen, die sexuelle Übergriffe begünstigt und verharmlost …
„The Sharp Edge of Silence“ hat mich zerstört. Es war brutal, beklemmend und ehrlich. Und hat mich als ein Tränen-unterdrückendes-Chaos hinterlassen. Und ich kann wirklich nichts anderes sagen als: Lest das Buch. Aber bitte lest zuerst die Triggerwarnung, denn diese Geschichte ist keinesfalls leicht.
Das Buch erzählt abwechselnd aus drei Perspektiven. Max ist ein Stipendiat, der einfach nur zu den beliebten Kids dazugehören will. Charlotte ist eine optimistische und ziemlich naive Schülerin, die mit ihrer rosarotem Brille durchs Leben läuft. Und Q? Qs Perspektive ist das brutale Ergebnis der toxischen Männlichkeit und Vergewaltigungskultur an der Lycroft Phelps.
Q hat mich fertiggemacht. Ihre Geschichte ist ohne Zweifel die ergreifendste. Die Art und Weise, wie sehr ich mit ihr mitgefühlt habe, ist schon fast gruselig. Ihr Hilflosigkeit war meine Hilflosigkeit, ihre Wut war meine Wut, ihre Heilung war meine Heilung.
Cameron Kelly Rosenblums hat mit „The Sharp Edge of Silence“ ein düsteres Buch geschrieben, das Vergewaltigungskultur und toxische Männlichkeit emotional schonungslos darstellt. Viele Schüler sind schlimm. Wirklich schlimm. Und sie machen Fehler. Schlimme Fehler. Aber es fühlte sich so verdammt echt an. Und es verdeutlicht auch, das Schweigen mitschuldig macht. Das Wegsehen mitschuldig macht. Es ist keine leichte Lektüre, aber es ist ein Buch, das man gelesen haben muss.