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Veröffentlicht am 28.01.2024

Überraschendes Highlight

The Sharp Edge of Silence – Gefährliches Schweigen
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Wer wirst du an der Lycroft Phelps sein? ✨ Dieser Frage müssen sich alle Lycroft-Bewerber stellen, wenn sie an dem renommiertesten Internat des Landes angenommen werden. Doch hinter der schönen Fassade ...

Wer wirst du an der Lycroft Phelps sein? ✨ Dieser Frage müssen sich alle Lycroft-Bewerber stellen, wenn sie an dem renommiertesten Internat des Landes angenommen werden. Doch hinter der schönen Fassade herrscht eine toxische Männlichkeitskultur unter den Schüler*innen, die sexuelle Übergriffe begünstigt und verharmlost …

„The Sharp Edge of Silence“ hat mich zerstört. Es war brutal, beklemmend und ehrlich. Und hat mich als ein Tränen-unterdrückendes-Chaos hinterlassen. Und ich kann wirklich nichts anderes sagen als: Lest das Buch. Aber bitte lest zuerst die Triggerwarnung, denn diese Geschichte ist keinesfalls leicht.

Das Buch erzählt abwechselnd aus drei Perspektiven. Max ist ein Stipendiat, der einfach nur zu den beliebten Kids dazugehören will. Charlotte ist eine optimistische und ziemlich naive Schülerin, die mit ihrer rosarotem Brille durchs Leben läuft. Und Q? Qs Perspektive ist das brutale Ergebnis der toxischen Männlichkeit und Vergewaltigungskultur an der Lycroft Phelps.

Q hat mich fertiggemacht. Ihre Geschichte ist ohne Zweifel die ergreifendste. Die Art und Weise, wie sehr ich mit ihr mitgefühlt habe, ist schon fast gruselig. Ihr Hilflosigkeit war meine Hilflosigkeit, ihre Wut war meine Wut, ihre Heilung war meine Heilung.

Cameron Kelly Rosenblums hat mit „The Sharp Edge of Silence“ ein düsteres Buch geschrieben, das Vergewaltigungskultur und toxische Männlichkeit emotional schonungslos darstellt. Viele Schüler sind schlimm. Wirklich schlimm. Und sie machen Fehler. Schlimme Fehler. Aber es fühlte sich so verdammt echt an. Und es verdeutlicht auch, das Schweigen mitschuldig macht. Das Wegsehen mitschuldig macht. Es ist keine leichte Lektüre, aber es ist ein Buch, das man gelesen haben muss.

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Veröffentlicht am 19.11.2023

Ganz große Mona Kasten Liebe

Fallen Princess
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Mona Kasten did it again. Sie kam, ich sah, ich brauche es. Mona hat mein Herz vor vielen Jahren für sich beansprucht. Sie hat sich mit der Again-Reihe in mein Herz geschrieben, sich mit der Maxton Hall-Reihe ...

Mona Kasten did it again. Sie kam, ich sah, ich brauche es. Mona hat mein Herz vor vielen Jahren für sich beansprucht. Sie hat sich mit der Again-Reihe in mein Herz geschrieben, sich mit der Maxton Hall-Reihe verfestigt und mit der Scarlet Luck-Reihe komplett festgesetzt. Und auch mit „Fallen Princess“ hat sie meine Erwartungen übertroffen. Ich meine, Academy-Setting, Magie und Intrigen? Nennt mir ein besseres Trio!

𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Eigentlich hat die siebzehnjährige Zoey einen genauen Plan von ihrem Leben. Na ja, zumindest bis sie den Tod eines Mitschülers voraussieht und sich ihr Leben damit völlig auf den Kopf stellt. Statt die Gaben ihrer Mutter zu erben, erwacht die Todesmagie in ihr. Und als wäre das nicht schon Strafe genug, wird ihr ausgerechnet Dylan Dae Parker als Mentor zur Seite gestellt …

𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:
Monas Schreibstil war wie immer unglaublich einnehmend und hat mich mit jedem einzelnen Wort verzaubert. Ehrlich, ich würde am liebsten zwischen die Seiten krabbeln und für immer an der Everfall Academy bleiben. Man fiebert einfach
So unglaublich stark mit - und zwar bei der kompletten Achterbahn der Gefühle. Vorab: Wer hier viel Romance erwartet, wird ein bisschen enttäuscht, weil hier ganz klar der Fantasyaspekt im Vordergrund steht und der Slowburn-Romance-Anteil im Hintergrund gehalten wird. Ich persönlich fand das aber mal eine wirklich gelungene Abwechslung. Schon zu Beginn taucht man direkt in die magische Atmosphäre ein und lernt das Magiesystem ein wenig besser kennen. Ich hätte mir zwar gerne ein paar mehr Details zu den einzelnen Gaben und Häusern gewünscht, bin mir aber sicher, das wir im Laufe der Reihe mehr erfahren werden.

Am spannendsten fand ich jedoch Zoeys beeindruckende Entwicklung. Denn aus der einst verwöhnten und unnahbaren Ratsprinzessin hat sich eine unglaublich sympathische und bodenständige Person entwickelt, die auch ihren Gefühlen mal freien Lauf lässt. Dylan Dae Parker ist von Anfang an dieser Villain-Charakter, dem man einfach verfallen muss. Geht gar nicht anders. Man bekommt zwar nicht ganz so viel von ihm mit, aber auch hier bin ich gespannt, was die Reihe noch bereithält. Und ganz ehrlich? Es hat halt einfach trotzdem gereicht, dass ich jetzt einen kleinen Crush auf ihn habe. Und die Spannung zwischen den beiden? Zum Zerreißen nahe!

Aber nicht nur die Protagonisten sind ein Fest, sondern auch der Plot. Immer wenn ich gedacht habe, dass ich weiß, wie der Fall aufgelöst wird, kam ein Plottwist, der mir das genaue Gegenteil bewiesen hat. Kurzgesagt: Ich freue mich auf das nächste Abenteuer von Zoey von Dylan!

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Veröffentlicht am 01.08.2023

Eine absolute Überraschung - im positiven Sinne!

Easton High 1: Dear Love I Hate You
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𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Aveena Harper wollte eigentlich nichts anderes als einfach ihren Frust runterzuschreiben, was sollte dabei schon schief gehen? Na ja, wie sich herausstellte so einiges, angefangen mit einem ...

𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Aveena Harper wollte eigentlich nichts anderes als einfach ihren Frust runterzuschreiben, was sollte dabei schon schief gehen? Na ja, wie sich herausstellte so einiges, angefangen mit einem Feueralarm bis hin zu einem Hassbrief, der erst verschwindet und dann mit einer Antwort wieder seinen Weg zu ihr findet …

𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:
Hand auf Herz, wie oft habt ihr euch schon gedacht: „Nur noch ein Kapitel!“, und dann war das Buch plötzlich zu Ende und ein paar Stunden rum? Für mich ist „Dear Love I hate you“ die Definition von „nur noch ein Kapitel“. Ich bin ehrlicherweise immer noch überrascht und einfach nur perplex, dass ich das Buch wirklich in einem Rutsch gelesen habe. Aber ganz ehrlich? Bei dem gefühlvollen Schreibstil, den überraschenden Wendungen und den einnehmenden Protagonisten? Kein Wunder! Xaviers und Aveenas hat eine so starke Sogwirkung, dass ich das Buch einfach nicht aus den Händen legen konnte.

Aveena ist einerseits diese liebenswerte und verständnisvolle Person und andererseits diese freche Person, die sich nie unterkriegen lässt. Eine Person, die man einfach ins Herz schließen muss. Xavier hingegen ist einerseits dieser mysteriöse Badboy aber andererseits dieser sensible Typ, der jedermanns Herz zum Schmelzen bringt. Aber das Beste? Die Dynamik zwischen den beiden und zwar sowohl im realen Leben als auch in den Briefen - aber besonders in den Briefen. Diese Art von Verletzlichkeit, aber auch von gegenseitigem zum Lachenbringen war einfach echt. So perfekt echt.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
„Dear Love I hate you“ hat mich vom ersten bis hin zum letzten Wort gefesselt und sich binnen Sekunden in mein Herz geschlichen. Und diese Brieffreundschaft? Einfach p-e-r-f-e-k-t!

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Veröffentlicht am 04.06.2023

Liebe es, obwohl ich es vermutlich nicht sollte

King of Battle and Blood
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𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Isolde wollte nie heiraten. Schon gar nicht einen Vampir. Doch um das Königreich ihres Vaters zu retten, soll sie Adrian Aleksandr Vasiliev heiraten - den Vampirkönig. Und als wäre das nicht ...

𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Isolde wollte nie heiraten. Schon gar nicht einen Vampir. Doch um das Königreich ihres Vaters zu retten, soll sie Adrian Aleksandr Vasiliev heiraten - den Vampirkönig. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, ist da noch diese verflixte Anziehung, die sich einfach nicht unterdrücken lässt. Sie darf sich nicht verlieben, denn sie hat eine Mission. Doch in ihrer neuen Heimat stellt sie schnell fest, dass nichts so ist, wie es scheint …

𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:
Ehrlicherweise traue ich mich kaum, das zu sagen, aber ich habe „King of Battle and Blood“ geliebt. Ist die Geschichte vorhersehbar? Ja. Kann man die Handlung in wenigen Sätzen zusammenfassen? Auch ja. Gab es zu viele spicy Szenen? Auf jeden Fall. Ist das tragisch? Nein, denn ich habe zu „King of Battle and Blood“ wegen der Vampire, dem Drama, der Action und natürlich dem Romanceanteil gegriffen. Und ganz ehrlich? Jedes einzelne Kapitel hat mich verdammt gut unterhalten. Auch wenn Isoldes und Adrians Geschichte gut von anderen Büchern beeinflusst wurde.

Mit „A Touch of Darkness“ hatte ich so meine Probleme, aber mit „King of Battle and Bllod“ hat Scarlett St. Clair gezeigt, wie gut sie eigentlich schreiben kann. Den Aufbau der neun Häuser von Cordova fand ich einfach nur perfekt. Richtig schön bildlich, aber nie zu überwältigend. Und die Charaktere? Isolde ist eine Prinzessin, die überhaupt nicht dem Klischee entspricht. Sie ist ein Chaos, und ihr Kopf ist ständig im Widerspruch mit ihrem Herzen, aber gleichzeitig ist sie eine knallharte Königin, die sich von niemandem etwas gefallen lässt und ihr Herz auf der Zunge trägt. Und Mister Adrian Aleksandr Vasiliev? Mein Enemies-to-Lovers Herz ist explodiert voller Spannung und dem „ich würde die Welt zu Achse verbrennen, wenn dich jemand anfasst“-Verhalten.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Wahrscheinlich sollte ich Isoldes und Adrians Geschichte nicht so unglaublich sehr lieben, wie ich es tue, aber was soll ich sagen? I‘m obsessed! Ich meine ja, die Handlung ist vorhersehbar und besteht zu 80% aus Spicy-Szenen, aber who cares? Ich hab’s durchgesuchtet, geliebt und bin schon super gespannt, was der zweite Band zu bieten haben wird.

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Veröffentlicht am 04.06.2023

Festival meets ernste Themen

Where Summer Stays (Festival-Serie 1)
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𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Charlie und Social Media? Zwei Dinge, die überhaupt nicht zusammen passen. Aber um wegzukommen, würde sie alles tun - auch vom Klassikradio auf ein riesiges Rockfestival geschickt zu werden. ...

𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀:
Charlie und Social Media? Zwei Dinge, die überhaupt nicht zusammen passen. Aber um wegzukommen, würde sie alles tun - auch vom Klassikradio auf ein riesiges Rockfestival geschickt zu werden. 4 Tage um durchzuatmen, 4 Tage um von Menschenmassen erdrückt zu werden und 4 Tage, um diesen faszinierenden Typen mit den unzähligen Tattoos und dem Eyeliner näher zu kommen …

𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:
Was haben Liebe, Mut und ein Festival gemeinsam? Genau, Charlies und Levys Geschichte aus „Where Summer Stays“ ☺️! Mit ihrer einfühlsamen Geschichte konnte mich Ivy schon direkt zu Beginn fesseln, doch mit ihrem ehrlichen und zerbrechlichen Schreibstil wurde ich komplett in ihren Bann gezogen.

Charlie und Levy sind zwei Menschen, die mit Ängsten, Zweifeln und Problemen zu kämpfen haben. Während Levy nach außen hin dieser coole Typ ist, ist er nach innen ein absolut sensibler Typ, der kein Problem mit Tränen hat und auch mal Schwächen zulässt. Und auch Charlie hat ihre Päckchen zu tragen, doch für das Praktikum will sie sich ihrer Ängsten stellen und hat dabei die tollsten Freundinnen an ihrer Seite. Die beiden zusammen? Etwas ganz Besonderes, das die besten und neuen Seite an dem jeweils anderen hervorbringt. Aber auch das Setting ist einfach nur traumhaft schön und ganz ehrlich? Mit Ivys Beschreibungen hatte ich fast das Gefühl, selbst vor Ort mit den Leuten mitzufeiern und mitzufiebern. Kurzgesagt Eine perfekte und authentische Atmosphäre mit Wohlfühlvibes.

Aber mein persönliches Highlight war der Umgang mit ganz bestimmten Thematiken. Ich fand es schön, dass die Themen einen Raum und einen Prozess bekommen haben, den sie auch gebraucht haben, um intensiv aufgearbeitet und verstanden zu werden. Absolut genialer Umgang mit mentalen Themen!

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