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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.07.2025

Schwierig

Das Geschenk des Meeres
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Zum Inhalt:
Am Strand von Skerry wird ein lebloser Junge angeschwemmt, der dem verschwunden Kind von Lehrerin Dorothy unglaublich ähnlich sieht. Ihr Sohn war ins Meer gegangen und ward nie mehr gesehen. ...

Zum Inhalt:
Am Strand von Skerry wird ein lebloser Junge angeschwemmt, der dem verschwunden Kind von Lehrerin Dorothy unglaublich ähnlich sieht. Ihr Sohn war ins Meer gegangen und ward nie mehr gesehen. Ausgerechnet Dorothy nimmt den Jungen bei sich auf, zu mindestens bis die Herkunft geklärt ist. Erstaunlicherweise war damals und auch heute jeweils der Fischer Joseph anwesend, was natürlich Fragen im Dorf aufwirft. Damals haben sich Dorothy und Joseph erbittert gestritten, aber keiner weiß warum. Und warum wurden sie nie ein Paar, wo doch jeder sieht, dass sie sich sehr mögen.
Meine Meinung:
Ich habe das Buch als recht düster empfunden. Dorothy hat sich vom Verschwinden des eigenen Kindes immer noch erholt, wie auch, wenn ein Kind spurlos verschwindet. Dass sie nun ein Kind aufnimmt, dass ihrem Kind so ähnlich sieht, erstaunt alle im Dorf. Ich bin ehrlich, ich weiß nicht, ob ich das Buch zu Ende gelesen hätte, hätte ich das Buch gehabt. Als Hörbuch fällt mir das Dranbleiben leichter. So richtig ist der Stoff bei mir nicht angekommen. Lag es am Setting, an der düsteren Stimmung, den Protagonisten mit denen ich nicht warm wurde? Ich weiß es nicht, vielleicht eine Mischung aus allem. Gelesen war es gut, aber sich richtig begeistert hat mich das Buch nicht.
Fazit:
Schwierig

Veröffentlicht am 11.07.2025

Unterhaltsam

Und plötzlich ist es wunderbar
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Zum Inhalt:
Edie hatte eigentlich mit Schauspieler Elliot Schluss gemacht, doch jetzt steht er ausgerechnet an Weihnachten vor der Tür. Ein Blick genügt und beide wissen, dass es diesmal gelingen könnte. ...

Zum Inhalt:
Edie hatte eigentlich mit Schauspieler Elliot Schluss gemacht, doch jetzt steht er ausgerechnet an Weihnachten vor der Tür. Ein Blick genügt und beide wissen, dass es diesmal gelingen könnte. Doch nicht nur ein Ozean liegt zwischen ihnen, auch die Klatschpresse ist hinter ihnen her und es wird richtig dreckig, so dass Edie sich fragt, ob das ganze nicht nur ein Traum bleiben sollte.
Meine Meinung:
Das Buch, besser in meinem Fall Hörbuch, ist einfach sehr erfrischend geschrieben. Man sieht die Protagonisten förmlich vor sich und blickt, wenn auch nur romanhaft, hinter die Kulissen eines berühmten Menschen und sieht, dass diese es auch nicht immer leicht haben. Ich finde, dass dieses Buch durchaus Potenzial hat auch filmisch umgesetzt zu werden, denn da ist echt Unterhaltungswert drin. Scheinbar gibt es auch Vorgängerbände, die habe ich aber nicht vermisst.
Fazit:
Unterhaltsam

Veröffentlicht am 10.07.2025

Ungewöhnliche Geschichte

Anna oder: Was von einem Leben bleibt
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Zum Inhalt:
Über seine Urgroßmutter weiß der Autor nicht viel. Es gab einige Fotos, Poesiealbum, Postkarten, eine Kaffeeservice, einen Verlobungsring. Doch wie soll man daraus eine ein Geschichte erzählen? ...

Zum Inhalt:
Über seine Urgroßmutter weiß der Autor nicht viel. Es gab einige Fotos, Poesiealbum, Postkarten, eine Kaffeeservice, einen Verlobungsring. Doch wie soll man daraus eine ein Geschichte erzählen? Aber nach einer gewissen Zeit ergibt sich immer mehr ein Bild einer eigentlich gewöhnlichen Frau, die ein doch ungewöhnliches Leben geführt hat, weil sie sich gegen alle Widerstände nahm was sie wollte.
Meine Meinung:
Anna ist eine Frau, die ich persönlich gerne kennengelernt hätte, so ungewöhnlich wie sie für ihre Zeit war, so sympathisch wirkte sie auf mich. Natürlich hat der Autor sich die Freiheit genommen, Dinge zu ergänzen, da ihm nur wenig Informationen vorlagen. Nebenher bekommt man eine Geschichtsreise dazu und das hat mich auch noch fasziniert. Schön finde ich den Gedanken, ein Buch zu schreiben, damit eine Person nicht in Vergessenheit gerät. Ich hatte die Hörbuchversion und fand diese auch gut gelesen.
Fazit:
Ungewöhnliche Geschichte

Veröffentlicht am 04.07.2025

Unbedingt lesen

Als die Freiheit starb – Resignation
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Zum Inhalt:

Statt dem Land of the brave ist Amerika nun ein Land der Beschränkungen und totaler Überwachung. Adriana, die Latina ist, hat nur einen guten Status, da sie mit einem weißen Regierungsbeamter ...

Zum Inhalt:

Statt dem Land of the brave ist Amerika nun ein Land der Beschränkungen und totaler Überwachung. Adriana, die Latina ist, hat nur einen guten Status, da sie mit einem weißen Regierungsbeamter verheiratet ist. Ihr Sohn, der Autist ist kann nicht mal entsprechend diagnostiziert werden, da der Vater fürchtet, dass er dann keine Rechte mehr haben wird. Ein Bombenanschlag der sogenannten Freedom Fighters stellt Adrianas Leben plötzlich völlig auf den Kopf.

Meine Meinung:

Ich war echt gespannt, wie dieses Buch wohl sein wird, denn ich kenne die Autorin halt durch ihre Thriller-Serien und diese sind schon fantastisch. Hier liegt nun eine ganz andere Art von Buch vor, ein dystopischer Roman und was soll ich sagen? Ich bin einfach begeistert. Zwar schnürt es einem oft die Kehle zu, fühlt man sich an vergangene Zeiten erinnert, aber leider auch mit dem Gefühl, dass manche Länder wieder genau auf solche Zustände zusteuern. Eine totale Überwachung, ein rassistisches System, keine Vielfalt mehr, Einschränkung von Persönlichkeitsrechten oder Bewegungsfreiheit, all das scheint die Mächtigen des Staates als der richtige Weg zu sein und nur wenige begehren auf, aber ich habe ja Hoffnung auf die nachfolgenden Bände, dass es vielleicht wieder besser wird. Die Hauptprotagonistin Adriana ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich habe mit ihr gelitten, gerade was auch ihren Sohn angeht. Ich hatte zeitweise fast das Gefühl einen Thriller zu lesen, weil das Buch mich so gefesselt hat. Für mich ist das Buch ganz großes Kino und sollte unbedingt gelesen werden.

Fazit:

Unbedingt lesen

Veröffentlicht am 02.07.2025

Nicht uninteressant

Die Hummerfrauen
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Zum Inhalt:
Mina zieht es nach einem Verlust zurück nach Maine, wo sie vor Jahren immer glücklich war. Dort trifft sie auf Ann und Julie, aber auch auf ihren Jugendfreund Sam. Ann ist die älteste Hummerfischerin ...

Zum Inhalt:
Mina zieht es nach einem Verlust zurück nach Maine, wo sie vor Jahren immer glücklich war. Dort trifft sie auf Ann und Julie, aber auch auf ihren Jugendfreund Sam. Ann ist die älteste Hummerfischerin von Stone Harbor und ist hart zu sich und anderen, Julie hat nach einem schweren Unfall zurück ins Leben gefunden und drängt sich in jedes Leben deren, die ihrer Meinung nach Hilfe benötigen.
Meine Meinung:
Ja, das Cover hat mich als erstes eingefangen, sieht es doch so ungewöhnlich aus. Der Klappentext hat mich nur bedingt beeindruckt. Das Buch, die Geschichte, umfasst einige Jahre aus dem Leben der drei Frauen, mal schicksalshaft, mal traurig, mal lustig. Nebenher erfährt man auch noch einiges über die Hummerfischerei. Der Schreibstil ist lebhaft und bildhaft, so dass man eine gute Vorstellung von der Umgebung und auch den Frauen bekommt und natürlich nicht zuletzt von Mr. Darcy.
Fazit:
Nicht uninteressant