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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2026

Nicht so meins

Können Sie mich sehen?
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Zum Inhalt:
Topmanager leben in anderen Sphären. Jeder Fehler kann das Aus bedeuten und jetzt dringen auch noch Frauen in diese Sphäre ein. Und das immer beliebter werdende Homeoffice ist für die Führungsriege ...

Zum Inhalt:
Topmanager leben in anderen Sphären. Jeder Fehler kann das Aus bedeuten und jetzt dringen auch noch Frauen in diese Sphäre ein. Und das immer beliebter werdende Homeoffice ist für die Führungsriege ebenfalls nicht gerade zuträglich für ihre Stellung und die Kontrolle.
Meine Meinung:
Irgendwie hatte ich eine völlig falsche Vorstellung von dem Buch. Ich hatte mit einer amüsanten Geschichte gerechnet. Was einen aber erwartet ist eine Sammlung von Kurzgeschichten und Kolumnen, die sicherlich auch einen Unterhaltungsfaktor haben, aber mein Ding sind Kurzgeschichten nicht so wirklich. Zwar sind diese gut geschrieben und auch durchaus amüsant, aber nachhaltig in Erinnerung wird mir dieses Buch nicht bleiben.
Fazit:
Nicht so meins

Veröffentlicht am 03.03.2026

Sehr komplex

Alma
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Zum Inhalt:
Nach dem Tod des Vaters kehrt in Alma in ihre alte Heimat Triest zurück. Hier begegnet sie ihrer alten Jugendliebe wieder, der ihr das Erbe des Vaters übergeben soll. In der alten Heimat holen ...

Zum Inhalt:
Nach dem Tod des Vaters kehrt in Alma in ihre alte Heimat Triest zurück. Hier begegnet sie ihrer alten Jugendliebe wieder, der ihr das Erbe des Vaters übergeben soll. In der alten Heimat holen sie die Erinnerung ein an endlose Sommer, die Kaffeehäuser ihrer Großeltern, aber auch an die Straße, auf der ihr Vater früher immer wieder verschwand.
Meine Meinung:
Das Buch ist komplexer als der Titel oder auch der Klappen zu vermitteln vermag, denn es gibt viele Zeitenwechsel und auch Wechsel der Schauplätze. Zudem wird auch ein Thema aufgegriffen, dass einem wahrscheinlich nicht mehr sehr präsent ist, die politischen Unruhen, die zu mehr als nur einer Auseinandersetzung geführt haben. Alma ist ein vielschichtige Figur, mit der ich trotzdem nicht wirklich warm geworden bin. Der Vater, der trotz seines dauernden Verschwindens eine sehr dominierende Stellung im Buch einnimmt, hatte es sicher auch nicht leicht, aber macht es der Familie auch nicht gerade einfach, ihm nahe zu kommen. Insgesamt hätte ich es gut gefunden, wenn es eine Karte im Buch gegeben hätte, um die Geschehnisse besser einordnen zu können.
Fazit:
Sehr komplex

Veröffentlicht am 02.03.2026

Ungewöhnliche Geschichte

Die Namen
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Zum Inhalt:
Cora ist auf dem Weg zum Amt, um ihren Sohn anzumelden und natürlich auch seinen Namen. Allerdings ist das nicht so einfach, denn Mann Gordon will, dass der Sohn wie seit Generationen den Namen ...

Zum Inhalt:
Cora ist auf dem Weg zum Amt, um ihren Sohn anzumelden und natürlich auch seinen Namen. Allerdings ist das nicht so einfach, denn Mann Gordon will, dass der Sohn wie seit Generationen den Namen des Vaters bekommt, die Tochter wünscht sich den Namen Bear und sie selbst bevorzugt Julian.
Meine Meinung:
Bei dem Klappentext kann man noch nicht wirklich erahnen, wobei man sich bei diesem Buch einlässt, denn es geht um soviel mehr. Gleich am Anfang merkt man schon eine Stimmung, die schlimmes erahnen lässt. Es geht um häusliche Gewalt, Ohnmacht und Konflikte. Es wird eine Geschichte erzählt, die eigentlich drei Geschichten erzählt, die aber dennoch miteinander verwoben sind und unterschiedliche Lebenswege zeigen, die durch unterschiedliche Namenswahl entstehen. Das ist auch Buch, dass sehr viel Tiefe hat und zu mindestens bei mir noch eine Weile nachhallen wird.
Fazit:
Ungewöhnliche Geschichte

Veröffentlicht am 02.03.2026

Sehr interessant

Ich möchte zurückgehen in der Zeit
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Zum Inhalt:
Die Autorin macht sich in diesem Buch auf die Spuren ihres Großvaters, der für die SS in Polen stationiert war. Ihr Schreiben wird verknüpft mit der immer verleugneten Geschichte und reist ...

Zum Inhalt:
Die Autorin macht sich in diesem Buch auf die Spuren ihres Großvaters, der für die SS in Polen stationiert war. Ihr Schreiben wird verknüpft mit der immer verleugneten Geschichte und reist zu ihrer Schwester nach Neapel und geht dem Erinnern und Vergessen der nachfolgenden Generationen nach.
Meine Meinung:
Auch wenn es natürlich viele Bücher über den zweiten Weltkrieg gibt und man schon vielfach etwas darüber gelesen hat, hat dieses Buch schon einen besonderen Touch, denn die Autorin gräbt in ihrer Vergangenheit, besser in der ihrer Familie und fragt sich eben auch, in wie weit die Vergangenheit Einfluss auf die nachfolgenden Generationen hat. Dabei werden immer wieder Fragen aufgeworfen, die man sich in Teilen auch selbst stellen kann oder könnte, je nachdem wie man damit umgehen möchte. Wie von der Autorin gewohnt, ist das Buch gut geschrieben und liest sich auch dementsprechend gut.
Fazit:
Sehr interessant

Veröffentlicht am 02.03.2026

Schöne Geschichte

Das gute Leben
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Zum Inhalt:
Christina hat das Haus ihrer Oma geerbt. Die Oma, die Mitte der sechziger Jahre aus Rumänien floh und dann ganz allein ihr Kind und auch ihr Enkelkind aufzog. Gearbeitet hatte sie beim Quelle-Versand. ...

Zum Inhalt:
Christina hat das Haus ihrer Oma geerbt. Die Oma, die Mitte der sechziger Jahre aus Rumänien floh und dann ganz allein ihr Kind und auch ihr Enkelkind aufzog. Gearbeitet hatte sie beim Quelle-Versand. Sie hatte zu kämpfen gegen das Fremdsein, die Armut, aber sie gab nie auf. Während sie Christina nun von Haus und Oma verabschiedet versinkt sie immer mehr in Erinnerungen.
Meine Meinung:
Das was so eine Geschichte, die irgendwie ans Herz ging. Man konnte sich die junge Anni mit ihren Schwierigkeiten und auch ihrem Job bei Quelle gut vorstellen. Interessant war auch die mit erzählte Geschichte um Grete Schickedanz. Besonders hat mir aber auch Christina gefallen, wie sie reflektiert, wie ihre Oma war, wie diese im Grunde ihren Weg mitgeprägt hat. Und das mit eben den vielen Einschränkungen mit denen sie zu kämpfen hatte mit Heimweh aber eben auch dem Willen ein besseres Leben zu führen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und der Schreibstil war sehr gut lesbar.
Fazit:
Schöne Geschichte