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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.02.2020

Viel Luft

Die 5 Sekunden Regel
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Inhalt:

Das überraschend einfache Geheimnis, wie man es schafft, selbstbestimmt sein Leben in die Hand zu nehmen, ist die 5 Sekunden Regel. Egal, ob es darum geht, seine berufliche Erfüllung zu finden, ...

Inhalt:

Das überraschend einfache Geheimnis, wie man es schafft, selbstbestimmt sein Leben in die Hand zu nehmen, ist die 5 Sekunden Regel. Egal, ob es darum geht, seine berufliche Erfüllung zu finden, endlich regelmäßig Sport zu treiben oder seine Partnerschaft neu zu beleben - es gibt nichts, was du mit der Regel nicht erreichen kannst. Mehr als 8 Millionen Menschen weltweilt haben das Geheimnis bereits für sich entdeckt - authentische Social Media-Posts im Buch zeugen vom Erfolg.

Meine Meinung:

Wenn es so einfach wäre ….Ich habe die 5 Sekunden Regel getestet. 5-4-3-2-1 Los. Mein Leben hat sich dadurch nicht verändert. Von dem Buch hatte ich mir definitiv mehr versprochen. Die ganze Aufmachung ist typisch amerikanisch. Mel Robins verkauft viel Luft mit wenig Tiefgang. Die vielen E-Mails, Facebook und Twitter-Nachrichten nerven nur, anstatt zu motivieren. Meine eigene Erfahrung mit der Regel: In vielen Bereichen hatte ich die Regel längst angewandt. Nur hatte sie für mich keinen Namen. Nun suchte ich mir bewusst Felder in denen mir die Regel Hilfestellung geben sollte und scheiterte. Ich wollte meine allabendlichen Süßhungeranfälle damit bekämpfen und es war wie mit dem „Denken Sie nicht an einen rosa Elefanten“. Oh, nein gerade am Abend, wenn wir müde sind, lässt sich das Gehirn nicht überlisten.

Motiviert hat mich das Buch nicht, auch nicht meine Stimmung beim Lesen gehoben. Ich suchte verzweifelt nach einer Essenz, die ich daraus gewinnen könnte. Da war nichts. Mich hat die ganze Selbstbeweihräucherung stark angewidert. Zuviel Eigenlob stinkt. Diese simple Regel ist eine Gelddruckmaschine für die Autorin, mehr nicht.

Fazit: Finger weg!

Veröffentlicht am 02.02.2020

Beas Weg

Mein Weg aus unsichtbarer Tinte
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Inhalt:



Bea fühlt sich unsichtbar. Ihre beste Freundin will plötzlich nichts mehr mit ihr zu tun haben und ihre Eltern erwarten ein Baby. Wo ist da noch Platz für sie? Um zu verarbeiten, was in ihr ...

Inhalt:



Bea fühlt sich unsichtbar. Ihre beste Freundin will plötzlich nichts mehr mit ihr zu tun haben und ihre Eltern erwarten ein Baby. Wo ist da noch Platz für sie? Um zu verarbeiten, was in ihr vorgeht, schreibt Bea Gedichte – mit Tinte, so unsichtbar wie sie. Doch auf einmal antwortet ihr jemand. Wer steckt dahinter? Ist es ihre beste Freundin, die sich versöhnen will? Der Chefredakteur der Schülerzeitung? Oder doch der Junge, dessen Faszination für Labyrinthe so groß wie Beas Liebe zu Worten ist? Denn Will, mit dem sich Bea gerade angefreundet hat, ist so von den geheimnisvollen Geschichten über das Labyrinth des reichen Mr. Leland beeindruckt, dass er es unbedingt einmal selbst sehen möchte. Also fassen Bea und er den Plan, dort heimlich einzubrechen. Als Will dabei verschwindet, setzt Bea alles daran, ihn zu retten. Wird sie den richtigen Weg finden – zu ihm und zu sich?



Meine Meinung:



Ein ungewöhnliches, fast poetisches Buch. Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr gefallen. Kat Yeh fängt die Gefühle wunderbar ein. Und ich mochte vor allem die Protagonistin Bea. Ich habe mit ihr gelebt und gelitten, und ich musste laut auflachen bei ihrem Sprung in den Pool, den anscheinend nur einer der Anwesenden genauso genial fand wie ich. Ich liebte Beas Haikus und ihre kreative Ader. Ihre Gedankengänge und auch die von Will fand ich herrlich. Es gab wunderschöne Sätze in dem Buch: „Wenn man sich verletzt hat, darf man nicht an der Kruste kratzen, sonst wird es schlimmer.“ Oder: „Ich habe eine leere Seite vor mir. Alles ist möglich.“ Und ein wichtiger Satz: „Durch Angst sollte man sich von nichts abhalten lassen, von nichts, was wirklich wichtig ist.“

Das Buch hat mich emotional gepackt. Zum Schluss, als Sammie zu Bea sagt: „Du fehlst mir.“- war es um mich geschehen.

In diesem Buch geht es um Freundschaft, ums Anderssein, um Ausgrenzung und Akzeptanz. Ein letzter schöner Satz: „Ich bin die einzige, die meinen Weg geht.“

Fazit: Unbedingt Lesen.

Veröffentlicht am 02.02.2020

Beweg dich …. JETZT!!!

Beweg dich! Und dein Gehirn sagt Danke
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Inhalt:

Warum sind sportliche Kinder besser in der Schule? Weshalb haben sportliche Menschen das bessere Gedächtnis? Unser Gehirn ist unser wichtigstes Organ: Denken, Fühlen, Erinnern und Lernen werden ...

Inhalt:

Warum sind sportliche Kinder besser in der Schule? Weshalb haben sportliche Menschen das bessere Gedächtnis? Unser Gehirn ist unser wichtigstes Organ: Denken, Fühlen, Erinnern und Lernen werden hier zentral gesteuert. Trotzdem widmen wir unserem Gehirn deutlich weniger Aufmerksamkeit als unserem Körper. Dabei ist wissenschaftlich erwiesen: Wie wir die Leistung unseres Gehirns verbessern und erhalten können, ist entscheidend für ein gesundes und langes Leben.
Welche positiven, Auswirkungen regelmäßige Bewegung auf unser Gehirn hat – dabei muss es noch nicht einmal Hochleistungssport sein – erzählt die Neurowissenschafterin Dr. Manuela Macedonia leichtfüßig, verständlich und mit einer Prise Humor. Sie erklärt, wie wir Stresssymptomen, Übergewicht, Depression und Demenzerkrankungen vorbeugen können und schildert, welchen Einfluss unsere Ernährung auf unsere Denkleistung hat.



Meine Meinung:

Irgendwie schon logisch. Körper und Geist sind eine Einheit. Und wenn der Körper sich bewegt, wird auch das Gehirn gut versorgt und die Synapsen funktionieren. Wie wichtig regelmäßige Bewegung gerade im Alter ist, um einer Altersdemenz vorzubeugen, hat auch schon jeder zumindest einmal gehört. Aber es hier noch mal vertieft zu lesen fand ich spannend und die Zusammenhänge erklärt zu bekommen. Das sich Stresssymptome durch Laufen an der frischen Luft auflösen, habe ich am eigenen Leib erfahren, und dass man einer Depression davonlaufen kann. Dass Kinder die an ADHS leiden, ihren Bewegungsdrang ausleben sollten, statt gleich mit bewusstseinsverändernden Medikamenten, etwa Ritalin, vollgestopft zu werden, erscheint mir nachvollziehbar. Da läuft ganz entschieden was falsch. Aber, dass auch unsere Ernährung einen Einfluss auf unsere Denkleistung hat, war mir neu. Eine gesunde Ernährung beugt nicht nur Krankheiten vor, sondern hat auch eine positive Wirkung auf das Gehirn. Nicht umsonst wird oft der Begriff „Brainfood“ verwendet. Eine Verschlechterung der Gehirnleistung kann auch durch zu wenig Trinken ausgelöst werden, dann schrumpfen die Dendriten im Gehirn, welche Informationen aufnehmen.

Die Neuowissenschaftlerin Frau Dr. Manuela Macedonia, erklärt die Zusammenhänge sehr schön und detailliert die Zusammenhänge und auch für den Laien gut verständlich.

Fazit: Übernimm Verantwortung für dein Leben: Beweg dich.



Veröffentlicht am 02.02.2020

Ein Lovestory geht anders ... Langeweile pur

Ab morgen für immer
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Inhalt:

Das klassische Szenario: Mann trifft Frau … Frau geht mit einem anderen nach Hause. So beginnt die Geschichte von der quirligen Eve und dem realistischen Ben. Ein halbes Jahrzehnt lang lieben ...

Inhalt:

Das klassische Szenario: Mann trifft Frau … Frau geht mit einem anderen nach Hause. So beginnt die Geschichte von der quirligen Eve und dem realistischen Ben. Ein halbes Jahrzehnt lang lieben sie aneinander vorbei und verlieren sich dennoch nie aus den Augen. Doch plötzlich scheint ihre gemeinsame Zeit gekommen zu sein. Nach einer überraschenden Liebesnacht entsteht zwischen ihnen etwas Neues. Wird diese zarte, zerbrechliche Verbindung halten - vielleicht sogar für immer?

Meine Meinung:

Um es gleich vorweg zu sagen: Das Buch war für mich eine Enttäuschung. Ich hatte mir unter „Ab morgen für immer“ eine romantische Liebesgeschichte im Stil von David Nicholls „Zwei an einem Tag“ erwartet. Der Klappentext ließ Vorfreude aufkommen, die sich dann sehr schnell verflüchtigte.

Es gelang mir nicht, mit der Geschichte warm zu werden. Den Schreibstil empfand ich als sehr nüchtern und schwerfällig. Ich habe mich durch die Seiten gequält, in der Hoffnung, da muss doch noch was kommen. Es werden Themen angerissen, die dann nicht weitergeführt werden, z.B. der 11. September: Irgendwie fehlt der Geschichte der rote Faden. Die Handlung dümpelt unspektakulär vor sich hin. Es geht zwar auch um Sex, Drogen und Parties, aber ohne das die Geschichte dadurch Fahrt aufnimmt. Auch mit der Hauptprotagonistin Eve konnte ich wenig anfangen. Sie blieb mir fern. Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle nicht nachempfinden. Mir fehlte die Tiefe, das gewisse Etwas, der Funke sprang nicht über. Ben war mir als Charakter etwas sympathischer, aber auch ihm gelang es nicht, mich für das Buch zu begeistern. Schade.

Fazit: Es gibt Bücher die fesseln, die man nicht aus der Hand legen kann. Bei diesem war ich froh, als ich es beenden konnte.

Veröffentlicht am 02.02.2020

Mimi – eine Frau geht ihren Weg

Die Fotografin - Am Anfang des Weges (2 MP3-CDs)
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Inhalt:

Gegen alle Widerstände wird Mimi Reventlow Fotografin, und findet nicht nur ihre Freiheit, sondern auch die Liebe … Minna Reventlow, genannt Mimi, war schon immer anders als die Frauen ihrer Zeit. ...

Inhalt:

Gegen alle Widerstände wird Mimi Reventlow Fotografin, und findet nicht nur ihre Freiheit, sondern auch die Liebe … Minna Reventlow, genannt Mimi, war schon immer anders als die Frauen ihrer Zeit. Es ist das Jahr 1911, und während andere Frauen sich um Familie und Haushalt kümmern, hat Mimi ihren großen Traum wahrgemacht. Sie bereist als Fotografin das ganze Land und liebt es, den Menschen mit ihren Bildern Schönheit zu schenken, genau wie ihr Onkel Josef, der ihr großes Vorbild ist. Als dieser erkrankt, zieht sie in das kleine Leinenweberdorf Laichingen, um ihn zu pflegen und vorübergehend sein Fotoatelier zu übernehmen. Ihm zuliebe verzichtet sie nicht nur auf ihre Unabhängigkeit, sondern sieht sich in Laichingen zunächst auch den misstrauischen Blicken der Dorfbewohner ausgesetzt, da sie mehr als einmal mit ihrem Freigeist aneckt. Und als bald ein Mann Mimis Herz höherschlagen lässt, muss sie eine Entscheidung treffen …

Meine Meinung:

Die Geschichte um Mimi Reventlow, der jungen Pfarrerstochter aus Esslingen hat mich zu 100% begeistert. Die Sprecherin Svenja Pages macht einen hervorragenden Job. Sie lässt die Charaktere vor meinem inneren Auge entstehen und agieren. Besonders Mimi habe ich geliebt. Sie ist eine für ihre Zeit (1911) sehr eigenständige und selbstbewusste Frau, die ihren Traum verwirklicht. Sie lässt ihren Verlobten sausen und damit ein sicheres Leben an der Seite eines Mannes, der Traum jedes jungen Mädchens der damaligen Zeit. Dafür zieht sie als Wanderfotografin durch das Land. Wir erfahren viel über Fotografie in dieser Zeit, über die Lebensumstände der Menschen, insbesondere über die Armut der Weber und wie schlimm es ist, an Traditionen festzuhalten, wenn erwartet wird, dass die Jungen in die Fußstapfen der Eltern treten und deren Weg weiterführen.

Die Charaktere kamen authentisch rüber. Als Nebenfigur weckte besonders Eveline mein Interesse. Auch der Kleinstadtcharakter von Laichingen wurde gut eingefangen.

Ich habe das Hörbuch mit Vergnügen und Interesse gelauscht und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.