Das Cover spricht mich zwar nicht an, paßt aber mit seinen schrillen Farben (Chaos) gut zur Handlung. Der Untertitel (oberhalb des Titels)
"Grace kann alles. Außer ruhig bleiben".
Grace, 45 und Übersetzerin, ...
Das Cover spricht mich zwar nicht an, paßt aber mit seinen schrillen Farben (Chaos) gut zur Handlung. Der Untertitel (oberhalb des Titels)
"Grace kann alles. Außer ruhig bleiben".
Grace, 45 und Übersetzerin, lebt unfreiwillig von Mann und Teenietochter getrennt- und möchte nun beide zu Lottes 16. überraschen. Auch, wenn sie nicht eingeladen wurde.
Und so macht sie sich am heißesten Tag des Jahres auf den Weg. Läßt ihr Auto einfach im Stau stehen, läuft sich in neuen Sneakers die Fersen blutig, gibt einer Obdachlosen ihre letzten 20 Pfund....und lernt einiges über sich.
Der Schreibstil ist flüssig und locker. Es gibt angenehme Unterhaltung mit einigen Wendungen, jedoch auch tiefgründige Fragen, ein wenig Drama und Einblicke in die komplizierte Beziehung zwischen Mutter und Tochter.
Fazit: Ein großartiger Roman über eine großartige Frau. Die an ihre Grenzen stößt, aber dennoch nicht aufgibt.
Das Cover ist für den Diogenes Verlag schon fast auffällig. Ein Fingerabdruck mit einigen weißen Flecken in gedeckten Farben, der Titel "Going Zero" konträr in knallrot. Es paßt jedoch sehr zum Plot.
Ein ...
Das Cover ist für den Diogenes Verlag schon fast auffällig. Ein Fingerabdruck mit einigen weißen Flecken in gedeckten Farben, der Titel "Going Zero" konträr in knallrot. Es paßt jedoch sehr zum Plot.
Ein Kooperationsprojekt vom Social-Media-Mogul Cy Baxter und der CIA, testet mit und an 10 zufällig ausgewählten Menschen eine neue Überwachungssoftware, FUSION.
Wer sich für 30 Tage unterm Radar bewegen und vor allen verstecken kann, ohne (digitale) Spuren zu hinterlassen, dem winken 3 Millionen Preisgeld.
Kaitlyn Day, unscheinbare Bibliothekarin, ist eine der Auserwählten- und überrascht immer wieder mit findigen Tricks. Wer ist sie wirklich?
Dem Autor gelingt es überzeugend, mit seiner Story zu fesseln. Durch viele Wendungen wird die Spannung lange hichgehalten.
Leider verliert die Geschichte im letzten Drittel ihren Fokus und damit die Aufmerksamkeit des Lesenden.
Allerdings wurde hier Potential für eine Fortsetzung geschaffen.
Fazit: Ein fesselndes Buch mit einigen Schwächen, das schon heute die Kluft zwischen dem "gläsernen Kunden" zu schützender Privatsphäre (infrage) stellt. Und aufzeigt, daß FUSION gar nicht mehr so fern in der Zukunft liegt.
Das Cover wirkt sehr ansprechend. Geheimnisvoll dargestellt sind ineinander verschlungene Leiber und Hände, jedoch ohne Köpfe, sodaß unklar bleibt, um wen es sich handeln könnte. Dazu Blüten und Tuch- ...
Das Cover wirkt sehr ansprechend. Geheimnisvoll dargestellt sind ineinander verschlungene Leiber und Hände, jedoch ohne Köpfe, sodaß unklar bleibt, um wen es sich handeln könnte. Dazu Blüten und Tuch- für das Florenz ja weltberühmt war. Offenbar handelt es sich um einen Gemäldeausschnitt des Botticelli- einer der Protagonisten der Geschichte.
"Florentia - Im Glanz der Medici" der Autorin Noah Martin ist ein historischer Roman, der zur Renaissancezeit in Florenz spielt.
Aus verschiedenen Perspektiven erzählt, lernt der Lesende die einzelnen Charaktere schnell kennen. Sie sind detailliert und facettenreich dargestellt, Grundlage bildeten historische Fakten. Dabei werden Fiktion und historische Fakten gekonnt miteinander verwoben.
Neben bekannten Persönlichkeiten wie Leonardo da Vinci, den Medici spielt z.B. auch die Malerin Fioretta eine tragende Rolle. Verändert sie doch das typische Frauenbild, so unabhängig wie sie agiert. Dennoch muß auch sie sich letztlich den gesellschaftlichen Vorgaben der damaligen Zeit beugen.
Der Schreibstil ist flüssig und trotz vieler italienischer Begrifflichkeiten oder Namen war der Roman leicht lesbar.
In "Florentia - Im Glanz der Medici" fesselt die Geschichte, in deren Mittelpunkt die reiche Bankiersfamilie de Medici steht, die sich fortwährend gegen die Machtkämpfe, Intrigen und Verrat behaupten muß.
Spannung mit Liebe, tiefer Freundschaft und Historie gemischt- für jeden Leser ist etwas dabei.
Endlich gibt es die Fortsetzung um den sensiblen, bibliophilen Monsieur Perdu, seine Bücher (Manuskripte) und der Hilfe, die er den Menschen mit deren Unterstützung angedeihen läßt.
„Das Bücherschiff des ...
Endlich gibt es die Fortsetzung um den sensiblen, bibliophilen Monsieur Perdu, seine Bücher (Manuskripte) und der Hilfe, die er den Menschen mit deren Unterstützung angedeihen läßt.
„Das Bücherschiff des Monsieur Perdu“ ist der Nachfolgeroman zu dem überragenden Erfolg „Das Lavendelzimmer“ der Bestsellerautorin Nina George.
Das Wiedererkennen ist durch das Beibehalten der lavendelfarbenen Gestaltung gegeben- die zarte Zeichnung gibt einen Hinweis auf den sanften, leisen Inhalt.
Hauptprotagonist Jean Perdu kehrt endlich wieder auf sein Bücherschiff zurück, der literarischen Apotheke, die er vor 4 Jahren verlassen hatte.
Obwohl mit Catherine in den Bergen der Drôme in seinem neuen Leben glücklich, vermißt er es doch sehr, für jeden Menschen und jedes Seelenpein das passende Buch zu empfehlen. Und als sich die Chance bietet, greift er (nach anfänglichem Zögern) zu und reist mit Max nach Paris, zum Liegeplatz der "Pharmacie Littéraire".
Auf ihrer Reise finden beide Männer zu mehr Antworten, als sie Fragen stellten.
Und mehr Menschen (und Tiere), die gemeinsam wachsend ein Rudel bilden.
Zwischen den Kapiteln oder vereinzelt auch den Absätzen finden sich Perdus Notizen für die „Die große Enzyklopädie der kleinen Gefühle“, so zum Beispiel seine Erläuterungen zu ' Lesedurst, Übergangstaumel oder Wie man mit der Angst spricht '.
Neben vielen unerwarteten und überraschenden Wendungen der Geschichte (und des Lebens) läßt Nina George wieder die Liebe aufblühen. Zu Büchern, zu Menschen... und sie erinnert uns, daß wir zwar auch allein mit Büchern sehr glücklich sein können- noch mehr jedoch mit anderen (wohlmeinenden) Menschen. Ein leises, sanftes Buch, das doch eine große Kraft birgt.
Das ist vielleicht genau das, was unsere Gesellschaft gerade am meisten braucht.
Meinen Dank auch für dieses Lesevergnügen, das sich daran messen läßt, daß man versucht, langsam zu lesen, um möglichst lange diesen Genuß auszukosten. Ein Vorhaben, das natürlich aussichtslos und zum Scheitern verurteilt ist.
Wäre ich nicht schon zuvor durch die wunderbare Sprache und die zauberhaften (herrlich unperfekten) Protagonisten diesem Buch gnadenlos verfallen, spätestens bei der Erwähnung von " Der Eleganz des Igels" (DAS Buch überhaupt für mich!) war ich zu Tränen gerührt und verliebt in jede Zeile, jede Person und natürlich, Autorin Nina George!
Und wie Nina George selbst von einem inneren Nach-Hause-Kommen spricht, so gelang es ihr erneut, auch mich wieder Ankommen zu lassen.
Durch ihren ' Büchertrost '.
Das Cover des Romans " The truth behind your lies" wirkt sehr geheimnisvoll durch die verschattete Darstellung der Personen und scheint passend zur Handlung.
Eine Gruppe befreundete Teenies machen zusammen ...
Das Cover des Romans " The truth behind your lies" wirkt sehr geheimnisvoll durch die verschattete Darstellung der Personen und scheint passend zur Handlung.
Eine Gruppe befreundete Teenies machen zusammen ihren letzten gemeinsamen Urlaub nach dem Abi- in einer abgelegenen Berghütte. Doch es wird alles gefilmt und online gestellt. Ohne ihr Wissen- sie machen ein digital detoxing.
Alles insziniert von Jan, jahrelanges Mobbingopfer dieser Gruppe um Emmy, der doch immer nur eines wollte: dazugehören.
Jan spielt Cello und liebt seinen Freund Isang, einen Mäuserich.
Als dieser stirbt und Jan sich verliebt (nicht nur schwärmt), muß er endlich Verantwortung übernehmen und die Opferrolle loslassen, die ihn zum Täter machte.
Und auch alle Mitglieder der Gruppe werden nach und nach genötigt, ihre schlimmsten Geheimnisse preiszugeben- und plötzlich erscheint ihr Leben nicht mehr wünschenswert.
Toller Schreibstil, die Figuren sind nie, was sie zuerst zu sein scheinen.
Es werden sehr viele unterschiedliche (Jugend-)Themen angerissen, aber nie vertieft. Auch keine Lösungen angeboten- damit wurde viel Potential verschenkt.
Dennoch ein durchaus spannender Roman, der etwas ausformulierter viel mehr aus der guten Grundidee hätte werden können.