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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.07.2026

Reisebericht der etwas anderen Art

Truck It!
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Meine Meinung
Reiseberichte sind definitiv ein Genre, mit dem ich persönlich eigentlich kaum Berührungspunkte habe. In gewisser Weise kann ich zwar nachvollziehen, was so faszinierend an der Nacherzählung ...

Meine Meinung
Reiseberichte sind definitiv ein Genre, mit dem ich persönlich eigentlich kaum Berührungspunkte habe. In gewisser Weise kann ich zwar nachvollziehen, was so faszinierend an der Nacherzählung einer Reise eines anderen Menschen sein kann, besonders viele Bücher dieser Art habe ich in meinen Leben aber zugegebenermaßen noch nicht gelesen. Mit diesem Buch wollte ich daher tatsächlich einmal über meinen eigenen Tellerrand hinaus schauen und muss zugeben, dass das gar keine so schlechte Idee war.

Da der Autor hier nicht bloß seine Reise, sondern eben auch einen Teil seiner Lebensgeschichte in ein Buch verpackt, fand ich die Mischung etwas interessanter, als das vermutlich bei einer stumpfen Beschreibung verschiedener Reiserouten gewesen wäre. Der motivierende Unterton in Hinblick auf Neuanfänge und persönliche Freiheit war dabei sehr nett zu lesen, auch unabhängig davon, ob man sich selbst einen sehr radikalen Neuanfang wünscht oder vorstellen könnte.

Etwas seltsam gemacht fand ich tatsächlich den Einbau von Cliffhangern, die meiner Meinung nach irgendwie nicht so richtig zu dem passen wollten, was das Buch eigentlich sein sollte. Abgesehen davon kommt man aber wirklich locker und flott voran, was die Lektüre insgesamt zu einer netten Abwechslung für mich gemacht hat.


Fazit
Reiseberichte werden definitiv nicht mein nächstes Lieblingsgenre werden, angenehm zu lesen war dieses Buch aber trotzdem. Mit der Erzählweise muss man zwar klarkommen, wem der Stil aber zusagt, der wird einige angenehme Lesestunden haben können.

Dafür gibt es vier Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 24.07.2026

Emotionale Achterbahnfahrt mit verschenktem Potenzial

Almost isn't enough. Echoes of the Past (Secrets of Ferley 2)
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Worum geht’s?
Hazel und Damian hätten eine ganz große Liebesgeschichte leben können, wäre sie nicht plötzlich und ohne ein Wort aus Ferley verschwunden. Als sie sich auf einmal ohne Vorwarnung wieder gegenüber ...

Worum geht’s?
Hazel und Damian hätten eine ganz große Liebesgeschichte leben können, wäre sie nicht plötzlich und ohne ein Wort aus Ferley verschwunden. Als sie sich auf einmal ohne Vorwarnung wieder gegenüber stehen, keimt neue Hoffnung für ihre Beziehung auf – wäre da nicht ihre Vergangenheit, die Hazel erneut einzuholen droht.


Meine Meinung
Jennifer Bright zählt definitiv schon lange zu meinen Lieblingsautorinnen, von daher war mir direkt klar, dass auch Band zwei der Reihe auf meiner Leseliste landen würde. Dass ich Band eins gelesen habe, ist zwar schon eine ganze Weile her, neugierig auf die Geschichte von Hazel und Damian war ich aber trotzdem.

Das Kleinstadt-Setting war beim Lesen definitiv genau das richtige für mich, da ich wirklich gerne zurück nach Ferley gekommen bin und die Atmosphäre für mich einfach sehr gemütlich war. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen, weshalb ich insgesamt auch recht schnell durch die Geschichte gekommen bin.

Was mich daher tatsächlich nicht ganz so positiv überrascht hat, war dann leider die Ausarbeitung der Figuren, insbesondere die der beiden Protagonisten. Ich persönlich bin ein unglaublich großer Fan von wirklich gut gemachten Second Chance Romanzen, dafür brauche ich aber eindeutige Weiterentwicklung und eine Charakterisierung, die mich richtig mit den Figuren mitfiebern lässt.

Hier hatte ich leider den Eindruck, dass weder Hazel, noch Damian so richtig nahbar waren, was es mir dann eher schwer gemacht hat, die zweite Chance und ihren Umgang miteinander wirklich als authentisch wahrzunehmen. Dass Hazel außerdem scheinbar kaum hinterfragt wird und sich dann schlussendlich vergleichsweise leichte Lösungen für komplexe Situationen finden, hat mich beim Lesen ebenfalls irritiert, zumal auch das Thema Kommunikation nicht ganz so umgesetzt wurde, wie ich mir das eigentlich gewünscht hätte.

Insgesamt bestand meine größte Schwierigkeit daher vermutlich vor allem darin, die Zeichnung der Figuren mit der Grundbotschaft der Geschichte überein zu bringen. So sehr wie das gesamte Szenario schlussendlich ans Herz geht, hätte ich mir den Weg dorthin ehrlicherweise etwas anders gewünscht, auch wenn ich zugeben muss, dass genau das häufig eines der Probleme ist, die ich bei Second Chance Romance hin und wieder habe.


Fazit
Dieses Buch hat mich auf jeden Fall stellenweise unglaublich begeistern können, gleichzeitig hatte ich aber bis zum Schluss leider auch meine Schwierigkeiten mit den Figuren und ihrer Konstellation. Die Autorin und die Reihe mag ich daher zwar definitiv sehr gerne, vollkommen und restlos begeistert hat mich diese Geschichte aber dann doch nicht.

Dafür gibt es noch knappe vier Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 24.07.2026

Liebesgeschichte mit verschenktem Potenzial

The Pairing
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Worum geht’s?
Aus Theo und Kit hätte ein tolles Paar werden können – hätte der Versuche, aus Freundschaft eine Beziehung zu machen nicht gleich jegliches Band zwischen ihnen gekappt. Vier Jahre später ...

Worum geht’s?
Aus Theo und Kit hätte ein tolles Paar werden können – hätte der Versuche, aus Freundschaft eine Beziehung zu machen nicht gleich jegliches Band zwischen ihnen gekappt. Vier Jahre später landen die beiden zufällig im selben Reisebus, um die eigentlich gemeinsam geplante Europa-Rundreise anzutreten – und da ist Chaos bereits vorprogrammiert.


Meine Meinung
An dieses Buch bin ich leider ehrlicherweise mit sehr falschen Erwartungen herangegangen, was mich nach meinen bisherigen Erfahrungen mit den Büchern der Autorin zwar nicht mehr besonders überrascht, aber leider trotzdem ein wenig enttäuscht hat. Gerechnet hatte ich dabei mit einer niedlichen Second Chance Romance und einer kulinarischen Rundreise durch Europa, diese Aspekte haben dann allerdings eine deutlich kleinere Rolle in der Geschichte gespielt, als ich mir das gewünscht hätte.

Den Schreibstil an sich mochte ich eigentlich recht gerne, denn auch den ersten Roman der Autorin habe ich genau aus diesem Grund mit Freude gelesen. An ihrer Erzählweise hat sich nicht besonders viel geändert, was mich grundsätzlich gefreut hat, inhaltlich war ich dann jedoch nicht mehr ganz so begeistert.

Die Reise an sich spielt leider kaum eine wirkliche Rolle, weil sich die Handlung schnell auf explizite Szenen und ein regelrechtes Wettrennen um die meisten sexuellen Kontakte konzentriert. Mit Spice habe ich nun wirklich kein grundsätzliches Problem, in diesem Fall hätte ich mir aber ehrlicherweise einfach etwas mehr tatsächliche Handlung gewünscht, als vorhanden war.

Auch mit den Figuren habe ich mich leider eher schwer getan, da ich nicht den Eindruck hatte, sie wirklich kennenlernen zu können oder mit ihnen warm zu werden. Hinzu kamen für mich zahlreiche Klischees, die ich in einer queeren Geschichte eigentlich nicht so prominent erwartet hätte, was mir zusätzlich einiges an Lesefreude genommen hat.

Insgesamt hatte ich beim Lesen leider nicht den Eindruck, eine wirklich runde Geschichte in der Hand zu halten, was mein Interesse und meine Motivation irgendwann einfach deutlich gedrückt hat. Queere Geschichten sind dadurch natürlich nicht weniger wichtig, ich habe aber leider schon deutlich bessere Beispiele gelesen, an die ich mich in Zukunft ehrlicherweise eher halten möchte.


Fazit
Das erste Buch der Autorin bleibt für mich leider auch nach drei neuen Versuchen noch immer die beste Geschichte, die ich von ihr gelesen habe. Auch dieses Buch konnte mich schlussendlich leider nicht so überzeugen, wie ich es mir gewünscht hätte, was mich von weiteren Versuchen in Zukunft erst einmal Abstand nehmen lässt.

Dafür gibt es zwei Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 23.07.2026

Grundsätzlich spannende Idee mit etwas schwächelnder Umsetzung

Beauty must die
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Worum geht’s?
Als Mae ausgerechnet im kleinen Kaff ihrer Großeltern landet, um dort ihre Sozialstunden abzuleisten und ihren Schulabschluss zu machen, ist sie alles andere als begeistert. Als dann jedoch ...

Worum geht’s?
Als Mae ausgerechnet im kleinen Kaff ihrer Großeltern landet, um dort ihre Sozialstunden abzuleisten und ihren Schulabschluss zu machen, ist sie alles andere als begeistert. Als dann jedoch ihre beste Freundin aus Kindertagen tot im Moor gefunden wird, glaubt sie nicht an einen Unfall – und stürzt sich Hals über Kopf in Ermittlungen, die nicht nur sie, sondern auch ihr Umfeld in größte Gefahr bringen.


Meine Meinung
Als Krimi- und Thrillerfan musste dieses Buch definitiv bei mir einziehen, da ich einfach mal wieder unglaublich viel Lust auf ein mysteriöses Szenario mit Ermittlungen hatte, die eben nicht hauptsächlich durch die Polizei betrieben werden.

Grundsätzlich spannend fand ich das Setting auch auf jeden Fall, lediglich mit der Umsetzung habe ich mich dann langfristig beim Lesen leider etwas schwer getan. Grund dafür war zum einen der unglaublich umfangreiche Aufbau der Umgebung, was einerseits natürlich toll für das Setting war, andererseits aber auch dafür gesorgt hat, dass über vergleichsweise lange Strecken hinweg eigentlich kaum etwas passiert ist. Für mich persönlich hätten es daher durchaus ein paar Seiten weniger sein dürfen, insbesondere im letzten Teil und in Hinblick auf die Auflösung hin. Richtige Hochspannung kam so nämlich leider nicht bei mir auf, denn immer wenn sich eine bedrohliche Situation aufbaute, hat die Langatmigkeit einiges an Spannung herausgenommen.

Auch die Ermittlungen an sich haben eine deutlich geringere Rolle in diesem Buch gespielt, als ich das eigentlich erwartet hätte. So nett wie ich Nebenhandlungen ja auch finde, hier hatte ich leider irgendwann den Eindruck, dass der eigentliche rote Faden gar nicht mehr die Hauptrolle gespielt hat und somit vor allem der eigentliche spannende Part in Vergessenheit geraten ist. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die vielen Details und Figuren die eigentliche Handlung sehr unübersichtlich gestaltet haben, was es mir zeitweise schwer gemacht hat, wirklich mit voller Aufmerksamkeit bei der Sache zu bleiben.

Für mich war dieses Buch daher in der Theorie zwar sehr ansprechend, die Umsetzung hat mich aber leider nur stellenweise überzeugen können. Hochspannung darf man daher vielleicht eher nicht beim Lesen erwarten, was sicherlich auch eine Zielgruppe findet und für die Altersangabe zu dieser Geschichte passt, mich aber leider nicht begeistert hat.


Fazit
Die Grundidee dieser Geschichte klang auf jeden Fall sehr vielversprechend für mich, auch wenn die Umsetzung nicht vollkommen mein Fall war. Fans der Autorin können mit diesem Buch aber trotzdem einige schöne Lesestunden verbringen, auch wenn der Grad der Begeisterung dabei sicherlich variieren kann.

Dafür gibt es knappe drei Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 21.07.2026

Etwas unübersichtliche Action

Das Lied von Eis und Feuer 04
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Worum geht’s?
Der Krieg ist längst im Gange, und nicht nur Robb Stark, sondern auch die übrigen Anwärter auf den Eisernen Thron setzen alles daran, ihren Anspruch zu legitimieren. Den Menschen wird klar, ...

Worum geht’s?
Der Krieg ist längst im Gange, und nicht nur Robb Stark, sondern auch die übrigen Anwärter auf den Eisernen Thron setzen alles daran, ihren Anspruch zu legitimieren. Den Menschen wird klar, dass der Winter wirklich naht – und er ist nicht der einzige, der aus den Bergen herabsteigt und sich unter den Menschen ausbreitet.


Meine Meinung
Ehrlicherweise hatte ich beim Lesen dieses Buches so ein wenig das Gefühl, wieder bei Band eins der Reihe angekommen zu sein und nicht wirklich zu wissen, wer hier eigentlich überhaupt wer ist. Obwohl ich trotz des Umfangs der Geschichte recht schnell voran gekommen bin, ist meine Verwirrung im Nachhinein noch immer relativ groß, weshalb ich vor Band fünf definitiv eine kleine Pause einlegen werde.

Zu Beginn des Buches war ich noch relativ optimistisch gestimmt, mich gut orientieren und dem Geschehen halbwegs sicher folgen zu können. Insbesondere der Krieg hat es mir dann jedoch unglaublich schwer gemacht, bei all den Namen und Ereignissen den Überblick zu behalten, weshalb ich ehrlicherweise gerade im letzten Viertel der Geschichte fast gar nicht mehr wusste, von wem überhaupt noch die Rede war. Auch die Plottwists habe ich teils nicht verstanden, da ich die Figuren und Namen leider kaum noch vernünftig zuordnen konnte.

Wirklich interessant fand ich daher noch am ehesten das Schicksal der noch übrigen Familienmitglieder von Ned Stark, da ich mich bei ihnen zumindest noch relativ gut daran erinnern konnte, was ihnen bisher schon alles passiert ist.

Tiefgehend begeistert hat mich diese Geschichte leider nicht, da ich die Aneinanderreihung von Gewalt, Krieg und Tod ehrlicherweise nach einiger Zeit relativ ermüdend fand. Interessante Passagen, insbesondere in Hinblick auf die vielen Perspektivwechsel gab es zwar trotzdem, ich persönlich war aber durchaus froh, als ich das Buch endlich beenden konnte.


Fazit
Für mich war dieses Buch definitiv nicht das beste der Reihe, weshalb ich durchaus erleichtert bin, es nun beendet zu haben. Auf die nächsten Teile bin ich zwar trotzdem grundsätzlich gespannt, vorher werde ich aber definitiv erst zu anderem Lesestoff greifen.

Dafür gibt es drei Bücherstapel von mir.