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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.05.2026

Wirklich "not my type"

Not My Type
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Worum geht’s?
Frankie nimmt ihre Aufgabe als erste Brautjungfer ihrer besten Freundin mehr als ernst, denn als sie der Hochzeitsgesellschaft begegnet wird ihr klar, dass Pru jede Hilfe gebrauchen kann, ...

Worum geht’s?
Frankie nimmt ihre Aufgabe als erste Brautjungfer ihrer besten Freundin mehr als ernst, denn als sie der Hochzeitsgesellschaft begegnet wird ihr klar, dass Pru jede Hilfe gebrauchen kann, um ihre Traumhochzeit wahr werden zu lassen. Mit vollem Tatendrang stürzt sich Frankie in ihre neue Aufgabe – wäre da nicht noch Aiden, der nicht nur Trauzeuge sondern auch Nervensäge ist und ihr das Leben und die Hochzeitsvorbereitungen zur Hölle macht.


Meine Meinung
Auch wenn ich in meiner Jugend ehrlicherweise ein großer Wattpad-Fan war, können mich Bücher, die genau von dieser Plattform stammen könnten heutzutage leider nicht mehr wirklich begeistern. Genau diesen Eindruck hatte ich leider beim Lesen dieses Buches, was es mir schlussendlich sehr schwer gemacht hat, bis zum Ende dranzubleiben.

Bereits zu Beginn der Geschichte war ich ein kleines bisschen erschlagen von der Menge an Figuren und dem Erzähltempo, denn so blieb eigentlich kaum Zeit, um sich beim Lesen ein bisschen zu orientieren und zumindest die Protagonisten kennenzulernen. Ab etwa der zweiten Hälfte ist dann zwar deutlich weniger passiert, dafür reihten sich dann Belanglosigkeiten und Spice aneinander, was mich leider nicht unbedingt mehr begeistert hat.

Die Figuren an sich blieben leider auch eher blass, was ich insbesondere in Hinblick auf Frankie und Aiden sehr schade fand. Da ich selbst bei den Protagonisten keine nennenswerten Charakterentwicklungen feststellen konnte, hielt sich meine Begeisterung beim Lesen eher in Grenzen, zumal die Masse an austauschbaren und flach gehaltenen Nebenfiguren nicht einmal für einen interessanten Rahmen gesorgt haben.

Wirklich positiv aufgefallen sind mir daher leider insgesamt auch nur wenige Situationen, in denen ich beim Lesen dann doch lachen musste. Ein paar witzige Szenen allein reichen mir allerdings nicht aus, um mich wirklich für eine Geschichte zu begeistern, wem die leichten Wattpad-Vibes, die mir dieses Buch vermittelt hat, allerdings gefallen, der wird sicherlich eine Menge Spaß beim Lesen haben.


Fazit
Die Grundidee dieser Geschichte klang für mich zumindest unterhaltsam, die Umsetzung konnte mein Interesse aber leider nicht langfristig halten. Durch die praktisch nicht vorhandene Entwicklung der Figuren und den sehr inkonsequenten Handlungsbogen hatte ich es beim Lesen eher schwer, wirklich mit Interesse dabei zu bleiben, auch wenn es durchaus Augenblicke gab, in denen ich über die Geschichte und ihre Absurditäten lachen musste.

Dafür gibt es noch knappe zwei Bücherstapel.

Veröffentlicht am 30.05.2026

Tolles Nachschlagewerk für Pflanzenfans

You're overwatering it!
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Meine Meinung
Als großer Pflanzenfan kommt man zumindest auf Instagram nicht an Jonny Balchandani vorbei. Ich verfolge schon seine Beiträge immer sehr gerne, von daher habe ich mich schon sehr auf dieses ...

Meine Meinung
Als großer Pflanzenfan kommt man zumindest auf Instagram nicht an Jonny Balchandani vorbei. Ich verfolge schon seine Beiträge immer sehr gerne, von daher habe ich mich schon sehr auf dieses Buch gefreut.

Schreibstil und Aufbau fand ich dabei sehr sympathisch gemacht, da man sich auch als absoluter Pflanzen-Neuling unterstützt und ermutigt fühlt. Durch die verschiedenen Kapitel in Level-Form kann man sich den Weg zum Pflanzen-Dschungel immer weiter erarbeiten, was ich als kleines Gamification-Element sehr niedlich gemacht fand.

Vom Schwierigkeitsgrad her fand ich die Tipps sehr anfängerfreundlich, weshalb man als fortgeschrittener Pflanzenkenner vermutlich nicht ganz so viel mitnehmen kann. Nichtsdestotrotz finde ich es sehr praktisch, immer wieder auf die Grundlagen zurückkommen zu können und sich mit den ganz elementaren Bestandteilen der Pflanzenpflege noch einmal auseinanderzusetzen, insbesondere wenn man glaubt, eigentlich schon alles über Zimmerpflanzen zu wissen und dann ab und an doch noch mal eine kleine Wissensauffrischung gebrauchen kann.


Fazit
Sowohl unerfahrene Pflanzenfans als auch wahre Pflanzenprofis können aus diesem Buch einiges an Wissen mitnehmen, um ihren Pflanzen die perfekte Umgebung zu bieten. Die Tipps und Hinweise sind dabei sehr ansprechend verpackt und mit vielen Bildern unterlegt, was mir beim Lesen über den reinen Wissensgehalt hinaus viel Freude gemacht hat.

Dafür gibt es alle fünf Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 30.05.2026

Niedliches Jugendbuch mit einer Prise Magie

Happy – Wo du mich findest
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Worum geht’s?
Um das Strandhaus ihrer Eltern zu retten, muss Anouk nicht nur eine Menge Aufwand betreiben, sondern auch die große Liebe finden. Die rätselhaften Postkarten, die sie dazu auffordern, geben ...

Worum geht’s?
Um das Strandhaus ihrer Eltern zu retten, muss Anouk nicht nur eine Menge Aufwand betreiben, sondern auch die große Liebe finden. Die rätselhaften Postkarten, die sie dazu auffordern, geben ihr weitere Rätsel auf – und stellen sie vor das große Problem, ausgerechnet ihren besten Freund aus Kindheitstagen dazu überreden zu müssen, ihr Date zu sein.


Meine Meinung
Zu meiner Schande muss ich ja gestehen, dass mir der Name der Autorin zwar definitiv geläufig war, ich ihre erfolgreiche Zimt-Reihe bisher aber ehrlicherweise noch nicht gelesen habe. Nichtsdestotrotz hat sich dieses Buch auf jeden Fall für mich gelohnt, weshalb ich mir auch die übrigen Bücher der Autorin endlich auf die Leseliste gesetzt habe.

Gut gefallen hat mir direkt das Setting in Junos-Bay, was mich vor dem Hintergrund der Tatsache, dass ich eigentlich kaum Geschichten lese, die in den USA spielen sehr positiv überrascht hat. Die Nähe zum Meer und die sommerlichen Vibes fand ich aber beim Lesen einfach sehr charmant, weshalb ich durchaus geneigt bin, auch die übrigen Bände der Reihe lesen zu wollen.

Durch den flüssigen Schreibstil und die kurzen Kapitel bin ich insgesamt sehr schnell voran gekommen, was das Buch regelrecht hat verfliegen lassen. Bei diesem hohen Tempo hatte ich dann allerdings leider ein paar kleine Probleme mit den Figuren, was sich bei diesem Genre aber vermutlich auch einfach nicht vermeiden lässt.

Protagonistin Anouk und ihr bester Freund Noah waren in meinen Augen leider nicht ganz authentisch als Paar, auch wenn mir ihre Freundschaft wirklich gefallen hat. Durch das hohe Tempo hatte ich zeitweise leider auch das Gefühl, dass ihre Geschichte ein wenig oberflächlich wurde, was für ein Jugendbuch noch eher zu verzeihen ist, meine Begeisterung aber doch ein kleines bisschen gedämpft hat.

Darüber hinaus fand ich es wirklich schade, dass die eigentlich ganz zentralen Elemente der Handlung irgendwann ein wenig in den Hintergrund gerückt sind und kaum bis gar nicht mehr thematisiert wurden. Der Klappentext verspricht daher eine etwas andere Geschichte, und auch wenn das Ergebnis mir grundsätzlich wirklich gut gefallen und Spaß beim Lesen gemacht hat, gingen meine Erwartungen an dieses Buch doch in eine etwas andere Richtung.


Fazit
Auch wenn ich die Zimt-Reihe der Autorin noch nicht gelesen habe, kann ich nach diesem Buch definitiv verstehen, warum sie so erfolgreich ist. Setting, Charaktere und Handlungsbogen haben mir insgesamt trotz kleiner Kritikpunkte wirklich gut gefallen, weshalb ich die Autorin definitiv auf meine Leseliste setzen werde.

Dafür gibt es vier Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 28.05.2026

Grundsätzlich spannende Story mit etwas zu viel Dehnung

Eisnebel
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Worum geht’s?
Theodora weiß eigentlich nicht mal ihren richtigen Namen, als sie auf Connor trifft und sich unsterblich verliebt. Die beiden wollen heiraten, müssen vorher jedoch das Kennenlernen mit Connors ...

Worum geht’s?
Theodora weiß eigentlich nicht mal ihren richtigen Namen, als sie auf Connor trifft und sich unsterblich verliebt. Die beiden wollen heiraten, müssen vorher jedoch das Kennenlernen mit Connors Familie überstehen – und die scheint alles daran zu setzen, die beiden auseinander zu bringen und Theodora dazu zu bringen, das Familienanwesen in den Bergen so schnell wie möglich zu verlassen.


Meine Meinung
Diese Geschichte fand ich auf jeden Fall grundsätzlich spannend, die Umsetzung hätte für meinen Geschmack aber durchaus ein wenig flotter vonstatten gehen dürfen. Insbesondere zu Beginn plätscherten die Geschehnisse meiner Meinung nach etwas zu gemütlich dahin, weshalb ich selbst bei doppelter Geschwindigkeit des Hörbuchs Probleme dabei hatte, mich wirklich auf die Handlung zu konzentrieren.

Die Charaktere blieben dabei für mich etwas zu blass, da selbst Protagonistin Theodora irgendwie keine wirklich greifbare Figur wurde. In gewisser Weise spiegelte das zwar ihre eigene Verlorenheit und Unwissenheit über ihre Vergangenheit wider, authentisch wurde ihr Charakter so für mich aber leider nicht dargestellt. Auch ihr Partner Connor und seine Familienmitglieder hatten in meinen Augen nicht genug Substanz, was es mir angesichts der eher unterschwelligen Spannung recht schwer gemacht hat, einen Verdacht hinsichtlich eines möglichen Täters zu hegen.

Auch das Setting kam meiner Meinung nach nicht so zur Geltung, wie es eigentlich wünschenswert gewesen wäre. Der einsame Berg und der Schneesturm haben auf mich ehrlicherweise gar nicht so bedrohlich gewirkt, auch wenn ich die Stimmung ganz grundsätzlich eigentlich gut beschrieben fand. Darüber hinaus waren auch die Spannungsmomente eher spärlich verteilt, was zwar grundsätzlich das Potenzial für überraschende Wendungen geboten hätte, mir aber in der Umsetzung beim Hören ehrlicherweise keinen Schauer über den Rücken gejagt hat.

Gestört hat mich am Ende auch tatsächlich der Epilog, der in meinen Augen einfach nicht hätte sein müssen. Die Auflösung an sich war keine allzu große Überraschung, insbesondere vor dem Hintergrund der Tatsache, dass der Personenkreis ohnehin unglaublich eng gehalten wurde und man somit gar nicht besonders viel Auswahl hinsichtlich des Täters und dessen Motiv hatte. Wirklich zufrieden war ich nach dem Hören dieses Buches aber ehrlicherweise so einfach nicht, denn das Potenzial für atemlose Spannung und eine wirklich bedrohliche Grundstimmung wurde meiner Meinung nach leider verschenkt.


Fazit
Für mich war diese Geschichte insgesamt eher ein bisschen durchschnittlich, wenn auch grundsätzlich mit einigen spannenden Momenten. Der Handlungsbogen hätte dabei allerdings durchaus etwas straffer aufgebaut sein dürfen, denn mein Interesse an der Geschichte hat unter den kleinen Längen und den eher nichtssagenden Figuren doch etwas gelitten, auch wenn sich die Sprecherin durchaus bemüht hat, das Buch zu einem interessanten Hörerlebnis zu machen.

Dafür gibt es dreieinhalb Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 18.05.2026

Die Psychologie des Tennis

Tennis ist Kopfsache
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Meine Meinung
So spannend wie ich Psychologie und mentale Gesundheit finde, in Hinblick auf Leistungssport war das bisher definitiv ein Thema, mit dem ich mich ehrlicherweise gar nicht so stark auseinandergesetzt ...

Meine Meinung
So spannend wie ich Psychologie und mentale Gesundheit finde, in Hinblick auf Leistungssport war das bisher definitiv ein Thema, mit dem ich mich ehrlicherweise gar nicht so stark auseinandergesetzt habe.

Spannend gemacht fand ich daher tatsächlich die Umsetzung der Kombination aus Einblicken in den Sport und psychologischer Analyse der einzelnen Spielsituationen. Stilistisch war das Buch in meinen Augen zwar eher etwas für wirkliche Tennisfans, da es wirklich viele ausführliche Schilderungen einzelner Tennisspiele gab, die sich wie ein Fernsehbild lasen und ehrlicherweise in der Masse nicht ganz meinen Geschmack getroffen haben. Wer wirklich leidenschaftliche Tennis schaut oder spielt, dem dürften diese Erinnerungen aber sicherlich gefallen, zumal es auch einige Bildserien gab, die den reinen Text durchaus aufgelockert haben.

Rein von den psychologischen Aspekten her fand ich das Buch insgesamt aber wirklich spannend, da die Auseinandersetzung mit dem Thema an sich zwar nicht unbedingt irgendwelche bahnbrechenden Geheimnisse zu Tage gefördert hat, ich die Überlegungen zum Thema mentale Stärke aber durchaus spannend fand, und das auch ohne, dass ich selbst Leistungssport betreiben würde.

Die Idee dieses Buches ist meiner Meinung nach daher auf jeden Fall lesenswert, eine gewisse Grundbegeisterung für Tennis ist aber sicherlich sehr hilfreich, um beim Lesen wirklich Spaß zu haben.


Fazit
Wirkliche Tennisfans werden an diesem Buch sicherlich deutlich mehr Freude habe als ich, auch wenn ich die Umsetzung durchaus spannend und das Grundprinzip aus Spielberichten, Analysen und Bildern schon gelungen fand. Wer sich mehr für den Tennis und vielleicht nur zweitrangig für die Psychologie hinter dem Sport interessiert, dem dürfte dieses Buch aber noch einmal deutlich besser gefallen als mir.

Dafür vergebe ich vier Bücherstapel.