Profilbild von buchgestapel

buchgestapel

Lesejury Star
offline

buchgestapel ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit buchgestapel über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.07.2026

Etwas unübersichtliche Action

Das Lied von Eis und Feuer 04
0

Worum geht’s?
Der Krieg ist längst im Gange, und nicht nur Robb Stark, sondern auch die übrigen Anwärter auf den Eisernen Thron setzen alles daran, ihren Anspruch zu legitimieren. Den Menschen wird klar, ...

Worum geht’s?
Der Krieg ist längst im Gange, und nicht nur Robb Stark, sondern auch die übrigen Anwärter auf den Eisernen Thron setzen alles daran, ihren Anspruch zu legitimieren. Den Menschen wird klar, dass der Winter wirklich naht – und er ist nicht der einzige, der aus den Bergen herabsteigt und sich unter den Menschen ausbreitet.


Meine Meinung
Ehrlicherweise hatte ich beim Lesen dieses Buches so ein wenig das Gefühl, wieder bei Band eins der Reihe angekommen zu sein und nicht wirklich zu wissen, wer hier eigentlich überhaupt wer ist. Obwohl ich trotz des Umfangs der Geschichte recht schnell voran gekommen bin, ist meine Verwirrung im Nachhinein noch immer relativ groß, weshalb ich vor Band fünf definitiv eine kleine Pause einlegen werde.

Zu Beginn des Buches war ich noch relativ optimistisch gestimmt, mich gut orientieren und dem Geschehen halbwegs sicher folgen zu können. Insbesondere der Krieg hat es mir dann jedoch unglaublich schwer gemacht, bei all den Namen und Ereignissen den Überblick zu behalten, weshalb ich ehrlicherweise gerade im letzten Viertel der Geschichte fast gar nicht mehr wusste, von wem überhaupt noch die Rede war. Auch die Plottwists habe ich teils nicht verstanden, da ich die Figuren und Namen leider kaum noch vernünftig zuordnen konnte.

Wirklich interessant fand ich daher noch am ehesten das Schicksal der noch übrigen Familienmitglieder von Ned Stark, da ich mich bei ihnen zumindest noch relativ gut daran erinnern konnte, was ihnen bisher schon alles passiert ist.

Tiefgehend begeistert hat mich diese Geschichte leider nicht, da ich die Aneinanderreihung von Gewalt, Krieg und Tod ehrlicherweise nach einiger Zeit relativ ermüdend fand. Interessante Passagen, insbesondere in Hinblick auf die vielen Perspektivwechsel gab es zwar trotzdem, ich persönlich war aber durchaus froh, als ich das Buch endlich beenden konnte.


Fazit
Für mich war dieses Buch definitiv nicht das beste der Reihe, weshalb ich durchaus erleichtert bin, es nun beendet zu haben. Auf die nächsten Teile bin ich zwar trotzdem grundsätzlich gespannt, vorher werde ich aber definitiv erst zu anderem Lesestoff greifen.

Dafür gibt es drei Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 20.07.2026

Nicht ganz so stark wie der Rest der Reihe

Dunbridge Academy - Whoever
0

Worum geht’s?
Cleo und Alexander waren das Traumpaar der Dunbridge Academy, bis er ihr das Herz brach und einfach aus ihrem Leben und dem Internat verschwand. In der Oberstufe ist Cleo daher fest entschlossen, ...

Worum geht’s?
Cleo und Alexander waren das Traumpaar der Dunbridge Academy, bis er ihr das Herz brach und einfach aus ihrem Leben und dem Internat verschwand. In der Oberstufe ist Cleo daher fest entschlossen, sich nur auf sich selbst zu konzentrieren – doch ausgerechnet da taucht Alexander wieder auf und bringt ihre Welt und ihr Herz erneut ins Wanken.


Meine Meinung
Das Setting an der Dunbridge Academy hat mir schon immer wirklich gut gefallen, von daher habe ich mich schon vor dem Lesen unglaublich darauf gefreut, wieder in diese Welt eintauchen zu können und alten Bekannten zu begegnen. Die Umsetzung an sich war für mich auch wieder schön zu lesen, lediglich das Paar dieses Buches konnte mich nicht so richtig von sich überzeugen.

Grund dafür war meiner Meinung nach vor allem der Mangel an Kommunikation, der zwischen den beiden Protagonisten geherrscht hat. Bis Probleme und Verletzungen konkret benannt wurden, hatte sich leider schon eine eher kindische und für mich nur wenig authentische Umgangsweise etabliert, die es mir sehr schwer gemacht hat, wirklich auf eine zweite Chance zwischen den beiden hin zu fiebern.

Darüber hinaus fand ich den Umgang der beiden miteinander nicht so ganz authentisch dargestellt und teils einfach sehr widersprüchlich, worunter mein Interesse an der Geschichte auf Dauer leider doch ein bisschen gelitten hat. Auch die Figuren an sich fand ich leider ein kleines bisschen anstrengend, denn zu dem Mangel an Kommunikation gesellte sich so eine eher wehleidige Grundstimmung, was mich ehrlicherweise nicht begeistert hat.

Positiv überrascht hat mich daher, wie groß die Rolle war, die Pferde und der Reitsport hier dann gespielt haben. Dieser Aspekt ist sicherlich nicht für jeden ein Kaufargument, ich persönlich hatte aber durchaus meine Freude daran und war somit erleichtert, mich auf etwas anderes als die in meinen Augen nicht ganz so überzeugende Liebesgeschichte konzentrieren zu können.


Fazit
Auch wenn mir die Reihe bisher wirklich gut gefallen hat, fand ich diesen Band leider nicht so stark, wie er eigentlich hätte sein können. Setting und Lesegefühl haben mir dabei zwar noch immer unglaublich viel Spaß gemacht, dabei hat sich für mich jedoch wieder einmal bestätigt, dass fehlende Kommunikation ein Aspekt ist, der mir selbst die vielversprechendste Second-Chance-Romance ein wenig kaputt machen kann.

Dafür gibt es unglaublich knappe vier Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 18.07.2026

Nicht wirklich mein Humor

Gregs Tagebuch - Von Idioten umzingelt!
0

Worum geht’s?
Gregs Leben ist vor allem eines: Unglaublich normal, aber niemals langweilig. Zwischen Schulstress, nervenden Familienmitgliedern und dem Versuch, cool zu werden kann es ganz schön chaotisch ...

Worum geht’s?
Gregs Leben ist vor allem eines: Unglaublich normal, aber niemals langweilig. Zwischen Schulstress, nervenden Familienmitgliedern und dem Versuch, cool zu werden kann es ganz schön chaotisch werden – doch zum Glück kann Greg in seinem Tagebuch ganz genau festhalten, was dabei wirklich passiert ist.


Meine Meinung
Die Reihe um Greg ist tatsächlich eine der ganz großen Hype-Reihen, die ehrlicherweise komplett an mir vorbeigegangen ist, als ich im Alter der Zielgruppe war. Aus Neugierde habe ich dann jetzt in Band eins rein gelesen und muss ehrlicherweise gestehen, dass ich nicht das Gefühl habe, mit diesem Buch irgendetwas verpasst zu haben.

Die Machart ist gerade für eher jüngere Leseratten eigentlich total gut gemacht, da sich kurze Texte mit kleinen Comics abwechseln und man so wirklich leicht und unglaublich schnell durch die Geschichte kommt. Gerade, wenn man beim Lesen im selben Alter wie die Figuren ist, wird die Lebensrealität in gewisser Weise zur Handlung der Geschichte passen, für mich persönlich und vor allem mit einigen Jahren Abstand war das Geschehen aber einfach nicht mehr besonders spannend zu verfolgen.

Ganz besonders aufgefallen ist mir das vor allem bei den Witzen, die hier eigentlich zum Brüllen sein sollen. Mitunter musste zwar auch ich schmunzeln, im Großen und Ganzen war der Humor aber leider einfach nicht mein Fall und wäre es vermutlich auch vor einigen Jahren nicht unbedingt gewesen.

Für Lesemuffel oder zum Einstieg in eine Lesekarriere mag die Reihe daher sicherlich geeignet sein, ich persönlich habe aber nach diesem Buch definitiv nicht den Wunsch, auch die übrigen Bände zu lesen und hake die Reihe für mich als eine verpasste Jugenderinnerung ab, die ich nicht unbedingt nachholen muss.


Fazit
Für die Zielgruppe mag dieses Buch auf jeden Fall gelungen sein, ich persönlich habe aber nach dem Lesen nicht den Wunsch, die Reihe fortzusetzen. Schlecht gemacht finde ich die Umsetzung dabei zwar nicht, meinen Humor und Lesegeschmack hat sie aber einfach nicht getroffen.

Dafür gibt es noch drei Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 17.07.2026

Niedliche Grundidee mit etwas anstrengenden Figuren

The Romance Rivalry
0

Worum geht’s?
Auch wenn Irene als erfolgreiche Buchbloggerin ihre Zeit am liebsten mit fiktiven Liebesgeschichten verbringt, soll ihre Collegezeit endlich auch ihr wirkliches Leben auf den Kopf stellen. ...

Worum geht’s?
Auch wenn Irene als erfolgreiche Buchbloggerin ihre Zeit am liebsten mit fiktiven Liebesgeschichten verbringt, soll ihre Collegezeit endlich auch ihr wirkliches Leben auf den Kopf stellen. Blöd nur, dass sie ausgerechnet am ersten Tag direkt auf ihren größten Konkurrenten trifft, mit dem sie zu allem Übel auch noch das Semester über zusammenarbeiten muss. Zwischen Seminararbeiten und Datingversuchen taucht immer wieder Aiden auf – und lässt Irene langsam vergessen, dass sie sich eigentlich gar nicht leiden können.


Meine Meinung
Die Idee dieser Geschichte hat mich von Anfang an begeistert, nicht nur weil Bücher, Tropes und Literatur so eine große Rolle spielen, sondern vor allem, weil ich Irene als Protagonistin wirklich cool gewählt fand.

Der Schreibstil liest sich auch wirklich flott weg, ich bin sehr schnell voran gekommen und wollte definitiv wissen, wie Irene und Aiden miteinander auskommen werden. Die vor allem von Irene ausgehende Rivalität zwischen den beiden fand ich dann leider insgesamt nicht wirklich überzeugend dargestellt, insbesondere weil Irene häufig zu etwas extremen Urteilen neigt und ich dieses Wechselbad der Gefühle ehrlicherweise nur eher schwer nachvollziehen konnte.

Auch die verschiedenen Dating-Tropes kamen meiner Meinung nach nicht richtig zur Geltung bzw. wurden relativ schnell wieder über Bord geworfen. Die Idee fand ich unglaublich cool und wollte sie wirklich gerne lesen, deswegen fand ich diese Entwicklung durchaus ein bisschen schade. Im gleichen Atemzug entwickelt sich nämlich dann auch die Beziehung der beiden Protagonisten recht überhastet, was es insgesamt schwer macht, sich wirklich auf die Dynamik zwischen den Figuren einzulassen.

Schön gemacht fand ich dann allerdings wiederum die schlussendliche Entwicklung von Irene, die insbesondere in Hinblick auf ihren Perfektionismus eine wirklich tolle Wandlung durchgemacht hat. Für mich war das auf jeden Fall ein sehr wichtiger Handlungsstrang, der neben der eigentlichen Liebesgeschichte definitiv eine große Rolle gespielt hat. Dass ausgerechnet diese tolle Entwicklung mit einem etwas überhasteten Drama und einem Off-Screen-Fix der großen Probleme in Irenes Leben einherging, fand ich dann leider überhaupt nicht gut konstruiert. Meine Freude beim Lesen hat der Aufbau des Endes daher ein kleines bisschen gedämpft, was meiner Meinung nach angesichts des Inhalts einfach nicht unbedingt hätte sein müssen.


Fazit
Die Grundidee zu dieser Geschichte fand ich wirklich cool und definitiv perfekt für Leseratten, die Umsetzung hat mich dann aber vor allem zum Ende hin leider nicht zu einhundert Prozent überzeugen können. Irene und Aiden habe ich trotzdem sehr gerne begleitet, weshalb ich auch die Autorin definitiv auf meinem Radar behalten werde.

Dafür gibt es noch knappe vier Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 17.07.2026

Auch ohne Vorkenntnisse spannend

Gung Ho - Tanaka
0

Worum geht’s?
Eigentlich ist Tanaka Hasegawa Filmstar und Nahkampftrainer für die japanischen Special Forces. Als seine Familie während einer Filmpromotion-Tour dann jedoch von mysteriösen Kreaturen angegriffen ...

Worum geht’s?
Eigentlich ist Tanaka Hasegawa Filmstar und Nahkampftrainer für die japanischen Special Forces. Als seine Familie während einer Filmpromotion-Tour dann jedoch von mysteriösen Kreaturen angegriffen wird, dreht sich sein Leben um 180 Grad – denn die Welt ist fortan nicht mehr so, wie sie einmal war.


Meine Meinung
Die dazugehörige Reihe kannte ich ehrlicherweise vor diesem Band nicht, was ich persönlich beim Lesen aber überhaupt nicht schlimm fand. Durch den direkten Einstieg ist man mitten im Geschehen dabei, und auch wenn ich ehrlicherweise nicht so ganz verstanden habe, wie der Weltenbau eigentlich funktionieren sollte, war mein Interesse von Beginn an geweckt.

Aufgrund der Kürze des Buches waren meine Erwartungen ehrlicherweise zunächst nicht allzu hoch, da ich kaum mit genug Raum gerechnet habe, um Figuren und Entwicklungen wirklich kennenlernen und verstehen zu können. Die Umsetzung hat mich dann aber durchaus positiv überrascht, da die Geschichte an sich zwar natürlich eine Menge Fragen aufwirft, gleichzeitig aber eben auch genug Spannung hervorruft, um wirklich wissen zu wollen, wie es zum Zusammenbruch der Zivilisation kam und wie das Leben im Grenzgebiet aussehen wird.

Protagonist Tanaka war mir dabei zwar nicht durchgehend sympathisch, das Szenario in dem er und seine Tochter sich befinden, fand ich aber trotzdem noch interessant. Angesichts ihrer traumatischen Geschichte kann ich ihre Differenzen daher mit etwas Distanz irgendwo nachvollziehen, wirklich gutheißen möchte ich diese Dynamik jedoch trotzdem nicht. Ob und wie es in dieser Hinsicht eine Entwicklung gibt, möchte ich allerdings trotzdem wissen, von daher bin ich durchaus gespannt darauf, auch dem Rest der Reihe eine Chance zu geben.


Fazit
Auch ohne besonders viel über die Reihe zu wissen, fand ich die Vorgeschichte ziemlich spannend erzählt. Auf die weiteren Bände bin ich daher jetzt tatsächlich gespannt, was ich als durchaus positives Zeichen sehe.

Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.