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Veröffentlicht am 06.09.2026

Mythologie, Macht und Rätsel

Loki − Her Twisted Heart
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Worum geht’s?
Harlow hasst nur eine Sache mehr als das Leben bei den göttlichen Kriegerinnen von Artemis: Die Götter selbst. Als ihr Lager jedoch von mystischen Kreaturen angegriffen und ihre beste Freundin ...

Worum geht’s?
Harlow hasst nur eine Sache mehr als das Leben bei den göttlichen Kriegerinnen von Artemis: Die Götter selbst. Als ihr Lager jedoch von mystischen Kreaturen angegriffen und ihre beste Freundin schwer verletzt wird, bleibt ihr keine andere Wahl, als Loki, den Gott des Chaos aufzusuchen und um Hilfe zu bitten – ohne zu ahnen, was das für ihr Leben und ihr Herz bedeutet.


Meine Meinung
Als riesiger Mythologie-Fan musste dieses Buch definitiv auf meiner Leseliste landen, insbesondere da ich Teil eins und zwei direkt hintereinander weg lesen wollte und das zum Glück auch tun konnte. Mit dem Ende bin ich persönlich zwar nicht ganz glücklich, Spaß beim Lesen hatte ich aber insgesamt trotzdem.

Schreibstil und Einstieg in die Geschichte haben mir sehr gut gefallen, da die Welt und das Leben bei den Agrai zwar recht langsam vorgestellt wurden, ich mich aber trotzdem nicht gelangweilt habe. Irritiert hat mich zu Beginn (und ehrlicherweise auch am Schluss noch immer) eigentlich nur die Tatsache, dass Protagonistin Harlow so einen modernen Namen hatte, während sämtliche andere Figuren immerhin als halbwegs antike Charaktere durchgegangen sind.

Abgesehen davon fand ich Harlow als Figur aber ziemlich sympathisch, natürlich hat sie auch einige Klischees einer auserwählten Protagonistin erfüllt, dabei war sie aber nicht ganz abgehoben und hat zumindest größtenteils noch rationale Entscheidungen getroffen. Ihre Reise mit Loki hat mir beim Lesen wirklich Spaß gemacht, da ich das Konzept von Abyssos und den Mix unterschiedlicher Mythologien in der Praxis total interessant fand und mehr über diese Welt erfahren wollte. Die Logik des Settings hat dabei zwar weniger eine Rolle gespielt als die Reise an sich, meine Begeisterung und vor allem meine Vorfreude auf Band zwei waren jedoch trotzdem geweckt.

Auch die Entwicklung des Deals zwischen Loki und Harlow war für mich zumindest glaubwürdig und rein von der Entwicklung ihrer Gefühle her eigentlich auch recht authentisch dargestellt. Der Wandel von Hass zu Liebe ging mir zwar in Relation zur Länge der Ereignisse (eigentlich waren das nur wenige Tage) zwar etwas zu schnell, auf die Länge des Buches gesehen war der Handlungsbogen aber angemessen gestreckt um diese Entwicklung auch tragen zu können.

Auf Band zwei bin ich daher direkt gespannt, da mir das Ende zwar nicht so richtig überraschend vorkam, meine Neugierde aber natürlich trotzdem geweckt hat. Die Figuren wiederzutreffen wird definitiv spannend, weshalb ich direkt weiterlesen und mehr über die Götter und ihre Motive erfahren will.


Fazit
Für mich hat sich diese Geschichte auf jeden Fall gelohnt, weshalb ich schon sehr gespannt auf Band zwei bin. Die Welt der Götter und insbesondere die Hintergründe des zentralen Konflikts in diesem Buch hatten in meinen Augen definitiv noch ein bisschen mehr Potenzial, gelangweilt habe ich mich beim Lesen aber auch so auf gar keinen Fall.

Dafür gibt es vier Bücherstapel von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.08.2026

Durchwachsene Romantic Suspense

Indigo Ridge | Die Edens 1 |
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Worum geht’s?
Als frisch gebackene Polizeichefin von Qunicy möchte Winslow eigentlich bloß ihr neues Leben beginnen und endlich zur Ruhe kommen. Leider hat sie die Rechnung ohne Griffin Eden gemacht, der ...

Worum geht’s?
Als frisch gebackene Polizeichefin von Qunicy möchte Winslow eigentlich bloß ihr neues Leben beginnen und endlich zur Ruhe kommen. Leider hat sie die Rechnung ohne Griffin Eden gemacht, der ganz unabsichtlich nicht nur ihr Herz, sondern auch jeden ihrer so sorgsam gefassten Pläne durcheinander bringt. Als dann jedoch plötzlich eine Leiche auftaucht, ist es schlagartig vorbei mit der Idylle – denn im Gegensatz zu ihren Kollegen glaubt Winslow nicht an einen Suizid, sondern vermutet ein viel dunkleres Geheimnis hinter den mysteriösen Todesfällen der letzten Jahre.


Meine Meinung
Kleinstadt-Romanzen sind für mich tatsächlich immer eine Fifty-fifty-Chance auf einen absoluten Lesehit oder einen richtigen Flop. Die erste Hälfte dieser Geschichte hat mich definitiv begeistert, bis zum Schluss konnte sich diese Begeisterung bei mir dann aber leider nicht halten, was meinen Gesamteindruck etwas wackelig erscheinen lässt.

Schreibstil und Setting haben mir wirklich gut gefallen, ich war gerne in Quincy unterwegs und wollte definitiv mehr über die Figuren und vor allem über die Familie Eden wissen. Die Kombination aus Kleinstadt-Setting und Großfamilie ist dabei zwar definitiv keine Neuerfindung, hin und wieder ist das aber einfach genau mein Ding.

Auch Protagonistin Winslow fand ich ganz nett, wobei ich mir ehrlicherweise deutlich mehr Tiefe bei ihrer Figur gewünscht hätte. Wirklich zur Geltung gekommen sind ihre Stärke und Durchsetzungsfähigkeit in meinen Augen leider nicht, auch wenn sie auf dem Papier genau so war, wie ich mir eine starke und vor allem erwachsene Protagonistin eigentlich vorstelle. Sehr irritiert haben mich außerdem die ständigen Wortspiele mit ihrem Namen, die nach ein paar Kapiteln zwar verschwanden, bei mir aber trotzdem einen sehr seltsamen Eindruck hinterlassen haben.

Nicht ganz so überzeugt war ich dann leider von der zweiten Hälfte der Geschichte, auch wenn ich durch das erste Drittel des Buches regelrecht geflogen bin. Mit der Zeit ließ die Spannung bei mir merklich nach, was es mir stellenweise wirklich schwer gemacht hat, aufmerksam dabei zu bleiben. Grund dafür war meiner Meinung nach vor allem die Tatsache, dass mir der Kriminalfall zu konstruiert vorkam und gleichzeitig nicht genug Aufmerksamkeit erfahren hat. Die Kombination aus Ermittlungen und Liebesgeschichte stört mich zwar grundsätzlich nicht, da außer Winslow niemand an einen Mord geglaubt hat, sie aber gleichzeitig in ihrer Rolle als frisch gebackene Polizeichefin davon völlig unbehelligt agieren konnte, kamen mir die Ereignisse leider nicht wirklich geschickt konstruiert vor. Bei der Kürze und dem Fokus des Buches ist das sicherlich keine allzu große Überraschung, verschenktes Potenzial sehe ich in der Umsetzung aber leider trotzdem.


Fazit
Diese Geschichte hatte auf jeden Fall Potenzial und konnte mich über weite Teile hinweg auch durchaus gut unterhalten. Für die Kombination aus Todesermittlung und Liebesgeschichte bin ich grundsätzlich zwar zu haben, hier ist der Funke für mich aber schlussendlich nicht so übergesprungen, wie es für ein wirklich begeistertes Leseerlebnis der Fall hätte sein müssen.

Dafür gibt es dreieinhalb Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 27.08.2026

Hochspannung mit etwas wackeligem Ende

Weil sie lügt
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Worum geht’s?
Das Verschwinden ihrer älteren Schwester Juli stürzt das Leben von Anna ins komplette Chaos. Nur mit Mühe hält sie eine halbwegs normale Fassade für ihren Bruder aufrecht – bis ihr Vater ...

Worum geht’s?
Das Verschwinden ihrer älteren Schwester Juli stürzt das Leben von Anna ins komplette Chaos. Nur mit Mühe hält sie eine halbwegs normale Fassade für ihren Bruder aufrecht – bis ihr Vater angeblich den Mord gesteht, und die Suche nach Juli erneut beginnt.


Meine Meinung
Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht, denn schon lange habe ich keine Geschichte mehr in der Hand gehabt, die ich tatsächlich in einem Rutsch durchlesen konnte und dabei so gefesselt wurde, wie das hier der Fall war.

Das Verschwinden von Juli war gleichermaßen mysteriös wie auch unheimlich beschrieben, was es mir leicht gemacht hat, mich in der Atmosphäre zu verlieren. Insbesondere Anna kam mir dabei als Figur sehr authentisch vor, da man ihre Sorgen, Ängste, Zweifel und Selbstvorwürfe wirklich greifen konnte und unbedingt wissen wollte, ob sie oder eine der anderen Figuren nicht vielleicht doch etwas zu verbergen hat.

Durch die Perspektivwechsel zwischen Anna und Ermittlerin Katharina blieb die Handlung bis zum Schluss dynamisch, was mein Lesetempo unglaublich erhöht hat. Der ein oder andere Cliffhanger kam mir dabei ehrlicherweise wie ein schlechter Köder vor, da sich die Handlung aber selbst in solchen Momenten weiterentwickelt hat, konnte ich darüber recht gut hinweg sehen.

Die Ermittlungsarbeiten sowohl auf Annas, wie auch auf Seiten der Polizei fand ich sehr spannend zu verfolgen, da die unterschiedlichen Informationen und Spuren zwar jeweils ganz unterschiedliche Bilder gezeichnet haben, ich aber an keiner Stelle die Augen wegen unglaubwürdiger Entwicklungen verdreht habe. Beim Lesen bekommt man so trotzdem keine ganz genaue Vorstellung davon, was wirklich passiert ist, weshalb meine Spannung tatsächlich bis zum Schluss unglaublich hoch war.

Nicht ganz so elegant gelöst fand ich dann leider tatsächlich nur die Hinführung zur Auflösung, da ich zwar grundsätzlich mit Interesse dabei war, gleichzeitig aber leider den Eindruck hatte, dass es keine vernünftige Zusammenführung der Ermittlungen mit den tatsächlichen Ereignissen gab. Der Plottwist war daher zwar überraschend und hat für einen wirklichen Schreckmoment gesorgt, ehrlicherweise hatte ich aber auch den Eindruck, dass hier absichtlich Informationen verschwiegen wurden, die mit der ein oder anderen Andeutung mehr einen wesentlich authentischeren Übergang für mich dargestellt hätten.


Fazit
Auch wenn ich mir eine etwas frühere Anknüpfung der Ermittlungen an die Ereignisse, die dem Plottwist vorausgingen gewünscht hätte, konnte mich dieses Buch insgesamt begeistern. Ich war beim Lesen wirklich wahnsinnig gespannt auf die Auflösung und konnte die Geschichte gar nicht mehr zur Seite legen, was mir auch das etwas wackelig konstruierte Ende nicht mehr vermiesen konnte.

Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 27.08.2026

Gewöhnungsbedürftige Office-Romance

A Business Proposal 1
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Worum geht’s?
Eigentlich hat Shin Hari überhaupt keine Zeit, sich Gedanken um die große Liebe zu machen. Um ihrer besten Freundin ein Blind Date zu ersparen und ein bisschen Geld für ihre Familie zu verdienen, ...

Worum geht’s?
Eigentlich hat Shin Hari überhaupt keine Zeit, sich Gedanken um die große Liebe zu machen. Um ihrer besten Freundin ein Blind Date zu ersparen und ein bisschen Geld für ihre Familie zu verdienen, gibt sie sich jedoch widerwillig als Jin Yeongseo aus – und trifft ausgerechnet auf ihren Chef, den der Gedanke einer Scheinehe viel weniger abschreckt, als sie selbst.


Meine Meinung
K-Dramen waren mir bisher definitiv noch nicht vertraut, da ich weder die Serie zu diesem Buch, noch eine andere aus diesem Genre gesehen habe. Für mich war das vermutlich auch der Grund, warum mich die Geschichte bzw. vor allem ihre Erzählweise schlussendlich nicht ganz so überzeugt hat, wie das für richtige Fans vermutlich der Fall war.

Mit der Erzählweise bin ich ehrlicherweise lange nicht so richtig warm geworden, da der Umgang der Figuren miteinander für mich durchaus gewöhnungsbedürftig war und ich auch mit dem Schreibstil nicht sofort glücklich war. Je weiter die Handlung dann voranschritt, desto höher wurde dann zwar auch mein Lesefluss, hundertprozentig genießen konnte ich die Geschichte aber trotzdem nicht.

Die Figuren waren mir mit Ausnahme von Hari leider ebenfalls nicht wirklich sympathisch, was vor allem an ihrem Umgang miteinander lag. Auch an dieser Stelle vermute ich, dass die kulturellen Unterschiede mir die Nähe zur Geschichte etwas erschwert haben, aber auch mit diesem Wissen haben mich die Charaktere nicht deutlich mehr angesprochen.

Was mich ganz besonders gestört hat, war vor allem das Verhalten der männlichen Figuren, die mir häufig kalt, egoistisch und teils auch übergriffig erschienen. Natürlich trägt auch dieser Umstand zu mehr Drama bei, was für diese Geschichte offensichtlich ganz essenziell war, angenehm zu lesen fand ich diese Männer dadurch aber ebenfalls nicht.

Mit dem Wissen aus diesem Buch bin ich trotzdem gespannt darauf, die Serie zu beginnen, da ich erst danach entscheiden möchte, ob Band zwei nicht vielleicht doch eine Lektüre wert ist. Zeit für Charakterentwicklung sollte somit auf jeden Fall gegeben sein, ob diese dann jedoch auch umgesetzt wird und mir die Geschichte im nächsten Teil besser gefällt, werde ich aber einfach abwarten müssen.


Fazit
Auch wenn mich dieses Buch nicht ganz so begeistert hat, wie ich mir durch den Hype um die Serie eigentlich versprochen hatte, möchte ich die Geschichte noch nicht ganz abschreiben. Mit den Figuren und dem Erzählstil habe ich mich eher schwer getan, da ich aber bis zum Schluss durchgehalten habe, werde ich zumindest die Verfilmung sehen wollen und dann erst entscheiden, ob sich Band zwei für mich lohnen könnte.

Dafür gibt es dreieinhalb Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 18.08.2026

Mit Achtsamkeit ans Ziel

Achtsam morden
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Worum geht’s?
Strafverteidiger Björn wird von seiner Frau gezwungen, seine Eignung als Familienvater durch den Besuch eines Achtsamkeits-Coaching unter Beweis zu stellen. Durch sein neu erlerntes Wissen ...

Worum geht’s?
Strafverteidiger Björn wird von seiner Frau gezwungen, seine Eignung als Familienvater durch den Besuch eines Achtsamkeits-Coaching unter Beweis zu stellen. Durch sein neu erlerntes Wissen kann er dem Stress auf der Arbeit ganz neu begegnen – und entledigt sich seiner Probleme seit dem auf eher kreative Weise.


Meine Meinung
Titel und Idee sprechen mich tatsächlich schon seit einigen Jahren an, weshalb ich mir selbst nicht so richtig erklären kann, warum ich so lange um dieses Buch herumgeschlichen bin. Die wirklich ungewöhnliche Herangehensweise an einen Krimi hat mich beim Lesen nämlich wirklich gut unterhalten können, auch wenn das Konzept dieser Reihe definitiv ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist.

Mein Lesefluss war tatsächlich bis zum Schluss sehr hoch, ich bin schnell durch die Geschichte gekommen und hätte auch eigentlich direkt mit Band zwei weitermachen können. Wirkliche Hochspannung kommt dabei zwar nicht auf, bei Krimikomödien würde ich das allerdings auch eher weniger erwarten.

Protagonist Björn war bei mir einer der seltenen Fälle, in denen ich eine Figur überhaupt nicht leiden konnte, das Buch aber deswegen trotzdem nicht abgebrochen habe. Seinem Charakter haben meiner Meinung nach tatsächliche Wertevorstellungen gefehlt, auch wenn ich mir sicher bin, dass die Geschichte auch nur so wirklich funktioniert. Seine Sicht auf die Welt, Kriminalität und seine Mitmenschen funktioniert gut als Projektionsfläche für die verschiedenen Achtsamkeitslektionen, die den Kapiteln vorangestellt sind, zu einem wirklichen Sympathieträger macht ihn das in meinen Augen aber weder zu Beginn, noch zum Ende der Geschichte.


Fazit
Dass Achtsamkeit zum Ziel führen kann, ist auf jeden Fall eine sehr wichtige und hier sehr unterhaltsam verpackte Botschaft. Dass dabei vielleicht manchmal die Tiefe der Geschichte ein bisschen leidet, ist für mich allerdings recht gut zu verschmerzen, da man eben auch mal mit einem Augenzwinkern auf den ein oder anderen Aspekt des Buches schauen muss und trotzdem sehr gut unterhalten werden kann.

Dafür gibt es vier Bücherstapel von mir.