Eine ungewöhnliche Themenmischung
Die Kunst des RadfahrensMeine Meinung
Mich an neue Genremischungen zu wagen und auch literarisch mal etwas häufiger über meinen Tellerrand hinweg zu schauen war definitiv ein Vorsatz, dem ich in diesem Jahr schon das ein oder ...
Meine Meinung
Mich an neue Genremischungen zu wagen und auch literarisch mal etwas häufiger über meinen Tellerrand hinweg zu schauen war definitiv ein Vorsatz, dem ich in diesem Jahr schon das ein oder andere Mal nachgekommen bin.
Was mich an dem Mix aus Philosophie und Radfahren fasziniert hat, kann ich im Nachhinein betrachtet nicht mal ganz genau benennen, auch wenn ich durchaus regelmäßig die Tour den France verfolge und selbst gerne mit dem Rad unterwegs bin. Auf die Idee, dieses Thema mit philosophischen Betrachtungen zu verknüpfen wäre ich selbst allerdings nie gekommen, und in diesem Punkt hat mich der Autor auf jeden Fall neugierig gemacht.
Gut gefallen hat mir an diesem Buch insbesondere die persönliche Komponente, die neben den theoretischen Teilen ein wichtiger inhaltlicher Bestandteil war. Die Verknüpfung der beiden wichtigen Themen im Leben des Autors, Radsport und Philosophie war definitiv ungewöhnlich zu lesen, auch wenn Philosophie nicht unbedingt zu meinen primären Interessen zählt.
Wem beide Themen gut liegen, den wird das Buch vermutlich auch zu einhundert Prozent ansprechen können. Ich persönlich habe mich aber ein bisschen mehr für den Sport und den Werdegang des Autoren und eher weniger für die Philosophie interessiert, weshalb es durchaus Stellen gab, durch die ich mich aufgrund mangelnden Interesses ein wenig quälen musste.
Fazit
Auch wenn die Umsetzung in meinen Augen eher gewöhnungsbedürftig war, wird diese interessante Art der Biografie sicherlich auch ihre Fans finden. Die Themenmischung war dabei auf jeden Fall eine echte Abwechslung, die mich zwar nicht nachhaltig begeistert, dafür aber definitiv einen Augenblick lang beschäftigt hat.
Dafür gibt es knappe vier Bücherstapel von mir.