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Veröffentlicht am 26.04.2021

Leider nicht das beste Buch dieses Autors

Montecrypto
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Worum geht’s?
Nach dem Tod des extravaganten Kryptomillionärs Gregory Hollister beauftragt dessen Halbschwester Privatermittler Ed Dante mit der Suche nach einem versteckten Vermögen. Bevor der jedoch ...

Worum geht’s?
Nach dem Tod des extravaganten Kryptomillionärs Gregory Hollister beauftragt dessen Halbschwester Privatermittler Ed Dante mit der Suche nach einem versteckten Vermögen. Bevor der jedoch richtig loslegen kann, taucht ein Video im Internet auf, in dem der frisch Verstorbene zu einer internationalen Schnitzeljagd aufruft – und das löst nicht nur internationale Aufregung aus, sondern ruft auch skrupellose Schatzjäger auf den Plan.


Meine Meinung
Tom Hillenbrand hat sicherlich schon einige Bücher geschrieben, die mich wirklich begeistern konnten – Montecrypto ist da allerdings leider ein nicht ganz so positiver Ausreißer.

Schreibstil und Cover sind wirklich toll, und auch die Thematik finde ich erst einmal spannend. Von Kryptowährung hatte ich vor dem Lesen dieses Buches keine Ahnung, aber auch als absolut Unwissender kommt man thematisch wirklich gut mit. So ziemlich jeder Fachbegriff und jeder Ablauf wird mehr oder weniger verständlich erklärt, was meiner Meinung nach aber nach einiger Zeit doch ein kleines bisschen anstrengend wurde.

Auch der Spannungsbogen hat mir leider nicht wirklich zugesagt, was ich vor dem Hintergrund der übrigen Bücher dieses Autors doppelt so schade fand. Je weiter die Geschichte voran schritt, desto häufiger habe ich den Kopf über etwas arg konstruierte Zufälle und sich wiederholende Handlungsschritte schütteln müssen. Zum Ende hin kam dann zwar noch einmal ordentlich Tempo auf, auf mich wirkte ein Großteil der Szenen da aber schon zu deplatziert, um meinen Gesamteindruck von diesem Buch noch deutlich verbessern zu können.

Insgesamt lässt mich die Geschichte wirklich ein bisschen zwiegespalten zurück. Grundsätzlich hätte das nämlich wirklich ein richtig tolles Buch werden können, in der Realität habe ich mich dafür aber an zu vielen Punkten aufgehangen und bin leider nicht so begeistert, wie ich es gerne gewesen wäre.


Fazit
Auch wenn Tom Hillenbrand mit dem meisten seiner anderen Bücher definitiv zu meinen Lieblingsautoren gehört, wäre Montecrypto mein erstes Buch von ihm gewesen, wäre ich vermutlich kein besonders großer Fan geworden. Die Grundidee ist zwar sehr interessant und der Schreibstil angenehm zu lesen, die Umsetzung der Geschichte war mir persönlich aber einfach etwas zu inkonsequent und konnte mich schlussendlich nicht wirklich überzeugen.

Dafür gibt es von mir knappe drei Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.04.2021

Niedlich gemachte Piratengeschichte

Paradise Pirates
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Worum geht’s?
Eichhörnchen Salty hat einen großen Traum: Er möchte mit einem richtigen Schiff um die Welt segeln, um den mysteriösen Schatz zu finden, den seine Eltern ihm auf einer Karte hinterlassen ...

Worum geht’s?
Eichhörnchen Salty hat einen großen Traum: Er möchte mit einem richtigen Schiff um die Welt segeln, um den mysteriösen Schatz zu finden, den seine Eltern ihm auf einer Karte hinterlassen haben. Gemeinsam mit seiner besten Freundin Ozeane malt er sich die tollsten Abenteuer aus – doch das bleibt im Archipel nicht unbemerkt und zieht die Aufmerksamkeit des berüchtigten Packs, einer Piratencrew von Füchsen auf sich. Die schnappen sich Ozeane und fordern im Austausch für ihr Leben die Schatzkarte. Um seine beste Freundin zu retten, setzt Salty natürlich alles daran, ein Schiff und eine Crew zusammen zu trommeln – und trifft dabei auf unverhoffte Hilfe.


Meine Meinung
Diese liebenswerte Piratencrew nimmt sowohl kleine als auch große Leser mit auf ein tierisch gutes Abenteuer und hat bei allen Mitlesern für restlose Begeisterung gesorgt.

Schon das Cover und die niedlichen Illustrationen machen richtig Lust auf dieses Buch und gestalten das Lesen insgesamt sehr interessant. Der Schreibstil ist flüssig gestaltet und die auch die Kapitellänge ist sehr angenehm, was es so auch Leseanfängern leicht macht, schnell voran zu kommen. Dass man die Geschichte da kaum aus der Hand legen kann, ist eigentlich schon keine große Überraschung mehr.

Wirklich gut gelungen ist auch die Mischung aus Spannung und der Einbindung von wichtigen Botschaften in die Handlung. Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt spielen eine wichtige Rolle in der Geschichte, langweilig oder uninteressant wird diese aber ganz sicher nicht – dafür sorgen die unterschiedlichen Charaktere der Crew, die schon jetzt für jede Menge Vorfreude auf den zweiten Teil gesorgt haben.


Fazit
Die Paradise Pirates sind eine wirklich tolle Truppe, die man gerne auf ihren Abenteuern begleitet. Mit einem flüssigen Schreibstil und sehr niedlichen Illustrationen haben sowohl kleine als auch große Leser viel Spaß mit diesem Buch.

Dafür gibt es alle fünf Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.04.2021

Grundsätzlich interessant, aber deutlich anders als erwartet

Nordstern – Der Ruf der freien Pferde
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Worum geht’s?
Im Jahr 1949 wandern die vierzehnjährige Erla und ihre Mutter nach Island aus. Auf der Insel wollen die beiden ein neues Leben beginnen, doch schon bald werden sie voneinander getrennt und ...

Worum geht’s?
Im Jahr 1949 wandern die vierzehnjährige Erla und ihre Mutter nach Island aus. Auf der Insel wollen die beiden ein neues Leben beginnen, doch schon bald werden sie voneinander getrennt und landen an unterschiedlichen Orten. Erlas einzige Zuflucht sind da die Pferde – und das Volk der Verborgenen, die unter den Isländern höchsten Respekt genießen.


Meine Meinung
Theoretisch hatte diese Geschichte sowohl in meinen als auch in den Augen meiner Mitleserin das Potenzial, zu einem wirklichen Highlight zu werden. Pferde, Island und eine starke Protagonistin können ein wirklich gutes Buch ausmachen, doch leider lässt uns die Umsetzung hier ein kleines bisschen ratlos zurück.

Wirklich gelungen waren zunächst einmal die Beschreibungen der Natur und ihrer Gewalten auf der Insel. So hatte man eine sehr schöne Vorstellung des Settings, was prinzipiell immer recht angenehm beim Lesen ist.

Der Schreibstil an sich kam mir persönlich dann aber fast ein wenig ruppig vor, jedenfalls habe ich nur sehr schwer in einen angenehmen Leserhythmus finden können, was auf Dauer schon recht anstrengend zu lesen war.

Erla als Protagonistin war gut greifbar, und für ein Kinderbuch meiner Meinung nach schon fast überraschend tiefgründig beschrieben.

Leider konnte auch das meine Mitleserin nicht wirklich darüber hinweg trösten, dass Pferde eine deutlich weniger wichtige Rolle in diesem Buch gespielt haben, als das Cover und der Klappentext zunächst vermuten lassen. Sich so ein wenig durch die Seiten kämpfen zu müssen und dann doch nicht auf das Thema zu stoßen, auf das man eigentlich gehofft hat, war leider weder kurz- noch langfristig gesehen wirklich begeisternd und konnte die Trilogie nicht gerade erfolgreich einleiten.


Fazit
Prinzipiell hätte der erste Band der Nordstern – Trilogie ein wirklich guter Aufhänger sein können, der Lust auf die folgenden zwei Bücher macht. So wirklich nachhaltig begeistern konnte diese Geschichte aber leider weder mich, noch meine Mitleserin. Cover und Klappentext haben da eventuell einfach ein wenig die falschen Erwartungen an den Inhalt geweckt, was im Endeffekt meistens eher enttäuschend ist.

Dafür gibt es knappe drei Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.04.2021

Spannendes Konzept überzeugend umgesetzt

Der Countdown-Killer - Nur du kannst ihn finden
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Worum geht’s?
In ihrem True – Crime – Podcast beleuchtet Elle Castillo ungelöste Kriminalfälle und ist damit sogar ziemlich erfolgreich. Ihr neuster Fall bringt sie jedoch an Grenzen, an die sie niemals ...

Worum geht’s?
In ihrem True – Crime – Podcast beleuchtet Elle Castillo ungelöste Kriminalfälle und ist damit sogar ziemlich erfolgreich. Ihr neuster Fall bringt sie jedoch an Grenzen, an die sie niemals stoßen wollte: Der Countdown Killer, ein äußerst planvoll vorgehender Serienmörder, war knapp zwanzig Jahre nicht mehr aktiv. Als Elle sich aber in ihrem Podcast mit dem Fall beschäftigt, verschwinden erneut junge Mädchen – Und auch vor Elles Umfeld macht der Täter nicht halt.


Meine Meinung
Die Idee, einen True – Crime – Podcast in einen Thriller einzubinden, fand ich direkt ansprechend. Auch abseits der Literatur verfolge ich solche Formate sehr gerne und war daher natürlich umso gespannter darauf, wie mir die Umsetzung in einem Buch gefallen würde.

Der Countdown Killer konnte mich in dieser Hinsicht auf jeden Fall sehr positiv überraschen. Die Wechsel zwischen eigentlicher Handlung und den Transkripten des Podcasts haben mich nicht aus dem Lesefluss gebracht, sondern immer wieder Informationen eingestreut, die die Spannung hoch gehalten haben.

Protagonistin Elle habe ich persönlich als sehr authentisch wahrgenommen, ich konnte wirklich mit ihr mitfühlen und hatte nicht das Gefühl, einer unnahbaren Pappfigur gegenüber zu sitzen.

Gut gefallen hat mir auch der Schreibstil, der sich wirklich flüssig weglas und ein sehr hohes Lesetempo ermöglicht hat.

Mein einziger Kritikpunkt betrifft eigentlich bloß den letzten Teil des Buches. Hier war mir eine wichtige Verbindung recht früh ersichtlich, was den Überraschungseffekt zum Ende hin kaputt gemacht hat. Auch einige noch offene Fragen haben mich doch gestört, auch wenn das meinen Gesamteindruck nicht negativ überwogen hat.


Fazit
Auch wenn die Geschichte meiner Meinung nach zur Auflösung hin ein wenig nachgelassen hat, konnte mich das Buch an sich wirklich überzeugen. Das Konzept True – Crime – Podcast – Thriller hat auf jeden Fall Potenzial, und zumindest ich würde mich auf jeden Fall freuen, noch mehr solcher Geschichten zu lesen.

Dafür gibt es von mir viereinhalb Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
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  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 07.04.2021

Interessante Idee, verwirrend umgesetzt

Ich und der Andere
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Worum geht’s?
Für Jim Morrison und seine Band The Doors scheint der Traum vom großen Erfolg schon vorbei zu sein, bevor er eigentlich richtig angefangen hat. Alkohol und Drogen trösten über die größten ...

Worum geht’s?
Für Jim Morrison und seine Band The Doors scheint der Traum vom großen Erfolg schon vorbei zu sein, bevor er eigentlich richtig angefangen hat. Alkohol und Drogen trösten über die größten Enttäuschungen hinweg – kurzfristig jedenfalls. Als jedoch eines Abends ein seltsamer Gast im Publikum sitzt, bringt der Jim nachhaltig durcheinander und tritt damit eine Kette von nicht ganz unerheblichen Ereignissen los.


Meine Meinung
Eigentlich bin ich ein wirklich großer Fan von Geschichten, in denen Musik eine tragende Rolle spielt. Auch biographische Details, die mit fiktiven Handlungssträngen verbunden werden sind grundsätzlich sehr interessant für mich – vorausgesetzt, die Geschichte wird dann auch ansprechend umgesetzt.

Mit Ich und der Andere hatte ich in dieser Hinsicht aber ehrlich gesagt immer mal wieder so meine Probleme und habe trotz der Kürze des Buches unverhältnismäßig lange gebraucht, um es überhaupt beenden zu können.

Der Schreibstil ist an sich ganz ordentlich zu lesen, auch wenn es immer wieder Metaphern und sprachliche Bilder gab, die sich mir nicht ganz erschlossen und damit für Verwirrung gesorgt haben.

Auch die Handlung an sich hat mich überwiegend mehr an einen Drogenrausch oder einen Fiebertraum als an einen biographischen Roman erinnert. Zur beschriebenen Zeit passt das sicherlich gut, und auch als illustrierendes Mittel ist diese Erzählweise absolut passend für dieses Buch. Mich persönlich hat das beim Lesen allerdings schon sehr angestrengt, was die eigentlich interessante Grundidee der Geschichte etwas in den Hintergrund gedrängt hat.

Nicht nur für Fans von Jim Morrison und The Doors ist es sicherlich ganz interessant, die Anfangszeiten der Band literarisch zu verfolgen. Wäre die Umsetzung für mich genauso ansprechend wie die Grundidee gewesen, hätte ich mit Sicherheit mehr mit der Geschichte anfangen können.


Fazit
Die grundsätzliche Idee hinter dem Buch hat mich auf jeden Fall angesprochen, die Umsetzung war dann aber ehrlich gesagt eher nicht so meins. Dem Zeitgeist und bestimmt auch dem Protagonisten selbst entspricht die zeitweise fast schon wahnhafte Erzählweise zwar, wirklich ansprechend fand ich das über den gesamten Verlauf der Geschichte hinweg allerdings nicht.

Dafür verteile ich knappe drei Bücherstapel.

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