Na ja...
Ein Schuss im Schnee & Mord in Dingley Dell
Ein Schuss im Schnee: Während eines Partyspiels kommt es zu einem fast tödlichen Unfall und einem weiteren Anschlag, bei dem ebenfalls ein Gast verletzt wird. Inspektor Appleby, eigentlich auch als Gast ...
Ein Schuss im Schnee: Während eines Partyspiels kommt es zu einem fast tödlichen Unfall und einem weiteren Anschlag, bei dem ebenfalls ein Gast verletzt wird. Inspektor Appleby, eigentlich auch als Gast geladen, bleibt nichts anderes übrig, als sich der erforderlichen Ermittlungen anzunehmen.
Im Verlauf kommt es zu vielen Wendungen, da der Autor jeden Gast durch Appleby penibel unter die Lupe nehmen lässt. Und das ist auch mein Kritikpunkt, denn durch das endlos erscheinende Durchspielen der möglichen Täterschaft jedes Gastes und Bediensteten geht die Spannung, das Tempo und die Lust weiterzulesen nach und nach verloren. Also musste ich mich bei einigen Passagen schon sehr bemühen, schließlich wollte ich ja auch wissen was Appleby letztlich herausfindet.Die gesamte Geschichte bis hin zur dann doch überraschenden Aufklärung der Begebenheiten, war mir aber zu weit schweifend erzählt und hatte keinen wirklichen Höhepunkt. Und so war es für mich auch, wie durch den Ich-Erzähler am Ende des Buches festgestellt: Ein Fall von viel Lärm um Nichts. Ich finde das beschreibt diesen Krimi ganz gut.
Fazit: Auch wenn dieses Buch mich jetzt nicht vollends überzeugen konnte, würde ich Appleby in einem neuen Fall durchaus noch mal eine Chance geben. Bis dahin spreche ich hier dennoch eine Empfehlung aus und bewerte diesen Serienband mit aufgerundeten 3 von 5 Sternen.
Mord in Dingley Dell: Der Klappentext liest sich ja noch richtig interessant - wie ein beschaulicher CosyCrime mit Weihnachtsfeeling. Der Anfang ist auch noch relativ ok. doch im Verlauf nehmen die Klischees zu und die Handlung weiß nicht was sie sein will - Christies Poirot, Flemmings Bond oder doch lieber Doyles Sherlock Holmes? Also für mich war diese Geschichte kein Lesevergnügen. Weder Figuren noch Handlung konnten mich mitreißen geschweige denn gut unterhalten. Das mögen andere Leser eventuell anderes einschätzen, doch meinen Krimigeschmack hat die Geschichte nicht getroffen - Schade um die Lesezeit. Meine Bewertung hier: 2 von 5 Sternen.