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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2025

Leben ohne Ende

Für immer
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An einem beliebigen Tag bleibt für alle Menschen die Zeit stehen. Niemand stirbt und niemand wird geboren. Die Geschichte wird anhand verschiedener Charaktere erzählt. Da ist beispielsweise die todkranke ...

An einem beliebigen Tag bleibt für alle Menschen die Zeit stehen. Niemand stirbt und niemand wird geboren. Die Geschichte wird anhand verschiedener Charaktere erzählt. Da ist beispielsweise die todkranke Jenny, die sich freut, dass ihr mehr Zeit mit ihren Kindern bleibt. Das Ehepaar Otto und Margo, die ganz unterschiedlich auf die zusätzliche Lebenszeit reagieren.

Zu Beginn des Buchs hatte ich große Probleme die verschiedenen Charaktere zuzuordnen. Eigentlich sind die Namen doch unterschiedlich, aber die Kapitel sind kurz und man muss immer wieder überlegen, wer das nochmal war.
Mit der Zeit empfand ich die Geschichte auch als langweilig. Denn der Stillstand im Leben der Menschen macht sich auch im Buch bemerkbar.

Ich war sehr gespannt auf die Auflösung, doch das Ende hat mich nicht für die eher langweilige Geschichte entschädigt. Insgesamt war ich sehr enttäuscht vom Roman.

Veröffentlicht am 23.03.2025

Punk, Liebe, Gedichte

Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken
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Elisa ist großer Fan von Mascha Kaléko. Zu Beginn der Kapitel gibt es ein Gedicht von Kaléko. Daran schließt dann die Geschichte von Elisa an. Manchmal passt das sehr gut, manchmal finde ich es nicht so ...

Elisa ist großer Fan von Mascha Kaléko. Zu Beginn der Kapitel gibt es ein Gedicht von Kaléko. Daran schließt dann die Geschichte von Elisa an. Manchmal passt das sehr gut, manchmal finde ich es nicht so gut. Elisa entspricht wohl dem Begriff Systemsprengerin. Schon mit 11 lebt sie im Heim, mit 13 bringt ihr Leben als Punk mehr auf der Straße als in einem Haus.

Das Thema Liebe zieht sich durch das Buch. Denn vieles erklärt sich Elisa durch die fehlende Liebe ihrer Mutter. Elisa macht viele schreckliche Erfahrungen und das Buch wird erst zum Ende hin versöhnlich. Wenn ich das Nachwort richtig deute, ist die Geschichte teilweise autobiographisch. Dann beeindruckt die Offenheit der Autorin sehr. Insgesamt ist mir die Erzählung etwas zu düster gewesen und auch die kurzen Episoden waren nicht immer einfach zu lesen.

Gut gefallen hat mir die Auswahl an Gedichten und dass diese mit der Geschichte verknüpft sind.
Gleichzeitig fehlte mir dann aber etwas Info zu Mascha Kaléko.

Das Cover und der Titel finde ich extrem gut. Das passt zum Inhalt des Buchs und wird dort auch aufgegriffen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.03.2025

Schwacher Beginn

Starting Something Great
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Mina hat vor zwei Jahren im Urlaub eine Romanze mit Julian. Obwohl sie sich verliebt haben, sah sie keine Zukunft für eine Beziehung. Das liegt daran, dass Julian ein Weltstar ist. Als sie nun eine Stelle ...

Mina hat vor zwei Jahren im Urlaub eine Romanze mit Julian. Obwohl sie sich verliebt haben, sah sie keine Zukunft für eine Beziehung. Das liegt daran, dass Julian ein Weltstar ist. Als sie nun eine Stelle angeboten bekommt, begegnet sie Julian erneut. Finden sie beiden zueinander?

Ich mochte wie das Leben auf Tournee beschrieben wird und die einzelnen Mitglieder von Band und Team dargestellt werden. Man spürt das Band, das zwischen ihnen entsteht.
Minas und Julians Geschichte und ihre Entwicklung fand ich interessant.
Mich störte der Beginn des Buchs. Es fehlte irgendwie an Spannung, an Gefühl und an Nähe zu den Personen. Ich fand es schwer mich zum Weiterlesen zu motivieren. Das hat mich erstaunt, denn die Autorin schreibt normal anders. Es dauerte für mich über 50 Seiten bis das Buch mich unterhalten konnte. Ich war kurz davon es abzubrechen.

Veröffentlicht am 08.03.2025

Schöne Idee

Something Old, Someone New
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Shea ist sich bei einem sicher, niemals wird sie einen vererbten Ring annehmen. Nur wenn er aus einer positiven Ehe kommt, wäre es möglich. Ihre Nonna hat diese Weisheit mitgegeben. Als John ihr einen ...

Shea ist sich bei einem sicher, niemals wird sie einen vererbten Ring annehmen. Nur wenn er aus einer positiven Ehe kommt, wäre es möglich. Ihre Nonna hat diese Weisheit mitgegeben. Als John ihr einen Antrag macht, ist sie also zunächst geschockt über den Secondhand- Ring. Doch um sicher zu gehen, ob er gutes Karma in sich trägt, reist sie um die Welt um die ehemaligen Besitzerinnen zu finden.

Ich finde die Idee schön und interessant. Aufgrund des Covers habe ich eine eher heitere Liebesgeschichte erwartet.

Leider muss ich sagen, dass das Buch mich nicht überzeugen konnte. Das liegt einerseits an der Erzählweise. Es gibt doch einige Längen aus meiner Sicht. Zusätzlich fehlte mir das Knistern, ich hatte schon eine Liebesgeschichte erwartet. So ging es eher in Richtung Familiengeheimnis, weil Shea die Vergangenheit des Rings erforschen wollte.
Andererseits fand ich die Charaktere nicht wirklich interessant. In der Leseprobe wirkte das noch anders. Aber mir fehlte das Mitfiebern, denn letztendlich war alles so oberflächlich und uninteressant.

Veröffentlicht am 03.03.2025

Kriminalität in der Natur

True Crime in Nature
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Schon am Cover sieht man worum es geht. Dort sieht man den Kuckuck, der die anderen Küken aus dem Nest wirft. Die Gestaltung in rot und schwarz zieht sich durch das ganze Buch, genauso wie die Zeichnungen ...

Schon am Cover sieht man worum es geht. Dort sieht man den Kuckuck, der die anderen Küken aus dem Nest wirft. Die Gestaltung in rot und schwarz zieht sich durch das ganze Buch, genauso wie die Zeichnungen der beschriebenen Schandtaten der Natur. Die Themen sind geordnet nach verschiedenen Zusammenhängen, da gibt es Parasiten, die ihren Wirt essen oder interessante Fallenbauer in der Tier- und Pflanzenwelt.

Insgesamt ist die Auswahl der Tiere und Pflanzen schon interessant. Allerdings gefiel mir der Schreibstil nicht so gut. Durch die Anordnung in die Themengebiete hatte man das Gefühl, dass sich manches sehr wiederholt. Auch wirkte es so als wollte man mehr den Bezug zum Thema herstellen als das Besondere am Tier darzustellen.

In der ersten Kapiteln fehlen mir auch die Fotos um mir die Tiere vorzustellen. Erst später gibt es Bilder und das hätte ich mir bei allen vorgestellten Arten gewünscht.

Die Idee ist gut und man lernt viel über die Natur. Gleichzeitig war es mir teilweise zu oberflächlich und zu sehr auf das Thema Kriminalität fixiert.