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Veröffentlicht am 27.05.2020

Ein nicht ganz zufriedenstellendes Ende der Reihe

Die Prinzessinnen von New York - Secrets
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Inhalt:

Dies ist der vierte und letzte Band der Reihe, daher kann man zum Inhalt nicht allzuviel sagen, ohne die vorherigen Bände zu spoilern. Es geht wieder um die Liebe, Intrigen, Eifersucht und diverse ...

Inhalt:

Dies ist der vierte und letzte Band der Reihe, daher kann man zum Inhalt nicht allzuviel sagen, ohne die vorherigen Bände zu spoilern. Es geht wieder um die Liebe, Intrigen, Eifersucht und diverse Machenschaften der High Society in New York von 1900. Natürlich treffen wir alle bekannten Personen wie zB die Holland Schwestern.


Meinung:

Und schon ist die Reihe zu Ende. Voriges Jahr habe ich den ersten Band gelesen und war nicht unbedingt begeistert davon. Trotzdem habe ich den zweiten Teil gelesen und dieser hat mich umgehauen. Er war so spannend und endete mit einem fiesen Cliffhanger. Ich habe es nicht ausgehalten, auf die deutsche Übersetzung zu warten und habe gleich den dritten Band auf Englisch gelesen. Auch dieser hat mir gut gefallen. Mit dem vierten Teil wollte ich aber dann doch warten und nun mit der deutschen Übersetzung musste ich ihn natürlich lesen.

Irgendwie schade, dass die Reihe schon zu Ende ist, trotzdem bin ich irgendwie auch froh darüber. Es war schon sehr viel Drama, das einige unserer Protagonisten hier ertragen mussten. Für manche kam es mir sogar zu viel vor.

Ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht so recht, was ich vom Ende der Geschichte halten soll. Am Ende des Buches blieb ich irgendwie traurig zurück. Denn ein Happy End gibt es nur für sehr wenige. Selbst den Figuren, die ich weniger mochte, hätte ich ein schöneres Ende gewünscht. Manchmal konnte ich auch das Handeln mancher Personen nicht so richtig nachvollziehen.

Aber es ist nun mal so, dass die Autorin das Buch so schreibt, wie sie es im Kopf hat. Die meisten Leser hätten sich das Ende vermutlich anders vorgestellt. Doch den Leser zu überraschen, ist wohl das Ziel hier gewesen, was definitiv gelungen ist.

Trotz allem suchtete ich dieses Buch genauso weg, wie den zweiten und den dritten Teil. Es ist leicht und locker geschrieben, teilweise mit ein bisschen Humor und wie gewohnt natürlich jede Menge Drama und Intrigen.

Fazit:

Ein Reihenabschluss, mit dem ich so nicht gerechnet habe und der mich auch nicht ganz zufrieden zurücklässt.

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Veröffentlicht am 26.05.2020

Colleen Hoover ganz anders

Verity
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Inhalt:

Lowen ist eine junge Autorin, die sich mehr schlecht als recht über Wasser hält. Als sie das Angebot bekommt, die Psychothriller-Reihe der bekannten Autorin Verity Crawford zu Ende zu schreiben, ...

Inhalt:

Lowen ist eine junge Autorin, die sich mehr schlecht als recht über Wasser hält. Als sie das Angebot bekommt, die Psychothriller-Reihe der bekannten Autorin Verity Crawford zu Ende zu schreiben, kann sie dieses nicht ablehnen. Verity kann dies selbst nicht tun, da sie seit einem Unfall nicht ansprechbar und ein Pflegefall ist.
Doch nicht nur das Geld und die Herausforderung reizen Lowen, sondern auch Jeremy, Veritys Ehemann. Während ihrer Recherchen kommt sie im Haus der Crawfords unter und entdeckt dort das Tagebuch von Verity. In diesem kommen schreckliche Dinge zutage.

Meinung:

Schon voriges Jahr habe ich bei englischen Youtubern sehr viel über dieses Buch gehört und auch im deutschsprachigen Raum schlägt dieses Buch Wellen. Deshalb ist es auch sehr schnell auf meiner Leseliste gelandet.

Von Colleen Hoover habe ich bisher nur zwei Bücher gelesen, die mir aber auch wirklich gut gefallen haben. Dass es sich hier nicht um ein typisches Buch für Colleen Hoover handelt, wusste ich aber schon lange. Auch deshalb war ich sehr neugierig darauf.

Und was soll ich sagen? Das Buch hat mich umgehauen. Es war genauso tiefgehend, wie man es von der Autorin gewohnt ist. Auch eine kleine Liebesgeschichte durfte natürlich nicht fehlen. Doch was mich wirklich überrascht hat, waren die Thrillerelemente, die Spannung, die unerwarteten Wendungen.

Es passieren im Haus der Crawfords immer mehr mysteriöse Dinge. Man kann sich nie sicher sein, was da wirklich passiert bzw ob es wirklich passiert oder ob Lowen den Verstand verliert. Zusätzlich gibt es noch diese Geschichte in der Geschichte: das Tagebuch, das wirklich schlimme Dinge aufdeckt. Die Spannung steigt immer mehr, sodass man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen will. Ich selbst habe das Buch an nur einem Tag ausgelesen.

Fazit:

Colleen Hoover hat mich überrascht, im positivsten Sinne. Sie hat ein Buch geschrieben, das ihre Handschrift trägt und trotzdem ganz anders ist.

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Veröffentlicht am 23.05.2020

Toller Jugendthriller

Ich sehe was, was du nicht siehst
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Inhalt:

Emma gilt als vermisst. Am letzten Weihnachtsschulfest haben ihre Freundinnen sie das letzte Mal gesehen. Obwohl sie das Mädchen furchtbar vermissen, beschließen sie schweren Herzens, trotzdem ...

Inhalt:

Emma gilt als vermisst. Am letzten Weihnachtsschulfest haben ihre Freundinnen sie das letzte Mal gesehen. Obwohl sie das Mädchen furchtbar vermissen, beschließen sie schweren Herzens, trotzdem auf den gemeinsam geplanten Sommerurlaub zu fahren. Dort haben sie aber immer wieder das Gefühl, beobachtet zu werden. Dann taucht auch noch das T-Shirt, das Emma am Tag ihres Verschwindens getragen hat, in einer ihrer Taschen auf. Damit steht für sie fest, dass Emmas Mörder es auch auf sie abgesehen hat ...

Meinung:

Das ist mein erstes Buch dieser Autorin und wird bestimmt nicht mein letztes gewesen sein. Ich habe sehr gut in die Geschichte hineingefunden, auch wenn mir die Freundinnen nicht alle sympathisch waren. Teilweise ist mir das Gezicke so manchen Mädchens sogar ziemlich auf die Nerven gegangen.

Es ist eigentlich eine Geschichte über Freundschaft bzw das Zerbrechen einer jahrelangen Freundschaft. Wobei Zerbrechen vielleicht ein zu scharfes Wort ist, Auseinanderleben trifft es wohl eher. Und somit wird etwas beschrieben, was oft vorkommt. Eine enge Freundschaft, die langsam immer weniger wird je älter die Mädchen werden, je mehr verschiedene Dinge sie erleben.

Und doch hält Emma die Mädchen irgendwie zusammen. Emma, die vor einem halben Jahr verschwunden ist und von der angenommen wird, dass sie ermordet wurde.

Wenn die Geschichte auch nicht immer hochspannend war, so war sie doch gut zu lesen und hat mich bei der Stange gehalten. Wobei ich mich schon manchmal gefragt habe, warum die Mädchen überhaupt gemeinsam auf Urlaub gefahren sind? Aber gerade die Dynamik der Gruppe hat auch einen gewissen Reiz des Buches ausgemacht.

Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen, es war ziemlich unerwartet und hat mich überrascht.

Fazit:

Ein toller Jugendthriller, der teilweise auch durch die Gruppendynamik angetrieben wird.

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Veröffentlicht am 23.05.2020

Vor allem Dark, Romance kommt später

Revenge is what you get
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Inhalt:

Dies ist die Fortsetzung von "Hate is all I feel" und knüpft direkt an die Ereignisse des ersten Teils an. Daher kann ich hier zum Inhalt nicht allzu viel schreiben. Nur so viel: Abby hat das ...

Inhalt:

Dies ist die Fortsetzung von "Hate is all I feel" und knüpft direkt an die Ereignisse des ersten Teils an. Daher kann ich hier zum Inhalt nicht allzu viel schreiben. Nur so viel: Abby hat das Gefühl, von allen angelogen und verraten zu werden. Sie hegt Rachegedanken gegen alle, die sie verletzt haben, aber vor allem gegen Kaiden und ihren Vater...

Meinung:

"Hate is all I feel" ist eines meiner Highlights 2020 und nach dem Cliffhanger war ich froh, dass nun der zweite Band erschienen ist. Auch für den zweiten Teil der Reihe gilt, was ich bei meiner Rezension von "Hate is all I feel" schon geschrieben habe: Achtung: Hier handelt es sich um Dark Romance. Das heißt, es kann ein bisschen heftiger zugehen bzw es könnten Wörter fallen, an denen man Anstoß nehmen könnte. Am Anfang des Buches findet man auch eine Anmerkung der Autorin, dass das Buch erst am 18 Jahren empfohlen wird und es auch Szenen gibt, die eine aufwühlende Wirkung haben könnten.

Und ich denke, bei "Revenge is what you get" ist die Warnung sogar noch zutreffender als beim ersten Buch. Das Buch ist an Düsternis, Lügen und Enthüllungen wohl kaum zu überbieten. Teilweise konnte ich es kaum fassen, was mir hier erzählt wurde! Wir haben hier ein Buch, das vor allem "dark" ist, "romance" kommt erst viel später.

Der Schreibstil von Siobhan Davis macht es wieder sehr einfach, dieses Buch zu lesen. Sie schreibt locker, aber auch sehr spannend und manchmal kommen die Enthüllungen Schlag auf Schlag. Auch dieser Teil ist sehr emotional und mitreißend. Und natürlich endet auch dieses Buch wieder mit einem Cliffhanger. ... ein Cliffhanger, der den des ersten Teils wie Nichts aussehen lässt. Und nun müssen wir wieder warten bis es weitergeht mit Abby und Kaiden.

Fazit:

Wer Dark Romance mag wird hier sehr gut bedient. Düster, spannend, emotional, mitreißend - nur ein paar Worte, die dieses Buch beschreiben.

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Veröffentlicht am 21.05.2020

Toller Auftakt der Weston High Reihe

Crazy in Love (Weston-High-Reihe 1)
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Inhalt:

Sasha zieht nach Boston zu ihrem Vater und dessen neuer Familie, um dort auf eine private Highschool zu gehen. Denn wenn sie hier gut abschneidet, ist ihr der Weg nach Yale und ihrem großem Traum ...

Inhalt:

Sasha zieht nach Boston zu ihrem Vater und dessen neuer Familie, um dort auf eine private Highschool zu gehen. Denn wenn sie hier gut abschneidet, ist ihr der Weg nach Yale und ihrem großem Traum geebnet. Doch die Mitschüler sind so, wie sie es sich vorgestellt hat: reich, elitär und hochnäsig. Sogar ihre Stiefschwester benimmt sich so. Um am Boden zu bleiben, sucht sie sich einen Job in einem Cafe. Denn neben Listen schreiben und Cupcakes backen, ist Kaffee ihre große Leidenschaft. Und wer hätte auch gedacht, dass ausgerechnet in dieses Cafe, das sich in einem ganz anderen Viertel als die Schule befindet, sich der begehrteste Typ der Weston High hin verirrt? Sasha passt das gar nicht. Denn eines will sie bestimmt nicht: sich verlieben ...

Meinung:

Zuerst dachte ich, oje, das ist wieder so ein 0815 Liebesroman: Armes Mädchen kommt auf Privatschule, verliebt sich in den angesagtesten Typ und dann kommt das Happy End. Doch ich habe mich geirrt.

Sasha hat mich beeindruckt. Mit ihrem Mut, ihrer Zielstrebigkeit, ihrem Arbeitswillen und mit vielem mehr. Denn dieses Mädchen zieht 3000 Meilen weit von ihrer Heimat und ihrer besten Freundin weg, wird an ihrer neuen Schule nicht akzeptiert und lässt sich davon aber nicht unterkriegen.

Mit Ben ging es mir nicht viel anders. Zuerst habe ich ihn noch als Highschool-Schwarm abgetan. Jemand, der allen Mädchen gefällt und ihnen wacklige Beine beschert, sobald er sie nur anlächelt. Doch es steckt mehr in ihm als ich zuerst vermutet habe. Das Schöne ist, dass wir ihn gemeinsam mit Sasha besser kennenlernen.

Die Charaktere der beiden Protagonisten sind schön ausgearbeitet. Da die Geschichte kapitelweise einmal von Sasha und einmal von Ben erzählt wird, können wir uns in beide Köpfe hineindenken und ihre Gefühle besser verstehen.

Natürlich gibt es jede Menge Probleme und auch Missverständnisse. Angefangen bei Sashas Familie, die ihr den Umzug und die Eingewöhnung nicht unbedingt leicht machen. Hier gibt es auch einige Geheimnisse in der Familiengeschichte aufzuklären. Und mit Ben läuft natürlich auch nichts glatt, bzw zuerst wollen die beiden ja sowieso nichts voneinander wissen.

Die Autorin schreibt sehr flüssig und fesselnt und macht die Sehnsucht nach dem zweiten Band damit noch größer.

Fazit:

Toller Auftakt der Weston High Reihe! Ich kann es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen!

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