Tolle Idee - Umsetzung hat Schwächen
RoxyDie Grundidee fand ich genial und ich habe bislang noch
kein Buch dieser Art gelesen, weshalb ich mich so auf
dieses Buch gefreut habe. Ich muss aber ehrlicherweise
sagen, dass es mich ein wenig enttäuscht ...
Die Grundidee fand ich genial und ich habe bislang noch
kein Buch dieser Art gelesen, weshalb ich mich so auf
dieses Buch gefreut habe. Ich muss aber ehrlicherweise
sagen, dass es mich ein wenig enttäuscht hat.
Isaac verstaucht sich sein Knöchel und muss
Schmerzmittel neben, so fängt seine Geschichte mit den
Drogen an und verläuft Berg ab. Er nimmt Oxycodon, diese
von Roxy verkörpert wird. Roxy erfreut sich über die neue
Bekanntschaft und Isaac wächst ihr persönlich sehr ans
Herz. Ich verstehe den Sinn dahinter, dass hierbei die
Abhängigkeit verdeutlicht werden soll, aber beim Lesen
fand ich diese emotionale Beziehung auf Seiten der Droge
sehr störend. Ich konnte mich da einfach nicht reindenken.
Auch Ivy verirrt sich auf ihren Weg zur schulischen
Besserung in die Welt der Drogen und trifft auf Addison,
auch bekannt als Adderall. Bei ihr war es für mich ein auf
und ab, anfangs sehr rebellisch und dann ist da dieses
greifbare Ziel, ihr Leben umzukrempeln und auf den
richtigen Weg zu gelangen. Nur das da Addison ihr leider
ein Strich durch die Rechnung macht. Auch hier fand ich
die Sicht von Addison besonders ab der Hälfte des Buches
sehr gewöhnungsbedürftig.
Generell fand ich die gesamte Welt der Drogen sehr
verwirrend und einige Fragen konnten sich mir auch am
Ende nicht erschließen. Auch die Intermezzo der anderen
Drogen fand ich überflüssig, da sie keine Bedeutung in der
Hauptgeschichte haben.
Isaac und lvys Geschichte waren dennoch sehr spannend
und ihre Sichtweise habe ich sehr gerne gelesen. Trotz der
offenen Fragen ist es meiner Meinung nach ein
aufklärendes Buch über den Missbrauch von Drogen und
ich fand es von den beiden Autoren sehr gut, dass sie im
Vorwort darauf aufmerksam gemacht haben.