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Veröffentlicht am 05.12.2021

Hervorragendes Werk für die Chakrenarbeit

Chakren - Quellen der Kraft & Gesundheit
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Autor des Buches "Chakren - Quellen der Kraft und Gesundheit" ist der Psychologe Jean-Pierre Crittin - und so nähert sich sein Werk diesem Thema aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Nach seiner Theorie ...

Autor des Buches "Chakren - Quellen der Kraft und Gesundheit" ist der Psychologe Jean-Pierre Crittin - und so nähert sich sein Werk diesem Thema aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Nach seiner Theorie steht jedes Chakra für eine ganz bestimmte Lebensfrage. Probleme in den jeweiligen Lebensbereichen gehen oft mit einem blockierten oder überschießenden Chakra einher. Crittin zeigt dem Leser, wie er jedes einzelne Chakra harmonisieren kann, sodass alle Chakren in Harmonie sind, der Mensch entsprechend leben und sein Potenzial optimal entfalten kann.

Er stellt seinen Ansatz zunächst allgemein vor und geht auch allgemein auf die Chakren ein. Schon hier lernt der Leser dazu - so wusste ich bspw. nicht, dass die Chakralehre ursprünglich dem Tantra entstammt!

Es folgen Möglichkeiten zur Chakren-Stärkung. Er geht auf jedes einzelne Chakra und die jeweilige Lebensfrage ein, auch auf das jeweils blockierte bzw. überschießende Chakra. Es folgen immer ein Selbsttest sowie Methoden zur Chakra-Aktivierung. Hier finden sich vielfältige Möglichkeiten: Energiearbeit, Körperübungen, mentale Arbeit, Willensäußerungen, Meditation, Atemübungen, Farben, Töne, Düfte, Steine, Naturerfahrungen ... Es finden sich für jeden Geschmack passende Methoden. Positiv ist auch, dass die meisten Methoden immer und überall durchführbar sind. Man muss also nicht zwingen zu Hause sein, nicht groß im Voraus planen, ist nicht so gebunden.

Ideal wäre es gewesen, wenn es etwa noch geführte Meditationen gegeben hätte. Auch auf die Heilsteine hätte der Autor noch etwas ausführlicher eingehen können. So hätte er bspw. noch auflisten können, wie die jeweiligen Steine physisch und psychisch wirken, sodass man noch gezielter den gerade am besten passenden Stein hätte heraussuchen können. Auch hätte ich mir Hinweise darauf gewünscht, dass und wie man die Steine regelmäßig ent- und wieder aufladen, mithin reinigen kann, da das essentiell ist, wenn es um Heilsteine und die Arbeit mit ihnen geht.

Insgesamt handelt es sich aber um ein sehr gutes, lehrreiches Buch. Crittin schreibt sehr gut, angenehm und leicht lesbar, der Leser gewinnt viele neue Erkenntnisse und Wissen, bekommt viele Möglichkeiten an die Hand, um gezielt an seinen Chakren zu arbeiten und sie wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Abgerundet wird das Buch durch eine Liste mit Beschwerdebildern und Chakrenzuordnung sowie eine Liste weiterführender Literatur. Hierauf werde ich sicher zurückkommen!

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Veröffentlicht am 28.10.2021

Wunderschöne Weihnachtsgeschichte, die an Astrid Lindgren erinnert

Sommerby 3. Für immer Sommerby
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"Damit Weihnachten so wunderbar ist, wie es sich gehört, sollte es unbedingt schneien!"


Martha, Mikkel und Mats wollen die Weihnachtsferien bei Oma Inge in Sommerby verbringen. Doch wirklich nach Plan ...

"Damit Weihnachten so wunderbar ist, wie es sich gehört, sollte es unbedingt schneien!"


Martha, Mikkel und Mats wollen die Weihnachtsferien bei Oma Inge in Sommerby verbringen. Doch wirklich nach Plan läuft auch diesmal kaum etwas, und so werden diese Weihnachtstage nicht nur gemütlich, sondern vor allem auch abenteuerlich: der Vater steckt in Dubai fest und es ist aufgrund der Wetterverhältnisse alles andere als sicher, ob er es noch bis Heiligabend nach Deutschland und nach Sommerby schafft; Martha leidet unter dem Streit mit ihrer besten Freundin Isolde; sie muss herausfinden, ob sie Enes oder Albert wirklich liebt; der kleine Mats geht im Schneesturm verloren; der Strom fällt durch den Schneesturm aus; die Steuermannsinsel soll verkauft und zugebaut werden ...

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"Für immer Sommerby" ist eines dieser Bücher, die optisch und inhaltlich so viel Freude bereiten - schon das Cover ist ein Traum, und auch die Illustrationen zu Beginn eines jeden Kapitels sind so schön, dass man sie ewig betrachten könnte. Einziger Wermutstropfen ist die Tatsache, dass sie sich schon bald öfter wiederholen. Etwas mehr Abwechslung wäre hier perfekt gewesen.

Der Stil der Autorin lässt sich von Jung und Alt sehr gut lesen. Überhaupt sind die Figuren und der Inhalt an sich breit gestreut, sodass die ganze Familie Gefallen an dieser Geschichte findet. Es ist ein herrliches Weihnachts- und Winterbuch, es ist atmosphärisch und gemütlich, ein Stück heile Welt. Öfter fühlten wir uns sehr an Astrid Lindgren erinnert!

Es gibt so viele schöne Passagen und Sätze, wichtige Themen, Stoff zum Nachdenken. So geht es etwa um die erste Liebe, Vegetarismus, Umweltschutz, darum, wie schön und wichtig es ist, friedlich mit Menschen anderer Herkunft zusammenzuleben, mit ihnen befreundet zu sein ... dadurch, dass nicht nur ein Kind diese Themen aus seiner Sicht aufgreift, wird für jedes Alter eine stimmige Beschäftigung damit geboten. Und diese Themen nehmen dabei nie so überhand, dass es zu viel und zu schwer wird und man die eigentliche Geschichte, die Idylle bei Oma Inge nicht mehr genießen kann.

Insgesamt hat Kirsten Boie hier eine absolut gelungene Mischung aus Weihnachtsstimmung, zarten Gefühlen, Spannung und Gefahr, Freundschaft und mehr gezaubert. Alle Figuren sind mit unglaublich viel Liebe und auch mit viel Liebe zum Detail gezeichnet. Unmöglich, da jemanden nicht ins Herz zu schließen! Solch schöne Winter- und Weihnachtsgeschichten sollte es jedes Jahr geben! Für dieses Jahr sind wir fündig geworden - und sehr glücklich.

Die Weihnachtsferien bei Oma Inge in Sommerby haben uns wunderschöne Lesestunden geschenkt. Alle, die Astrid Lindgren lieben, werden auch an "Für immer Sommerby" Gefallen finden und die Zeit dort sehr genießen. Uneingeschränkte Empfehlung für alle, die ein wunderschönes Weihnachtsbuch für die ganze Familie suchen!

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Veröffentlicht am 23.10.2021

Wer Flavia de Luce liebt, der wird auch Myrtle Hardcastle lieben!

Mord im Gewächshaus
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Die zwölfjährige Staatsanwalts-Tochter Myrtle Hardcastle eifert ihrem Vater nach, liebt die Kriminalwissenschaften, forscht und weiß mehr als gut ist und geduldet wird - erst recht, wenn man im England ...

Die zwölfjährige Staatsanwalts-Tochter Myrtle Hardcastle eifert ihrem Vater nach, liebt die Kriminalwissenschaften, forscht und weiß mehr als gut ist und geduldet wird - erst recht, wenn man im England des späten 19. Jahrhunderts lebt ...

Doch als ihre Nachbarin Miss Wodehouse, die zwar schon alt war, sich aber noch bester Gesundheit erfreute, tot aufgefunden wird, kann Myrtle nicht mehr an sich halten: aufgrund ihrer Beobachtungen ist sie sich sofort sicher, dass Miss Wodehouse keines natürlichen Todes gestorben sein kann. Endlich kann sie ihr Wissen anwenden und unter Beweis stellen!

Ihre Verbündete hierbei ist ihre Gouvernante Miss Judson, die ihrer Zeit glücklicherweise voraus ist, Myrtle liebt - und ihrem kleinen Schützling ziemlich ähnlich ist ...

Und dann ist da noch Peony, die keineswegs nur irgendeine Katze ist!

Doch bis zur Aufklärung des Falles ist es ein langer und gefährlicher Weg - denn nicht mal Myrtles Vater will ihr zunächst Glauben schenken ...

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In Cover und Klappentext hatte ich mich auf Anhieb verliebt. Ich war sicher, dass sicher dahinter ein genialer viktorianischer Kinder- und Jugendkrimi verbergen muss. Und ich wurde kein bisschen enttäuscht, ganz im Gegenteil!

Elizabeth C. Bunce´s Stil gefiel mir sofort. Sie schreibt sehr authentisch und atmosphärisch, so anspruchsvoll, dass auch Erwachsene noch viel Freude damit haben, aber gleichzeitig auch leicht genug, dass die Hauptzielgruppe das Werk problem- und anstrengungslos lesen kann. Schon dieser Stil macht den Auftaktband dieser Reihe zu einem Lesevergnügen.

Die Länge der einzelnen Kapitel ist perfekt gewählt. Zusätzlich aufgelockert wird das Ganze durch eingestreute Fußnoten, in denen die Autorin Begriffe und Dinge der viktorianischen Zeit, die in der Geschichte eine Rolle spielen, humorvoll und kurzweilig erklärt. Überhaupt besticht diese Reihe auch durch ihren Humor!

Die Figuren sind wundervoll gezeichnet. V.a. Myrtle, Miss Judson und Peony liebt man sofort und so sehr! Ich hoffe sehr, dass Peony bei den Hardcastles dauerhaft ein neues Zuhause gefunden hat und somit auch in den folgenden Bänden mit von der Partie ist und eine große Rolle spielt.

Mir gefielen Myrtle und auch der ganze Rest nochmal viel besser als Reihen wie Enola Holmes oder Wells&Wong, die ich zwar immer gerne gelesen habe, die Myrtle aus meiner Sicht aber nochmal weit übertrifft.

Myrtle erinnerte mich sehr, sehr oft an Alan Bradley´s "Flavia de Luce", die Protagonistin einer Reihe, die ich auch sehr geliebt habe und nur empfehlen kann! Leider wurde diese Reihe mit Band 10 beendet. Umso glücklicher bin ich darüber, dass ich mit Myrtle eine würdige Nachfolgerin gefunden habe und mich nun wieder an einer großartigen Reihe erfreuen kann.

Der Kriminalfall wurde von Elizabeth C. Bunce wirklich gut konstruiert - es bleibt durchweg spannend und gefährlich, es gibt überraschende Wendungen. Somit können kleine und große Leser von Anfang bis Ende mitfiebern und -ermitteln.

Und auch zwischenmenschlich gibt es schöne und spannende Entwicklungen. Nicht zuletzt deswegen freut man sich so auf den zweiten Band, der im Frühjahr 2022 erscheinen wird. Wird Myrtle sich doch noch mit den anderen Mädchen anfreunden? Wird aus ihrem Vater und Miss Judson noch ein Paar, aus den Hardcastles und Miss Judson also irgendwann doch noch eine richtige Familie werden, was Myrtle sich so sehr wünscht?

Band 2 wird jedenfalls größtenteils in Schottland spielen, wie uns das Ende dieses Auftaktbandes verrät. Ich bin gespannt!

Fazit: Eine uneingeschränkte Empfehlung für alle, die eine wirklich in jeder Hinsicht gute Kinder- und Jugendkrimireihe suchen, die im viktorianischen England spielt. Und für alle Flavia de Luce-Fans ist Myrtle Hardcastle sowieso ein Muss!

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Veröffentlicht am 23.10.2021

Anders als erwartet ...

Der Uhrmacher in der Filigree Street
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London im späten 19. Jahrhundert: Der junge Thaniel Steepleton kehrt abends von seinem Job im Innenministerium zurück und findet auf seinem Kopfkissen eine goldene Taschenuhr. Er weiß nicht, um wen es ...

London im späten 19. Jahrhundert: Der junge Thaniel Steepleton kehrt abends von seinem Job im Innenministerium zurück und findet auf seinem Kopfkissen eine goldene Taschenuhr. Er weiß nicht, um wen es sich bei dem mysteriösen Besucher seiner Wohnung handelt. Monate später ereignet sich ein Bombenanschlag auf Scotland Yard. Thaniel kann sich gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, da er gewarnt wurde - von dieser geheimnisvollen Taschenuhr! Er beschließt, der Sache nun endgültig auf den Grund zu gehen, und macht den Uhrmacher Keita Mori ausfindig und sucht diesen auf. Doch anstatt die Sache zu klären und abzuschließen, gerät Thaniel nun erst so richtig mitten hinein in einen Strudel sich überschlagender, immer mysteriöser anmutender und gefährlicher werdender Ereignisse ...

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Beginnen wir mit den positiven Dingen: Der Stil und die Atmosphäre konnten mich absolut und durchgehend überzeugen! Diese Dinge konnte ich wirklich genießen, und dadurch besticht dieses Werk meiner Meinung nach auch.

Gut gefiel mir auch, dass die Autorin viele mitunter falsche Fährten legt, mysteriöse Dinge geschehen, die den Leser lange beschäftigen, die er sich nicht erklären kann, die dann aber doch noch aufgelöst werden - etwa die Frage, warum und wen Mori erwartete, als Thaniel zum ersten Mal im Laden auftauchte, warum er also zwei Tassen Tee in Händen hielt. Dies versteht Natasha Pulley wirklich!

Leider gibt es aber auch einige Kritikpunkte: Längst nicht alle Figuren und Erzählstränge können einen erreichen und begeistern ... so hätte ich auf Grace und den entsprechenden Erzählstrang sehr gut verzichten können. Für mich persönlich entstanden dadurch sogar Längen bei der Lektüre.

Andere Entwicklungen, etwa die Sache mit Grace und Thaniel und ihrer Heirat und den Folgen, waren viel zu schnell und vorhersehbar.

Eine andere Entwicklung, nämlich die zwischen Thaniel und Mori am Ende, kam für meinen Geschmack viel zu schnell und unvorbereitet und wirkte somit auch nicht wirklich stimmig auf mich.

Es ist ein Buch, das definitiv anders als erwartet ist. Mal aufregend anders, mal enttäuschend anders. So reist Thaniel bspw. nicht nach Japan, wie ich vermutet hatte - das kommt erst in Band 2. Womit wir bei einem weiteren Kritikpunk wären: Ein Hinweis darauf, dass es eine Fortsetzung gibt, auf dem Umschlag wäre nett gewesen, da viele Leser sicher gerne im Voraus wissen, ob sie sich auf einen Einzelband oder auf eine Reihe einlassen. Diesen Hinweis sucht man aber vergeblich. Wenn ein Leser es nicht in der Leserunde erwähnt hätte, nachdem die Person recherchiert hatte, hätte es vermutlich kaum jemand erfahren und gewusst ...

Auch sollte man keinesfalls eine klassische Detektivgeschichte à la Sherlock Holmes sowie einen großen Fantasy-Anteil erwarten, denn beides bekommt man mit diesem Buch nicht serviert. Vermutlich wird der Fantasy-Anteil im nächsten Band größer werden, da laut dessen Klappentext Geister eine große Rolle spielen werden.

Und es ist kein Buch, das sich nebenbei lesen lässt, sondern "Der Uhrmacher in der Filigree Street" muss in Ruhe und mit vollster Konzentration gelesen werden. Sobald man auch nur kurz abschweift, entgehen einem wichtige Details. Nicht wenige Stellen sollte man vielleicht mehr als ein Mal lesen. Und vielleicht ist es ein Werk, das man insgesamt mehr als ein Mal lesen sollte, um immer neue Dinge zu entdecken und weitere und neue Deutungen vornehmen zu können.

Fazit: Ein Debüt, das für mich durch Stil und Atmosphäre besticht. Der Rest ist definitiv anders als erwartet, mal überraschend gut, mal enttäuschend. Ich muss noch final entscheiden, ob ich den zweiten Band lesen möchte oder nicht. Irgendwie ist meine Neugier schon geweckt und möchte ich schon wissen, wie es mit Thaniel und Mori weitergehen wird. -Und das spricht doch wieder für diese Autorin ...



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Veröffentlicht am 19.09.2021

Tolle Geschichte mit wunderschönen Illustrationen!

Die Geister der Pandora Pickwick
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Fanny´s Eltern müssen geschäftlich für mehrere Wochen in die USA. Da die Sommerferien noch nicht begonnen haben und die Schulleiterin es ablehnte, Fanny schon zuvor vom Unterricht zu befreien, verbringt ...

Fanny´s Eltern müssen geschäftlich für mehrere Wochen in die USA. Da die Sommerferien noch nicht begonnen haben und die Schulleiterin es ablehnte, Fanny schon zuvor vom Unterricht zu befreien, verbringt sie zwei Monate bei ihrer Tante Harriet mitten in London. Diese hat einen Antiquitätenladen. Und es ist nicht nur ein Antiquitätenladen, sondern, wie Fanny bald herausfindet, zudem eine Vermittlungsagentur für Geister! Nun ergeben viele Dinge einen Sinn - denn Fanny fiel schon auf, dass es im Laden nicht mit rechten Dingen zugeht: Dinge verschwinden, nachts gibt es viele unheimliche Geräusche, Tante Harriet verschweigt die Ursache all dieser Dinge ebenso wie Fanny´s wahre Herkunft. Fanny ist wild entschlossen, während der Sommerferien all diese Geheimnisse zu lüften. Es werden die gefährlichsten, spannendsten, gruseligsten, aber auch kurzweiligsten und schönsten Ferien ihres Lebens ...

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"Die Geister der Pandora Pickwick" hat alles, was ein gutes Kinderbuch ausmacht: die Schriftgröße ist genau richtig, der Stil für Kinder nicht zu schwierig, für Erwachsene nicht zu seicht, die Kapitel sind nicht zu lang, nicht zu kurz.

Die Figuren sind mit viel Liebe zum Detail gezeichnet, man kann sich mit ihnen identifizieren und/oder schließt sie schnell ins Herz.

Die Geschichte besticht durch viel Phantasie und tolle Ideen der Autorin, ist bildhaft, atmosphärisch, kurzweilig erzählt, spannend, schön gruselig (dabei aber nie so, dass Kinder Angst bekommen!), vor allem, wenn Fanny nachts zur Geisterstunde wach ist.

Es ist ein Buch, das Kinder regelrecht verschlingen. "Die Geister der Pandora Pickwick" eignet sich perfekt zum Vorlesen vor dem Einschlafen, kann aber ebenso gut gemeinsam mit dem Kind oder auch ganz alleine vom Kind gelesen werden.

Das absolute Highlight waren für uns jedoch die wunderschönen Illustrationen von Florentine Prechtel, an denen man sich gar nicht satt sehen kann. Davon hätten sich ruhig noch mehr im Buch befinden können, denn sie haben für uns den Lesegenuss nochmal deutlich erhöht und abgerundet.

"Die Geister der Pandora Pickwick" ist für Jungen und Mädchen gleichermaßen geeignet und ist perfekt für junge Leser ab ca. 10 Jahren, die eine spannende Großstadt, Schlösser, Spuk und Geister sowie Familiengeschichten mögen und sich zudem gerne an schönen Illustrationen erfreuen.

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