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Veröffentlicht am 27.12.2025

Drei starke Frauen im Schwarzwald

Die Riesinnen
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Schauplatz dieses Romans ist Wittenmoos, ein kleines Dorf im Schwarzwald. Es ist die Heimat dreier Frauen, dreier Generationen: Liese, Cora und Eva. Schon optisch sind sie anders als alle anderen Menschen ...

Schauplatz dieses Romans ist Wittenmoos, ein kleines Dorf im Schwarzwald. Es ist die Heimat dreier Frauen, dreier Generationen: Liese, Cora und Eva. Schon optisch sind sie anders als alle anderen Menschen in Wittenmoos, schon das ist genug, um sie zu Außenseitern zu machen - und es gibt noch mehr Dinge, die dafür sorgen, dass sie nicht dazugehören, dass sie gemieden werden.
Dennoch ist Weggehen keine bzw. keine dauerhafte Option, denn es ist ihre Heimat, sie sind hier verwurzelt, sie lieben den Schwarzwald.
Der Roman beleuchtet das Leben dieser drei Frauen über Jahrzehnte hinweg, von den 60er Jahren bis in die Gegenwart.
Hannah Häffners Schreibstil und Sprache, diese Schönheit, dieses Poetische, all diese Gedanken, Erkenntnisse und Weisheiten haben mich von der ersten Seite an begeistert, und schon deshalb lohnt sich die Lektüre dieses Romans.
Es sind starke Frauen, die viel erleiden müssen und doch alle Schwierigkeiten meistern, die viel träumen und viel sehnen und dann doch weiter wurzeln oder sich gar zu ihrer Heimat bekennen - und auch die Natur spielt hier eine große Rolle; auch sie, auch der Schwarzwald machen diesen Roman aus.
Ich habe "Die Riesinnen" sehr gerne gelesen, denn es ist auch ein Roman, der viele Denkprozesse beim und im Leser anstößt. Es ist keine Geschichte, die man mal eben nebenbei lesen kann, sondern eine, für die man sich Zeit nehmen, die man auf sich wirken lassen, über die man nachdenken muss. Gerade das hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.
Doch leider gibt es auch Kritikpunkte: ich hatte zwischendurch das Gefühl, dass es die ein oder andere Länge gibt.
Cora blieb mir leider völlig fremd und distanziert, ich konnte keine Verbindung zu ihr aufbauen.
Und ich hätte gerne noch mehr Antworten auf offene Fragen bekommen.
Doch insgesamt ist "Die Riesinnen" ein sehr guter und lesenswerter Roman und sehr empfehlenswert für alle, die sprachlich hervorragende, fast schon poetische Romane voller Weisheiten sowie Romane, in deren Mittelpunkt starke Frauen und die Natur stehen, mögen.

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Veröffentlicht am 25.12.2025

Unerwartetes Highlight!

Der Tag, an dem Barbara starb
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2025 war für mich leider das Jahr der schlechten cosy crimes - ich liebe das Genre; umso ärgerlicher und trauriger war es, dass ich dieses Jahr nur schlechte cosy crimes erwischt hatte; es war kein einziger ...

2025 war für mich leider das Jahr der schlechten cosy crimes - ich liebe das Genre; umso ärgerlicher und trauriger war es, dass ich dieses Jahr nur schlechte cosy crimes erwischt hatte; es war kein einziger dabei, den ich wirklich gerne gelesen habe, der mich wirklich überzeugt hat.
Dann kam "Der Tag, an dem Barbara starb". Die Leseprobe hat mich nicht wirklich überzeugt, und so habe ich lange überlegt, ob ich dieses Buch lesen will und soll. Letztendlich habe ich "Der Tag, an dem Barbara starb" doch eine Chance gegeben - zum Glück, denn ich wurde absolut positiv überrascht!

Es geht um Margaret, eine 89-jährige Dame, die in einem kleinen Dorf in England lebt. Sie leidet an Demenz. Eines Tages wird ihre Nachbarin ermordet. Die Polizei kommt einfach nicht voran mit den Ermittlungen, scheint das Verbrechen nicht aufklären zu können - zumindest nicht so bald. Margaret findet, dass man es Barbara schuldig ist, ihren Mörder zu finden und seiner gerechten Strafe zuzuführen - und so beginnt sie selbst zu ermitteln, gemeinsam mit ihrem 15-jährigen Enkel James. Die Chancen stehen gut, denn Barbara hatte Margaret kurz vor ihrem Tod etwas sehr Wichtiges anvertraut. Doch Margaret kann sich einfach nicht mehr daran erinnern, was es war ...

Es handelt sich um Richard Hootons Debüt, zu dem er durch seine Großmutter, seine Beziehung zu ihr sowie durch deren Demenzerkrankung er inspiriert wurde.

Ich wurde wie gesagt absolut positiv überrascht - dieser cosy crime ist gut geschrieben, lässt sich wunderbar lesen, überzeugt durch seine Figuren, allen voran natürlich Margaret und James, ein ebenso ungewöhnliches wie wundervolles Ermittlergespann.
Neben dem Fall steht natürlich das Thema Demenz im Vordergrund und nimmt sehr viel Raum ein, was diese Geschichte zu einer extrem berührenden, melancholischen und traurigen Geschichte macht. Sie wird aber nie zu schwer und erdrückend, da diese Geschichte immer wieder durch ihren großartigen Humor besticht, der dem Leser ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Insgesamt ist "Der Tag, an dem Barbara starb" einfach auch herzerwärmend.
Auch der Fall selbst, die Ermittlungsarbeit und die Auflösung haben mir gut gefallen - es ist durchgehend spannend, die Spannung steigert sich immer mehr, man kann beim Lesen herrlich mitverdächtigen und -ermitteln, nichts ist vorhersehbar, die Auflösung wirklich verblüffend.
Es gibt nichts auszusetzen.

Für mich war "Der Tag, an dem Barbara starb" ein unerwartetes Highlight, sowohl in diesem Genre als auch im Lesejahr 2025 generell.
Ich habe das Buch so gerne gelesen, hätte noch weiterlesen können und wollen, hätte auch gerne weitere Bände gelesen. Eine Reihe wäre großartig, doch leider deutet das Ende stark an, dass es keine Reihe geben wird, sondern es bei diesem einen Fall für Margaret und James bleiben wird. Sehr schade.
Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 17.12.2025

Hervorragend und herzerwärmend

Mr. Saitos reisendes Kino
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Lita wurde 1927 auf einer Tanzfläche in Buenos Aires gezeugt. Von Buenos Aires führt der Weg Mutter und Tochter auf eine kanadische Insel, wo sie ein neues Zuhause, Freunde, eine neue Familie, Liebe ... ...

Lita wurde 1927 auf einer Tanzfläche in Buenos Aires gezeugt. Von Buenos Aires führt der Weg Mutter und Tochter auf eine kanadische Insel, wo sie ein neues Zuhause, Freunde, eine neue Familie, Liebe ... kurz: ein neues Leben finden.

Beim Lesen fühlte ich mich etwas an Isabel Allende erinnert, allerdings im positiven Sinne.
Annette Bjergfeldt schreibt und erzählt diese Geschichte unglaublich gut; sie wird schon dadurch zu einem wahren Erlebnis und lohnt sich schon dadurch absolut.
Auch die Figuren sind absolut gelungen; man schließt sie auf Anhieb ins Herz.
Die Geschichte ist unglaublich bildhaft und atmosphärisch, sodass man gemeinsam mit Lita und Fabiola ankommt, lebt und erlebt. Sehr intensiv. Auch deshalb wird dieses Buch wohl lange in Erinnerung bleiben.
Es sind ungewöhnliche Figuren, es ist eine ungewöhnliche Geschichte ... doch auch das meine ich im positiven Sinne. "Mr. Saitos reisendes Kino" ist erfrischend anders.
Der Titel erklärt sich schnell, Mr. Saito und sein Kino nahmen erst überraschend wenig, dann aber doch mehr Raum ein.
Ich habe diese Insel und ihre Bewohner liebgewonnen und hätte noch weiterlesen können.
Eigentlich hätte dieser Roman 5 Sterne verdient, eigentlich würde ich sie gerne vergeben - allerdings gab es für meinen Geschmack doch immer wieder Längen, die den Gesamteindruck etwas getrübt haben.
Insgesamt habe ich "Mr. Saitos reisendes Kino" aber sehr, sehr gerne gelesen und kann den Roman nur empfehlen.
Es ist das richtige Buch für alle, die eine hervorragend geschriebene und erzählte Geschichte suchen; eine, die anders ist, mit liebenswerten Figuren; eine Geschichte, die sie wirklich mitleben und -erleben können; eine fürs Herz.
"Mr. Saitos reisendes Kino" ist ebenso außergewöhnlich wie gut. Der Roman war völlig zu Recht ein Bestseller in Dänemark.
In der Presse wird das Buch auch für Fans von Isabel Allende empfohlen - das empfand ich beim Lesen genauso, sodass auch ich denke, dass Fans von Isabel Allende Annette Bjergfeldts Werk lieben werden.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Gelungenes Debüt in der Erwachsenenliteratur

Die Insel meiner Schwester
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Ich habe vor Jahren die Engelfors-Trilogie von Sara B. Elfgren gelesen und fand sie toll; auch Norra Latin hatte mir gut gefallen. Als Jugendbuchautorin konnte sie mich stets überzeugen; daher war ich ...

Ich habe vor Jahren die Engelfors-Trilogie von Sara B. Elfgren gelesen und fand sie toll; auch Norra Latin hatte mir gut gefallen. Als Jugendbuchautorin konnte sie mich stets überzeugen; daher war ich nun sehr gespannt auf ihr Debüt in der Erwachsenenliteratur.
"Die Insel meiner Schwester" spielt auf der schwedischen Insel Tallholmen.
Mirjam und Nia sind Halbschwestern; sie lernten sich erst im Alter von 14 Jahren kennen, hatten eine Weile Kontakt, der sich jedoch wieder verlief. Sie haben lange nichts mehr voneinander gehört und Mirjam war schon lange nicht mehr auf der Insel.
Nun wird Nia aber 40 und lädt sie zum Feiern auf die Insel ein.
Mirjams Freund hat sich gerade von ihr getrennt. Und Nia ist gefangen in einer absolut toxischen Beziehung und schafft es einfach nicht, sich zu trennen - nicht zuletzt, weil ihr Mann damit droht, sie dann umzubringen ...
Mirjam nimmt die Einladung an und reist nach Tallholmen. Nias Mann ist auch da ... und in der ersten Nacht zieht ein dunkler und gefährlicher Sturm sowohl auf der Insel als auch im Inneren aller Beteiligten auf ...
Werden alle diese Nacht überleben? Und wie wird ihr Leben danach aussehen, wie wird es danach in ihrem Inneren aussehen?
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"Die Insel meiner Schwester" ist gut geschrieben und lässt sich auch so lesen.
Die ersten 100-130 Seiten konnten mich nicht so recht fesseln und begeistern, die Geschichte plätscherte etwas vor sich hin.
Einmal auf der Insel angekommen, änderte sich jedoch alles.
Die Figuren, die Geschichte, die Handlung waren plötzlich so fesselnd und spannend, auch und gerade auch in psychologischer Hinsicht, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, sondern unbedingt weiterlesen musste und wollte, um zu erfahren, wie das alles weitergeht und endet.
Durch geschickte, unerwartete und unglaubliche Wendungen schafft Sara B. Elfgren es, die Spannung in jeder Hinsicht ins Unermessliche zu steigern.
Die toxische Beziehung zwischen Nia und ihrem Mann steht klar im Mittelpunkt.
Es ist eine atmosphärische, spannende Geschichte, eine, die gut unterhält, aber auch sehr nachdenklich stimmt und sprachlos macht.
Nach dem eher durchwachsenen Beginn konnte "Die Insel meiner Schwester" mich sehr positiv überraschen und komplett überzeugen.
Wer Familiendramen, psychologisch interessante und spannende Romane schätzt und Geheimnisse, Gefahr und den Schauplatz Schärenlandschaft mag, dem sei "Die Insel meiner Schwester" empfohlen.
Insgesamt ist Sara B. Elfgrens Debüt in der Erwachsenenliteratur gelungen.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Das beste Pasta-Buch!

Il mondo della Pasta
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Wir lieben die italienische Küche. Pizza und Pasta sind bei uns nicht wegzudenken, wir stellen am liebsten alles selbst her, neue Rezepte sind immer willkommen - also kam dieses neue Buch von Domenico ...

Wir lieben die italienische Küche. Pizza und Pasta sind bei uns nicht wegzudenken, wir stellen am liebsten alles selbst her, neue Rezepte sind immer willkommen - also kam dieses neue Buch von Domenico Gentile wie gerufen!

Wir hatten schon seit Jahren Gnocchi und allerlei Pastasorten selbst gemacht, es war ok - aber zufrieden waren wir noch nicht. Es war noch lange nicht perfekt. Auch gefüllte Pasta hatten wir schon gemacht, allerdings mehr schlecht als recht; an Tortellini und Co. hatte ich mich nicht rangetraut, weil mir das zu schwierig erschien. Doch Domenico Gentile hat mich auch hier eines Besseren belehrt!
Das Buch beginnt mit vielen Seiten Pastawissen. Hier findet man natürlich eine Übersicht über alle Pastasorten, regionale Pasta, alles zur Herstellung frischer Pasta und Utensilien. So kann man wirklich alle Pastasorten selbst herstellen. Man findet bspw. auch bunte Pastateige, Pastateig mit Kräutern ... natürlich werden auch Gnocchi selbst und frisch hergestellt.

Das Buch ist extrem schön und sehr hochwertig aufgemacht, mit vielen ganzseitigen Fotos, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen und sofort viel Lust auf das Stöbern, die Arbeit mit dem Buch und das Testen der Rezepte machen. Alle Rezepte zur Pastaherstellung sind korrekt, gut verständlich, einfach und kurz gefasst, und es finden sich auch Schritt für Schritt-Anleitungen mit Fotos. So gelingt wirklich jedem auf Anhieb jede Pastasorte! Lasagneplatten, Tagliatelle, Fettuccini, Farfalle, Ravioli, Mezzelune, Tortellini und Tortelloni, auch Gnocchi ... es bleiben keine Wünsche offen. Alles gelang auf Anhieb und war so leicht! Seit wir dieses Buch haben, gibt es all diese Dinge oft bei uns. Es ist so viel einfacher als gedacht!

Danach finden wir den eigentlichen Rezeptteil, unterteilt in Pasta fresca (frische Pasta), Pasta ripiena (gefüllte Pasta), Pasta in brodo (Pasta in Brühen und Suppen), Pasta Asciutta (Ragùs, Pesti und Pastagerichte mit Fleisch, Gemüse und Fisch), Pasta al forno (Pastagerichte aus dem Backofen), Gnocchi sowie Pasta dolce (süße Pastagerichte).

Auch hier sind die Rezepte übersichtlich, klar verständlich, gut umsetzbar, sie gelingen. Es ist für jeden Geschmack was dabei, sodass jeder seine Lieblingsrezepte findet.

Ganz wenige Rezepte, etwa die Bohnensuppe mit Pastaresten, gelangen nicht, obwohl wir uns genau ans Rezept hielten. Sie wurde viel zu dünn und war sehr fad. Hier mussten wir vom Rezept abweichen, die Bohnen etwa komplett pürieren und kräftig nachwürzen - dann schmeckte es jedoch gut. Das soll nicht ins Gewicht fallen, da der Rest wirklich genial ist.

Oftmals waren die Mengen für unseren Geschmack (viel) zu knapp bemessen. Etwa die Cannelloni mit Ricotta-Spinat-Füllung. Wir wären davon keinesfalls satt geworden und haben daher die Menge gleich verdoppelt, was sich als sehr gute Idee erwiesen hat. Mit den Mengenangaben im Buch wären wir wirklich nicht satt geworden. Stellenweise muss man also etwas experimentieren und aus den Rezepten lernen. Ich persönlich kann auch hierüber hinwegsehen, weil das Buch ansonsten einfach toll ist.

Es macht wirklich einen riesigen Unterschied, welches Mehl man etwa für welche Pastasorte oder auch für Gnocchi nutzt. Deshalb waren unsere früheren Ergebnisse zwar ok, aber nicht wirklich gut oder gar perfekt. Domenico Gentile aber weiß genau, was er tut, welche Zutaten er für welche Sorte und für welches Rezept nutzen muss - und der Unterschied ist wirklich unfassbar. So haben wir bspw. endlich das richtige, das perfekte Mehl für Cannelloni und Gnocchi genommen, wie Domenico Gentile es vorgibt - und so gute Cannelloni und Gnocchi haben wir noch nie zuvor gegessen, auch in keinem wirklich guten italienischen Restaurant! Auch Gäste, die wir eingeladen und denen wir diese Gerichte serviert haben, waren begeistert und absolut dieser Meinung.

Ansonsten enthält das Buch wirklich viele Rezepte mit Fleisch, aber auch mit Fisch und Wurst. Aber auch das stört selbst mich als Vegetarierin nicht, weil wie gesagt der ganze Rest genial ist. Ich hätte mir zwar bspw. mehr fleischlose Füllungen für die Pasta, etwa für Tortellini, gewünscht, sodass man nicht immer erst im Netz stöbern und diese Rezepte suchen muss ... aber es ist ok. Bei manchen Rezepten kann ich einfach einen Fleischersatz meiner Wahl nehmen, etwa für die Lasagne oder für Pasta mit Speck einen veganen Speckersatz wählen. Bei anderen Rezepten, wie der Pasta mit Schwertfisch und Auberginen, kann man den Fisch einfach weglassen und es schmeckt trotzdem köstlich und man hat nicht das Gefühl, dass was fehlt. Andere Rezepte scheiden natürlich ganz aus, da sich die Zutaten weder ersetzen noch weglassen lassen. Aber das sind nicht so viele, daher kann ich wie gesagt darüber hinwegsehen. Der Rest dieses tollen Buches gleicht das für mich aus.

Wir sind also absolut begeistert von diesem tollen Buch. Es wird, seit wir es erhalten haben, sehr oft und gerne benutzt und ich bin sicher, dass sich daran nichts ändern wird. Dieses Buch wollten wir vom ersten Tag an nicht mehr missen! Wir haben schon so viele Favoriten gefunden, etwa all die einzelnen Pastasorten, die vorne mit Anleitung vorgestellt werden, die Tortellini mit Mangoldfüllung, Lasagne, Cannelloni mit Ricotta-Spinat-Füllung, Gnocchi mit Tomatensauce, Basilikum und Mozzarella aus dem Ofen ... und es gibt noch so viel zu entdecken!

Ich kann "Il mondo della Pasta" nur uneingeschränkt empfehlen, auch für Vegetarier! Es ist einfach das beste Pasta-Buch, das ich bisher kenne. Wer endlich wirklich gute, echte italienische Pasta herstellen und genießen will, der kommt an diesem Buch nicht vorbei. Es ist so viel einfacher als gedacht und mit der entsprechenden Routine auch relativ schnell gemacht. Für uns ist dieses Buch eine echte Bereicherung, wir nutzen es oft und gerne und werden auch bspw. an den Weihnachtsfeiertagen und Silvester daraus kochen. Wer dieses Buch hat, der muss nicht mehr essen gehen, um hervorragende Pasta zu bekommen.

Domenico Gentile bietet sogar das ganze Jahr über ständig Pasta- (und Pizza-)Kurse an. Da wir glücklicherweise nicht weit entfernt wohnen, werden wir diese tolle Möglichkeit sicher bald nutzen. Wobei man das mit diesem tollen Buch eigentlich gar nicht braucht. Absolute Empfehlung für "Il mondo della Pasta" - und auch Vegetarier sollten sich wie gesagt nicht abschrecken lassen und sich das Buch ansehen; es lohnt sich absolut!