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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2026

Verrückt, laut und einfach zum Lachen

DU und ICH gegen das Erdnussbuttermonster
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Das Buch hat mich sofort mit seinem total absurden Humor abgeholt. Schon der Titel mit dem Erdnussbutter-Monster ist so überdreht, dass man eigentlich direkt neugierig wird. Der Schreibstil ist sehr locker ...

Das Buch hat mich sofort mit seinem total absurden Humor abgeholt. Schon der Titel mit dem Erdnussbutter-Monster ist so überdreht, dass man eigentlich direkt neugierig wird. Der Schreibstil ist sehr locker und wirkt, als würde jemand die Geschichte direkt ins Ohr erzählen – dadurch liest es sich schnell und macht richtig Spaß.

Die Geschichte ist komplett chaotisch, aber genau das fand ich unterhaltsam: ein Picknick in der Luft, gefährliche Pflanzen und dann auch noch ein Monsterbauch – es passiert ständig etwas Neues und Unvorhersehbares.

Die Figuren wirken nicht „realistisch“, sondern eher wie zwei Freunde, die zusammen völlige Quatsch-Abenteuer erleben. Gerade das macht es sympathisch und lustig.

Ich würde das Buch vor allem lesen, wenn ich einfach abschalten und lachen will, ohne viel nachdenken zu müssen. Insgesamt ein sehr kreatives, verrücktes und unterhaltsames Buch.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Zwischen Chaos und Knistern

A Kiss of Trouble
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A Kiss of Trouble hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Ich mochte besonders die Ausgangssituation rund um Ellie, die gezwungen ist, ihr Leben ständig neu zu ordnen und dabei auf der Ranch von Matt ...

A Kiss of Trouble hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Ich mochte besonders die Ausgangssituation rund um Ellie, die gezwungen ist, ihr Leben ständig neu zu ordnen und dabei auf der Ranch von Matt landet. Dieses „ungeplante Aufeinandertreffen“ hat für mich sofort Spannung erzeugt.
Ellie war für mich eine Figur, mit der ich gut mitfühlen konnte – ihre Unsicherheit, aber auch ihr Durchhaltevermögen haben sie sehr greifbar gemacht. Matt wirkt am Anfang eher verschlossen und typisch „Cowboy mit Prinzipien“, aber genau das Zusammenspiel der beiden hat mir gefallen: viel Reibung, viele Emotionen und dieses langsame Annähern.
Ich fand es schön, wie sich die Anziehung zwischen ihnen entwickelt, auch wenn man als Leser schnell ahnt, wohin die Reise geht. Genau das war für mich aber auch der Wohlfühlfaktor – man bekommt, was man erwartet, ohne dass es langweilig wird.
Ein bisschen mehr Überraschung oder Tiefe an ein paar Stellen hätte ich mir zwar gewünscht, aber insgesamt war es für mich eine sehr angenehme, emotionale Lektüre.

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Zwischen Sommerhitze, Erinnerung und stillem Schmerz

Paradise Beach
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Paradise Beach von Dara Brexendorf ist ein stiller, eindringlicher Coming-of-Age-Roman, der lange nachhallt. Im Zentrum steht Ada, deren Gegenwart von Schlaflosigkeit und den Nachwirkungen ihrer Endometriose-Behandlung ...

Paradise Beach von Dara Brexendorf ist ein stiller, eindringlicher Coming-of-Age-Roman, der lange nachhallt. Im Zentrum steht Ada, deren Gegenwart von Schlaflosigkeit und den Nachwirkungen ihrer Endometriose-Behandlung geprägt ist. Aus dieser fragilen Situation heraus entfaltet sich eine dichte Erinnerung an einen Sommer an der Ostsee – voller Hitze, Körperbewusstsein und emotionaler Umbrüche.

Besonders stark ist, wie Brexendorf den Körper in den Mittelpunkt stellt: nicht idealisiert, sondern verletzlich, widersprüchlich und oft schmerzhaft. Die Dynamik zwischen Ada, ihrer Cousine Lill und Elja wirkt authentisch und fein beobachtet. Gerade die leisen Verschiebungen in Beziehungen und das unausgesprochene Schweigen gehören zu den größten Stärken des Romans.

Sprachlich überzeugt das Buch mit einer poetischen, fast schwebenden Atmosphäre. Manche Passagen lesen sich wie Erinnerungsfragmente – schön, aber stellenweise auch etwas vage, was den Lesefluss gelegentlich bremst. Wer klare Handlungsstrukturen erwartet, könnte hier Geduld brauchen.

Die Verknüpfung von persönlicher Erinnerung und dem Thema weiblicher Schmerz gelingt eindrucksvoll und bleibt im Gedächtnis. Dennoch hätte man sich an einigen Stellen mehr Klarheit oder Tiefe in der Gegenwartsebene gewünscht.

Fazit: Ein sensibler, atmosphärisch dichter Roman über Körper, Erinnerung und das Erwachsenwerden. Nicht immer leicht zugänglich, aber literarisch sehr eindrucksvoll.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Solider Ostsee-Krimi mit Charme, aber Luft nach oben

Stralsund ermittelt - Tote Dichter schreiben nicht
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„Stralsund ermittelt – Tote Dichter schreiben nicht“ punktet vor allem mit seiner Atmosphäre und einem originellen Ermittlertrio. Die Ostseekulisse ist lebendig beschrieben, Sommer, Meer und Stralsund-Flair ...

„Stralsund ermittelt – Tote Dichter schreiben nicht“ punktet vor allem mit seiner Atmosphäre und einem originellen Ermittlertrio. Die Ostseekulisse ist lebendig beschrieben, Sommer, Meer und Stralsund-Flair sorgen schnell für Urlaubsstimmung. Besonders die Idee, eine Psychotherapeutin, eine Hackerin und einen Gärtner ermitteln zu lassen, ist erfrischend und hebt den Roman von klassischen Krimis ab.

Der Einstieg gelingt spannend: Ein Mord, eine geheimnisvolle Datei und der rätselhafte „Club der toten Dichter“ wecken Neugier. Auch der Ausflug nach Bornholm bringt Abwechslung und Tempo in die Handlung. Der humorvolle Ton lockert die Geschichte angenehm auf, ohne ins Alberne abzurutschen.

Allerdings verliert sich der Krimi stellenweise etwas. Die Ermittlungen wirken nicht immer stringent, einige Wendungen sind vorhersehbar, und die Spannung hält nicht durchgehend an. Zudem bleiben manche Figuren – trotz guter Grundidee – emotional etwas blass, sodass man nicht immer richtig mitfiebert.

Insgesamt ein unterhaltsamer, leichter Ostsee-Krimi mit sympathischen Figuren und schöner Kulisse, der vor allem Fans humorvoller Regionalkrimis gefallen dürfte. Für ein echtes Highlight fehlt es jedoch an Tiefgang und durchgehender Spannung.

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Veröffentlicht am 19.12.2025

Packende Fantasy voller Herz und Magie

The Last Wish of Bristol Keats
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The Last Wish of Bristol Keats von Mary E. Pearson ist ein packendes Fantasy-Abenteuer, das Magie, Romantik und Spannung auf meisterhafte Weise vereint. Schon von der ersten Seite an wird man in die lebendige ...

The Last Wish of Bristol Keats von Mary E. Pearson ist ein packendes Fantasy-Abenteuer, das Magie, Romantik und Spannung auf meisterhafte Weise vereint. Schon von der ersten Seite an wird man in die lebendige Welt von Elfheim hineingezogen, die voller faszinierender Details, überraschender Wendungen und geheimnisvoller Magie steckt.

Bristol ist eine Heldin, die sofort Sympathie weckt. Ihre innere Zerrissenheit zwischen Liebe, Verantwortung und der Angst vor ihrer eigenen Macht macht sie unglaublich authentisch und vielschichtig. Besonders ihre Beziehung zu Tyghan, dem Feenkönig, ist sowohl zart als auch leidenschaftlich beschrieben und wirkt niemals aufgesetzt. Die Entwicklung der beiden Charaktere im Verlauf der Handlung ist glaubwürdig und emotional packend.

Die Geschichte selbst ist atmosphärisch dicht und abwechslungsreich: Actionreiche Rettungsmissionen wechseln sich mit berührenden Momenten und politischen Intrigen ab. Man spürt die Bedrohung durch Bristols Mutter, das Erbe der Magie und die schwierigen Entscheidungen, vor die die Figuren gestellt werden, auf jeder Seite. Auch die Themen Freundschaft, Familie und Loyalität werden glaubhaft und tiefgründig eingebunden.

Pearsons Schreibstil ist flüssig, bildgewaltig und emotional mitreißend. Man fiebert, leidet und freut sich mit den Figuren, erlebt Überraschungen und kleine Glücksmomente gleichermaßen. Die Mischung aus Spannung, Herz und Fantasie macht das Buch zu einem echten Pageturner, den man kaum aus der Hand legen möchte.

Für Fans von Fantasy, Magie, starken weiblichen Protagonistinnen und fesselnden Liebesgeschichten ist The Last Wish of Bristol Keats ein absolutes Highlight. Es vereint alles, was man sich von einem großartigen Fantasy-Roman wünscht – Tiefe, Spannung und unvergessliche Charaktere.

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