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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.07.2020

Dieses Buch wird leider nicht repeated

Repeat This Love
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Der Titel dieses Buches zog mich sofort an und als ich den Klappentext gelesen habe, wollte ich dieses Werk unbedingt lesen! Clementine, kurz genannt Clem, 25, verliert bei einem Überfall ihr Gedächtnis ...

Der Titel dieses Buches zog mich sofort an und als ich den Klappentext gelesen habe, wollte ich dieses Werk unbedingt lesen! Clementine, kurz genannt Clem, 25, verliert bei einem Überfall ihr Gedächtnis und muss sich nun neu kennenlernen. Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und trifft auf Ed Larson, den sie vor noch nicht allzu langer Zeit verlassen hat. Dieser ist allerdings nicht gerade begeistert, als sie bei ihm auftaucht, aber sein Pflichtgefühl zwingt ihn dazu, sich um sie zu kümmern. Besteht vielleicht sogar eine zweite Chance für die beiden?

Mein Eindruck vom Buch:
Ganz ehrlich? Wo war die Handlung? Die Inhaltsangabe hat mich dazu verleitet, anzunehmen, dass Clem alles tut, um herauszufinden, wer sie ist und wer den Anschlag auf sie verübt hat. Ich hatte Spannung erwartet, verflochten mit einer Liebesgeschichte. Stattdessen erwartete Clem mich mit Grübeleien, wie wohl der Sex mit Ed war und mit ihrer Eifersucht auf ihr früheres Ich. Das Buch basiert auf ihrer Ich-Erzählung und normalerweise gelingt es mir immer ganz gut, mich mit den Protagonisten zu identifizieren. Mehr noch, ich liebe diese Perspektive. Doch hier war Identifikation eine Fehlanzeige. Clementine hat mich oft nur genervt und im Grunde bestand ihre Gedankenwelt rein darin, sich Sex mit Ed auszumalen oder mit ihrer Schwester und/oder Chefin über Sex zu philosophieren. Nicht zu vergessen die ständigen Betonungen, wie sexy und gutaussehend Ed doch ist. Ich spürte keine echten Emotionen und absolut keinen Tiefgang und das fand ich sehr schade. Eds Verhalten hat mich zunehmend irritiert und ich konnte absolut nicht nachvollziehen, warum keine der Figuren Clem mal reinen Wein eingeschenkt hat. Nein, stattdessen wurde nur um den heißen Brei herumgeredet, was sich zog und zog und zog und zog... Auch die „Nebendarsteller“ der Geschichte wurden sehr oberflächlich dargestellt. Hauptsache schön und sexy. Wirklich authentisch kam niemand rüber und deshalb wurde mein Interesse an der Auflösung, wer Clem denn Böses will, immer weniger. Allein der flüssige Schreibstil der Autorin lassen mich dieser Story zwei Sternchen geben.

Fazit:
Enttäuschend! Hier wurde unglaublich viel Potenzial verschenkt! Wer einfach nur mal Anspruchsloses ohne Tiefgang und viel Gerede über Sex lesen möchte, ist hier sicherlich gut bedient. Für mich war es aber leider so gar nichts.

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Veröffentlicht am 04.07.2020

Zu Tränen gerührt

Wie die Ruhe vor dem Sturm
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Seit ich „Wie die Stille unter Wasser“ von Brittainy C. Cherry gelesen habe, bin ich absoluter Fan dieser Autorin! Sie gehört für mich zu den gefühlvollsten Schriftsteller/innen dieser Zeit und ich bin ...

Seit ich „Wie die Stille unter Wasser“ von Brittainy C. Cherry gelesen habe, bin ich absoluter Fan dieser Autorin! Sie gehört für mich zu den gefühlvollsten Schriftsteller/innen dieser Zeit und ich bin jedes Mal aufs neue vollkommen fasziniert davon, wie sehr mich ihre erschaffenen Charaktere im Herz berühren. Doch um was geht es in ihrem neuesten Werk, auf das ich mich unheimlich gefreut habe?

Der Leser lernt im Jahr 2003 Eleanor kennen. Sie ist 16, sehr introvertiert, ihre einzige Freundin ist ihre Cousine Shay, wenn man mal von ihren Eltern absieht. Ihre Mutter schenkt ihr jedes Jahr zum Geburtstag eine gehäkelte Jacke, die sie voller Stolz trägt und hat ein Faible für Harry Potter und Libellen. Dann gibt es da Greyson, ein Jahr älter als Eleanor und er ist das komplette Gegenteil: extrovertiert, beliebt und scheint ständig auf Achse zu sein. Nur wenige wissen allerdings, dass Greysons Eltern eine grauenvolle Ehe führen und Greyson sich oft extrem einsam fühlt. Und ausgerechnet auf einer Party, auf die Eleanor schon fast von ihren Eltern gezwungen wird, lernen sich zwei Teenager kennen, die unterschiedlicher nicht sein können…

2019 bewirbt sich Eleanor um einen Job als Nanny und erschrickt sehr, als sie erfährt, dass sie ausgerechnet auf Greysons Kinder aufpassen soll. Greyson ist nicht mehr der Junge, den sie damals kannte. Sie trifft auf einen eiskalten Mann, der sich selbst vor jedem abschottet, sogar vor seinen eigenen Töchtern. Emotionslos versteckt er sich hiner seiner Arbeit. Doch ab und an blitzt der Greyson aus Eleanors Jugend durch und so tut sie alles, um ihm zu helfen. Genauso, wie er ihr vor 16 Jahren geholfen hat.

Mein Eindruck vom Buch:
Mit einem Wort? WOW! Na gut, ich werde etwas weiter ausholen 😉 Mir ist es völlig unbegreiflich, wie man soviele Emotionen in ein einziges Buch packen kann. Von der ersten Zeile an mochte ich Eleanor, Elli, unheimlich gerne. Ihre Liebe zu Harry Potter machte uns zu verbündeten und ich fand es wunderschön mitzuerleben, wie sehr sich ihre Eltern liebten. Ihre Mom und ihr Dad wurden von der Autorin so liebevoll gezeichnet, dass die Liebe zwischen den beiden schon fast greifbar war. Genauso spürbar war aber auch Greysons Verzweiflung, wenn er nach Hause kam und seine Eltern wieder mal stritten. Seine Einsamkeit, seine Traurigkeit zerriss mir fast das Herz und ich habe richtig mit ihm mitgefühlt. Es musste einfach so sein, dass Elli und Grey aufeinander trafen. Und dies genau zu dem Zeitpunkt, als sie sich am allermeisten brauchten. Denn auch mit Elli habe ich kurze Zeit später mitgelitten, als kurze Zeit später genau das eintrat, wovor sie sich am Meisten fürchtete.
Trotz dem unbeschreiblichen Talent von Brittainy C. Cherry, Gefühle in Worte zu fassen, hatte ich in der Erzählung ab 2019 anfangs Schwierigkeiten. Die beiden hatten sich 2003 kennengelernt, standen einige Wochen, wenn nicht sogar Monate in engem Kontakt. Deshalb konnte ich nicht nachvollziehen, dass Greysons Tochter Karla im Jahr 2019 bereits 14 ist. Irgendwie verlor dadurch die Geschichte etwas an Magie, denn als die beiden sich als Erwachsene wiedertrafen, kam es mir so vor, als wäre Greyson damals nicht so viel an Elli gelegen, wie man eigentlich im Jahr 2003 gedacht und gefühlt hat. Das hat mich erstmal ziemlich irritiert. Diese Verwirrung verlor sich aber zum Glück auch schnell wieder und die Gefühlswelt der beiden hat mich wieder vollkommen in den Bann gezogen. Besonders schön fand ich, dass die Geschichte abwechselnd von Eleanor und Greyson erzählt wurde. Somit fiel es noch leichter, sich mit den beiden zu identifizieren und sie zu begleiten. Wen man natürlich auch nicht vergessen darf: Shay und Landon. Shay, Eleanors Cousine wird quirlig und extrem lebhaft dargestellt und sie ist das perfekte Pendant zu Eleanor. Landon, Greys bester Freund, hat 2003 nicht wirklich viele Sympathiepunkte bei mir gesammelt, das machte er aber 2019 wieder wett 😉 (Wichtig für alle, die ebenso begeistert von diesem Buch sind, wie ich: Es wird einen zweiten Band geben, in dem es hauptsächlich um Shay und Landon gehen soll.) Auch anderer Figuren, wie z. B. Claire, Greysons Schwiegermutter, und Allison, seine Assistentin, wurden gefühlvoll in die Geschichte eingeflochten. Aber zurück zu Elli und Grey: Mich haben die beiden Protagonisten tief berührt und es ist eine ganze Weile her, dass ich mich so sehr in einer Geschichte verloren habe. Beim Lesen vergaß ich vollkommen, dass es sich hierbei um fiktive Figuren handelt, so gekonnt hat Brittainy C. Cherry den Protagonisten Leben, Charakter und Zauber eingehaucht.

Fazit:
LESEN! Es gibt kaum Bücher, die gefühlvoller geschrieben sein können und ich fiebere sehr dem zweiten Band entgegen. Ein ganz ganz großes DANKE an Brittainy C. Cherry für diese Geschichte! Ich muss gestehen, dass mir die Tränen kamen, als ich die letzten Zeilen gelesen habe und das kam schon sehr sehr sehr seeeehr lange nicht mehr vor.





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Veröffentlicht am 02.07.2020

Manchmal sollte es man einfach nach dem ersten Teil gut sein lassen

Cinder & Ella
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Nachdem ich den ersten Teil von Cinder und Ella praktisch inhaliert habe, musste ich natürlich auch sofort den zweiten Teil lesen und ich war mega gespannt. Doch was geht es denn überhaupt in dieser Fortsetzung?

Brian ...

Nachdem ich den ersten Teil von Cinder und Ella praktisch inhaliert habe, musste ich natürlich auch sofort den zweiten Teil lesen und ich war mega gespannt. Doch was geht es denn überhaupt in dieser Fortsetzung?

Brian und Ella sind tatsächlich nach all den Turbolenzen ein Paar! Bis über beide Ohren verliebt, stellen sie sich ihren Alltag und merken bald, dass es gar nicht so einfach ist, alles unter einen Hut zu bekommen. Unterschiedliche Wünsche und Vorstellungen, Stress im Job und Familienprobleme bringen die beiden ganz schön an ihre Grenzen und das harte Showbusiness trägt auch nicht gerade dazu bei, alles aufzulockern. Ihre Liebe wird früh auf harte Proben gestellt.
Mein Eindruck vom Buch:
Um ehrlich zu sein, musste ich dieses Werk dann erstmal sacken lassen, bevor ich mir eine endgültige Meinung bildete. So sehr ich mit Brian und Ella im ersten Teil mitgefiebert habe, umso mehr war ich im zweiten Teil auf der Suche nach einer wirklichen Handlung. Für mich hat die Geschichte leider hier ihren Zauber verloren und ich muss gestehen, dass mir die beiden sogar manchmal richtig auf den Keks gingen. Für mich war Ella auf einen Schlag viel zu abgebrüht und all das Vitamin B kam mir manchmal zu konstruiert vor. Die „Nebenfiguren“ kamen leider viel viel viel viel viiiiiiieeel zu kurz und Brian strotzte manchmal vor Egoismus. Dies war für seine Sympathiepunkte leider alles anere als förderlich. Die Story konnte mich nicht mehr fesseln und meine Neugierde, wie es mit den beiden weiter geht, hielt sich immer mehr in Grenzen. Nichtsdestotrotz mag ich den Schreibstil der Autorin Kelly Oram sehr, was dazu führte, dass ich das Buch schnell durch hatte.

Fazit:
Schade! Dieses Buch hatte einiges an Potenzial, aber manchmal ist gut gemeint einfach nicht gut gemacht. Für mich hätte es absolut gereicht, den ersten Band zu lesen und diesen im Herzen zu behalten. Die Magie ist leider mit dem zweiten Teil verschwunden. Dennoch werde ich der Autorin folgen und einem eventuell neuem Buch eine Chance geben.

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Veröffentlicht am 01.07.2020

Nicht ganz so gut wie der erste Band, aber dennoch stark

Outlander – Die geliehene Zeit
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Vor einigen Jahren hatte ich die ersten Bände gelesen mit Begeisterung gelesen. Nachdem mich jetzt auch die Serie komplett in den Bann gezogen hat, ich aber vieles aus der Handlung wieder vergessen hatte, ...

Vor einigen Jahren hatte ich die ersten Bände gelesen mit Begeisterung gelesen. Nachdem mich jetzt auch die Serie komplett in den Bann gezogen hat, ich aber vieles aus der Handlung wieder vergessen hatte, dachte ich, es wird Zeit, mein Gedächtnis aufzufrischen. Und so habe ich mich entschieden, mir die Hörbücher zuzulegen. Doch um was geht es nun im zweiten Band der Highland Saga?

20 Jahre ist es nun her, dass Claire Randall durch einen magischen Steinkreis ins Jahr 1743 gereist ist. Nachdem sich der Schock allmählich gelegt hat, verliebte sie sich in Jamie Fraser. Doch das Schicksal hat sie wieder getrennt und sie musste zu ihrer eigenen Sicherheit und auch zur Sicherheit des Kindes, welches sie zu dem Zeitpunkt unter ihrem Herzen trug, in ihre eine Zeit zurückkehren. Doch nun will sie ihrer Tochter Brianna endlich die Wahrheit erzählen: Alles über den magischen Steinkreis, über die Zeitreise und natürlich auch über Jamie Fraser, der die Liebe ihres Lebens und auch Briannas Vater war. Zudem hofft sie, Antworten zu finden und somit fliegt sie mit ihrer Tochter nach Schottland und wendet sich dort an Roger Wakefield. Er war vor 20 Jahren noch ein kleiner Junge, als Claire mit ihrem damaligen Ehemann Frank Randall Urlaub in Schottland machte und im magischen Steinkreis verschwand. Damals forschten Frank und Reverend Reginald Wakefield, der den kleinen Roger adoptiert hatte, nach Franks Familiengeschichte. Und so wendet sich Claire in der heutigen Zeit an den mittlerweile erwachsenen Roger Wakefield, um Licht ins Dunkle zu bekommen…

Mein Eindruck vom Buch:
Birgitta Assheuer ist für mich die perfekte Stimme für Claire Randall/Fraser. Sie setzt die Gefühlswelt von Claire gekonnt in Szene und man hat ständig das Gefühl, Claire würde neben einem sitzen und von ihrem Leben erzählen. Von der ersten Sekunde an, habe ich dieses Hörbuch sehr genossen und habe mich so sehr gefreut, wieder in die Welt der Highlander eintauchen zu dürfen. Zuerst wird der Leser/Hörer in Claires Gegenwart entführt, in der er auch Claire und Jamies Tochter Brianna kennenlernt. Doch schon bald fängt Claire an, von ihrer Zeit im 18. Jahrhundert zu erzählen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich hier einige Ausführungen zu langatmig empfand. Die Zeit in Frankreich hat mich nicht so gepackt wie die Zeit in Schottland und es passierte in dieser Epoche auch öfter, dass meine Gedanken abgedriftet sind und ich nochmal zurückspulen musste Dennoch Hut ab vor Diana Gabaldon. Es ist unglaublich, welch Leben sie den Protagonisten einhaucht. Die Charaktere sind vollkommen authentisch gezeichnet. Gut, bei Claire könnte man sich ob ihrer Naivität manchmal die Haare raufen, aber gerade diese „Unperfektheit“ macht Claire unheimlich menschlich und auch sympathisch. Geschichtlich ist die Story perfekt recherchiert und der Leser/Hörer begleitet nicht nur Claires Liebesgeschichte, sondern lernt auch noch viel über Schottlands Vergangenheit. Besonders hervorzuheben sind hier Charles Edward Stuart, in Geschichtsbüchern auch oft „Bonnie Prince Charlie“ genannt und die Schlacht in Culloden. Aber im Grunde ist die komplette Story gepickt mit geschichtlichen Fakten. Ich liebe den Gedanken an Zeitreisen und meiner Meinung nach hat dies Diana Gabaldon grandios umgesetzt und Birgitta Assheuer wunderbar vertont.

Fazit:
Ich war und bin Fan der Highlander-Saga und werde es immer bleiben. Ich freue mich schon sehr darauf, den dritten Band zu hören!

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Veröffentlicht am 30.06.2020

Enttäuschend

Die Fotografin
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Achtung, enthält kleinen Spoiler

Die Inhaltsangabe dieses Hörbuchs hat mich sofort gepackt. Die kleine Amory bekommt von ihrem Onkel Greville eine Kamera zum Geburtstag und damit entschied sich ihr Lebensweg, ...

Achtung, enthält kleinen Spoiler

Die Inhaltsangabe dieses Hörbuchs hat mich sofort gepackt. Die kleine Amory bekommt von ihrem Onkel Greville eine Kamera zum Geburtstag und damit entschied sich ihr Lebensweg, denn sie tat alles, um ihren Traumberuf ausüben zu können: Fotografin. Nichts hält sie in ihrer Heimatstadt London und so verbringt sie einige Zeit in Berlin, New York und später Frankreich. Anfangs hat mich die Geschichte auch wirklich gepackt! Amory erzählt in ihren Siebzigern von ihrem Leben und ich fand es spannend, ihr Leben begleiten zu dürfen. Vorallem in den 20er Jahren war es noch verdammt schwierig, sich als Frau durchzusetzen und dann auch noch den Beruf einer Fotografin zu wählen, versprach einen steinigen Weg. Doch sie hat sich von nichts und niemanden aufhalten lassen und verfolgte ihre Träume. Tja, doch schon bald war mir alles ein wenig zu banal, zu konstruiert. Wo sie anfangs noch kämpfen musste, half ihr bald einfach Vitamin B weiter, was das ganze immer unglaubwürdiger werden ließ. Und auch mit ihrem Charakter wurde ich nicht richtig warm. Oft kam purer Egoismus durch, was mich abgeschreckt hat und auch nicht in die Geschichte richtig eintauchen ließ. Von Wärme war kaum etwas zu spüren. Sie hatte nicht viele Partner, aber diese waren immer sehr hilfreich für ihre Karriere, was auf eine berechnenden Charakter deutete. Auch die anderen Protagonisten waren mir nicht sonderlich sympathisch. Im Gegenteil, über eine Darstellung habe ich mich besonders geärgert! Clives Frau, durch einen Unfall querschnittgelähmt, wird als verbitterte Ehefrau dargestellt, die durch ihr Handicap unfähig ist, ein Sexualleben zu haben. Damit werden seine Affären „gerechtfertigt“. Sorry, aber das ist absoluter Blödsinn. Und ich kann das beurteilen, nachdem ich dieses Handicap selber habe. Ich finde es mehr als schade, dass dieses vollkommen falsche Bild gezeigt wird. Damit werden einfach nur Vorurteile geschürt. Für mich war dieses Hörbuch einfach nur enttäuschend. Schade, denn Potenzial wäre genügend vorhanden gewesen.

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