Profilbild von chipie

chipie

Lesejury Star
offline

chipie ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit chipie über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.08.2022

Eine noch größere Enttäuschung als der erste Band.

Free like the Wind
0


Nachdem ich den ersten Band „Wild like a River“ bereits gelesen hatte und leider viel Enttäuschung darin lag, wollte ich dem nachfolgenden Werk „Free like the Wind“ dennoch eine Chance geben. Denn der ...


Nachdem ich den ersten Band „Wild like a River“ bereits gelesen hatte und leider viel Enttäuschung darin lag, wollte ich dem nachfolgenden Werk „Free like the Wind“ dennoch eine Chance geben. Denn der Schreibstil von Kira Mohn finde ich an und für sich wirklich klasse! Auch schreibt sie so, wie ich am liebsten lese: In der Ich-Perspektive von mehreren Personen. Diesmal trifft man auf Rae und Cayden. Letzterer war im ersten Buch schon unglaublich unsympathisch und Rae fand in „Wild like a River“ noch wenig Beachtung. Auf Rae war ich deshalb am Meisten gespannt. Bedauerlicherweise hielt die Neugier aber nicht lange an. Ich habe kaum Emotionen gespürt, obwohl der Grundgedanke wohl damit ausgelegt war. Die Story ist enorm vorhersehbar, was mich während des Lesens tatsächlich häufiger lauf aufseufzen ließ. Was mir völlig unbegreiflich war: Im vorherigen Werk wird deutlich, wie wenig Cayden von dem Wander-Trips hält und dann geht er ausgerechnet mit Rae? Und hat plötzlich Ahnung, auf was man alles achten muss? Diese Thematik war die einzige Überraschung in dem Buch und meiner Meinung nach völlig unrealistisch. Gottseidank sind die Abschnitte relativ kurz, so dass man das Buch im Grunde flüssig lesen kann, jedoch musste ich mich des Öfteren richtig motivieren, um überhaupt noch weiterzulesen.

Fazit:
So leid es mir tut, mich hat auch dieses Werk sehr enttäuscht. Sogar noch mehr als der erste Teil. Und so sympathisch mir die Autorin auch ist, ich werde künftig nichts mehr von ihr lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.07.2022

Das "Waldmädchen" hat mich leider ziemlich enttäuscht

Wild like a River
0

Ich habe mich sehr auf diesen Roman von Kira Mohn gefreut und war sehr gespannt darauf. In dieser Geschichte geht es um Haven, die mit ihrem Vater in einem Nationalpark Kanadas lebt. Doch dann begegnet ...

Ich habe mich sehr auf diesen Roman von Kira Mohn gefreut und war sehr gespannt darauf. In dieser Geschichte geht es um Haven, die mit ihrem Vater in einem Nationalpark Kanadas lebt. Doch dann begegnet sie Jackson, einem Studenten aus der Stadt und sie verliebt sich unsterblich in ihn. Und plötzlich fragt sie sich, was die Welt eigentlich noch so alles bereithält. Aber können zwei komplett unterschiedliche Welten wirklich vereint werden?

Mein Eindruck vom Buch:
Das Cover habe ich sofort geliebt und auch der Klappentext hat eine gefühlvolle Story versprochen. Doch leider entspricht das Äußere nicht dem Inneren und ich wurde ziemlich enttäuscht. Ich hatte das Gefühl, dass in den ersten 130 Seiten nicht wirklich etwas passiert, außer der ständigen Wiederholungen, wie toll sie doch einander finden. Dieses Werk ist im Grunde genauso geschrieben, wie ich es liebe: Abwechselnd in der Ich-Perspektive, hier Haven und Jackson. Dadurch gelingt es mir meistens, mich richtig in die Figuren hineinzuversetzen. Das hat diesmal aber nicht geklappt. Im Gegenteil, Havens Gedanken haben irgendwann angefangen, mich zu nerven und Jackson war nicht viel sympathischer. Es gab so viel, wo ich einfach nur den Kopf schütteln musste, angefangen von seiner Freundschaft zu Cayden bis hin zu einigen Verhaltensweisen.

Fazit:
Schade, die Geschichte hätte meiner Meinung nach viel mehr Potenzial gehabt. Stattdessen plätschert sie einfach nur so dahin und nach meinen Kritikpunkten kann ich leider nur 2,5 Sternchen geben. Den Folgeband „Free like the wind“ habe ich geschenkt bekommen, deshalb werde ich Cayden und Rae eine Chance geben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.07.2022

Ein etwas anderer Thriller

Dunkle Tiefen
0

Nach ein paar Enttäuschungen wurde es wirklich mal wieder Zeit für einen richtig guten Thriller. Da hat mein Schatz dieses Werk der Autorin Elisabeth Kay gefunden und der Klappentext sowie das Cover zieht ...

Nach ein paar Enttäuschungen wurde es wirklich mal wieder Zeit für einen richtig guten Thriller. Da hat mein Schatz dieses Werk der Autorin Elisabeth Kay gefunden und der Klappentext sowie das Cover zieht einfach magisch an. Doch um was geht es denn eigentlich in diesem Roman?
An der Küste Englands treffen sich nach Jahren drei Schwestern wieder. Sie wollen eine Zeit in dem Cottage verbringen, in dem sie aufwuchsen. 20 Jahre zuvor hat sich eine Tragödie ereignet, als ihre jüngste Schwester Rose mitten in der Nacht von der Klippe stürzte. Niemand weiß genau, was damals wirklich passiert ist. Richtig beängstigend wird es, als ihnen bewusst wird, dass von keiner der Schwestern die Einladung kam, Weihnachten zusammen zu verbringen. Kommen nun die gut gehüteten Geheimnisse ans Licht? Was geschah damals wirklich?

Mein Eindruck vom Buch:
Der Leser begleitet abwechselnd die drei Schwestern und ihre Gefühlswelt, was einen sofort an die Geschichte fesselt. Ebenso wird die Nachbarin Marianne beleuchtet. Die Charaktere sind herrlich authentisch gestaltet, mit ganz eigenen Schwächen und Stärken und wie so oft im Leben: Unterschiedlicher können Geschwister kaum sein. Ich fand es sehr interessant, mit welch inneren Dämonen jede einzelne von ihnen zu kämpfen hat und durch Andeutungen wurde der Spannungsbogen extrem hoch gehalten. Auch das Setting fand ich super, denn ich liebe einfach Großbritannien. In diesem Werk wird sehr deutlich, wie zerrüttet und kaputt eine Familie werden kann. Ich mag den Schreibstil, mit dem der Thriller geschrieben wurde und konnte ihn kaum noch aus der Hand legen.
Fazit:

Ich war auf der Suche nach einem richtig guten Thriller und das ist mit „Dunkle Tiefen“ geglückt. Für mich war diese Story ein absoluter Pageturner und definitiv nicht das letzte Buch, das ich von dieser Schriftstellerin gelesen habe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.07.2022

Der verzweifelte Versuch, seine Unschuld zu beweisen...

606
0

Nachdem ich die Crimson-Lake-Serie dieser Autorin sehr mochte, war ich sehr gespannt auf 606. In dieser Story geht es um den Massenausbruch aus einem Hochsicherheitsgefängnis mitten in der Wüste von Nevada. ...

Nachdem ich die Crimson-Lake-Serie dieser Autorin sehr mochte, war ich sehr gespannt auf 606. In dieser Story geht es um den Massenausbruch aus einem Hochsicherheitsgefängnis mitten in der Wüste von Nevada. Plötzlich werden 606 Verbrecher wieder auf die Menschheit losgelassen und die Jagd nach den Kriminellen beginnt erneut. Einer der verurteilten Verbrecher, John Kradle, sieht in diesem Ausbruch die Möglichkeit, endlich seine Unschuld zu beweisen. Doch wird ihm dies wirklich gelingen?

Mein Eindruck vom Buch:
Im Grunde hat man es hier mit zwei unterschiedlichen Storys zu tun. Zum einen geht es um den Verbrecher, der praktisch der Auslöser des Massenausbruches war und zum anderen geht es um John Kradle, der die Chance sieht, endlich zu beweisen, dass er seinen Sohn und seine Frau nicht umgebracht hat. Mehr noch: Er will endlich den wahren Killer finden. Eine Aufseherin des Todestraktes, Celine Osbourne, heftet sich an seine Fersen und sieht die Gefangennahme von Kradle als ihre ganz persönliche Mission. So weit so gut. Doch leider konnte ich zu keiner Figur des Buches auch nur annähernd eine Verbindung aufbauen. Ich liebe es, richtig in Geschichten einzutauchen, doch hier ist mir dies leider nicht gelungen. Ich stand immer außerhalb des Geschehens und fand keinen der Protagonisten interessant. Von Candice Fox war ich eigentlich besseres gewohnt, vielleicht hat mich dieses Werk deshalb noch ein Stückchen mehr enttäuscht.

Fazit:
Nervende Charaktere, fade Story und wenig Spannung. Schade, denn die Grundidee hätte definitiv Potenzial gehabt. Nach dieser Enttäuschung werde ich wahrscheinlich nichts mehr von dieser Schriftstellerin lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.07.2022

Kommt leider nicht an die „What if“-Reihe dran

Feels like Love
0

Nachdem ich von der „What if“-Reihe total begeistert war, welche die Autorin unter dem Namen Sarah Sprinz veröffentlich hat, musste ich natürlich auch ihre darauf folgende Serie beginnen. Der Leser begegnet ...

Nachdem ich von der „What if“-Reihe total begeistert war, welche die Autorin unter dem Namen Sarah Sprinz veröffentlich hat, musste ich natürlich auch ihre darauf folgende Serie beginnen. Der Leser begegnet Mila und Leonardo, die sich unsterblich ineinander verlieben. Jedoch wird Leo’s Leben von seiner dunklen Vergangenheit überschattet und als wäre das nicht schon mehr als genug, verändert eine Diagnose das Leben von Leo und Mila komplett...

Mein Eindruck vom Buch:
Zunächst mal möchte ich auf das Cover eingehen. Es ist wirklich wunderschön gestaltet und sticht sofort ins Auge. Die Designer haben hier wirklich was unheimlich schönes geschaffen. So, aber jetzt zur Story, die zwischen den beiden Buchdeckeln steckt. Man begleitet Mila, Leo und auch manchmal Jojo in der Ich-Perspektive und das ist genau der Schreibstil, den ich am Liebsten mag. Jedoch konnte ich zu keinem der Protagonisten eine richtige Verbindung aufbauen, so sehr ich es auch versucht habe. Manche Dialoge wirken enorm plump und sinnfrei und die Verhaltensmuster von Mila und Leo konnte ich desöfteren absolut nicht nachvollziehen. Durch diese unrealistischen Dialoge und die Handlungsweisen wurde mir während des Lesens immer wieder bewusst, wie fiktiv die Geschichte doch ist. Zudem gab es meiner Meinung nach viiiiieeeel zu viele Zufälle. Das wirkte unglaublich fingiert und machte alles sehr vorhersehbar. Mir fehlten diese besonderen Emotionen, diese Hingabe der Protagonisten. Die Schriftstellerin hat einen flüssigen Schreibstil, doch manchmal reicht dies leider nicht aus.

Fazit:
Von mir gibt es leider nur 2,5 Sterne und ich werde die Folgebände nicht mehr lesen, da ich mir kaum vorstellen kann, dass mich in der Fortsetzung die Charaktere fesseln werden. Ich habe das Gefühl, das in diesem Roman das Potenzial bei Weitem nicht ausgeschöpft wurde. Schade!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere