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Veröffentlicht am 15.11.2018

"Familie auf der anderen Seite"

Vielleicht tanzen wir morgen
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Der Roman "Vielleicht tanzen wir morgen" umfasst ca. 320 Seiten auf 63. Kapiteln.

Kurzer Plot:

Die Geschichte erzählt von den drei Frauen, Mascha, Alice und Sally.

Mascha hat vor vielen Jahren ihren ...

Der Roman "Vielleicht tanzen wir morgen" umfasst ca. 320 Seiten auf 63. Kapiteln.

Kurzer Plot:

Die Geschichte erzählt von den drei Frauen, Mascha, Alice und Sally.

Mascha hat vor vielen Jahren ihren Sohn Gabriel verloren, seitdem trauert sie um ihn. Haizum, ihr Wolfshund, ist ihr Tröster. Ihre regelmäßigen Spaziergänge führen sie auf den Friedhof. Dort verbringt Mascha viel Zeit, und schaut sich die Grabsteine und Engel der Kindergräber an. "Familie auf der anderen Seite."

Sally, eine Stadtstreicherin, hält sich regelmäßig auf dem Friedhof auf, und singt für die Toten.

Alice, ist eine Alleinerziehende Mutter, sie versucht ihren Sohn, ihre ganze Liebe zu geben. Doch Alice hat nicht nur ein Geheimnis...

Mein Fazit:

Das Cover ist wirklich schon gestaltet, und ich habe eine schöne/positive Geschichte erwartet.

Leider konnte mich der Roman aber nicht ganz überzeugen. "Hoffnung und Freundschaft" habe ich nur wenig in der Geschichte erkennen können.

Da der Schreibstil aber flüssig und angenehm ist, und die Geschichte doch ein überraschendes Ende hat, vergebe ich

3. Sterne!




Veröffentlicht am 10.11.2018

"Blut dicker als Wasser?"

Orpheus
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Der Roman "Orpheus - Musik, Liebe, Tod." umfasst 268 Seiten auf 20. Kapiteln und einem Prolog.

Kurzer Plot:

Der Rock- und Bluessänger, Orpheus, singt in der Bar "Faith Healer", diese gehört seinem Onkel ...

Der Roman "Orpheus - Musik, Liebe, Tod." umfasst 268 Seiten auf 20. Kapiteln und einem Prolog.

Kurzer Plot:

Der Rock- und Bluessänger, Orpheus, singt in der Bar "Faith Healer", diese gehört seinem Onkel Dino.

Orpheus große Liebe Nienke ist seit 4. Monaten spurlos verschwunden... "Kummer ist ein hungriges Tier ohne Schlaf."

Orpheus Mutter, starb bei der Geburt seines kleinen Bruders, Ari. Zeus, der Großvater, ist das uneingeschränkte Familienoberhaupt der Familie. "Bei uns gab es das Wort des Einen und daneben Intrigen, Verrat, und Gewalt."

Nienke, arbeitet für Orpheus Großvater "Zeus" in der Rechtsabteilung von "Kronos Steel Company". Bevor Nienke als Rechtsanwältin in die Firma kam, war sie 3 Jahre Ermittlerin bei der Kripo.

Nienke kommt bei einem 42 Jahre alten Mordfall auf neue Spuren, und "Zeus" spielt dabei eine tragende Rolle.

"Zeus benutzt die Menschen, wie es ihm gefällt, er frisst sie, und wenn er sie nicht mehr braucht, dann spukt er sie aus."

Nienke beschließt, die Unterlagen für den alten Mordfall an ihre alte Dienstelle, Kripo, zu übergeben.

Zeus hatte Nienke in die Firma geholt, bevor sie Orpheus kennen lernte. Jetzt zwei Jahre später überlegten sie gemeinsam, wie sie ihn ans Messer liefern können...

Aber Nienke kommt nicht bei ihrer alten Wache an, um die "brisanten Unterlagen" zu übergeben. Orpheus verfällt darauf in Melancholie, und er greift zu verzweifelten Methoden um Nienke zu finden...

Mein Fazit:

"Orpheus", ist wie der Debütroman "Briefe an die grüne Fee", voller poetischer Schreibweise.

Die Sage von "Orpheus und Eurydike" wird hier in eine neue/modere Form gesetzt, und ist trotzdem anders.

Eine sehr leidenschaftliche Geschichte. Die Mischung aus Sex, Gewalt, Melancholie, und Poesie ist erschreckend, und wird gleichzeitig unheimlich gut erzählt.

Der Autor hat für jedes einzelne Kapitel einen "Songtitel" ausgewählt, das wie "angegossen" auf den jeweiligen Inhalt passt.

"Moral drückt in die Gegenwart."

5. Sterne!

Veröffentlicht am 10.11.2018

"Die Brieffreundschaft"

Das Versprechen, dich zu finden
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Der Roman "Das Versprechen, dich zu finden" umfasst ca. 272 Seiten.

Kurzer Plot:

Tina Hopgood ist Anfang sechzig, ihre beste Freundin Bella, ist verstorben. Die beiden wollten immer von England nach ...

Der Roman "Das Versprechen, dich zu finden" umfasst ca. 272 Seiten.

Kurzer Plot:

Tina Hopgood ist Anfang sechzig, ihre beste Freundin Bella, ist verstorben. Die beiden wollten immer von England nach Dänemark reisen, um dort ein Museum zu besuchen, in diesem der "Tollund-Mann" (Moorleiche) aufbewahrt wird.

Tina schreibt an das Museum und erhält Antwort vom Kurator des Museums, Anders Larsen.

Anders Larsen, ist Witwer, und kann die Trauer von Tina sehr gut nachempfinden. Die beiden entwickeln eine innige Brieffreundschaft, und vertrauen sich gegenseitig ihre Träume, Sehnsüchte, und Wünsche an.

Werden die beiden sich auch im wahren Leben treffen?

Mein Fazit.

Der in Briefform verfasste Roman hat mich leider zum Teil sehr gelangweilt, und wäre es für mich kein Leseexemplar gewesen, hätte ich das Buch zur Seite gelegt.

Der Schreibstil ist zwar flüssig, aber auch sehr monoton.

Für die Idee der Geschichte vergebe ich

2. Sterne!

Veröffentlicht am 03.11.2018

"Italian - Squad"

Black Hand
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Das Buch "Black Hand" umfasst ca. 318 Seiten auf 18. Kapiteln, einem Prolog, einem Inhalts- und ausführlichen Quellenverzeichnis.

Kurzer Plot:

Giuseppe „Joe“ Petrosino, geboren am 30.08.1860 in Padula, ...

Das Buch "Black Hand" umfasst ca. 318 Seiten auf 18. Kapiteln, einem Prolog, einem Inhalts- und ausführlichen Quellenverzeichnis.

Kurzer Plot:

Giuseppe „Joe“ Petrosino, geboren am 30.08.1860 in Padula, Italien, sein Vater war Schneider, seine Mutter war Hausfrau.

Joes Mutter stirbt sehr früh, und hinterließ bei ihm tiefe Spuren in seinem Wesen.

1873, als Joe 13 Jahre alt war, beschloss sein Vater, "sein Glück in Amerika" zu versuchen. Mit einem Dampfsegler ging es nach New York City. Auf den Straßen spürte der junge Italiener den Hass auf die Einwanderer.

In "Little Italy", Umgebung des Präsidiums New York Police Department, fängt Joseph an Schuhe zu putzen, nach der 6. Klasse ging er von der Schule ab.

Joseph zeichnet sich durch "pazienza" (Geduld) aus... Er will es um jeden Preis in Amerika schaffen.

Mit 18 Jahren arbeitet er als städtischen Straßenfeger bei "White Winger", das damals der New York Polizei unterstellt war, dort wird ein Inspektor auf ihn aufmerksam.

1883, mit 23 Jahren, wird Joe als Polizist vereidigt. 1885 wurde er der erste italienische Detective Sergeant des Landes.

Die "La Mano Nera" (Die schwarze Hand), versetzt durch Erpressungen, Kindesentführungen und Morde, New York und später sogar das ganze Land in "Todesangst".

Petrosinos Idee - "Italian Squad", denn, seine Landsleute wurden entführt und ermordet. Mit fünf Männer fängt Joe an, später wächst die "Italian Squad", denn tausende New Yorker werden von der "Black Hand" erpresst..."die erste Mafia New Yorks".

Mein Fazit:

Ein interessantes und sehr vielseitiges Buch. Es fasst mehrere Genre zusammen, Biografie, Sachbuch, Krimi...

Das Quellenverzeichnis im hinter Teil des Buches ist sehr umfangreich, und man erkennt beim Lesen, dass der Autor sehr gut recherchiert hat.

4. Sterne!

Veröffentlicht am 31.10.2018

"Der einzige Zeuge"

Das Extrawurscht-Manöver
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Der Schwabenkrimi "Das Extrawurscht - Manöver" umfasst ca. 368 Seiten auf 36. Kapiteln.

Kurzer Plot:

Sven Schäfer, 43 Jahre alt, Privatdetektiv, geschieden und Vater einer 17- jährigen Tochter, sitzt ...

Der Schwabenkrimi "Das Extrawurscht - Manöver" umfasst ca. 368 Seiten auf 36. Kapiteln.

Kurzer Plot:

Sven Schäfer, 43 Jahre alt, Privatdetektiv, geschieden und Vater einer 17- jährigen Tochter, sitzt in einem Augsburger Lokal, um sich mit einer neuen Klientin zu treffen.

Rebecca Tronthoff, Anfang 40, Geschäftsfrau, handelt mit Juwelen und Schmuck, ihr Ehemann, ist ein Import - und Export Unternehmer in Südafrika/Johannesburg, vermisst ihre Freundin und Assistentin, Iris Gulden.

Rebecca hat den Verdacht, dass Iris neuer Freund hinter dem "Verschwinden" oder der "Entführung" von Iris stecken könnte.

Da Schäfer seit dem Rauswurf bei der Polizei knapp bei Kasse ist, kann er einen neuen Auftrag gut gebrauchen, und nimmt den Fall an.

Durch einen Informanten erfährt Schäfer, wo sich Iris Gulden aufhalten soll, in einer "Basilika". Doch Schäfer kommt zu spät, und der Mörder von Iris kann fliehen...

"Alf", ein kleine Mops, der in der "Basilika" angebunden ist, wird Schäfers "einziger Zeuge".

Schäfer sucht Hilfe bei seiner ehemaligen Kollegin, Elsa Dorn, die mit der neugegründeten Arbeitsgruppe "Sclavus" bereits genug zutun hat, und sogar ihren Urlaub dafür opfern musste.

Dann wird Schäfers Informant bestialisch ermordet aufgefunden, und Mops "Alf" entkommt nur knapp einer Entführung....

Mein Fazit:

Das Cover ist auf dem ersten Blick sehr süß, und man erwartet einen "leichten" Krimi.

Jedoch wird einem beim Lesen schnell bewusst, dass es eine packende Geschichte ist, d.h. Mord, Folter, Erpressung, Entführung, Menschenhandel, dubiose Machenschaften, dass alles und noch einiges mehr, spielen eine Rolle...

Ein Schwabenkrimi mit großen Spannungs- und Unterhaltungsfaktor.

5. Sterne!

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