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Veröffentlicht am 23.03.2023

Wahrheit

Melody
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Alt-Nationalrat Dr. Peter Stotz hat höchstens noch ein Jahr zu leben. Also stellt er den Juristen Tom Elmer ein, um seinen Nachlass zu ordnen und zu gewichten, denn nicht alles aus seinem vielseitigen ...

Alt-Nationalrat Dr. Peter Stotz hat höchstens noch ein Jahr zu leben. Also stellt er den Juristen Tom Elmer ein, um seinen Nachlass zu ordnen und zu gewichten, denn nicht alles aus seinem vielseitigen Leben muss der Nachwelt erhalten bleiben. Während Stotz fast täglich von Melody erzählt - seiner Verlobten, die vor mehr als vierzig Jahren kurz vor der geplanten Hochzeit ganz plötzlich verschwunden ist - hegt Tom immer öfter Zweifel, dass er die volle Wahrheit erfährt. Verheimlicht der 84jährige etwas? Dichtet er etwas dazu?

Voller Hingabe verliert sich Martin Suter bei seinen Beschreibungen in vielfältigen Details, ohne ermüdend oder gar langweilig auf den Leser zu wirken. Im Gegenteil, hat man die Villa von Peter Stotz so eindrücklich vor Augen, als befände man sich selbst mit ihm und seinen Angestellten und Gästen mitten in den erlesenen Räumlichkeiten, mit bestem Cognac am Kaminfeuer und lauschte seinen fesselnden Erzählungen. Großartig verpackt der Autor Stotz‘ Suche nach Melody, seiner großen Liebe, zwischen die lähmende Tätigkeit des Aktensichtens. Worauf will er denn hinaus? Was will er uns mitteilen? Diese Fragen richtet der Leser an die Romanfigur Peter Stotz ebenso wie an den Autor Martin Suter.

Durch den sehr ansprechenden Schreibstil begibt man sich gerne auf die Suche nach der Wahrheit, die aber keine fixe Größe ist, sondern durchaus vom jeweiligen Blickwinkel abhängt. So führt Suter mit philosophischen Gedanken und Witz gleichermaßen durch diese raffiniert komponierte Geschichte und überrascht den Leser immer wieder, ja bis zum letzten Satz. Wofür leben wir? Was muss die Nachwelt von uns wissen? Was lassen wir besser beiseite – und ist es dann noch die rechte Wahrheit? Viele Fragen wirft Suter während seiner feinsinnigen Erzählung auf und antwortet alles und nichts. Wie wird Tom entscheiden, was nach dem Ableben von Stotz von ihm übrig bleibt?

Für mich ist Melody das erste Buch von Martin Suter. Sprachlich und inhaltlich kann dieser Roman rundum überzeugen, sodass ich jedenfalls noch andere Werke dieses Autors lesen möchte. Ich vergebe für Melody fünf Sterne und eine eindeutige Leseempfehlung!

Titel Melody
Autor Martin Suter
ASIN B0BSG1TRVV
Sprache Deutsch
Ausgabe ebook, ebenfalls erhältlich als Gebundenes Buch (336 Seiten) und Hörbuch
Erscheinungsdatum 22. März 2023
Verlag Diogenes

Veröffentlicht am 21.03.2023

An der Nordsee

Wo der Seewind flüstert. Die St.-Peter-Ording-Saga
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„Meistens passieren die schönen Dinge, wenn man es nicht erwartet.“ (kindle, Pos. 3894)

Gelsenkirchen, 1959: Die Frauenfachschule ist geschafft. Bevor sie in der Polizeikantine ihre erste Stelle antritt, ...

„Meistens passieren die schönen Dinge, wenn man es nicht erwartet.“ (kindle, Pos. 3894)

Gelsenkirchen, 1959: Die Frauenfachschule ist geschafft. Bevor sie in der Polizeikantine ihre erste Stelle antritt, möchte Sabine den Sommer mit Freunden am Gardasee verbringen. Doch familiäre Pflichten machen ihr einen Strich durch die Rechnung, denn ausgerechnet jetzt braucht Tante Ebba in St.-Peter-Ording Hilfe in ihrer Frühstückspension. Aber schnell erkennt die 17jährige, dass auch Nordfriesland schöne Seiten hat und bald kann sie sich im sympathischen Strandcafe sogar noch etwas dazuverdienen. Dazu arbeitet ein fescher junger Mann mit wunderschönen grünen Augen beim Strandkorbverleih …

Ruhrpott, Nordsee, Alltag und ein paar Träume für die Zukunft, das sind die passenden Zutaten für einen unterhaltsamen Roman, der die Leser für ein paar Stunden abschweifen lässt und für gelungene Entspannung sorgt. Tanja Janz zeichnet in diesem Serienauftakt ein glaubwürdiges Bild der Jahre 1959 und 1960 mit jungen Frauen, die schnell heiraten und Kinder bekommen sollen. So haben Sabines Eltern schon an deren Stelle den Postboten Berti mit sicherem Einkommen als Bräutigam ausgewählt. In Nordfriesland geht es noch einmal anders zu, da gibt es kein Fließwasser in den Häusern, schon gar nicht in den einfachen Nissenhütten, wo zu viele Menschen auf zu wenig Raum hausen müssen. Bescheiden, aber dennoch nicht unzufrieden lebt man auf dem Lande.

Janz‘ Schreibstil ist unkompliziert und einfach zu lesen, genau so, wie man es von solch einer Geschichte erwarten darf. Es gibt Höhen und Tiefen während des Jahres, durch das man Sabine und ihre Freundin Rita begleiten darf, wie im echten Leben. Dass sich im Roman für viele Schwierigkeiten eine Lösung findet, versteht sich von selbst.

„Wo der Seewind flüstert“ bildet einen sehr schönen Auftakt zur St.-Peter-Ornding-Saga, beschert einige erholsame Lesestunden und weckt Neugierde auf mehr. Bestimmt werde ich diese Reihe weiter verfolgen.

Titel Wo der Seewind flüstert
Autor Tanja Janz
ASIN B0BHTXFQ67
Sprache Deutsch
Ausgabe ebook, ebenfalls erhältlich als Taschenbuch (320 Seiten)
Erscheinungsdatum 21. Februar 2023
Reihe St.-Peter-Ording-Saga, Teil 1
Verlag HarperCollins

Veröffentlicht am 20.03.2023

Hebammenalltag ohne Ende

Storchenherzen
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Monika betreibt mit Helga eine kleine, aber feine Hebammenpraxis, das Storchennest. Allerdings nimmt sich die 42jährige Helga normalerweise kein Blatt vor den Mund und sagt geradeheraus, was sie sich ...

Monika betreibt mit Helga eine kleine, aber feine Hebammenpraxis, das Storchennest. Allerdings nimmt sich die 42jährige Helga normalerweise kein Blatt vor den Mund und sagt geradeheraus, was sie sich denkt – fachlich versiert, ehrlich und direkt, aber wenig einfühlsam, was sich immer öfter negativ auf die Bewertungen des Betriebs auswirkt. Da stößt die junge energiegeladene Madita, erst seit einem Jahr fertige Hebamme, zu den beiden und bringt frischen Schwung herein. Es dauert, bis die kurz angebundene Helga und Madita mit pastellrosa Haar und stetem Rededrang einander als Kolleginnen akzeptieren und halbwegs professionell miteinander umgehen können. Und während Helga in einer Ehekrise steckt, schlägt Madita einem charmanten Mann ihre Autotür vors Fahrrad.

Abwechselnd erzählen Madita und Helga in der Ich-Form ihre Erlebnisse aus dem Hebammenalltag. Detailliertes Fachwissen lässt das Autorenduo in diese Geschichte mit einfließen, was die Handlung sehr stimmig und abwechslungsreich werden lässt. Da werden allerlei Probleme und Ängste angesprochen und zu fast allen Fragen liefern die engagierten Damen eine passende Antwort. Der Einblick, den man beim Lesen in diesen Beruf gewinnt, der mehr Berufung zu sein scheint, ist hervorragend und es ist schön, dass es Menschen gibt, die sich ganz in den Dienst dieser Aufgabe stellen, zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar sind und weder Sonn- noch Feiertag kennen.

Teicherts Schreibstil ist flüssig und versetzt mit Witz und Humor. So fährt beispielsweise Madita bei kirschgrüner Ampel über eine Kreuzung. Das passt perfekt zu der quirligen Mittzwanzigerin, die gerne erst spricht und dann überlegt, aber doch das Herz am rechten Fleck trägt. Manchmal sind ihre Extravaganzen aber schon fast ein bisschen zu viel des Guten. Die Gegensätze der beiden Hauptfiguren sind anschaulich herausgearbeitet und ihre Entwicklung schön mitzuverfolgen. Daneben gibt es noch reichlich andere Themen, die in das Leben der zwei Frauen vom Storchennest hineinspielen und für gute Unterhaltung sorgen, andererseits aber auch einiges an Sprunghaftigkeit mit sich bringen.

Bis zum letzten Kapitel erlebt der Leser also ein turbulentes Jahr gemeinsam mit Helga und Madita, begleitet sie in ihrem beruflichen und privaten Alltag und dann – hat man plötzlich den Eindruck, dass jemand die letzten Seiten aus dem Buch gerissen hat. Da fehlt doch noch etwas! Wo sind die Antworten auf all die offenen Fragen? Wo ist ein abschließender Gedanke zum bisherigen Geschehen? Der Leser bleibt verblüfft zurück mit dem Hinweis auf einen weiteren Band, der aber weder im Klappentext noch im Buchhandel erwähnt wird. Ob die Enttäuschung oder die Neugierde siegt, wird sich zeigen.

Titel Storchenherzen
Autor Fritzi Teichert
ASIN B0BK9WCW9Q
Sprache Deutsch
Ausgabe ebook, ebenfalls erhältlich als Taschenbuch (496 Seiten) und Hörbuch
Erscheinungsdatum 1. Februar 2023
Verlag dtv

Veröffentlicht am 19.03.2023

Schweigen fürs Glück

Die Möglichkeit von Glück
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Stine ist 1986 geboren, drei Jahre vor dem Fall der Berliner Mauer und wächst in einem wiedervereinigten Deutschland auf, wobei sowohl der Westen als auch der Osten das „richtige Leben“ für sich reklamieren. ...

Stine ist 1986 geboren, drei Jahre vor dem Fall der Berliner Mauer und wächst in einem wiedervereinigten Deutschland auf, wobei sowohl der Westen als auch der Osten das „richtige Leben“ für sich reklamieren. Insbesondere Stines Familie in einer Kleinstadt an der Ostsee ist geprägt von alten DDR-Strukturen, gesprochen wird aber kaum darüber. Sie erlebt, ebenso wie ihr jüngerer Bruder, eine strenge, ja gewaltvolle Erziehung und stellt sich als junge Erwachsene Fragen zur Vergangenheit ihrer Eltern und Großeltern, insbesondere Opa Paul gibt nach seinem Tod viele Rätsel auf.

Die zentrale Figur in diesem ungewöhnlichen Roman ist Stine, welche in der Ich-Form spricht und heute, selbst Mutter, kaum noch Kontakt pflegt zu ihren Angehörigen. Lediglich mit ihrem Bruder steht sie noch in regelmäßiger Verbindung. Woher diese Zerrissenheit stammt, welchen Ursprung die starre Lebenseinstellung ihrer Vorfahren nimmt, versucht Stine nun herauszufinden. Da die Familie schweigt, sucht sie Informationen in alten Stasiakten und den wenigen Aufzeichnungen, die ihre Großeltern hinterlassen haben. Aus den einzelnen Puzzlesteinen möchte sie nämlich die verborgene Vergangenheit ans Licht holen und Opa Pauls Biografie zu Papier bringen.

Anne Rabe zieht einen realen Lebenslauf als Grundlage für ihren vorliegenden Roman heran, eingehende Recherchen zu den Themen Diktatur und Demokratie, Rassismus und Gewalt (Quellenangaben am Ende des Buches) zeigen die wahren Verhältnisse des Lebens in der DDR bzw. ab 1989 in Ostdeutschland schonungslos auf. Allerdings lesen sich manche Abschnitte weniger wie ein Roman, sondern mehr wie ein Geschichtsbuch oder eine Abfolge von Zeitungsartikeln. Möglicherweise soll diese Art von Schreibstil die Strenge, die Trostlosigkeit, die Leere in Stines Lebensfundament widerspiegeln? Ebenso hindern die oftmaligen Zeitsprünge einen konstanten Lesefluss, da wäre etwas mehr Struktur und Chronologie wahrscheinlich hilfreich gewesen.

Alles in allem behandelt das Buch „Die Möglichkeit von Glück“ eine interessante und sehr wesentliche Zeitspanne der deutschen Geschichte, berichtet unverfälscht von Gewalt, vom Wegsehen, vom Schönreden. Auch wenn die unstete Zeitabfolge nicht optimal ist, handelt es sich doch wegen des Inhalts um eine lesenswerte Lektüre.

Titel Die Möglichkeit von Glück
Autor Anne Rabe
ASIN B0BMBDYG72
Sprache Deutsch
Ausgabe ebook, ebenfalls erhältlich als Gebundenes Buch (384 Seiten)
Erscheinungsdatum 18. März 2023
Verlag Klett-Cotta

Veröffentlicht am 18.03.2023

Von Feiglingen und Helden

Unsichtbar
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Ein ganz durchschnittlicher Bub wechselt mit zwei seiner besten Freunde in eine neue Schule. Sein Leben verläuft unauffällig, Vater und Mutter gehen mit seiner jüngeren Schwester etwas früher aus dem Haus, ...

Ein ganz durchschnittlicher Bub wechselt mit zwei seiner besten Freunde in eine neue Schule. Sein Leben verläuft unauffällig, Vater und Mutter gehen mit seiner jüngeren Schwester etwas früher aus dem Haus, bevor er sich ein Jausenbrot richtet und selbst aufbricht. Im Unterricht glänzt er durch Aufmerksamkeit und gute Noten, am Nachmittag plaudert er noch gerne mit seinen Freunden Kiri und Zaro, am Abend erzählt er seiner kleinen Schwester Luna eine Gutenachtgeschichte. Das Leben könnte ruhig und zufrieden weitergehen, wäre da nur dieser eine Tag nicht gewesen, der so plötzlich alles verändert hat.

Eloy Moreno widmet diese Buch all jenen, die schon einmal mit dem Thema Mobbing konfrontiert gewesen sind, aber nicht nur den Opfern, sondern auch den Tätern und jenen, die teilnahmslos über die Vorgänge in ihrer Umgebung hinwegsehen. Moreno schenkt allen eine Stimme, lässt alle zu Wort kommen, egal, auf welcher Seite sie stehen und warum.

Dieses traurige, berührende, aber dennoch wunderbare Buch ist in größere Abschnitte gegliedert, die sich weiter aufteilen auf recht kurze Szenen, sodass die Seiten wie im Winde dahinfliegen. Sehr ansprechend finde ich die Perspektivenwechsel, sodass alle Beteiligten ihre Sicht auf das Geschehen werfen können und der Leser umfassende Eindrücke bekommt. Der gepeinigte Bub kommt sogar in zwei Varianten zum Zug, einerseits gilt eine Perspektive seiner Person, andererseits berichtet er selbst immer wieder in einer Art von innerem Monolog.

Es dauert allerdings geraume Zeit, bis sich der Leser zurechtfindet im Buch, denn zu Beginn wirken die einzelnen Szenen unzusammenhängend und wirr. Man weiß nicht recht, um welche Person es sich so manches Mal handelt und so richtig chronologisch und übersichtlich wird es erst nach dem ersten Viertel des Buches. Möglicherweise passt dies aber auch genau zu den Gedanken der Hauptfigur, denn auch diese sind unstet und kreisen im seinem Kopf herum, suchen nach Auswegen und Lösungen, die es aber nicht gibt. Oder doch? Kann das Zurückziehen in eine Welt der Phantasie helfen? Kann ein Mensch für andere unsichtbar werden und somit nicht mehr angreifbar? Hören dann die gezielten Angriffe, die körperlichen und seelischen Grausamkeiten endlich auf?

Ein interessantes und spannendes Stilmittel ist die Namenlosigkeit des gemobbten Buben und anderer Figuren. Erkennbar werden sie durch äußere Zeichen wie Bursche mit Narbe an der Augenbraue, Junge mit neuneinhalb Fingern oder Mädchen mit den hundert Armreifen. Lediglich die beiden Freunde und die kleine Schwester werden mit ihren Namen genannt, aber auch das nicht allzu oft. Dies passt zum Titel „Unsichtbar“, nicht nur das Opfer möchte sich verbergen, sondern auch alle anderen im Umfeld. Wer unsichtbar ist, muss sich nicht rechtfertigen, wer unsichtbar ist, muss sich seiner Vergangenheit nicht stellen und nicht einsehen, was zum aktuellen Verhalten geführt hat, wer unsichtbar ist, kann nichts mit den scheußlichen Vorfällen zu tun haben. So geht der Autor aber ganz bewusst in die Tiefe, versucht, Ursachen zu benennen und zu erklären, wie sich die einmal begonnene Spirale unaufhaltsam immer weiter dreht und Opfer, Täter, Wegsehende immer mehr gefangen sind in ihren Rollen, aus denen sie nicht mehr herausfinden.

Die beschrieben Szenen sind aufwühlend, der Schreibstil knapp, aber dennoch berührend. Am Ende bleibt ein Leser mit Gänsehaut zurück, so gut kann sich der Autor in die Personen hineinversetzen und die Handlung absolut realistisch darstellen. Genauso kann alles passiert sein, genauso passiert es tatsächlich täglich überall auf der Welt. Es gibt Feiglinge und Helden, es liegt im Auge des Betrachters, wer wer ist.

Eloy Moreno ist ein erstklassiges Jugendbuch gelungen, das ein sehr wichtiges Thema aufgreift. Jeder kann schon morgen betroffen sein, egal, in welcher Konstellation. Seien wir also achtsam! In diesem Sinne empfehle ich „Unsichtbar“ von Herzen gerne weiter und lege es auch Lehrern als Unterrichtslektüre nahe. (Mir hat die Leseprobe des Verlages das Verständnis der ersten Kapitel vereinfacht. Diese beginnt auf Seite 89 mit dem Kapitel „Das erste Monster“ und reicht bis Seite 118. Mit dieser Reihenfolge erreicht man gewiss auch Schüler sehr gut.)

Titel Unsichtbar
Autor Eloy Moreno
ASIN B0BJN1C8Y7
Sprache Deutsch
Ausgabe ebook, ebenfalls erhältlich als Taschenbuch (336 Seiten)
Erscheinungsdatum 15. März 2023
Verlag FISCHER Sauerländer
Originaltitel Invisible
Übersetzer Ilse Layer

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