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Veröffentlicht am 17.03.2021

Eine mutige kleine Meisterdiebin

Valérie
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Auf auf nach Paris, in der Valérie über den Dächern wohnt und genau wie ihr Vater als Meisterdiebin durch die Straßen zieht. Doch sie stiehlt nur zurück von Dieben und jene, die es verdient haben. So haben ...

Auf auf nach Paris, in der Valérie über den Dächern wohnt und genau wie ihr Vater als Meisterdiebin durch die Straßen zieht. Doch sie stiehlt nur zurück von Dieben und jene, die es verdient haben. So haben sie und ihr Vater eigentlich ein gutes Leben im Verborgenen. Doch als beim Einbruch ihres Vaters in eine Galerie so einiges schief geht, geraten sie in das Visier des skrupellosen Königs der Diebe. Zeitgliech trifft Valerie auf den gleichaltrigen Dieb Matteo, mit dem sie mehr gemein hat, als ihr lieb ist. Doch nur zusammen mit Matteo kann sie hoffentlich sich und ihren Papa retten.

Ein spannendes und berauschendes Buch, welches durch die großartige Atmosphäre von Paris bezaubern kann. Die Magie der Stadt wurde von der Autorin sehr schön eingefangen und man erlebt sie über den Dächern der Stadt oder wenn Valérie verborgen am Eiffelturm emporklettert. Aber auch Valérie und Matteo sind einfach zwei Charaktere, die man sofort ins Herz schließt und von ihrer Art zu Leben fasziniert wird. Gerade Valérie, die das Herz am rechten Platz hat und wie eine Löwenmama auf ihre Papa Acht gibt. Die Welt der Diebe ist zudem interessant und wurde mit einer spannenden Geschichte ergänzt, die auch so manche Überraschung bietet. Man ist einfach von Anfang an verzaubert von Valérie und begleitet sie gern auf ihrem aufregenden Abenteuer, welches schön locker und altersgerecht gut verständlich erzählt wird.

Eine aufregende Geschichte um eine kleine Meisterdiebin, welche die Straßen von Paris unsicher macht, das Herz am rechten Fleck hat und die für sich und ihre Familie bereit ist, alles zu tun, um sie zu schützen. Spannend erzählt, mit toller Atmosphäre und überzeugenden Charakteren. Frech, stark und einfallsreich können Valérie und Matteo hoffentlich viele Leser begeistern.

Veröffentlicht am 17.03.2021

Witzig, komplex und unterhaltsam

Das Camp der Unbegabten
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Bjarne und Luca wollen auch dazu gehören, zu den Begabten mit Superhelden-Kräften. Doch sie zeigt sich nur selten und wird zudem meist durch dramatische Ereignisse ausgelöst. Mit einem Sprung von einer ...

Bjarne und Luca wollen auch dazu gehören, zu den Begabten mit Superhelden-Kräften. Doch sie zeigt sich nur selten und wird zudem meist durch dramatische Ereignisse ausgelöst. Mit einem Sprung von einer Brücke hofft Bjarne endlich, seinem Ziel zu fliegen näher gekommen zu sein, bricht sich jedoch nur den Fuß. Sein Freund Luca wird stattdessen unverhofft zum begehrten Superhelden. Für Bjarne bleibt nur das Sommercamp der Unbegabten, in dem er sich jedoch auch so mancher Herausforderung stellen und über sich hinauswachsen muss, vor allem wenn Begabte und Unbegabte aufeinander treffen.

Dieses Buch behandelt das Thema Superhelden mal von einer anderen Seite. Wie ist es, wenn man eben nicht wie erhofft dazu gehört und sich dadurch weniger Wert fühlt. Lustig und rasant umgesetzt begleiten wir Bjarne durch eine spannende und komplexe Geschichte, die mit so mancher Wendung überraschen kann. Die Charaktere sind abwechslungsreich und liebenswürdig und vor allem mit Bjarne kann man sich gut identifizieren. Ein bisschen Internatsfeeling mit einzelnen Gruppen im Camp, kreative und abenteuerliche Aufgaben, die es zu meistern gibt und ein Konflikt zwischen Begabt und Unbegabt. Es wird nicht langweilig in dieser Geschichte. Aber auch die Botschaft des Buches wird gut vermittelt und aufgearbeitet, da das Camp eben genau dafür da ist: Kindern ohne spezielle Begabung zu vermitteln, dass sie dennoch einzigartig, speziell und wichtig sind. Und das ist auch nötig, gerade wenn die Eltern wie in Bjarnes Beispiel viel zu hohe Erwartungen haben und dies ihr Kind auch immer wieder spüren lassen.

Ein intelligenter und unterhaltsamer Jugendroman, der eine schöne Botschaft vermittelt und bekannte Themen auf ungewöhnliche Weise behandelt. Dynamisch und rasant erzählt, wird man schnell mit den Charakteren warm und von der Handlung gepackt.

Veröffentlicht am 15.03.2021

Düster und dennoch amüsant

Tale of Magic: Die Legende der Magie 1 – Eine geheime Akademie
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Chris Colfer präsentiert mit „Eine geheime Akademie“ den Auftaktband zu seiner neuen magischen Reihe. In einer Welt, in der Magie strengstens verboten ist und Frauen auf keinen Fall Bücher lesen dürfen, ...

Chris Colfer präsentiert mit „Eine geheime Akademie“ den Auftaktband zu seiner neuen magischen Reihe. In einer Welt, in der Magie strengstens verboten ist und Frauen auf keinen Fall Bücher lesen dürfen, begleiten wir Brystal. Sie schafft es trotz Verboten an ein geheimes Buch zu gelangen und erfährt so überraschend, dass sie über magische Fähigkeiten verfügt. Nach manchen Widrigkeiten gelangt sie an die geheime Akademie von Madame Weatherberry, wo sie in guter Magie ausgebildet werden soll. Doch Hexen werden weiterhin unterdrückt und Gefahr droht durch dunkle Magie. Können Madame Weatherberry und ihre Schüler das Unglück aufhalten?

Der Autor hat eine spannende Welt kreiert, in dem der Schrecken eines jeden Büchernarrs vorherrscht – Bücher sind verboten für alle Frauen und Mädchen. Zudem ist Magie verboten und viele Hexen müssen ihre Gabe verbergen. So herrscht doch eine sehr düstere und märchenhafte Atmosphäre. Schnell fühlt man sich Brystal verbunden und fiebert mit auf ihrem Weg, denn sie muss so einiges durchmachen, ehe sie die Akademie erreicht. Dort findet sie eine Gemeinschaft von spannenden Charakteren, die jedoch unterdrückt wird von der Welt. Neben sozialkritischen Themen arbeitet der Autor zudem mit vielen Überraschungen und Wendungen, wodurch die Spannung gut hochgehalten wird, man aber auch etwas braucht, bis man sich zurecht findet zwischen den Charakteren. Mit bildhafter Sprache und neuen und kreativen Idee kann das Buch zudem überzeugen. Die Charaktere sind lustig und oft nicht so, wie sie auf den ersten Blick scheinen.

Ein toller Auftaktband, der mit einer aufregenden magischen Welt und komplexen Charakteren überzeugt. Bildgewaltig und atmosphärisch dicht schafft es die Geschichte, einen schnell in ihren Bann zu ziehen und mit der spannenden und sozialkritischen Handlung zu überzeugen.

Veröffentlicht am 10.03.2021

Ermittlungen auf dem Campingplatz

Mission Hollercamp Band 1 - Der unheimliche Fremde
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Wie jedes Jahr fährt Leon mit seiner Familie auf den Campingplatz Hollercamp am Hollersee. Er freut sich, seine Freunde Jakub und Emily wiederzutreffen, im Wald zu spielen und sich im See treiben zu lassen. ...

Wie jedes Jahr fährt Leon mit seiner Familie auf den Campingplatz Hollercamp am Hollersee. Er freut sich, seine Freunde Jakub und Emily wiederzutreffen, im Wald zu spielen und sich im See treiben zu lassen. Doch dieses Jahr scheint alles anders, denn ungewöhnliche Vorkommnisse passieren. Verschwundenen Kleider und Juckpulverattakten, beschädigte Boot und seltsame Fremde – das ist nicht der Sommer, den sich Leon erhofft hat. Doch das wollen sich Leon und seine Freunde nicht gefallen lassen und nehmen die Ermittlungen auf…

Die Autorin erzählt unterhaltsam und lebendig von Abenteuern auf dem Campingplatz. Mit Leon und seinen Freunden kann man sich direkt identifizieren und erlebt durch sie ein wirklich spannendes Abenteuer. Vom Campingplatz-Flair wird man sofort gepackt und bekommt Lust auf Sommerurlaub im Freien. Es geht um Vorurteile, für sich einstehen und generell auch die Freude, die man an der frischen Luft haben kann. Aber auch, dass man manchmal Fehler macht, wie auch Leon und seine Mitstreiter. Es wird zum Beispiel sehr schön aufgegriffen, dass es falsch ist, einfach mit einem fremden Mann mitzugehen.

Ein unterhaltsames Buch mit spannender Handlung, welches Outdoor-Spaß vermittelt und zudem die ein oder andere wichtige Botschaft vermittelt. Das Ende macht Hoffnung auf weitere Abenteuer um Leon.

Veröffentlicht am 10.03.2021

Schöne Geschichte mit wichtigen Botschaften

Hier im echten Leben
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Ware ist ein ruhiger Junge, der seine Sommerferien am liebsten bei seiner Großmutter in der Seniorenresidenz verbringt. Als diese jedoch stürzt, wird er wieder in das verhasst Sommercamp der Stadt geschickt, ...

Ware ist ein ruhiger Junge, der seine Sommerferien am liebsten bei seiner Großmutter in der Seniorenresidenz verbringt. Als diese jedoch stürzt, wird er wieder in das verhasst Sommercamp der Stadt geschickt, um mehr mit anderen Kindern zu interagieren und geselliger zu sein. Das passt ihm jedoch gar nicht und so flüchtet er sich täglich in eine alte Kirchenruine, in der er auf Jolene trifft, die dort Papayas anbaut und auf die etwas ältere Ashley, welche die durchziehenden Kanada-Gänse schützen will.

Nach „Pax“ ein weiteres berührendes Buch der Autorin, in dem sich nicht nur Ware seinen eigenen Unsicherheiten stellen muss. Er will es seinen Eltern natürlich recht machen, aber es ist am Ende ok, seinen eigenen Weg zu finden und nicht das Leben zu leben, was andere für einen planen. Zudem wird sehr schön deutlich, was man alles erreichen kann, wenn man für seine Überzeugungen kämpft und zusammenarbeitet. Das Buch bietet hier sehr schöne Gelegenheiten dies zu demonstrieren und Ware lernt im Laufe der Handlung sehr viel von den Menschen um sich herum wie seine Oma oder auch dem Barbesitzer Walter. Wade, fast 12, bekommt dafür die Zeit, die angemessen ist in dem Alter und den Raum, seine Fantasie auszuleben.

Ein schön umgesetztes Buch mit wichtigen ernsten Botschaften, dennoch unterhaltsam und humorvoll umgesetzt. Für Kinder ab 10 zeigt es sehr schön auf, dass die Welt mehr zu bieten hat als jene Vorstellungen, die die Eltern oder andere Personen sich vorstellen und dass es sich lohnt, für seine Träume einzustehen.