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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2025

wichtiger und brisanter Themenkomplex

Jetzt bist du fällig!
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Der bereits sechste Teil der Serie ist für Detective Chris Palmer, der für sie persönlichste Teil, indem sie sich selbst wie in einem Albtraum vorkommt, nachdem sie plötzlich selbst unter Mordverdacht ...

Der bereits sechste Teil der Serie ist für Detective Chris Palmer, der für sie persönlichste Teil, indem sie sich selbst wie in einem Albtraum vorkommt, nachdem sie plötzlich selbst unter Mordverdacht steht. Obwohl ich die vorigen Teile nicht kenne, ist mir der Einstieg in die Geschichte leichtgefallen, der Schreibstil ist mitreißend, es werden alle Vorgänge gut erklärt und es ist kein Vorwissen nötig. Der behandelte Themenkomplex ist recht umfangreich für einen Teil, es geht um Menschenhandel, Zwangsprostitution, Missbrauch und wird auch tiefergreifend und umfangreich behandelt, nicht nur an der Oberfläche angerissen. Zwischenzeitlich wird es dadurch etwas komplex, sodass man gedanklich immer auf der Höhe sein muss beim Lesen um alle Wendungen, Personen und die Zusammenhänge mitzubekommen. Dadurch bleibt aber auch die Spannung erhalten und ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.

Veröffentlicht am 11.11.2025

holprig, grausam und wenig Tiefe

Station 22. Wo bist du sicher?
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Für den Thriller habe ich mich aufgrund des Hypes um das Buch und auch aufgrund der für mich sehr ansprechenden Aufmachung entschieden. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und ich habe mich erst an ...

Für den Thriller habe ich mich aufgrund des Hypes um das Buch und auch aufgrund der für mich sehr ansprechenden Aufmachung entschieden. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und ich habe mich erst an die kurzen abgehackten Sätze und Szenen gewöhnen müssen, es passt allerdings zum Gefühl auf der psychiatrischen Station, das hiermit vermittelt werden sollte. Ida erzählt aus der Ich-Perspektive und ist selbst auch stark vorbelastet. Zu Beginn waren recht viele Informationen zu verarbeiten, auch viele unschöne Momente, mit der Zeit errät man als Leser*in allerdings schon in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird und es wird etwas vorhersehbar. Insgesamt war mir der holprige Schreibstil über das gesamte Buch hinweg zu anstrengend und die Charaktere konnten für mich keine Tiefe entwickeln, was ich schade finde, somit konnte mich die Handlung auch inhaltlich nicht richtig in Beschlag nehmen und überzeugen. Gute Unterhaltung, wenn auch grausam gute, war es dennoch.

Veröffentlicht am 11.11.2025

großes Showdown, aber nicht ganz so toll wie der erste Teil

Eisfeld – Dunkle Enthüllungen
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Der zweite Fall, in dem Mara Eisfeld als leitende Ermittlerin mit ihrem Team bearbeitet, gerät schon nach den ersten schnellen Ermittlungserfolgen komplett aus dem Ruder. Einerseits ist Mara privat stark ...

Der zweite Fall, in dem Mara Eisfeld als leitende Ermittlerin mit ihrem Team bearbeitet, gerät schon nach den ersten schnellen Ermittlungserfolgen komplett aus dem Ruder. Einerseits ist Mara privat stark belastet durch ihre Trennung von Matti, die geteilten Betreuungszeiten ihres Sohnes Sami kann sie durch ihren Beruf nur schwer einhalten und der aktuelle Fall bringt sie an ihre Grenzen, zudem ist plötzlich auch noch ihr eigener Vater einer der Verdächtigen. Auf persönlicher und emotionaler Ebene hat mir der Kriminalroman sehr gut gefallen. Die Charaktere erhalten Tiefe und viel Platz für ihre persönlichen Befindlichkeiten und es gibt auch noch die Menschen außerhalb des Berufes. Die Entwicklung des Falles um den getöteten Journalisten kam mir aus kriminalistischer Sicht zwischenzeitlich etwas zu kurz und ist schon fast in den Hintergrund getreten neben all den anderen aufregenden Dingen, die rundherum passiert sind. Am Ende gibt es einen großen Showdown und alle offenen Fragen werden geklärt, auch wenn es für mich etwas too much war und nicht so ganz realistisch ankam. Mir hat der erste Teil etwas besser gefallen als dieser, aber ich bin gespannt, ob und in welchem Fall Mara als nächstes eingesetzt wird und wie es in ihrem privaten Umfeld weitergeht.

Veröffentlicht am 10.11.2025

sympathisch authentisch

Eisfeld - Der Fall Katharina S.
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Der Kriminalroman ist der erste Teil der Serie mit Mara Eisfeld als erfrischende, authentische, leitende Ermittlerin, die sich gegenüber ihren Vorgesetzten und den Kollegen behaupten muss, und das macht ...

Der Kriminalroman ist der erste Teil der Serie mit Mara Eisfeld als erfrischende, authentische, leitende Ermittlerin, die sich gegenüber ihren Vorgesetzten und den Kollegen behaupten muss, und das macht sie gar nicht so schlecht. Mir hat Maras Charakter auf Anhieb gefallen, da sie echt wirkt und auch ihre privaten Probleme nicht verheimlicht, sondern dazu steht. Ich musste schmunzeln über Szenen, wie zB ihr Ehemann, der sich während der Trennungsphase im Zelt im Hof einquartiert hat, aber es gibt noch einige weitere dieser Art. Generell nehmen die Ermittlungsarbeiten und die Hintergrundgeschichte nur einen Teilbereich der Erzählungen ein, es bleibt viel Platz für die persönlichen Lebensgeschichten der Ermittlerinnen sowie für Reiberein innerhalb der Ermittlerinnen und deren Vorgesetzten. Der Schreibstil ist einerseits ruhig, aber geordnet und geradlinig, sodass man den Kriminalroman zügig lesen und mitfiebern kann. Ich freue mich auf den nächsten Teil und hoffe, dass sich Mara bis dahin schon den Respekt ihrer Vorgesetzten erarbeitet hat und mit einem neuen Fall beruflich und auch privat neu durchstarten kann.

Veröffentlicht am 07.11.2025

maximale Selbstoptimierung

Tiny House
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Der Roman hat mich zuerst aufgrund des originellen Covers und des Titels angesprochen, inhaltlich musste ich mich etwas einlesen und an den ungewöhnlichen Schreibstil gewöhnen. Der Autor nimmt mithilfe ...

Der Roman hat mich zuerst aufgrund des originellen Covers und des Titels angesprochen, inhaltlich musste ich mich etwas einlesen und an den ungewöhnlichen Schreibstil gewöhnen. Der Autor nimmt mithilfe von Satire das Thema der Selbstoptimierung und Social Media ins Visier. Emil, der Autor, der momentan nicht schreibt und sein Leben via Livestream in die ganze Welt verbreitet, steht im Zentrum der Geschichte. Teileweise finde ich die Szenen gut beschrieben, auch treffend und humorvoll, teilweise fehlt mir der rote Faden, da gerät die Geschichte ins Sprunghafte und dadurch auch der Lesefluss etwas aus dem Takt.
Man muss sich Zeit nehmen und mit dem Thema auseinandersetzen und Satire mögen, dann ist der Roman passend.