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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2025

zu viel hineingepackt

Schweben
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Das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen, inhaltlich musste ich mich zuerst auf das Thema einlassen, aber danach habe ich die Fragen, die aufgeworfen wurden und die futuristischen Ansätze ...

Das Cover und der Titel haben mich sofort angesprochen, inhaltlich musste ich mich zuerst auf das Thema einlassen, aber danach habe ich die Fragen, die aufgeworfen wurden und die futuristischen Ansätze gerne gelesen. Sprachlich finde ich es auch sehr schön und teilweise poetisch geschrieben, ziemlich ruhig und ausgeglichen, bis auf den Schluss. Zwischenzeitlich hat mich das Buch auch nachdenklich gestimmt und ab der Mitte hätte ich es gefühlsmäßig lieber ruhiger gehabt, aber stattdessen ist es temporeicher und aktionsgeladener geworden, sodass ich am Ende das Gefühl hatte, das war jetzt aber etwas zu viel gewollt und zu viel hineingepackt. Oft ist weniger mehr, dann hätten die Kernthemen mehr Platz und Tiefe erhalten und alles muss nicht vorkommen.

Veröffentlicht am 18.04.2025

Recht ist nicht immer gleich gerecht

Dunkle Momente
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Das Cover ist sehr ausdrucksstark und gefällt mir optisch richtig gut, sodass ich neugierig auf den Inhalt geworden bin. Sprachlich finde ich es passend, dass direkt und straight erzählt wird, ohne Umwege, ...

Das Cover ist sehr ausdrucksstark und gefällt mir optisch richtig gut, sodass ich neugierig auf den Inhalt geworden bin. Sprachlich finde ich es passend, dass direkt und straight erzählt wird, ohne Umwege, ungeschönt. Die Dilemmata, die aufgezeigt werden, haben mich persönlich auch mehr oder weniger stark beschäftigt und gedanklich zur weiteren Auseinandersetzung angeregt. Man sieht deutlich Recht ist nicht immer gerecht und wenn man die Hintergründe von Taten betrachtet, hat man oft ein komplett anderes Bild, als wenn man nur oberflächlich die Fakten ansieht. Ein Buch, das auch weiterhin beschäftigt und zur Auseinandersetzung und Diskussion mit anderen anregt, das mag ich gerne.

Veröffentlicht am 18.04.2025

ausdrucksstark aber unnahbar

Der Einfluss der Fasane
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Der Roman ist ausdrucksstark und in einfacher, aber direkter Sprache geschrieben. Gut gefallen hat mir, dass häufig ein zynischer Unterton mitschwingt und es einige ironische Situationen gibt. Auch mit ...

Der Roman ist ausdrucksstark und in einfacher, aber direkter Sprache geschrieben. Gut gefallen hat mir, dass häufig ein zynischer Unterton mitschwingt und es einige ironische Situationen gibt. Auch mit der ungeschönten Wahrheit in der Welt der Medien wird nicht gespart, es wird nicht schöngeredet, sondern Klartext. Was mir etwas fehlt, sind sympathische Charaktere, somit bleiben sie für mich unnahbar und das finde ich schade und an manchen Stellen fehlt mir die Leichtigkeit. Man kann den Roman nicht durchlesen und weglegen, sondern muss sich auch weiterhin damit beschäftigen, vielleicht etwas absacken lassen, die Gedanken sortieren und am besten mit anderen darüber diskutieren, ansonsten ist er zu stark.

Veröffentlicht am 18.04.2025

atmosphärischer Thriller

Kalter Sturm
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Der vierte Teil der Serie ist wieder sehr spannend aufgebaut und fesselt mich vor allem aufgrund der detaillierten und authentischen Beschreibungen der örtlichen Gegebenheiten. Obwohl ich noch nie dort ...

Der vierte Teil der Serie ist wieder sehr spannend aufgebaut und fesselt mich vor allem aufgrund der detaillierten und authentischen Beschreibungen der örtlichen Gegebenheiten. Obwohl ich noch nie dort war, habe ich beim Lesen das Gefühl, vor Ort zu sein. Auch die Stimmung wird sehr gut eingefangen, düster, unheilvoll, sodass man schon darauf wartet, dass bald etwas passieren wird. Der Schneesturm trägt auch zusätzlich dazu bei, dass Unbehagen aufkommt. Tom selbst kämpft während der Ermittlungen mit seinen eigenen Dämonen und hält diese mal besser mal schlechter in Schacht.

Veröffentlicht am 17.04.2025

keine einfache Thematik, aber auch nicht optimal umgesetzt

Bleib
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Der Roman hat eine starke Aura und vermittelt beim Lesen eine intensive, drückende Atmosphäre, sodass man sich in die Gefühlswelt der Ich-Erzählerin hineinversetzen kann. Das Thema der Auseinandersetzung ...

Der Roman hat eine starke Aura und vermittelt beim Lesen eine intensive, drückende Atmosphäre, sodass man sich in die Gefühlswelt der Ich-Erzählerin hineinversetzen kann. Das Thema der Auseinandersetzung ist äußerst ungewöhnlich, sie kann nicht von ihrem ertrunkenen Geliebten loslassen und verbringt nach seinem Tod Stunden, daraus werden Tage mit ihm. Der richtige Zeitpunkt des Loslassens wird immer schwieriger auszumachen. Die Briefe an die Ehefrau finde ich nicht so gelungen, da sie teilweise sehr durcheinander, chaotisch wirken, zwar verständlich aufgrund der Gefühlslage, aber mir haben sie nicht so gut gefallen, das hätte man etwas entwirren und anders aufziehen können. Insgesamt bleibt ein schaler Geschmack zurück, keine einfache Thematik, aber auch nicht optimal umgesetzt.