Schuld sind immer die anderen...
Der StegDer Psychothriller beginnt wie ein harmloses Familientreffen, baut ein wenig Vorfreude auf, aber bei manchen auch ein wenig Nervosität. Die Grundstimmung ist gut gelungen, sodass man sich als Leserin sehr ...
Der Psychothriller beginnt wie ein harmloses Familientreffen, baut ein wenig Vorfreude auf, aber bei manchen auch ein wenig Nervosität. Die Grundstimmung ist gut gelungen, sodass man sich als Leserin sehr schnell in die Situation hineinversetzen kann. Die einzelnen Charaktere werden sehr detailliert und in unterschiedlichen Situationen beschrieben. Sie wirken facettenreich und authentisch und als Leserin hat man das Gefühl, mit dabei zu sein.
Schon bald wird aber klar, dass es ein großes, wenn nicht sogar mehrere Probleme und Geheimnisse gibt, die vertuscht werden. Vor allem Priska verhält sich zunehmend seltsam und alltägliche Situationen werden immer mehr zur Herausforderung. Normale Gesprächssituationen eskalieren und als Leser*in wartet man schon gespannt, wann kommt es endgültig zum großen Show-down. Das Ende war sehr heftig, mit gewissen Outings hätte ich nicht gerechnet, aber somit blieb es spannend bis zum Schluss.