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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.04.2019

hebt die Stimmung und erfüllt Stadt-Land-Klischee

Bleib doch, wo ich bin
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Meine Meinung zum Buch:
„Bleib doch, wo ich bin“ ist ein lockerer, leichter Liebesroman, der auch aufgrund des frischen Covers perfekt in den Frühling und Sommer passt. Der Roman liest sich sehr leicht ...

Meine Meinung zum Buch:
„Bleib doch, wo ich bin“ ist ein lockerer, leichter Liebesroman, der auch aufgrund des frischen Covers perfekt in den Frühling und Sommer passt. Der Roman liest sich sehr leicht und schnell ohne allzu große Überraschungsmomente. Einzig zu Beginn der Geschichte hätte ich mir bei den Kapitelüberschriften einen Hinweis gewünscht, von wem das Kapitel handelt, so war es etwas mühevoller gleich dahinterzukommen. Mein Lieblingscharakter ist Tierarzt Rob, vor allem seine ruhige Art, mit der er die Menschen in seinem Umfeld gleichermaßen einnehmen kann, wie seine tierischen Patienten, hat mir auf Anhieb gut gefallen. Sehr viele Leserinnen werden Lasse ganz toll finden, aber ich war zeitweise schon genervt von seiner komplizierten Art und dass er immer vor allen Problemen davonläuft, anstatt sie anzusprechen. Das typische Klischee zwischen Großstadtmenschen und Landmenschen wird auch in vollen Zügen ausgeschöpft, aber auf humorvolle Weise, mit einem Augenzwinkern.

Mein Fazit:
Ein sehr netter, sonniger Frühlingsroman, der die Stimmung hebt und gleich Lust auf den Folgeband macht.

Veröffentlicht am 01.04.2019

tolle Atmosphäre und Charaktere

Spreewaldwölfe (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 4)
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Meine Meinung zum Buch:
Christiane Dieckerhoff hat in „Spreewaldwölfe“ dort angeknüpft, wo sie in ihrem vorigen Buch geendet hat. Die Charaktere haben sich weiterentwickelt, vor allem Klaudia Wagner hat ...

Meine Meinung zum Buch:
Christiane Dieckerhoff hat in „Spreewaldwölfe“ dort angeknüpft, wo sie in ihrem vorigen Buch geendet hat. Die Charaktere haben sich weiterentwickelt, vor allem Klaudia Wagner hat eine enorme Entwicklung durchlaufen, finde ich. Das Buch ist wieder sehr atmosphärisch geschrieben und auch wenn man den Spreewald nicht kennt, so wie ich, hat man doch eine gute Vorstellung davon. Interessant fand ich an diesem Buch vor allem inhaltlich, dass die Thematik über den Umgang mit Wölfen eingebracht wurde und die unterschiedlichen Sichtweisen dazu. Die Ermittlungen laufen eher so gemütlich dahin bis am Ende der große Showdown folgt.


Mein Fazit:
„Spreewaldwölfe“ ist ein regionaler, atmosphärischer Krimi, den man auch gut lesen kann, ohne die Vorgänger-Bücher zu kennen, da er in sich abgeschlossen ist und alle relevanten Informationen liefert.

Veröffentlicht am 29.03.2019

kurzweilig und stürmisch

Apnoe
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Meine Meinung zum Buch:
Der Titel hat mich zuallererst angesprochen und im weiteren Verlauf hat mich die Stimmung, die das Buch vermittelt fasziniert. Der Autor schafft es anhand von detaillierten Beschreibungen ...

Meine Meinung zum Buch:
Der Titel hat mich zuallererst angesprochen und im weiteren Verlauf hat mich die Stimmung, die das Buch vermittelt fasziniert. Der Autor schafft es anhand von detaillierten Beschreibungen der Insel und des Leuchtturmes sowie der eigentlich wenig sympathischen Charaktere eine Stimmung aufzubauen, die sehr passend ist für einen Thriller. Das Wetter verschlechtert sich, die Handys werden abgenommen, es ist kein Kontakt zur Außenwelt möglich und die Teilnehmer des Wettbewerbs sitzen auf der Insel fest und sind sich auch nicht wirklich ganz geheuer oder sympathisch – zwar etwas klischeehaft, aber beste Ausgangslage, dass bald etwas passieren muss. Man hat als LeserIn dauernd die Erwartung, dass bald ein Unglück geschieht und dauerhaft das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Ich persönlich hätte schon längst die Insel verlassen. Die Ermittlungsarbeiten ziehen sich schleppend dahin und kommen für meinen Geschmack etwas zu wenig zur Geltung, vor allem die Beziehung der Charaktere untereinander, sodass sie etwas unnahbar wirken, was aber überhaupt nicht gewollt ist, im Gegenteil.

Mein Fazit:
Ein sehr kurzweiliger, stürmischer Thriller, nett für zwischendurch!

Veröffentlicht am 26.03.2019

lost places und Familiengeschichte

Was uns erinnern lässt
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Meine Meinung zum Buch:
Die Autorin vermittelt in „Was uns erinnern lässt“ Geschichte mitreißend und hautnah. Man kann sich sehr gut in die ehemaligen BewohnerInnen des Hotels Waldeshöh hineinversetzen, ...

Meine Meinung zum Buch:
Die Autorin vermittelt in „Was uns erinnern lässt“ Geschichte mitreißend und hautnah. Man kann sich sehr gut in die ehemaligen BewohnerInnen des Hotels Waldeshöh hineinversetzen, wie sie die Kriegszeit und die harten Jahre der Entbehrung und die zahlreichen Schikanen überstanden haben. Schön zu sehen ist, dass die Familie auch weiterhin, trotz der Aussiedelung den Zusammenhalt nicht verloren hat und gewisse Traditionen weiterhin gepflegt werden. Vor allem Christine hängt sehr an der Vergangenheit fest und sammelt jede noch so kleine Erinnerung.
Spannend wird es, als Milla, die ein außergewöhnliches und wie ich finde, spannendes Hobby hat, die Überreste des ehemaligen Hotels Waldeshöh entdeckt. Auch Milla verspürt sofort den besonderen Zauber, den das Plätzchen innehat und mit jedem Fundstück – sei es auch nur ein Glas Marmelade von damals – verspürt sie sich mehr und mehr mit dem Ort und mit der Familie, die dort gelebt hat verbunden.
Schön finde ich auch, dass Milla und ihr Sohn so gut in die Familie von Christine aufgenommen werden und es bald wie selbstverständlich erscheint, dass sie mit auf Familienfeierlichkeiten kommen.
Das Ende hält bereitet dann noch eine Überraschung, die für mich nicht ganz überraschend gekommen ist, aber jetzt nicht verraten wird ?

Mein Fazit:
Das Besondere an dem Buch sind die detaillierten, anschaulichen Beschreibungen, sodass man das Gefühl hat, ein paar Jahre Geschichte wirklich mitzuerleben.

Veröffentlicht am 22.03.2019

Krimi mit Flair

Mitternachtsmädchen (Ein Nathalie-Svensson-Krimi 3)
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„Mitternachtsmädchen“ ist ein spannender Krimi mit dem typischen schwedischen Flair, der eine besondere Atmosphäre beim Lesen spürbar macht. Neben den Ermittlungsarbeiten, zu denen auch wieder die Psychologin ...

„Mitternachtsmädchen“ ist ein spannender Krimi mit dem typischen schwedischen Flair, der eine besondere Atmosphäre beim Lesen spürbar macht. Neben den Ermittlungsarbeiten, zu denen auch wieder die Psychologin Nathalie hinzugezogen wird, gibt es auch viele private Einblicke und persönliche Probleme und Geschichten, die thematisiert werden. Nicht so gut gefallen hat mir, dass gerade Nathalie als Psychologin, in jede mögliche Falle, die ihr gestellt wird, blindlinks hineintappt und danach auch noch verwundert ist. Auf zwischenmenschlicher Ebene hat sie nicht wirklich ein gutes Händchen, was auch nicht gerade für ihre fachliche Qualifikation spricht. Ansonsten war die Idee des Täters schlüssig dargestellt, die Ermittlungsarbeiten waren schleppend, aber dann letztendlich doch erfolgsversprechend und am meisten gelebt hat der Krimi aufgrund der sympathischen Hauptcharaktere und aufgrund des Flairs.