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Veröffentlicht am 06.12.2022

Toller Abschluss

Amissa. Die Überlebenden
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Der dritte und somit letzte Teil der Amissa Trilogie : Die Überlebenden, schließt unmittelbar an den Vorgängerband an. Es kam dort zum großen Showdown in Duisburg, bei dem Jan Kantzius niedergesteckt wurde.
Gleich ...

Der dritte und somit letzte Teil der Amissa Trilogie : Die Überlebenden, schließt unmittelbar an den Vorgängerband an. Es kam dort zum großen Showdown in Duisburg, bei dem Jan Kantzius niedergesteckt wurde.
Gleich zu Beginn muss Rica einen schweren Gang gehen. Sie soll die Urne ihres Mannes zu Grabe tragen, flüchtet aber mit dieser. Warum? Warum flieht sie in die Karibik, in ihre alte Heimat?
Es ist der Beginn eines spannenden dritten Teils mit unerwarteten Entwicklungen, spannenden und lebensgefährlichen Situationen. Wird zum Schluss alles aufgeklärt?
Frank Kodiak (Andreas Winkelmann) schafft es wieder mal, mich mit seinem tollen Schreibstil durch das Buch zu treiben. Ich konnte es fast nicht aus der Hand legen, bevor ich nicht wußte, wie die Geschichte endet.
Ich empfehle gerne die Amissa Trilogie weiter, allerdings sollten die drei Bände der Reihe nach gelesen werden, denn erst dann erfährt man die ganzen Hintergründe des Menschenhandels hinter Amissa. Wer nur Band drei liest, wird durch kurze Rückblicke auch durch die Geschichte geleitet, aber das grosse und ganze geht verloren.
Band drei reicht zwar vom Spannungsbogen nicht an den zweiten heran, aber dafür wurde alles schlüssig aufgeklärt.

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Veröffentlicht am 29.11.2022

Wohlfühlroman!

Neubeginn im kleinen Strickladen in den Highlands
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Ich kannte bereits die ersten beiden Bände des kleinen Strickladens in den Highlands und wunderte mich, dass mir nur so wenig in Erinnerung geblieben sein sollte. Erst recht, da ich sie als Wohlfühlromane ...

Ich kannte bereits die ersten beiden Bände des kleinen Strickladens in den Highlands und wunderte mich, dass mir nur so wenig in Erinnerung geblieben sein sollte. Erst recht, da ich sie als Wohlfühlromane in Erinnerung hatte. Na, wenn man dann mit Band vier weitermacht, sollte man sich nicht wundern. Dabei geschieht doch immer so viel in Callwell. Nun fehlte mir zwar das Vorwissen um Amely und das Yarn-Festival, aber die Autorin schaffte es mit kleinen Rückblicken, dass ich mich voll und ganz der jetzigen Geschichte widmen konnte. Der tolle Schreibstil mit den bildhaften Beschreibungen ließ mich voll eintauchen. Der Ablauf des Geschehens war zwar vorauszusehen, tat aber dem Lesevergnügen keinen Schaden an. Am liebsten wäre ich gerne mal dabei, wenn eine Wolllieferung ausgepackt, begutachtet und Fühlproben gemacht werden.
Ich werde Band drei zeitnah nachholen und freue mich auf weitere (Liebes-)Geschichten in den Highlands.
4,5*

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Veröffentlicht am 25.11.2022

Zu langatmig

Die Unverbesserlichen – Der große Coup des Monsieur Lipaire (Die Unverbesserlichen 1)
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Seit vielen Jahren lese ich die Kluftinger Reihe dieses Autoren Duos. Mit zwischenzeitlichen Ausnahmen gefielen sie mir gut. Auch mindesten zwei Einzelbände habe ich bereits gelesen. Also war es für mich ...

Seit vielen Jahren lese ich die Kluftinger Reihe dieses Autoren Duos. Mit zwischenzeitlichen Ausnahmen gefielen sie mir gut. Auch mindesten zwei Einzelbände habe ich bereits gelesen. Also war es für mich klar, auch die neue Reihe : Die Unverbesserlichen- Der grosse Coup des Monsieur Lipaire gehört auf meinen Wunschzettel. Das Cover des Buches ist ansprechend und das Lesebändchen besteht aus drei einzelnen Bändchen in den Französischen Nationalfarben.
Nun habe ich das Buch beendet und war doch etwas enttäuscht. Der Schreibstil, der Humor waren bekannt, aber die Längen zwischendurch haben oft mein Lesevergnügen gestört. Mein Fazit: hätte ich die Geschichte als Film gesehen, mit gut besetzten Rollen, ich hätte mich wahrscheinlich köstlich amüsiert. Da wären viele Erklärungen und Beschreibungen fort gefallen wären. Sie hätten sich visuell von selbst erklärt. So wurde dadurch die Handlung viel zu oft gestört. Alles ist zu langatmig.
Eine etwas ausführlichere Personenbeschreibung zu Beginn des Buches hätte mir besser gefallen.
Die zusammengewürfelte Truppe hat mir gut gefallen. Der Zusammenhalt, welcher sich im Laufe der Geschichte entwickelt hat. Wie aus Einzelkämpfern langsam Teamplayer wurden und sich Freundschaften bildeten.
Es waren einige gute Ansätze, die Grundidee gefiel mir, nur die Ausführung hatte mir zu viele Längen. Aber die lustigen Stellen veranlassen mich doch noch 3,5* zu vergeben.
Ob ich eine Fortsetzung lesen möchte? Das weiss ich noch nicht

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Veröffentlicht am 17.11.2022

Ein starkes Ermittlerteam

Wenn Märchen sterben
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Bei 'Wenn Märchen sterben'  handelt es sich, nach 'Wir schweigen bis ins Grab' um den zweiten Band der Jana Brinkhorst Krimireihe. Da es sich um abgeschlossene Fälle handelt, kann man die Bände einzeln ...

Bei 'Wenn Märchen sterben'  handelt es sich, nach 'Wir schweigen bis ins Grab' um den zweiten Band der Jana Brinkhorst Krimireihe. Da es sich um abgeschlossene Fälle handelt, kann man die Bände einzeln oder in willkürlicher Reihenfolge lesen.
Jana Brinkhorst und ihr sympathisches Team ermitteln in Hamburg und werden diesmal in den Stadtpark gerufen und treffen auf eine Frauenleiche. Das ungewöhnliche an der Leiche ist ihr Erscheinungsbild. Sie wurde als Rotkäppchen verkleidet und der Täter hat eine Nachricht hinterlassen. Als kurze Zeit später wieder eine Frauenleiche in Märchenverkleidung aufgefunden wird, muss das Ermittlerteam mit einem Serienmörder rechnen.
Erschwert wird die Ermittlung im Märchenmörderfall dadurch, dass einer der Ermittler selber, in einem anderen Fall, unter Mordverdacht gerät, untertaucht und auf eigene Faust ermittelt.
Für mich war es das erste Buch dieser Reihe, aber nicht das erste Buch des Autors Frank Esser. Ich kenne schon ein paar seiner Thriller von ihm und war nun gespannt auf die weniger blutigen Krimis. Ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist wieder flüssig und gut zu lesen. Die kurzen Kapitel und der Spannungsbogen verleiten dazu immer weiter zu lesen. Die Ermittler sind sehr sympathisch und menschlich dargestellt und bilden wirklich ein Team. Keiner spielt sich in den Vordergrund, der Chef stellt sich vor seine Mannschaft und auch die vorübergehende Erweiterung der Kollegen macht einen guten Eindruck.
Mir hat das Buch sehr gut zugesagt und der erste Band liegt mittlerweile auf meinem Lesestapel.

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Veröffentlicht am 08.11.2022

Das möchte niemand erleben

Fake – Wer soll dir jetzt noch glauben?
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Patrick Dostert, 37 Jahre alt, verheiratet mit Julia ist glücklich. Sein Leben verläuft gut und heute hat er frei. Er möchte mit seiner Frau gemeinsam den Tag genießen. Doch daraus wird nichts. Als zwei ...

Patrick Dostert, 37 Jahre alt, verheiratet mit Julia ist glücklich. Sein Leben verläuft gut und heute hat er frei. Er möchte mit seiner Frau gemeinsam den Tag genießen. Doch daraus wird nichts. Als zwei Polizisten vor seiner Tür stehen und ihn nach zwei Frauen befragen, ob er sie kenne, muss er die Frage verneinen. Eine der beiden ist verschwunden und die Freundin von ihr hat bei der Vermisstenanzeige einen Hinweis auf Patrick gegeben. Er hätte ein kurzes Verhältnis mit der vermissten Freundin gehabt und sie auch misshandelt.
Patrick hat aber ein Alibi für den Zeitpunkt des Verschwindens. Alles sehr merkwürdig. Als er kurze Zeit später auch noch die Leiche der Freundin der Vermissten findet verdichten sich Verdächtigungen auf ihn.
Das Buch ist flüssig und spannend geschrieben. Man weiss nie, ob man Patrick oder der Polizei und ihren Indizien glauben soll. Die Reaktionen der Ehefrau, der Kollegen und Nachbarn ist sehr menschlich beschrieben. Er kann es nicht gewesen sein, so ist er nicht -über - ein bißchen habe ich ihm immer misstraut bis hin zu : ich habe es ja immer schon gewusst.
Das Buch wird von Patrick erzählt. Einmal in dritter Person erzählt er die Geschehnisse seit dem Urlaubsmorgen bis hin zu seinem Gefängnisaufenthalt. In kursiver Schrift kann man seine Aufzeichnungen im Gefängnis und seine geheimen Gedanken nachverfolgen. Und immer wieder beteuert er seine Unschuld!
Das Buch ist, mit kleinen Längen, von Anfang bis Ende gut zu lesen.

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