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Veröffentlicht am 27.05.2025

Vielversprechender Auftakt einer neuen Thrillerreihe

Signalrot
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Signalrot ist der Auftaktband der neuen Thrillerreihe von Elias Haller. Gleichzeitig ist es der Titel der Soko, rund um die grausamen Frauenmorde, zu der die Kriminalhauptkommissarin Tara Kronberg reaktiviert ...

Signalrot ist der Auftaktband der neuen Thrillerreihe von Elias Haller. Gleichzeitig ist es der Titel der Soko, rund um die grausamen Frauenmorde, zu der die Kriminalhauptkommissarin Tara Kronberg reaktiviert wurde. Sie hatte eine zweijährige Auszeit genommen, da sie mehrere Schicksalsschläge zu verarbeiten hatte. Leider soll sie nicht aktiv ermitteln, das macht das KK 11 in Dresden, sondern alle bisherigen Ergebnisse und auch frühere Fälle überprüfen. Wurde etwas übersehen, gibt es irgendwelche Verbindungen? An ihrer Seite ist der frühere Personschützer Gabriel Schneider eine wertvolle Hilfe. Aber er besteht darauf, dass er nur Innendienst macht. Warum, erfährt der Leser vielleicht in den Folgebänden der Thrillerreihe. Aber da Tara auch gerne einen Überblick über Tatorte und Auffindeorte hat, muss sie diese persönlich aufsuchen. Und natürlich ermittelt sie dann auch gerne selbst. Sehr zum Missfallen von Sebastian Brenner, dem ermittelnden Kommissar. Aber Tara fühlt sich auch persönlich betroffen, denn eine frühere Freundin von ihr wurde ebenfalls ermordet. Nachdem sie, wie die anderen Opfer gequält und getötet wurde, wurden ihr die Füße abgeschnitten. Wer begeht solche Grausamkeiten? Ein wenig erfährt man schon über die Tagebucheinträge, welche immer mal zwischen den kurzen Kapiteln auftauchen.
Der Thriller ist von Anfang an spannend, mit teilweise brutalen Szenen, der flüssige Schreibstil verleitet schnell weiterzulesen. Zwischenzeitlich war ich etwas irritiert von den vielen Namen und Verwandtschaftsverhältnissen, konnte aber den Überblick behalten und wurde zum Schluß bei der Täterentlarvung sehr überrascht.
Ich freue mich auf weitere Fälle mit Tara Kronberg und Gabriel Schneider, bei der ich hoffentlich mehr über deren Hintergründe erfahren werde.

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Veröffentlicht am 18.05.2025

Nicht mein Genre

Der dunkle Sommer
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Tilda, eine deutsche Architektin, versucht nach einem tödlichen Ereignis in Deutschland, Abstand zu gewinnen. Sie sucht in der Heimat ihres Vaters, in Italien, ein neues Zuhause. Dieser war im letzten ...

Tilda, eine deutsche Architektin, versucht nach einem tödlichen Ereignis in Deutschland, Abstand zu gewinnen. Sie sucht in der Heimat ihres Vaters, in Italien, ein neues Zuhause. Dieser war im letzten Jahr verstorben und in seinen Unterlagen fand sie Hinweise auf ein Geisterdorf auf Sardinien. Botigalli. Dort erwirbt sie ein Haus, Nr.15, für den symbolischen Wert von einem Euro und der Auflage, es wieder in Stand zu setzen. Es gibt undefinierbare braune Flecken und kleine Löcher in den Wänden.. Aber das kümmert sie nicht weiter.
Bis sie eines Tages auf den Journalisten Enzo trifft. Dieser hat das ehrgeizige Vorhaben, ein Buch zu schreiben - über die Ereignisse, die sich in Botigalli 1982 abspielten. Es war die Zeit der Fußball WM und Italien war Fußball Weltmeister gewoden. Enzo versucht aus dem einzigen Zeitzeugen herauszufinden, was in Botigalli damals wirklich geschah; doch dieser mauert. Erst durch Enzo wird Tilda bewusst, dass es in ihrem Haus ein Massaker mit vielen Toten gegeben haben muss.
Das Buch spielt in zwei Zeitebenen. 1982 und in der Gegenwart. Tilda, Enzo und eine Franca erzählen abwechselnd die Ereignisse. Außerdem gibt es noch Tagebucheintragungen. Das ganze Geschehen zieht sich teilweise sehr und Spannung kommt erst im letzten Viertel des Buches auf. Hier geht es um eine aktuelle Entführung und verbindet so die Ereignisse aus der Vergangenheit und Gegenwart.
Die einzelnen Stränge laufen zusammen und nehmen nicht immer glückliche Wendungen! Wie die Autorin zu dieser Geschichte angeregt wurde und welche brutalen Geschehen aus der sardischen Vergangenheit die Grundlage zu dem Buch bilden, schildert sie später im Anhang und erklärt einige Dinge.
Vielleicht liegt mir diese Art von Thrillern mit sehr vielen Familiengeschichten nicht, aber ich habe mich stellenweise sehr schwer getan mit der Geschichte und den handelnden Personen, mit denen ich nicht warm wurde.
3,5*

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Die Mafia in München?

Die unversöhnliche Vergangenheit
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Die unversöhnliche Vergangenheit' ist der siebte Band der Nik Pohl Reihe von Alexander Hartung. Da ich nicht alle Bände der Reihe gelesen habe, fehlt mir schon mal die eine oder andere Information und ...

Die unversöhnliche Vergangenheit' ist der siebte Band der Nik Pohl Reihe von Alexander Hartung. Da ich nicht alle Bände der Reihe gelesen habe, fehlt mir schon mal die eine oder andere Information und Hintergrundwissen aus der privaten Situation der Protagonisten. Eine Aufstellung der handelnden Personen, mit Kurzinformationen, zu Beginn des Buches wäre sehr hilfreich(auch bei den anderen Reihen des Autors). Die Krimihandlung ist in sich abgeschlossen und alle losen Fäden werden zum Schluss zusammengeführt. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und spannend, allerdings zieht sich die Handlung zwischenzeitlich arg in die Länge um später in einem blutigen Showdown zu enden.
Eine Neuerung fällt auf. Nik arbeitet nicht nur mit seinem IT Spezialisten Jon und seinem Mitbewohner Balthasar zusammen, diesmal sogar mit seinem ehemaligen Chef Naumann. Und es beweist sich wieder einmal: Teamplayer sind erfolgreicher.
Zwei lustige Stellen fielen mir auf, leicht übertrieben, aber mit feinsinnigem Humor! Sie lockern die schwachen Stellen des Buches erfreulicherweise auf.
Es waren angenehme Lesestunden, wobei es sich allerdings um eines der schwächeren Bücher des Autors handelt. Ich freue mich auf weitere Fälle mit Nik Pohl.
3,5*

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Eine tolle Reihe

Die Nacht (Art Mayer-Serie 3)
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"Die Nacht" ist der dritte Teil der Thrillerreihe der Art Mayer Reihe von Marc Raabe. Wie gewohnt schafft es der Autor bereits von Anfang an Spannung aufzubauen, welche auch durchgängig erhalten bleibt. ...

"Die Nacht" ist der dritte Teil der Thrillerreihe der Art Mayer Reihe von Marc Raabe. Wie gewohnt schafft es der Autor bereits von Anfang an Spannung aufzubauen, welche auch durchgängig erhalten bleibt. Auch das Privatleben der beiden Hauptakteure Art Mayer und seiner Kollegin Nele Tschaikowski kommt nicht zu kurz und passt sich gut in die Handlung ein. Art hat Urlaub genommen und Nele ist noch im Mutterschutz; sie hat aber für ihre Ermittlungen den Sohn kurzfristig und schweren Herzens dem Vater des Kindes überlassen( auf's Auge gedrückt beschreibt es besser). Aber sie merkt immer mehr, wie sehr ihr die Ermittlungsarbeit gefehlt hat.
Art hatte Milla, dem Nachbarkind versprochen, weiter nach dessen Mutter Dana zu suchen. Diese ist seit 1,5 Jahren verschwunden und Art glaubt nicht, dass sie sich einfach aus dem Staub gemacht hat. Was ist mit ihr geschehen? Einem Hinweis folgend, landen er und Nele in einer verlassenen Wohnwagensiedlung. Rundherum brennt der Wald und es ist Eile geboten. Sie entdecken eine Leiche in einem der Wohnwagen und in allerletzter Minute verlassen Sie das Gelände. Art war aber noch einmal zurück in den Wohnwagen und hat wohl auch etwas mitgenommen.
Wider Erwarten bleibt der Wohnwagen vom Feuer verschont und Arts Kollegen nehmen die Ermittlungen auf.
Milla versucht ihr Leben zu meistern, so gut es geht. Aber ihre an Demenz erkrankte Oma, das Mobbing der Mitschüler rufen die Lehrein auf den Plan, welche das Jugendamt einschalten möchte. Art versucht das zu verhindern, in dem er seine Suche noch verstärkt. Darunter leidet seine Gesundheit stark.
Durch kurze Rückblenden in die Zeit vor 20 Jahren lernen wir Danas Jugend kennen. Was ist aus den 'Freunden' von damals geworden? Nahm hier alles seinen Anfang?
Aber nichts ist wie es scheint.
Sehr spannend erzählt, sodass es mir schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Ich freue mich auf den vierten Teil, der im Frühjahr 2026 erscheinen soll und spreche für Band 3 eine klare Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Auch der 20.Fall ist spannend und lesenswert

Ostseedämmerung
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Ostseedämmerung ist bereits der 20.Fall von Eva Almstädt mit der Ermittlerin Pia Korittki und ihrem Team. Ich bin vor Jahren in die Reihe eingestiegen und mittlerweile freue ich mich jedes Jahr auf die ...

Ostseedämmerung ist bereits der 20.Fall von Eva Almstädt mit der Ermittlerin Pia Korittki und ihrem Team. Ich bin vor Jahren in die Reihe eingestiegen und mittlerweile freue ich mich jedes Jahr auf die neue Fortsetzung. Denn es ist immer eine gelungene Mischung aus dem Privatleben der Ermittler, hauptsächlich dem von Pia,, und dem aktuellen Fall.
Diesmal ein Cold Case. Vor anderthalb Jahren verschwand die Archäologie Studentin Mira Schneider spurlos von der Grabungsstätte in Hovelau. Mit ihr eine antike Gewandfibel aus der Wikingerzeit und der Schmuck ihrer Freundin und Geliebten Penelope.
Als die Kinder Trine und Vito bei einem Spiel, auf einem für sie verbotenem Gelände mit Teich, plötzlich die Gewandfibel finden, kommen Zweifel auf, ob Mira sich wirklich aus dem Staub gemacht hatte. Die Suche nach ihr bzw. Ihrer Leiche wird wieder aufgenommen und ist leider auch erfolgreich. Sie wurde ermordet und vergraben.
Im Dorf, auf den Gütern und bei den Archäologen finden sich schnell Verdächtige und Pia und ihre Kollegen ermitteln auf Hochtouren. Pia hat zusätzlich noch Schwierigkeiten mit der neuen Frau ihres Exmannes Hinnerk, die sich an der jetzige Lebenssituation ihrer kleinen Familie stört und Pia unter Druck setzt. Als später ihr Lieblingskollege Broders während der Ermittlungen verschwindet und alle von einer Entführung ausgehen müssen, ist die Anspannung unerträglich.
Der Schreibstil von Frau Almstädt ist flüssig und mitreißend. Teilweise mochte ich das Buch nicht aus der Hand legen, da ich auch endlich wissen wollte, was es mit der Gewandfibel, mit der Tötungen von Mira und dem weiteren Toten und dem Verschwinden von Broders aufs sich hat und ob sie ihn rechtzeitig finden werden.
Eine Kritik möchte ich noch erwähnen, an manchen Stellen hat die Autorin wichtige Auffindesituationen, die mir als Leser wichtig erschienen, nur nebenbei erwähnt, da hätte ich mir etwas mehr Informationen gewünscht.
Ansonsten freue ich mich auf weitere Fälle und möchte gerne wissen, wie es mit Pia, Felix und den anderen weitergeht.

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