Dieses Buch kommt in einer wunderbar wertigen Aufmachung daher. Es will über Schönheit erzählen und ist selbst wunderschön. Der Schutzumschlag weist eine wunderbare Zeichnung auf in die vieles hinein interpretiert ...
Dieses Buch kommt in einer wunderbar wertigen Aufmachung daher. Es will über Schönheit erzählen und ist selbst wunderschön. Der Schutzumschlag weist eine wunderbare Zeichnung auf in die vieles hinein interpretiert werden kann.
Es herrscht die Farbe rot vor, die sich auch in dem Lesebändchen wiederfindet.
Die Autorin hat eine wunderbare, fast philosophische Sprache und man merkt, dass sie gut mit Worten umgehen kann.
Auch habe ich viele der Verletzungen , die ihr seelisch, in ihrem inzwischen doch recht langen Leben, widerfahren sind , förmlich spüren können.
Sehr gefallen haben mir auch die immer wieder in den Text eingestreuten Zitate und Gedichte, die sich gut in den Kontext einreihen.
Jedoch hat mir im Ganzen einfach der rote Faden bei der Lektüre gefehlt.
Die Autorin gewährt uns einige tiefe Einblicke in ihr Seelenleben inklusive vieler erlittener Qualen, doch leider springt sie mir ein wenig zu sehr hin und her. Mal in ihrer Kindheit, dann in der Jugend oder bei einer Reise, die sie gerade erst unternommen hat.
Manches Mal hatte ich das Gefühl, dass irgendwelche Begebenheiten belanglos aneinander gereiht waren. Die von der Autorin gewollten Zusammenhänge haben sich mir da nicht erschlossen.
Aus diesem Grund nehme ich einen Abzug in der Bewertung vor, auch wenn mich die sprachliche Wucht dieses Werkes sehr beeindruckt hat. Irgendwie läßt es mich dennoch ratlos zurück.
In diesem Buch begleiten wir Julia, Anfang 30 und Rechtsanwaltsangestellte. Seit Ihre Mutter verstorben ist, besteht ihre Familie nur noch aus ihr und ihrem Vater, mit dem sie ein eher loses Verhältnis ...
In diesem Buch begleiten wir Julia, Anfang 30 und Rechtsanwaltsangestellte. Seit Ihre Mutter verstorben ist, besteht ihre Familie nur noch aus ihr und ihrem Vater, mit dem sie ein eher loses Verhältnis pflegt. Ihr Vater geht jetzt in Rente und ist aktuell in Kos, was Julia durch einen Anruf erfährt, in dem er sie bittet ihr sein Auto ( ein sehr altes Auto ) nach Kos zu bringen.
Als sie ihren Chef um Urlaub dafür bittet, kommt es dazu, dass sie die Reise plötzlich gemeinsam mit Ihrem Chef und dessen Vater antritt.
Der Einstieg in die Geschichte gelingt leicht, auch wenn mir Julia für ihr Alter ein klein wenig verpeilt vorkommt.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen und die Figuren sind facettenreich ausgearbeitet, sodass ich meine Sympathien und Antipathien wunderbar verteilen konnte.
Die Freundin Berti zu Beispiel konnte ich gar nicht ausstehen und auch Herr Börger senior ist mir am Anfang sehr auf die Nerven gegangen.
Deshalb empfand ich gerade seine Entwicklung im Buch als sehr erfreulich.
Die Beschreibungen des Settings sind sehr detailliert, sodass ich mir vieles sehr gut vorstellen konnte und manches Mal am liebsten mit gefahren wäre.
Es gelingt der Autorin auch ernste Themen, wie zum Beispiel der Verlust eines Elterteiles, oder die Trennung der Eltern und wie diese Ereignisse einen Menschen auch noch im Erwachsenenalter beeinflussen kann, behutsam in diese wohlige Geschichte einzuweben.
Leider werden im letzten Drittel des Buches dann noch Konflikte konstruiert, die in meinen Augen unnötig sind, nicht wirklich zum Rest der Geschichte passen und das Wohlfühlambiente des Buches für mich etwas kaputt gemacht haben. Auch wird der Protagonist Thomas, der bis dahin sehr sympathisch und empathisch geschildert wurde, plötzlich als ziemlich dumm und damit stereotyp für Männer, die sich von Frauen einwickeln lassen, dargestellt.
Das passt nicht zu den vorangegangenen Schilderungen und wirkte auf mich ein wenig so, als sollten einfach noch ein paar Seiten gefüllt werden.
Aus diesem Grund nehme ich einen kleinen Abzug in der Bewertung vor.
Zum Glück fügt sich dann gegen Ende doch alles, sodass ich durch das Ende mit dem Lesen und der Geschichte im Ganzen wieder versöhnt war.
Bei diesem Buch handelt es sich um einen Roman von einem Autorinnenduo, die gemeinsam schon einige Bücher geschrieben haben.
Für mich war es das erste der beiden, deshalb war ich sehr neugierig darauf, ...
Bei diesem Buch handelt es sich um einen Roman von einem Autorinnenduo, die gemeinsam schon einige Bücher geschrieben haben.
Für mich war es das erste der beiden, deshalb war ich sehr neugierig darauf, was mich erwartet.
Wir begleiten die beiden Freundinnen Tilda und Anneke aus einem kleinen Städtchen im Alten Land bei einer Nordeuropa-Kreuzfahrt.
Diese haben die beiden von ihren Müttern geschenkt bekommen, die die Kreuzfahrt eigentlich für sich gebucht hatten, sie nun aber aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten können.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Beschreibungen des Settings sind sehr detailliert und auch gut recherchiert.
Ich habe eine ähnliche Kreuzfahrt bereits selbst gemacht und konnte sehr viel wieder erkennen. So war es, als würde ich die Reise virtuell noch einmal erleben.
Die Figuren sind facettenreich ausgearbeitet, auch wenn gerade die Seeleute doch sehr klischeehaft beschrieben werden.
So ist einiges, was passiert, dann auch etwas vorhersehbar. Die etwas schüchterne Anneke hat mir manches Mal etwas überreagiert, das passte in meinen Augen nicht ganz zu ihr.
Ab der Mitte des Buches schien die Geschichte auserzählt und plätscherte ein wenig vor sich hin, sodass ich mich gefragt habe, welchen Konflikt/ welche Verwicklungen uns die Autorinnen wohl noch präsentieren.
So gab es dann im letzten Drittel, als die beiden Damen schon längst wieder zu Hause im Alten Land waren, noch so manche brenzlige Situation in Liebesdingen.
Da diese vorab schon leicht angedeutet worden waren, kamen sie für mich jedoch nicht wirklich überraschend.
Das Ende war romantisch und auch ein wenig kitschig, was aber im ganzen gut zum Buch gepasst hat.
So hatte ich eine wunderbare Reise mit dem Buch, das mich ein wenig an Geschichten vom Traumschiff erinnert hat, und das mir einen verregneten Nachmittag versüsst hat.
Gerne empfehle ich diesen Wohlfühlroman weiter.
Ich denke ich werde auch mal wieder zu einem Buch der beiden Autorinnen greifen, die mich mit diesem Buch gut unterhalten haben.
Bei diesem wunderbaren Buch, handelt es sich um den dritten Band der Highland Happiness Reihe von Charlotte McGregor, die sich an die vierteilige Reihe Highland Hope anschliesst.
Sie entführt uns mit ...
Bei diesem wunderbaren Buch, handelt es sich um den dritten Band der Highland Happiness Reihe von Charlotte McGregor, die sich an die vierteilige Reihe Highland Hope anschliesst.
Sie entführt uns mit diesen Reihen ist das kleine, leider fiktive , Städtchen Kirkby in Schottland unweit von Inverness.
Jeder Band kann für sich allein gelesen werden, denn in jedem der Bücher sind andere Bewohner des Städtchens die Hauptpersonen, aber man trifft auf Bekannte Figuren aus den anderen Bänden, wenn man mehrere der Bücher kennt.
Ich bin seit der Highland Happiness Reihe im Kirkby Universum angekommen und ich will da so schnell auch nicht mehr weg, denn in jedem neuen Buch habe ich das Gefühl auf Urlaub zu Freunden zu kommen, so sehr sind mir die Bewohner von Kirkby ans Herz gewachsen.
Dieses Mal ist es die Geschichte von Ainslee Ferguson, die wir als Geschäftpartnerin von Harriet Harper schon im Band "Die Weberei von Kirkby" kurz kennengelernt hatten, und Paul Starling, dem unehelichen Sohn von Marlin Fraser, einem Historiker, der etwas über einen Dokumentenfund in Kirkby recherchieren soll.
Witzigerweise haben beide einen Großpudel und wie das Schicksal so spielt, verlieben sich Jules, der Hund von Ainslee und Ivy, die Pudeldame von Paul fast zu Beginn ineinander. Alleine die Vorstellung von Hunden mit Herzchen in den Augen hat mir ein Schmunzeln auf die Lippen gezaubert.
Ich war wieder sofort mitten in der Geschichte, denn der humorvolle Schreibstil der Autorin zieht mich immer direkt in seinen Bann.
Das Setting ist so detailliert beschrieben, dass ich immer noch nicht glauben kann, dass es dieses wundervolle Städtchen nicht geben soll, wie gerne würde ich dort einmal Urlaub machen und die Gegend erkunden.
Manche Beschreibungen, gerade die des Wäldchens, waren so voller Magie, dass ich mich dem kaum entziehen konnte.
Natürlich wäre ich auf den Mittelaltermarkt zur Appolonia ins Zelt gegangen, ihre Prophezeiungen haben sich wunderbar in die Geschichte eingeschmiegt.
Mit Appolonia hat Charlotte McGregor einen weiteren wunderbaren Charakter erschaffen, der hoffentlich in weiteren Büchern immer mal wieder auftaucht.
Generell merkt man den Figuren an, mit wieviel Liebe diese von der Autorin gestaltet wurden. Jeder hat seine Ecken und Kanten, aber nichts scheint aufgesetzt, sondern alles wirkt auf mich vollkommen authentisch.
Auch in diesem Band schafft es die Autorin ernstere Themen behutsam in die Geschichte einzuweben, ohne dass die Erzählung schwermütig wirkt. Gerade die Zerissenheit von Paul, der sich erst einmal daran gewöhnen muss, dass sein leiblicher Vater lebt und nicht wie immer angenommen, vor Jahren beim Flugzeugabsturz mit seiner Mutter umgekommen ist, ist zwischen den Zeilen förmlich greifbar.
Gerne habe ich Ainslee und auch Paul auf ihrem Weg begleitet. Habe mit ihnen gelacht, geliebt, gebibbert und manches Mal auch sehr geschmunzelt. Und am Ende da habe ich einfach nur aufseufzen können, so schön fand ich es.
Die Zeit beim Lesen dieser wunderbaren Geschichte ist wie im Flug vergangen und läßt mich mit einem wohligen Gefühl zurück.
Ich liebe die Geschichten von Charlotte McGregor und hoffe, dass sie uns noch sehr viele Geschichten aus Kirkby schenkt.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für diese Reihe und für dieses Buch und natürlich 5 Sterne ( wenn mehr gingen, wären es auch noch mehr ) .
Bei dieser Geschichte handelt es sich um den vierten Teil einer Reihe über das Leben auf der fiktiven autofreien Nordseeinsel Nortrum.
Es ist ein Projekt von vier Autorinnen, bei denen jede eine Geschichte ...
Bei dieser Geschichte handelt es sich um den vierten Teil einer Reihe über das Leben auf der fiktiven autofreien Nordseeinsel Nortrum.
Es ist ein Projekt von vier Autorinnen, bei denen jede eine Geschichte erdacht hat, aber die ganzen Begebenheiten und Nebenfiguren tauchen bei allen vier Geschichten auf .
Man kann die Geschichten sicherlich alle einzeln für sich lesen, aber ich habe es genossen viermal auf Nortrum dabei zu sein.
Die ersten drei Bände habe ich gelesen und jetzt mit Band vier habe ich mich mal an das Hörbuch gewagt.
Wir begleiten Lotti Pfeiffer eine Friseurmeisterin aus Berlin, die vor ca einem Jahr mehr durch Zufall auf der Insel gelandet ist, als sie Hals über Kopf aus Berlin abgereist ist, nachdem sie ihre WG Mitbewohnerin zusammen mit ihrem Freund in eindeutiger Situation entdeckt hat.
Nun gehen langsam ihre Ersparnisse zu Ende und sie versucht mit ihrem kleinen Salon "Wächst ja wieder" ( wer denkt sich bitte solche schrägen Salonnamen aus, ich liege immer noch lachend in der Ecke ) an Kunden auf der Insel zu kommen.
Die Stimme der Sprecherin des Hörbuches ist sehr angenehm und ich konnte ihr gut folgen.
Auch die Stimmungen der Figuren wurden von ihr sehr gut erfasst.
Der Erzählstil der Geschichte ist sehr humorvoll und ich musste beim hören mehrfach schmunzeln und manches Mal auch laut auflachen.
Die Beschreibungen sind bildhaft und ich hatte die Insel, die es ja leider nicht gibt direkt vor Augen.
Wie gerne möchte ich auf der Bank vor Lottis Salon sitzen und Angelika mit Sprotten füttern. Unterkommen würde ich natürlich in einem Ferienhäuschen von Fiete, denn was soll ich denn im Hotel von Ole ?
Mit Lotti hat die Autorin eine lebensnahe und authentische Figur geschaffen, die ich gerne auf ihrem Weg begleitet habe.
Ich hatte wunderbare und beschwingte Hörstunden mit dem Buch und würde mir wünschen, dass die Autorinnen sich für eine zweite Staffel Nortrum Geschichten zusammen schliessen. Es gibt bestimmt noch einige Singles auf der Insel, die ihr Liebesglück noch finden müssen.
Gerne vergebe ich 5 Sterne und eine ganz klare Lese-/Hörempfehlung.