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dido_dance

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2026

Was wäre wenn

You and Me - Die zweite erste Liebe
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Adam und Jules sind seit 25 Jahren verheiratet, haben zwei erwachsene Kinder und leben in bescheidenen Verhältnissen.
Durch verschiedene Entscheidungen in der Vergangenheit schwelen Konflikte unter der ...


Adam und Jules sind seit 25 Jahren verheiratet, haben zwei erwachsene Kinder und leben in bescheidenen Verhältnissen.
Durch verschiedene Entscheidungen in der Vergangenheit schwelen Konflikte unter der Oberfläche, die sich nach einer Party eines früheren Freundes in einem großen Streit entladen.

Es ist mir schwer gefallen, in die Geschichte einzutauchen. Ich habe das Buch zwischendurch immer wieder zur Seite gelegt, da es mich nicht gepackt hat.
Auch ist es mir nicht gelungen, eine Beziehung zu den Protagonisten aufzubauen.
Jules und Adam sind Anfang/Mitte 50, benehmen sich aber teilweise wie Teenager in der Pubertät.
Besonders Jules mit ihrer ständigen Unzufriedenheit und Nörgelei ist mir sehr auf die Nerven gegangen.
Die Idee, mal durchzuspielen, was im Leben anders gekommen wäre, wenn man diese oder jene Entscheidung anders getroffen hätte, hat eigentlich Charme.
Jedoch hat mir die Umsetzung nicht gefallen.
Es wurde vieles zu sehr aufgebauscht.
Auch war der Schreibstil mit vielen verschachtelten Sätzen nicht besonders flüssig zu lesen.
Gegen Ende kommt dann noch der moralische Zeigefinger, der sagt, versuche das lieben zu lernen, was du hast .
Im Grunde eine gute Idee, die leider ihr Potenzial nicht ausschöpft.
Mich konnte die Geschichte nicht wirklich überzeugen, aber ich denke sie wird dennoch ihre Leserschaft finden .

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Was genau erwartest Du vom Leben?

Sommer mit Seeblick
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In diesem Buch begleite ich Jule, die nach einem Streit mit ihrem Freund Fabian, den gemeinsam geplanten Familienurlaub am Plöner See allein mit ihrer kleinen Tochter Lana antritt. Sie verbringt diesen ...

In diesem Buch begleite ich Jule, die nach einem Streit mit ihrem Freund Fabian, den gemeinsam geplanten Familienurlaub am Plöner See allein mit ihrer kleinen Tochter Lana antritt. Sie verbringt diesen Urlaub in der Pension Seeblick, die seit einem Jahr von Ihrer besten Freundin Malin und deren Freund betrieben wird.

Von Anfang an konnte mich die Geschichte in Ihren Bann ziehen. Ich habe wie im Sog Seite um Seite umgeblättert.

Der Schreibstil von Kaja Konrad ist warmherzig, voller Leichtigkeit und sehr angenehm zu lesen.

Das Setting am Plöner See ist beim Lesen aufgrund der wunderbaren Beschreibungen direkt vor meinem inneren Auge aufgetaucht.

Ich hätte direkt Lust meinen Koffer zu packen und selbst dort Urlaub zu machen, jedoch fürchte ich, dass diese zauberhafte Pension nur in der Fantasie der Autorin existiert.

Die Figuren sind abwechslungreich gestaltet und die Handlungen und Gedanken wirken auf mich authentisch und meist nachvollziehbar.

Auch wenn ich gerade über die Aktionen von Malin eher den Kopf schütteln musste.

Die männlichen Figuren gefallen mir bis auf Florian ausnehmend gut, denn besonders die Brüder Torben und Hendrick scheinen genau zu wissen, was sie vom Leben erwarten.

Jule ist irgendwie auf der Suche nach ihrem Lebensziel und versucht durch diesen Urlaub Klarheit zu erlangen.

Gerade Ihre innere Zerissenheit zwischen Loyalität und Selfcare wird von Kaja Konrad wunderbar beschrieben.

Gerne hätte ich Jule zwichendurch einfach mal in den Arm genommen und gedrückt.

Das Ende habe ich mir ungefähr so gewünscht. Es läßt mich mit einem Lächeln im Gesicht und einem wohligen Gefühl zurück.

Es war das erste Buch dieser Autorin, das ich gelesen habe, aber es wird sicherlich nicht das letzte bleiben, denn Sie konnte mich mit ihrerm Roman, der soviel in sich vereint, voll und ganz überzeugen.

Ich hatte emotionale, heitere und kurzweilige Lesestunden mit diesem Buch, dass Tiefgang und Gefühl grandios verbindet.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und natürlich 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Muss man sich zwischen Büchern und Filmen entscheiden ?

Nordwindworte
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Mit diesem Roman lasse ich mich nach Emden in Ostfriesland entführen. Ich begleite Mila, die frisch getrennt und nach einer Kündigung in ihre Heimat zurück kehrt, um den Buchladen ihres Vaters zu übernehmen.

Kaum ...

Mit diesem Roman lasse ich mich nach Emden in Ostfriesland entführen. Ich begleite Mila, die frisch getrennt und nach einer Kündigung in ihre Heimat zurück kehrt, um den Buchladen ihres Vaters zu übernehmen.

Kaum zurück steht schon die Organisation des Büchersommers an und auch Dreharbeiten zu einem Krimi finden statt.

Der Klappentext hat mich richtig neugierig gemacht, denn auch ich kenne das Gefühl der Enttäuschung, wenn man Verfilmungen anschaut, von Büchern, die man gelesen hat. Also dachte ich mal schauen, wie eine Buchhändlerin an diese Glaubensfrage Film oder Buch herangeht.

Der Schreibstil ist einfach gehalten und es wird viel über den Tagesablauf von Mila berichtet, der sich komischerweise eher ausserhalb der Buchhandlung abspielt, als darin. Wenn der Laden doch von einer studentischen Aushilfskraft geführt werden kann, hätte Mila ja erst gar nicht zurück kommen müssen. Das erschien mir doch sehr an der Realität vorbei.

Wenn Mila dann doch mal in der Buchhandlung war, wurde diese so zauberhaft beschrieben, dass ich gerne mein Bücher dort erwerben würde.

Die Figuren waren mir zu stereotyp gestaltet, sodass ich kaum eine Beziehung zu ihnen aufbauen konnte. Am nachvollziebarsten waren für mich noch die Handlungen von Peer, wenn auch nicht immer. So erfrischend ich die Figur der Mila anfänglich fand, so sehr hat sie mich im Laufe der Geschichte mit ihrem Verhalten, sich immer zurück zu halten, alles gefallen zu lassen und nie Stellung zu beziehen, aufgeregt.

Der Roman beginnt spritzig, verliert zwischendurch deutlich an Schwung und am Ende serviert uns die Autorin ein schönes kitschiges, aber absolut vorhersehbares Ende.

Normalerweise liebe ich solche Abschlüsse, denn dann kann man das Buch mit einem guten Gefühl weglegen, doch dieses Mal strotzte der Weg zum Happy End nur so von Ungereimtheiten und Klischees, die den Lesefluss einfach gestört haben. Ich habe das Buch immer wieder zur Seite gelegt.

Alles in allem konnte mich die Geschichte leider nicht überzeugen. In meinen Augen wurde viel Potential verschenkt.

Da jedoch das Setting in Emden und ganz speziel in der Buchhandlung in meinen Augen sehr gelungen beschrieben war, vergebe ich insgesamt dann doch noch 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Die Tote im Kirchturm

Ostseehölle
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Ich freue mich immer, wenn ein neuer Band der Ostseereihe von Eva Almstädt erscheint.Ich mag die Geschichten um die Ermittlerin Pia Korritki.Dieses Mal gibt es bereits im Prolog einen Toten, bei dem es ...

Ich freue mich immer, wenn ein neuer Band der Ostseereihe von Eva Almstädt erscheint.Ich mag die Geschichten um die Ermittlerin Pia Korritki.Dieses Mal gibt es bereits im Prolog einen Toten, bei dem es sich erst viel später erschließt, wie er in den Gesamtzusammenhang passt.

Durch diesen starken Beginn ist die Spannung von Anfang an hoch und Eva Almstädt gelingt es, diese Spannung die ganze Zeit aufrechtzuerhalten.
Es werden viele Personen zu Verdächtigen und mir als Leserin hat es Spaß gemacht mit zu rätseln.
Denn durch immer neue Erkenntnisse werden so manche von Ihnen plötzlich fast zu Opfern.
Ich fand die Hinführung zum Finale schlüssig und nachvollziehbar.
Ein gelungener Krimi, mit dem mich Eva Almstädt wieder voll und ganz begeistern konnte.Aus diesem Grund gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung und natürlich 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Die Vergangenheit holt dich immer ein

Sieben Sommer ohne dich
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Emery kehrt nach 7 Jahren in Ihren Heimatort zurück. Sie hat in der Zwischenzeit in Vancouver gelebt und gearbeitet und versucht ein Erlebnis von vor sieben Jahren zu verdrängen.

Es war mein erstes Buch ...

Emery kehrt nach 7 Jahren in Ihren Heimatort zurück. Sie hat in der Zwischenzeit in Vancouver gelebt und gearbeitet und versucht ein Erlebnis von vor sieben Jahren zu verdrängen.

Es war mein erstes Buch von Anja Saskia Beyer und sie hat es geschafft mich gut in die Geschichte mit zu nehmen.

Der Schreibstil war sprachlich der Zielgruppe angepasst, was zur Handlung passte.

Flüssig habe ich Seite für Seite umgeblättert, denn die Figuren waren facettenreich gestaltet und gerade bei Emery konnte ich die inneren Selbstzweifel förmlich spüren. So wollte ich Fortgang der Geschichte erfahren und wurde von diesem förmlich in das Buch gezogen.

Das Setting auf der Insel vor Vancouver hat mich beindruckt und durch die detaillierte Beschreibung hatte ich das Gefühl gemeinsam mit Emery am Strand zu sitzen und Cinnamon Buns zu essen.

Damit den Lesenden nicht nur das Wasser im Munde zusammen läuft, hat Anja Saskia Beyer als Zugabe die Rezepte von Emery am Ende des Buches beigefügt, sodass wir alles selber nachbacken können. Das finde ich eine sehr gute Idee.

Der Autorin gelingt es Themen wie Trauer, Verlust, verlorene Freundschaften und Missverständnisse in der Kommunikation behutsam in den Kontext einzuweben.

Ich habe mit Emery gefühlt, gelitten und nach Lösungen gesucht.

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn mir das Ende doch etwas zu glatt war. Das hatte etwas von "mit Zuckerguss überzogen" an sich und hat den vorherigen Erzählbogen irgendwie abgeflacht.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne für diese Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

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