Absolute Überraschung!
Yukina„Spiegleich, Spieglein an der Wand...“
Die Idee hinter Schneewittchens Tochter und dem Zauberspiegel gefiel mir sehr. Auch dass Schneewittchen selbst so eine – sorry für die Wortwahl – Bitch ist, gefiel ...
„Spiegleich, Spieglein an der Wand...“
Die Idee hinter Schneewittchens Tochter und dem Zauberspiegel gefiel mir sehr. Auch dass Schneewittchen selbst so eine – sorry für die Wortwahl – Bitch ist, gefiel mir sehr. Warum soll sie auch so stark romantisiert werden. Die Idee konnte mich überzeugen.
Auch kam ich dank lockerem Schreibstil gut voran und hatte gleich den richtigen Riecher, mit welchem Prinzen sich Yukina besser versteht und vor allem, was es mit ihrer Mutter auf sich hat.
Auch wurden die 7 Zwerge mit in die Geschichte eingearbeitet und haben ihre eigene wichtige Rolle bekommen.
Yukina selbst hat eine tolle Verwandlung hinter sich. Zu Beginn war sie recht unbekümmert und lebte vor sich hin. Irgendwann begann sie aber ihre Mutter zu hinterfragen, half ihrem Volk und freundete sich mit den Zwergen an. Ja, ich denke, ich mochte sie eigentlich gleich von Beginn an. Einfach, weil sie so locker war und sich nicht gescheut hat, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.
Trotz Originalität und taffer Protagonistin fehlte mir aber das gewisse Etwas. Um es genau zu sagen, die emotionale Bindung. Denn durch das doch eher hohe Tempo und der geringen Tiefe gingen Freundschaften, Bindungen und Liebe arg unter. Sehr schade, aber es nimmt der Story Gott sei Dank nicht zu viel, sodass ich Yukina: Im Bann des Zauberspiegels dennoch sehr gern weiterempfehle.