Cover-Bild Das Gift der Mondlilie
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13,90
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Episch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 372
  • Ersterscheinung: 06.10.2020
  • ISBN: 9783751999328
April Wynter

Das Gift der Mondlilie

Nach der grausamen Ermordung ihrer Familie gibt es für Ally nur ein Ziel: ihren Bruder aus den Klauen des eisigen Herrschers zu befreien. Nachdem sie auf dem Weg zur Hauptstadt Ankor vom Straßenräuber Devan überfallen wurde, bietet er ihr unerwartet seine Hilfe an. Gemeinsam gelangen sie zur Akademie der verlorenen Künste, um die als verschollen geltende Thronerbin zu finden. Ally schließt sich der Armee aus Anwärterinnen an, von denen eine jede glaubt, die wahre Prinzessin zu sein. Was einst ihre Hoffnung war, könnte Ally jedoch ebenso den Tod bringen, denn der Kampf um den Thron findet nicht nur hinter den Toren der Hauptstadt statt. Ehe Ally sich versieht, findet sie sich mitten in den Intrigen der Anwärterinnen wieder, während die düsteren Diener des Herrschers Jagd auf sie machen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.01.2021

Eine lange Reise

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„Was bringt einem Verstand und Logik, wenn das Herz nicht hören will?“

Als Allys jüngere Brüder ermordet werden und der älteste Bruder Jay entführt wird, steht für Ally fest: Sie muss Jay aus der Gefangenschaft ...

„Was bringt einem Verstand und Logik, wenn das Herz nicht hören will?“

Als Allys jüngere Brüder ermordet werden und der älteste Bruder Jay entführt wird, steht für Ally fest: Sie muss Jay aus der Gefangenschaft des Eisigen befreien. Für Ally beginnt eine lange Reise, auf der sie Straßenräuber Devan begleitet. Auch wenn seine Gesellschaft manchmal mehr Fluch als Segen ist.

Die Welt der Geschichte ist gut ausgearbeitet und man besucht viele Orte. Mir sind es schon fast zu viele, denn ich hatte ein wenig das Gefühl, mit Ally von A nach B zu hetzen. Ich hätte mir manchmal längere Aufenthalte gewünscht, da mir so auch etwas rote Faden aus den Händen glitt. Einige Orte wirkten so wichtig und kamen dann zu kurz. Inhaltlich ist mir die Geschichte auch leider nicht überraschend genug. Das wäre vielleicht auch nicht schlimm, aber da man eben auch nicht längere Zeit an einem Ort verweilt, fehlt mir da ein wenig Spannung und Unvorhersehbarkeit.

Es tut mir im Herzen weh das zu sagen, aber mein Geschmack waren Ally und Devan leider nicht. Ally selbst ist eine sympathische Protagonistin. Aufopferungsvoll, freundlich und hilfsbereit, aber für meinen Geschmack mit zu wenig Kanten. Devan dagegen entspricht dem Klischee eines Fantasy-Love-Interests: Charmant und gut aussehend, aber das weiß er auch. Positiv anzumerken ist aber definitiv, dass sich für die Geschichte der beiden Zeit genommen wird. Da ist nichts überstürzt, was mich wirklich positiv überrascht hat. Der Drache Amina ist mein persönlicher Liebling, sie finde ich wirklich cool und schlagfertig.

Fazit

Alles in Allem fehlt mir bei dem Buch das gewisse Etwas, damit es sich abhebt. Vielleicht habe ich auch einfach schon zu viel Fantasy gelesen? Ich kam nicht so richtig rein und habe mich bis zum Ende etwas schwer damit getan. Außerdem merkt man, dass in der Geschichte ganz viel Liebe steckt.

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Veröffentlicht am 27.12.2020

Abwechslungsreiches, mitreißendes Fantasyabenteuer

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"Das Gift der Mondlilie" ist der Auftakt eines abwechslungsreichen und zugleich mitreißenden Fantasyabenteuers von April Wynter.

Ally lebt in Jadeira. Nachdem ihre kleinen Brüder kaltblütig ermordet ...

"Das Gift der Mondlilie" ist der Auftakt eines abwechslungsreichen und zugleich mitreißenden Fantasyabenteuers von April Wynter.

Ally lebt in Jadeira. Nachdem ihre kleinen Brüder kaltblütig ermordet und ihr großer Bruder Jay als angeblicher Rebell von den Handlangern des Eisigen mitgenommen worden ist und ihr Haus abgebrannt wurde, macht sie sich auf den Weg ihren Bruder zu befreien. Auf diesem Weg macht sie allerlei Erfahrungen mit Räubern, begegnet den Kreaturen des Herrschers, trifft auf eine Drachin und schließlich auf die Anwärterinnen der Akademie für Prinzessinnen. Denn laut einer Sage kann eine verschollene Prinzessin das Recht auf ihren Thron erkämpfen, denn nur sie hat ganz besondere Fähigkeiten.

Gleich zu Beginn der Geschichte schafft es die Autorin einen mitzureißen und für die Geschichte zu begeistern. Auch im weiteren Verlauf bleibt es spannend. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Beschreibungen des Settings werden gut eingeflochten, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet und erzeugen Sympathie, Mitgefühl oder auch Argwohn. Es herrscht ein ausgewogenes Verhältnis von Spannung, Liebe,Freundschaft, Magie, Humor, aber auch Tod, Machtspielen und Intrigen.

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und bis zum Ende habe ich mit der Protagonistin mitgefiebert. Ich freue mich sehr darüber, zu lesen, wie ihre Geschichte weitergeht.

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Veröffentlicht am 23.12.2020

Starke Fantasygeschichte mit toller Drachen-Begleiterin

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In ihrem neuen Fantasyroman entführt uns April Wynter nach Jadera, einer mittelalterlichen Welt, in der wir auf die Jugendliche Ally treffen. Ally ist eine taffe und mutige Protagonistin, die aber dennoch ...

In ihrem neuen Fantasyroman entführt uns April Wynter nach Jadera, einer mittelalterlichen Welt, in der wir auf die Jugendliche Ally treffen. Ally ist eine taffe und mutige Protagonistin, die aber dennoch ein paar Fehler an sich hat und nicht sofort die außergewöhnlichsten Fähigkeiten besitzt, was ich sehr authentisch und sympathisch fand. So wie wir Leser:innen in die Geschichte hineinwachsen müssen, muss sie erst in ihre Rolle hineinwachsen und herausfinden, welche Kräfte in ihr stecken und wozu sie fähig ist.

Begleitet wird Ally auf ihrer Reise von dem (mal mehr mal weniger) charmanten Devan und einer Drachin namens Amina. Vor allem die kleine Amina hat es mir in der Geschichte besonders angetan. Sie ist klug, willensstark, loyal, aber auch ehrlich und gerecht, was sie zu einer tollen Figur macht. Aber auch die anderen Charaktere sind zum größten Teil sympathisch und spannend mitzuverfolgen. Wer den Klappentext gelesen hat weiß, dass es auch in dieser Geschichte das ultimative Böse in Form des Eisigen gibt, der die Welt mit seiner Magie verpestet und das Gute vernichten möchte. Interessant ist dabei die Tatsache, dass Ally eigentlich gar nicht vorrangig den Eisigen besiegen möchte, sondern nur ihren Bruder retten will. Doch auch der Eisige macht Jagd auf die junge Frau. Wieso das so ist, solltet ihr selbst herausfinden (es lohnt sich ).

Aprils Schreibstil war mir schon aus einem anderen Buch bekannt und ich mochte ihn auch in diesem Buch wieder sehr. Sie schreibt sehr bildlich, aber dennoch nicht zu ausschweifend, sodass die Leser:innen immer noch ein wenig eigenen Interpretationsspielraum haben.

Das Buch hielt ein paar kleine Überraschungen bereit — für andere bestimmt auch größere, allerdings fiel es mir recht leicht die Andeutungen zu durchschauen, wodurch ich vieles vorher wusste. Dies ist einer der kleinen Punkte, die ich noch ausbaufähig finde. Ebenfalls ausbaufähig war für mich eine größere Kampfszene, die für meinen Geschmack ein wenig zu kurz kam. Aber ansonsten konnte ich wirklich gut und erstaunlich schnell in diese wunderbare Geschichte eintauchen und mitfiebern.

Einige der Charaktere habe ich wirklich ins Herz geschlossen und bin schon total gespannt, wohin uns der zweite Band führt! Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für alle Fantasy-Fans!

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Veröffentlicht am 19.12.2020

Viele Anwärterinnen machen sich auf den Weg zum Thron des Eisigen, doch nur Eine wird herrschen können

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Mit dem Roman "Das Gift der Mondlilie" veröffentlichte die Autorin April Wynter ihr Debüt im deutschen Fantasysektor, das es in sich hat. Wir begleiten die junge Ally auf ihrem Weg des Schreckens, der ...


Mit dem Roman "Das Gift der Mondlilie" veröffentlichte die Autorin April Wynter ihr Debüt im deutschen Fantasysektor, das es in sich hat. Wir begleiten die junge Ally auf ihrem Weg des Schreckens, der Freundschaft, der Herausforderung und des Verrates. Denn Ally als unsere Protagonistin wird von einem Hindernis zum nächsten springen, kaum verweilen können und die ein wie andere Herausforderung in Form von Monstern, Feinden und ihr nicht wohlgesonnenen Intriganten meistern müssen.

Sie wird dabei nicht allein sein, denn auf ihrem Weg erfährt sie auch, was wahre Freundschaft ist und gewinnt Menschen wie Wesen für sich.

Das Ende des Weges bedeutet dabei nicht notgedrungen einen Kampf, sondern vielleicht auch die ein oder andere Erkenntnis, in welch politische Machenschaften und Intrigen sie verstrickt wurde.

Es handelt sich um einen spannenden Fantasyroman über eine junge Protagonistin, über Freundschaft, Entschlossenheit und Mut.

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Veröffentlicht am 16.12.2020

Schöner Fantasyroman mit etwas Blut, unterhaltsamen Humor und einer frechen Drachin

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„Das Gift der Mondlilie“ ist der Auftakt einer vierteiligen Buchreihe von April Wynter rund um die Sage einer verschollenen Prinzessin, eines machthungrigen Königs und magischen Wesen. Und auch wenn das ...

„Das Gift der Mondlilie“ ist der Auftakt einer vierteiligen Buchreihe von April Wynter rund um die Sage einer verschollenen Prinzessin, eines machthungrigen Königs und magischen Wesen. Und auch wenn das Buch ein, zwei kleinere Schwächen hat, so habe ich mich stets unterhalten gefühlt, auch wenn manchmal bei der Sterberate ein kleines Game-of-thrones-Feeling kam, aber es war kein unnötiges Gemetzel, sondern weitestgehend für die Story relevant und so viele, wie man am Anfang dachte, wurden es dann auch nicht. Aber das bringt mich schon zu einem wichtigen Punkt: es ist kein leichter Fantasyroman, bei der es nur um ein wenig Magie und Prinzessinnen geht, sondern es kommt schon etwas blutiger rüber und das muss man mögen beziehungsweise abkönnen. Ich bin an sich weniger für sowas, aber ich konnte alles dennoch recht gut lesen und fand es auch passend zum Verlauf der Geschichte, auch wenn mich der eine oder andere Tod überrascht hat.
In dem Buch geht es um Ally, die in ihrem Haus überfallen wird. Sie muss zusehen, wie ihre kleinen Brüder sterben und ihr älterer Bruder Jay entführt wird. Sie selbst schafft es mit Müh und Not zu entkommen. Sie entschließt sich, ihren Bruder aus den Fängen des Königs, der der Eisige genannt wird, zu retten und erlebt dabei einige Abenteuer. Dabei bekommt sie die ungewöhnlichsten Hilfen, wie vom Straßendieb Devan oder einer kleinen Drachin namens Amina.
Ich muss sagen, dass mir Ally an sich recht gut gefällt, da sie ein Ziel vor Augen hat und sich nicht wirklich ablenken lässt, auch nicht durch einen gutaussehenden jungen Mann. Sie will ihren Bruder retten und dafür ist ihr jedes Mittel recht. Manchmal handelt sie deswegen recht egoistisch, was aber wohl gerade in ihrem Alter, sie ist 16, auch normal ist. Ihr Schmerz über den Verlust ihrer Brüder ist auch besonders anfangs sehr gut greifbar. Aber man merkt, wie sie innerlich stärker wird und sich immer mehr entwickelt, auch dank der Hilfe einiger Nebencharaktere. Geliebt habe ich die kleine Drachin Amina, die vom Mundwerk ein wenig an Mushu aus dem Disneyfilm Mulan erinnert und das hat mich immer wieder erheitert. Ich liebe auch die Herren der Runde, sei es der kleine Karll, der Ally einen Heiratsantrag macht, weil sie die Scheune ausmisten kann, oder Jay, der sich aufopferungsvoll um Ally kümmert und man immer merkt, wie wichtig sie ihm ist. Oder auch Devan, der Ally mit seinen Sprüchen gerne mal zur Weißglut bringt, was ich immer sehr amüsant fand. Natürlich gibt es auch Charaktere, die nicht sonderlich sympathisch rüberkommen, gerade bei Fantasy ist sowas sehr wichtig. Da gibt es neben dem Eisigen, der brutal mit seinen Bediensteten umgeht, auch Elise und ihre Eltern, die sich teilweise aber durchaus auch entwickeln. Der Mischmasch ist wirklich hervorragend gelungen und viele wachsen einem sehr ans Herz.
Aber nicht nur die Charaktere hat die Autorin gut getroffen, sondern auch die Umgebung und die magischen Geschöpfe, sei es die bösen Axoto, die eine Weiterentwicklung der süßen Axolotl sind und die alles angreifen, was ihnen in den Weg kommt, oder auch den Nebelgeistern, die der Eisige kontrolliert und die Kälte und Tod über das Land bringen. Ich fand es sehr interessant, was April Wynter da kreiert hat und meine eigene Phantasie wurde dadurch immer wieder angeregt, um zu überlegen, woher diese Geschöpfe kommen, wie man sie besiegen kann und so weiter. Auch den Umgang mit der Romantik finde ich sehr gelungen. Denn hier wird dies eher im Hintergrund gehalten und das Hauptaugenmerk liegt deutlich auf Ally, ihren Weg und dem Willen, ihren Bruder zu retten. Wenn nun zu viel Romantik gekommen wäre, hätte es einfach nicht gepasst. Aber die Autorin hat das hier sehr gut und realistisch miteinander verflochten.
Die bereits erwähnten Schwachstellen tauchen immer mal wieder auf, so redet Devan etwas mit Ally, was an sich deren Geheimnis ist, obwohl eine andere Person neben ihm ist und es somit hören müsste, aber nicht tut oder die Kämpfe am Ende fallen mir etwas zu kurz aus. Aber das sind nur kleine Sachen, die vorkommen können und das Buch nicht zu sehr negativ beeinflussen. Daher gebe ich dem Buch vier Sterne und eine Empfehlung für alle Fantasyliebhaber, die auch ein wenig Blut abkönnen. Alleine wegen Amina ist es wert, das Buch zu lesen.

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