Tiefe lässt fehlen
When Dealing With Dragons. Drachengold„When Dealing With Dragons – Drachengold“ von Dana Swift ist ein Jugendbuch und in sich abgeschlossen, auch wenn ich denke, dass noch Potential für ein weiteres Buch da wäre.
Farren rettet den arroganten ...
„When Dealing With Dragons – Drachengold“ von Dana Swift ist ein Jugendbuch und in sich abgeschlossen, auch wenn ich denke, dass noch Potential für ein weiteres Buch da wäre.
Farren rettet den arroganten James bei einem Drachenrennen das Leben. Auf dem Gnadenhof ihrer Eltern kuriert sich sein Drache aus und kurz darauf kommt auch James zu ihnen. Seine Anwesenheit macht es der Familie schwer, denn sie hüten Geheimnisse, die weitreichende Folgen haben könnten, wenn sie je rauskommen. Doch als James diese erfährt, überrascht er Farren damit, sie für sich zu behalten und ihr gar zu helfen. Das zeigt Farren, dass James ganz anders ist, als sie erwartet hat.
Ich lese gerne zwischendurch Jugendbücher, auch wenn ich aus dem Alter längst raus bin. Allerdings unterhalten sie mich meist gut. Bei diesem Buch bin ich etwas zwiegespalten. Ich mag das Thema mit den Drachen und die Welt und die verschiedenen Wesen sind super gestaltet, allerdings war die Story doch sehr langweilig. Zum Ende hin dachte die Autorin wohl, dass sie noch Action reinbringen müsste und das kam mir zu gestellt und übertrieben rüber, sodass ich das Ende überhaupt nicht mochte. Manchmal ist weniger doch mehr. Außerdem blieben die beiden Protagonisten recht blass. Ihre Gedanken haben sich die meiste Zeit einfach wiederholt. Bei James war es einfach, dass er Farren ja schon so lange liebt und bei ihr war es erst, dass er doch so blöd sei, aber so gutaussehend und später wollte sie sich immer wieder überzeugen, dass sie ihn gar nicht mag. Das war dann auch ziemlich eintönig. Dagegen haben mir die Nebencharaktere wie Cara, Jeffrey und Shelly besser gefallen. Ich mochte deren Geschichten, die mit eingeflochten wurden. Wobei ich das Ende um Jeffrey merkwürdig fand. Ich konnte sein Handeln verstehen, aber es wurde danach nie wieder irgendwie erwähnt, was für mich nicht gepasst hat. Auch gab es den einen oder anderen Fehler, wie dass aus dem Mann plötzlich Jeffey wurde.
Vielleicht ist das Buch für Jugendliche besser geeignet, immerhin sind sie ja auch die Zielgruppe. Für mich sind es drei Sterne.