Da ich mich sehr für Fußball interessiere und ich auch recht neugierig bin, war ich sehr gespannt auf das „Guinness World Records - Fußball Edition“. Vom Inhalt her ist es sehr vielseitig. Es werden bekannte ...
Da ich mich sehr für Fußball interessiere und ich auch recht neugierig bin, war ich sehr gespannt auf das „Guinness World Records - Fußball Edition“. Vom Inhalt her ist es sehr vielseitig. Es werden bekannte Persönlichkeiten wie Messi und Christiano Ronaldo beleuchtet, aber auch unbekanntere wie Cavan Sullivan. Aber auch Vereine oder Wettbewerbe kamen nicht zu kurz. So wurden auch alle Weltmeisterschaften kurz erklärt. Es gab viele interessante Infos, wie zum Beispiel wer der jüngste oder älteste Spieler war, der in Liga xy Tore geschossen hat, die man auch als Fußballfan so sicherlich noch nicht kannte. Zudem wurde auch der Frauenfußball stark mit eingebunden, ebenso kleinere Episoden von zum Beispiel Freestyle-Fußball.
Was ich bemängeln muss, ist dass es einige Fehler in dem Buch gibt, wie zum Beispiel, dass einmal Jahre aufgezählt wurden und dann dabei 20120 stand. Manchmal gab es auch inhaltliche Fehler, wie die Erfolge beim FC Sevilla, die 2006/07 den UEFA Pokal gewonnen haben. In der gesamten Liste wurden die Vereine genannt, wie 2019/20 Inter Mailand, aber 2006/07 stand Spanien. Ja, es war ein rein spanisches Finale, aber die Gegner hießen nicht Spanien, denn das ist ein Land und es war keine WM oder EM, sondern Espanyol Barcelona. Sowas sehe ich als Ungenauigkeiten und kleine Fehlerchen, die leider hin und wieder passiert sind und worüber ich dann gestolpert bin. Alles in allem war es aber ein interessantes Buch mit vielen Fakten, sodass ich vier Sterne vergebe.
Mich hat „A Fire in the Sky“ von Sophie Jordan interessiert, da ich Drachen liebe und alle Romantasybücher aufsauge, die diese Thematik haben. Ich finde den Klapptext aber nicht so gut gelungen, da dort ...
Mich hat „A Fire in the Sky“ von Sophie Jordan interessiert, da ich Drachen liebe und alle Romantasybücher aufsauge, die diese Thematik haben. Ich finde den Klapptext aber nicht so gut gelungen, da dort steht, dass zwischen Fell und Tamsyn eine unerwartete Leidenschaft und damit eine uralte Magie erwacht, aber letzteres passiert erst zum Ende des Buches hin. Daher habe ich die ganze Zeit auf etwas gewartet und das fand ich recht irreführend und ermüdend. Außerdem steht im Klapptext, dass Tamsyn ein gefährliches Geheimnis hütet. Ja, sie heilt schneller, aber dass das ein gefährliches Geheimnis ist wird nie irgendwo erwähnt und warum dies so ist, wird auch erst am Ende gelöst, auch wenn ich mir dies schon die ganze Zeit gedacht hatte. Das Ende fand ich allerdings auch nicht gut. Mal davon abgesehen, dass da erst das Erwähnte vom Klapptext kam. Es war auch wie sich dort alles zusammengefügt hat. Das war mir zu viel des Guten. Ich würde es ja ausführen, aber dann spoiler ich alles und das möchte ich nicht.
Ansonsten fand ich gerade Fell recht gut ausgearbeitet. Er gilt als Biest und kampftechnisch und vom Aussehen her ist er das sicherlich, aber er ist ziemlich fürsorglich was Tamysn angeht, auch als er noch nicht weiß, das sie es ist. Da passte der Satz Harte Schale, weicher Kern bei ihm besonders gut. Tamsyn fand ich an sich auch recht gut gelungen und ich mochte ihre Entwicklung. Allerdings fand ich sie gerade am Anfang sehr naiv. Es wird immer wieder gesagt, dass sie für das Königspaar wie eine Tochter ist, allerdings wird sie einem Biest als Frau versprochen und hat das einfach so hinzunehmen, weil die richtigen Königstöchter geschützt werden sollen. Alleine daran sollte sie merken, dass sie keine von den Schwestern ist. Dieser Gedanke kam ihr aber nur einmal und das recht spät und dieser wird auch nicht wieder aufgegriffen, was ich sehr schade fand. Dies hätte ihrer Entwicklung sehr gut getan, somit galt sie weiterhin durchaus als naiv, auch wenn sie mutig jeder Aufgabe entgegen geblickt hat. Sie hat allerdings durchaus recht schnell alles verstanden, was Fell ihr erklärt hat, auch wenn es später etwas anders geklungen hatte.
Der Verlauf der Geschichte war okay, aber nicht wirklich besonders oder überraschend. Erst wurde das Leben von Tamsyn am Hof als Prügelmädchen beschrieben und dann die lange Reise mit Fell und seinen Gefährten. Mehr passiert eigentlich die ganze Zeit nicht. Sicherlich bekommt die Truppe ein zwei Hindernisse, die sie meistern müssen, und es wird über die Beziehung von Fell und Tamsyn beschrieben, aber wirklich spannend war es nicht.
Da ich das Hörbuch gehört habe, muss ich auch etwas zu den Sprechern sagen. Die zwei, die Fell und Tamsyn gesprochen haben, fand ich echt gut. Sie hatten schöne Stimmen und gute Aussprachen. Die anderen waren nicht meines und ich war froh, dass diese nicht lange vorkamen, sonst hätte ich das Hörbuch sicherlich abbrechen müssen.
Alles in allem fand ich die Story okay, aber mehr leider auch nicht. Daher vergebe ich drei Sterne.
In „The Ordeals“ von Rachel Greenlaw geht es um Sophia De Winter, die bei ihrem Onkel, dem Sammler, aufwächst. Durch einen Blutsbund ist sie an ihn gebunden und erledigt gefährliche und tödliche Aufgaben ...
In „The Ordeals“ von Rachel Greenlaw geht es um Sophia De Winter, die bei ihrem Onkel, dem Sammler, aufwächst. Durch einen Blutsbund ist sie an ihn gebunden und erledigt gefährliche und tödliche Aufgaben für ihn. Um ihm zu entkommen, will Sophia an der Killmarth, einer Elite-Akademie für Magische, angenommen werden. Dafür muss sie brutale Prüfungen bestehen. Sie tut sich mit dem Botaniker Alden Locke zusammen, der unglaublich mächtig und attraktiv ist. Doch nicht nur Sophia ist in der Akademie aufgetaucht, sondern auch ein Mörder, der nach und nach die Herausforderer umbringt. Wer ist ein Verbündeter und wer ist ein Feind?
In dem Buch kam vieles zusammen: Magier, Werwölfe, die Kalten oder auch Vampire genannt, aber ich fand die Mischung interessant, gerade weil es bei den Magiern vier verschiedene Bereiche gab. Sophia zählt zu den Illusionisten, aber ihre Magie ist recht schwach ausgebildet und ich fand es toll zu verfolgen, wie sie diese weiterentwickelt und an sich und den ganzen Aufgaben wächst. Durch ihre Kindheit vertraut sie den Menschen nicht und ihr wurde immer eingetrichtert, dass sie alleine besser dran ist, daher fällt es ihr schwer, Freundschaften aufzubauen. Dafür ging es sehr schnell, dass sie sich einigen anderen Magiebegabten öffnet. Ich kann mir vorstellen, dass es so schnell ging, da sie eine normale Freundschaft nie hatte und sie es daher verzweifelt wollte, sonst wäre es einfach viel zu flott gegangen. Was ich sonst noch merkwürdig fand, war dass ein Mörder herumläuft und die Magiebegabten umbringt. Eines Nachts sieht Sophia diesen und der Mörder bemerkt das und geht zu ihrem Zimmer, in dem dann auch Alden ist. Beide schieben einen Kleiderschrank vor die Tür, sodass die Person nicht hereinkommt. Später ist Alden wieder in seinem Zimmer und Sophia schiebt den Kleiderschrank alleine wieder vor die Tür. Also scheinbar war dieser nicht sonderlich schwer, also wieso kam der Mörder dann nicht rein? Und statt dann alle Magiebegabten zu versammeln, dass sie alle zusammen schlafen oder zumindest in Gruppen, nein. Alle schlafen weiter einzeln und werden teilweise umgebracht. Aber Sophia wird dann auch in Ruhe gelassen. Fand ich sehr merkwürdig, da sie schon einmal aufgesucht wurde und der Mörder weiß, dass er gesehen wurde. Das waren paar Ungereimtheiten, die ich merkwürdig fand, ebenso noch ein zwei kleinere Sachen. Es gab auch zwischendurch ein paar Fehler, wie dass aus Ezra einmal Esra wurde. Oder dass geschrieben steht, dass niemand mehr sonst am Leben ist, aber dann doch wer anderes noch da ist.
Die Story selbst nimmt ihren Verlauf mit den ganzen Prüfungen, die Action reinbringen, aber immer tödlich enden. Ich frage mich, wieso so etwas gemacht wird. Natürlich werden die stärksten Magier gesucht, die dann ausgebildet werden, aber müssen die anderen dafür umgebracht werden? Angeblich werden Magier gebraucht, also finde ich das recht unlogisch. Es würde sicherlich auch einen anderen Weg geben. Das wurde von allen aber einfach so hingenommen und nie hinterfragt. Aber die Ordeals wurden gut beschrieben. Sonst wurden die Beziehungen zwischen Sophia und den anderen ausgebaut, wie mit Alden oder Tessa. Sophia mochte ich an sich gerne. Durch ihre Erziehung war sie einerseits mutig, hatte aber auch ihre Schwächen und Ängste, was mir gut gefallen hat. Manchmal hat sie mir diese zu schnell überwunden, aber ich denke das passte dann schon irgendwie mit ihrer Entwicklung. Das Ende hat mir nicht so gefallen, das war mir dann etwas zu glücklich, wenn man die Umstände betrachtet, ohne nun spoilern zu wollen. Ich habe mich trotz einiger Defizite recht gut unterhalten gefühlt, daher vergebe drei Sterne.
Bei „Magic Drowned in Blood“ von Christina Rain hat mich vor allem das Cover angelacht und dass es sich um Vampire handelt. Ich lese selten Bücher mit diesen Wesen, meistens mit Dämonen, Hexen, Fae usw.,aber ...
Bei „Magic Drowned in Blood“ von Christina Rain hat mich vor allem das Cover angelacht und dass es sich um Vampire handelt. Ich lese selten Bücher mit diesen Wesen, meistens mit Dämonen, Hexen, Fae usw.,aber da mir der Klapptext zugesagt hatte, habe ich dem Buch eine Chance gegeben und das war auch gut so.
Bei Larks Verwandlung in einen Vampir muss etwas schief gelaufen sein, denn sie ist nur eine Halbvampirin. Dadurch gilt sie als Außenseiterin in ihrer Schule, dem Nightcastle College. Alle drei Jahre wird dort ein Wettstreit ausgeführt, in dem das Königshaus des Nordens Schattengeliebte aussucht. Somit tauchen die Prinzen Loras und Tarabas dort auf und auf einmal ist Lark nicht nur mitten in einen Wettstreit geraten, in dem sie ihr Leben verlieren könnte, sondern auch um ihr Herz.
Der Einstieg war sehr angenehm. Dort wurde erstmal Larks Situation beschrieben, ihr Alltag im College, aber ohne dass es langweilig wurde. Recht schnell wurde dann aber schon der Wettstreit für die Schattengeliebten ausgesprochen, sodass sich dort nichts gezogen hat. Das fand ich sehr angenehm. Auch die Tests selbst fand ich gut gelungen. Es war etwas Spannung da, man konnte durchaus miträtseln und es war schön zu lesen, wie sich Lark entwickelt. Sie hat das Buch über recht viele Selbstzweifel, da sie durch ihre Art nicht bei den Vampiren ganz aufgenommen wird, aber auch nicht mehr zu den Magiern gehört. Sie fühlt sich niemanden zugehörig und ihre Mitschüler zeigen ihr das auch deutlich. Zudem kommt, dass sie deutlich schwächer ist als die vollwertigen Vampire. Dennoch wächst sie an den Aufgaben. Was mich nur an ihr stört, ist dass sobald ein Kerl nett zu ihr ist, sie sofort mit ihm ins Bett hüpft. Sie war da wirklich sehr flexibel und das fand ich etwas anstrengend. Ja, ich verstehe, dass es schwer ist, wenn alle so gemein zu ihr sind und gerade dieser Reece gefährlich war, aber das fand ich doch etwas zu viel. Auch merkwürdig fand ich es, dass sie einen guten Freund hat, mit dem sie manchmal zusammen isst oder ähnliches und kaum startet der Wettbewerb, bei dem es bei einigen Kandidaten tödlich ausgegangen ist, kam er gar nicht mehr vor, nur einmal später kurz, als ob sich die Autorin wieder kurz an ihn erinnert hätte. Das fand ich dann doch merkwürdig, da man meinen müsste, dass er sich nach ihr nach jedem Test erkundigt oder sowas, aber leider nein. Die Charaktere um die Prinzen und um einen Beschützer von ihnen fand ich super. Sie waren alle sehr unterschiedlich und geheimnisvoll, da man noch nicht viel über sie erfährt, sondern nur eine Maske von ihnen sieht. Die Story fand ich echt gut und ich habe mitgerätselt, wie alles zusammenhängt, wer wie kennt und worauf jeder aus ist und auch das Ende war spannend, sodass ich mich auf den nächsten Teil freue. Von mir gibt es vier Sterne.
Der Klapptext von „Vesselless – Mein verräterisches Herz“ von Cortney L. Winn finde ich recht irreführend. Dort steht, dass Nizzara sich mit Dagen zusammentut, um ihr Duell zu gewinnen. Das heißt, dass ...
Der Klapptext von „Vesselless – Mein verräterisches Herz“ von Cortney L. Winn finde ich recht irreführend. Dort steht, dass Nizzara sich mit Dagen zusammentut, um ihr Duell zu gewinnen. Das heißt, dass sie weiß, wer er ist und geht mit ihm freiwillig zusammen. Das ist in dem Buch aber nicht wahr. Nizzara erfährt recht spät, wer er eigentlich ist und noch etwas länger dauert es, dass sie sich an ihn bindet, obwohl er das immer wieder vorschlägt. Es braucht seine Zeit, bis die beiden sich annähern und überhaupt interagieren, denn erst im letzten Drittel haben die beiden wirklich viel miteinander zu tun. Vorher besucht Dagen sie als Geist das eine oder andere Mal und beobachtet sie, aber da ist der Fokus auf alles andere gelegt. Nizzara Verhältnis zu ihrer Familie, gerade zu ihrem Vater, wie Dagen seine Schwester sucht und ein wenig wie die Rebellen interagieren. Durch den Klapptext habe ich allerdings erwartet, dass Nizzara und Dagen zusammenarbeiten, miteinander kommunizieren und dass sie sich dann auch näher kommen, wie es sich für Romantasy gehört. Daher war ich dann doch etwas enttäuscht, als es so unglaublich lange gedauert hat. Daher fand ich die Liebesgeschichte auch etwas unpassend. Bei Dagen konnte ich es noch verstehen, immerhin sieht er die Erinnerungen von den Menschen und lernt Nizzara somit deutlich besser und intimer kennen, aber bei ihr kam es dann ein wenig aus dem Nichts heraus. Natürlich haben beide miteinander gesprochen und alles, aber es ging mir von ihrer Seite dann doch zu schnell, wenn ich bedenke, dass es so lange gedauert hat, dass die beiden wirklich miteinander zu tun haben. Sicherlich fühlt sie sich bei ihm wohl und sicher, aber es war mir einfach zu wenig.
Dafür kam im Buch recht viel Gewalt vor. Sei es durch das Training von Nizzara, die Kämpfe, aber auch vom Vater gegen seine Tochter durch Würgen oder Peitschenhiebe. Es war aber interessant zu lesen, wie Nizzara an ihrem Vater hängt, obwohl er sie so schrecklich behandelt. Allgemein fand ich es mit den Vesseln recht interessant, es hat nur sehr viel Platz alles eingenommen. Wenn mir das von Anfang an klar gewesen wäre, dann wäre ich sicherlich etwas anders an das Buch gegangen und es hätte mich mehr mitnehmen können. Aber es war in Ordnung. Die Storyline war interessant und die Charaktere mochte ich auch gerne. Es hat sich nur manchmal etwas gezogen, weil so oft geschrieben wurde, wie Nizzara trainiert und kämpft oder wie Dagen versucht, seine Schwester zu finden. Beide fand ich aber toll, da sie alles für ihre Liebsten tun würden und gerade Dagen sich auch gut entwickelt. Unterhaltsam fand ich die Gespräche zwischen den beiden, gerade als sie noch wenig miteinander zu tun hatten. Alles zusammen gebe ich dem Buch drei Sterne. Zum Ende hin konnte es mich mehr fesseln und ich bin durchaus gespannt, wie es weitergeht.