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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.05.2018

Unglaublich viele Fehler

Klea-Reihe / Klea und der Ruf der Freiheit
8 0

Wenn ich nach der Geschichte an sich gehe, dann hat dieses Buch sicherlich etwa 4,5 Sterne verdient, wie in den restlichen Bewertungen auch der Fall ist, allerdings ist das Buch so unglaublich schwer zu ...

Wenn ich nach der Geschichte an sich gehe, dann hat dieses Buch sicherlich etwa 4,5 Sterne verdient, wie in den restlichen Bewertungen auch der Fall ist, allerdings ist das Buch so unglaublich schwer zu lesen. Es tauchen so viele Fehler auf, dass kaum eine Seite fehlerfrei ist. Erst mit der Zeit wird es besser. Ich war fast versucht das Buch bereits nach den ersten Seiten aufzugeben, was normal bei mir nicht der Fall ist. Aber es häufen sich die Fehler besonders anfangs extrem. Sicherlich können Fehler mal vorkommen, aber nicht in so einer Häufigkeit, selbst bei Selfpublishing. Zu viele Buchstaben, zu wenig Buchstaben, verdrehte Sätze, fehlende Wörter, alles vorhanden. Dass das hier noch kein anderer bemängelt hat wundert mich sehr stark… Was ich aber noch schlimmer finde ist, dass es dicke Fehler gibt, die um den Inhalt des Buches gehen. So wird Klea wegen ihrer schwarzen Haare von ihrer Tante fertig gemacht, da sonst niemand solche Haare besitzt und das sehr ungewöhnlich ist. Wenige Sätze weiter steht, dass die sogenannte Tante, ich zitiere, "rabenschwarzes" Haar besitzt. Ähm… ja, okay… Damit nicht genug, redet Klea mit ihrer Cousine einige Seiten weiter, wie ungewöhnlich sie aussieht und dass niemand aus ihrer Familie ihre blauen Augen hat. Man ahnt es wohl schon… Wieder paar Seiten weiter steht dann, dass sie in den blauen Augen ihres Bruders versinkt… Solche Sachen stoßen mir dann auch wieder sehr übel auf, weil die eben sehr storyrelevant sind.
Inhaltlich kann ich mich allen anderen Rezensionen nur anschließen, aber diese Fehler müssen unbedingt einmal erwähnt werden, weil es das Buch sehr negativ beeinflusst und das Lesevergnügen damit extrem einschränkt.

Veröffentlicht am 04.06.2018

Zu viel gewollt

Save You
7 0

Ich muss gestehen, dass ich von diesem Band ziemlich enttäuscht bin. Ich habe den ersten Band wirklich regelrecht verschlungen und fand ihn richtig gut. Vielleicht hatte ich deswegen an den zweiten Band ...

Ich muss gestehen, dass ich von diesem Band ziemlich enttäuscht bin. Ich habe den ersten Band wirklich regelrecht verschlungen und fand ihn richtig gut. Vielleicht hatte ich deswegen an den zweiten Band eine zu hohe Erwartung. Irgendwie wird es zunehmend zu einer Soap. Übertriebene Dramatik, man muss alles mögliche hineinquetschen, sodass es fast schon erzwungen wirkt, was ich sehr schade finde.
Zu allererst muss man scheinbar jeden mit irgendwem verkuppeln, dass jeder auch sein Happy End im dritten Band dann bekommt. Gut, davon ist man noch weit entfernt, aber man merkt ganz deutlich, in welche Richtung es gehen wird. Ich habe ganz sicher nichts gegen Happy Ends, im Gegenteil, aber man muss nicht für einen Haufen Leute künstlich etwas erschaffen und erzwingen.
Im ersten Teil gab es nur zwei Sichtweisen: Die von James und die von Ruby. Das war recht angenehm, weil die Story ja auch um die beiden gegangen ist und die Geschehnisse drum herum eben kleine Nebengeschichten waren, die das Ganze aufgepeppt haben, wie eben Lydias Schwangerschaft. In diesem Band kommen noch die Sichtweisen von Ember und Lydia hinzu. Einerseits ist das durchaus interessant, weil man nun aus deren Sicht einmal sieht, wie sich Ruby und ganz besonders James verhalten und was deren Aktionen in den anderen auslöst. Aber auch hier wurde mir persönlich das Ganze doch zu viel. Lydia kam am Anfang ein wenig zu viel vor, in der Mitte wurde sie hingegen nur einmal kurz erwähnt und am Ende war sie dann wieder sehr präsent. Vielleicht hätte man das ein wenig mehr aufteilen können, so war es dann doch sehr gewichtig. Mit Embers Sichtweise wurde ich überhaupt nicht warm. Ich mag diesen Charakter wirklich gerne, vor allem weil sie anders ist und dazu auch steht. Das gefällt mir sehr gut. Aber ihre Sichtweise wirkt, wie so vieles in diesem Band, reingezwungen. Als ob man einfach zu viel wollte. Außerdem habe ich das Gefühl, dass die Geschichte nun in viel zu viele verschiedene Richtungen läuft, was es irgendwie schwer macht, sich ganz darauf einzulassen. Es scheint so, als würden es nun drei Geschichten in einer geben. Und da der Fokus nun auf diesen Geschichten liegt, kommt anderes zu kurz. Vor allem Alistar und Kesh. Ich denke jeder erwartet da nach dem ersten Band eine Entwicklung, in welche Richtung auch immer, aber hierbei wird man enttäuscht. Die beiden kommen kaum vor und wenn nur am Rande, wenn sich die Jungs mal kurz treffen. Um die Beziehung geht es nur in einem kleinen Miniabsatz und da passiert an sich auch nichts. Finde ich sehr schade. Gerade bei den beiden war man auch neugierig, wie es sich weiterentwickelt, aber wahrscheinlich muss man da auf den dritten Band warten, aber irgendwie habe ich die Befürchtung, dass die beiden dann auch nur nebenbei abgehandelt werden. Dabei bieten die beiden durchaus Stoff für mehr.
Sicherlich gibt es nicht nur schlechtes. So finde ich gerade die zwei vorkommenden Bälle wieder sehr schön beschrieben und da wünscht man sich glatt, selbst auf diese Schule zu gehen und solche Feste zu feiern. Außerdem gefällt mir die Freundschaft zwischen Ruby, Ember, Lin und Lydia sehr gut, die sich in dem Band aufbaut und entwickelt. Die Annäherungen zwischen James und Ruby finde ich ebenfalls schön, denn er lässt ihr die Zeit, die sie braucht und überfordert sie nicht, auch wenn er ihr durchaus zeigt, dass sie ihm wichtig ist. Außerdem merkt man in ihren intimen Momenten, dass da immer noch mehr zwischen ihnen ist und das Knistern kann man durchaus spüren. Ich finde daher, dass das in einem richtiges Tempo vonstatten geht. Und Percy: Er entwickelt sich zu einem meiner Lieblingscharaktere. Ich liebe diesen Mann einfach, der ein großes Herz hat und für die Zwillinge einfach nur das Beste will.
Ich muss gestehen, dass mich Band drei nun nicht sonderlich reizt. Gerade weil das Ende mir alles ruiniert hat. Natürlich habe ich einen Cliffhanger erwartet, aber das ist mir zu übertrieben und ja, sogar ein wenig unrealistisch, wenn ich ehrlich bin. Die Person, die da mit involviert ist und die ich natürlich nicht nennen werde, enttäuscht mich charakterlich sehr und hätte ich so nicht eingeschätzt und es passt auch ehrlicherweise nicht. Da wären wir wieder bei dem Thema Soap und zu viel Dramatik hineinquetschen…
Laut der Autorin kommen im dritten Band noch mehr Sichtweisen dazu und ich kann mir kaum vorstellen, wie das noch werden soll. Ich finde es jetzt schon zu überfüllt und der Augenmerk weicht viel zu sehr von James und Ruby ab. Ich hoffe die Story wird im dritten Band nicht noch mehr in verschiedene Richtungen zerrissen.

Veröffentlicht am 30.07.2018

Viel zu sexlastig

This is War - Travis & Viola
3 0

This is war ist der erste Band eines Zweiteilers und erst das letzte Drittel hat es geschafft, dass ich Interesse am Verlauf hatte, was einfach viel zu wenig ist…
Man kommt gut und leicht in die Geschichte ...

This is war ist der erste Band eines Zweiteilers und erst das letzte Drittel hat es geschafft, dass ich Interesse am Verlauf hatte, was einfach viel zu wenig ist…
Man kommt gut und leicht in die Geschichte hinein und der Anfang wirkt durchaus amüsant, denn Viola hasst Travis und dementsprechend gibt es immer wieder Kommentare gegen ihn, was anfangs noch erheiternd ist. Doch diese Kommentare arten ziemlich aus und jeder zweite Satz ist später nur noch beleidigend. Wird sich nicht bis aufs Blut getriezt, dann geht es um Sex. Etwa 80 Prozent des Buches dreht sich darum, weil Travis ein sehr begehrter Kerl ist. Egal wo er ist, die Frauen fliegen auf ihn. So schläft er mit der Tochter seines Bosses in seiner Arbeit, im Fitnessstudio legt er die nächste flach und jeden Abend kommt eine andere zu ihm nach Hause. Sex, Sex, Sex. Dass das Buch ein Jugendbuch sein soll, merkt man kaum. Ich dachte zeitweilig, dass ich ein Erotikbuch lesen würde. Vor allem weil es teilweise ausartet, sodass in einer Szene Travis seiner Sexpartnerin die Kehle zudrückt und das als stimulierend bezeichnet wird. Ich glaube dagegen ist 50 Shades of Gray fast schon ein Kinderbuch, um es übertrieben zu sagen. Um ehrlich zu sein, habe ich von dem Buch viel mehr erwartet. Mehr Story, weniger Sex. Es ist nicht so, dass ich keinen Sex in Büchern mag, aber es kommt auf die Qualität an und nicht auf die Quantität und hier wurde der Schwerpunkt definitiv falsch gelegt.
Die Story, die zwischendurch aufgeblitzt ist, konnte nur teilweise überzeugen. Die Flashbacks fand ich sehr gut gelungen und hätte mir gerne noch mehr davon gewünscht, eben weil das die Highlights des gesamten Buches waren. Die restlichen Szenen waren gewöhnungsbedürftig. Wie schon erwähnt fand ich die Wortgefechte anfangs noch recht erheiternd, aber dann wurde es doch einfach zu viel des Guten. Immer dieses „Arschloch“, „Ich hasse dich“ und den Mittelfinger raus waren irgendwann nur noch nervig und es kam immer wieder wie ein Kindergarten rüber. Dabei wird Viola immer als so vernünftig, teilweise als spießig dargestellt. Aber davon hat man nicht wirklich etwas gesehen. Und Travis ist der Aufreißer schlechthin, auf den jede Frau steht und er weiß das. Travis war mir aber durchaus lieber als Viola, die einfach nur noch anstrengend war.
Das Ende wurde aber doch endlich mal zu der Geschichte, die ich erwartet habe und die etwas mehr Tiefgang besaß, sodass es das Buch noch ein wenig gerettet hat, sonst hätte ich wohl lediglich einen Stern vergeben, so sind es immerhin zwei. Vor dem letzten Drittel hatte ich mir gesagt, dass ich den zweiten Teil nicht lesen werde, nun schwanke ich doch, da es sich zum Ende hin eben doch gebessert hat und ich Hoffnungen habe, dass es vielleicht so auch im nächsten Band weitergehen wird. Außerdem gab es einen ziemlichen Cliffhanger, der einen doch auch neugierig macht. Ich werde mich überraschen lassen, was es am Ende bei mir sein wird.

Veröffentlicht am 26.02.2018

Mona Kasten hat einen neuen Fan

Save Me
1 0

Ich muss sagen, dass das das erste Buch von Mona Kasten ist, was ich bisher gelesen habe und ich muss sagen, dass sie mich wirklich überzeugt hat. Zwar wurde es für mich erst ab dem zweiten Drittel wirklich ...

Ich muss sagen, dass das das erste Buch von Mona Kasten ist, was ich bisher gelesen habe und ich muss sagen, dass sie mich wirklich überzeugt hat. Zwar wurde es für mich erst ab dem zweiten Drittel wirklich interessant, aber dafür hat mich der Rest wirklich fasziniert, sodass ich unbedingt wissen will, wie es mit den Protagonisten weiter geht.
An sich dreht sich die Geschichte und Ruby und James, allerdings sind um diese beiden noch andere Geschichten gesponnen, wie zum Beispiel James´ Zwillingsschwester Lydia oder seinem schwulen Freund Alistair. Dennoch wirkt es nicht überladen, sondern kommt harmonisch zu einem roten Faden zusammen. Jeder der einzelnen Charaktere hat sein eigenes Päckchen zu tragen, sei es mit seiner Vergangenheit oder Aktionen, die geheim gehalten werden müssen. Und doch prallen auch zwei Welten aufeinander: reich und arm. Mona Kasten hat diese zwei entgegengesetzten Leben sehr bildhaft und realistisch beschrieben, wodurch die Unterschiede sehr deutlich gemacht werden. Und trotzdem prallen sie aufeinander und beginnen sich zu kreuzen, was durchaus interessant zu verfolgen ist. Gerade die zwei Hauptprotagonisten Rose und James könnten nicht unterschiedlicher sein: Sie aus einer ärmeren Familie, mit einem kaputten Rucksack, die sehr organisiert ist und nichts dem Zufall überlässt gegen den reichen Schnösel, der glaubt mit Geld alles regeln zu können und feiert, bis er völlig zu ist. Und doch kommen gerade die beiden sich näher, auch wenn sie anfangs dazu gezwungen werden. Zu sehen, wie die beiden sich annähern, ist sehr interessant mit anzusehen. Gerade kleine Veränderungen fallen auf und da dies eine Buchreihe aus drei Teilen wird, hat man das Gefühl, dass nichts überhastet wird. Es wirkt realistischer als viele andere Bücher, wo sich die Hauptprotagonisten hassen und nur wenige Seiten danach den ersten Kuss haben. Hier wird sich mehr Zeit gelassen, was sehr schön ist.
Ich bin froh, dass es bis zum zweiten Teil nicht mehr so lange dauert, denn ich kann kaum abwarten, wie es weiter geht, da das Ende doch sehr viele Fragen und vor allem Spekulationen ausgelöst hat und ich wissen will, wie sich die Leute weiter entwickeln, ob meine Rumspinnereien, wie es weiter geht, stimmen oder ich völlig falsch liegen. Mona Kasten hat jedenfalls nun einen Fan mehr.

Veröffentlicht am 27.04.2017

Gelungener Debütroman

Combattente-Der geheime Orden der Kämpfer
1 0

Das erste,was ich zu diesem Buch sagen kann, ist: Ich will einen zweiten Teil! Das Buch hat mich von der ersten Sekunde an gefesselt und ich konnte es kaum aus der Hand legen. In jeder freien Minute habe ...

Das erste,was ich zu diesem Buch sagen kann, ist: Ich will einen zweiten Teil! Das Buch hat mich von der ersten Sekunde an gefesselt und ich konnte es kaum aus der Hand legen. In jeder freien Minute habe ich das Buch gelesen und als ich fertig war,wollte ich unbedingt die Fortsetzung - und ich hoffe es wird eine geben.
Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein und genau das macht diese zusammengewürfelte Gruppe aus. Jeder hat seine Stärken und Schwächen und selbst die zickige, eifersüchtige Taylor wächst einen ans Herz. Liebe und Freundschaft prägen diesen Roman, aber auch der Kampf um Vertrauen. Kleinere Intrigen und Verrat dürfen da natürlich auch nicht fehlen.
Die Fantasyfreunde kommen ebenfalls nicht zu kurz: Eine böse Hexe, Feenwesen und Zeitreisen sorgen durchweg für Spannung. Für den Humor sind nicht nur die Protagonisten und deren Schlagabtausche zuständig, sondern auch zweckentfremdete Märchenfiguren der Gebrüder Grimm.
Dass "Combattente" der Debütroman von Stefanie Bürger ist, merkt man nur in den ersten paar Kapiteln, denn es fehlen paar Informationen und Übergänge, aber dann wurde es immer flüssiger und leichter zu lesen. Daher kann man getrost darüber hinweg sehen. Und auch die Schreib- und Wortfehler, die leider hin und wieder auftauchen, kann man verzeihen, da die spannende und humorvolle Story und die unterschiedlichen, aber liebenswerten Charaktere diese Makel wettmachen.