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Veröffentlicht am 30.08.2019

Interessante Charaktere, aber Geschichte nahm mich nicht ganz mit

Mein Licht in der Dunkelheit
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"Mein Licht in der Dunkelheit" von Eva Fay kann mich nicht so ganz mitreißen. Auch wenn die Grundstory und die Charaktere durchaus interessant sind, hat mich die Geschichte nicht immer mitgenommen, auch ...

"Mein Licht in der Dunkelheit" von Eva Fay kann mich nicht so ganz mitreißen. Auch wenn die Grundstory und die Charaktere durchaus interessant sind, hat mich die Geschichte nicht immer mitgenommen, auch wenn ich gerade das Ende recht schön fand, obwohl mir da eine Auflösung bezüglich eines Bandkollegens von Maddox gefehlt hat.
Die zwei Hauptprotagonisten treffen sich zufällig in der Bar eines Hotels und Maddox ist recht plump bei seinem Versuch, bei Mia zu landen und diese kann ihn nicht ausstehen. Paar Drinks später ist auf einmal eine unglaubliche Anziehung da, die auch später dann durchgehend da ist. Alleine dies fand ich durchaus schon ein wenig komisch, muss ich gestehen. Sicherlich kann Alkohol einen lockerer machen und einen anziehender werden lassen, aber wenn ich keinerlei Interesse habe, dann ist da an sich auch spätestens wenn ich wieder nüchtern bin weg. Aber gut, darüber konnte ich noch hinweg sehen. Die Story dreht sich dann über das Kennenlernen zwischen den beiden, Mias Probleme über einen möglichen Autismus ihrer Tochter und Maddox Rolle als Weltstar. Dabei geht das alles relativ schnell, wie ein Besuch bei Mias Eltern, zu dem Mad nach nur wenigen Treffen, ich glaube drei waren das, eingeladen wurde. Dabei fand ich gut, wie sich Maddox an Mias Tochter Lani annähert.
Das mittlere Drittel war der Teil, der mich am wenigsten überzeugen konnte, vor allem kam bei mir auch die Frage auf, wieso niemand Maddox erkennt. Als erstes habe ich angenommen gehabt, dass er ein Kinderstar war und ihn mit der Änderung seines Nachnamens keiner erkennt, was ja auch normal ist, da man sich ja als Kind ziemlich verändert und Maddox inzwischen in seinen 30ern ist und als Sänger der Band viel Kunstschminke in schwarz-weiß trägt. Aber später stellt sich heraus, dass er zwar als Kind angefangen hat, aber bis Mitte oder gar Ende 20 für seine Eltern nach wie vor im Rampenlicht gestanden hat. Und da stellt sich mir dann die Frage, wieso ihn keiner mehr erkennt. Nachnamen hin und her, aber wenn man so im Rampenlicht gestanden hat, dann erkennt man diese Person auch nach paar Jahren noch. Sicherlich würde nicht jeder einen Weltstar registrieren, es gibt genug Leute, die sich für sowas nicht interessieren, aber den einen oder anderen hätte es geben müssen, der ihn als den alten Maddox erkennt, natürlich nicht als Blade. Also für mich war das alles dann ein wenig zu schwammig.
Positiv hervorheben möchte ich aber gerade die Charaktere. Mia ist eine typische Löwenmutter, der das Wohl ihres Kindes wichtiger ist als ihr eigenes Glück. Maddox hat viel Leid ertragen müssen und fällt immer wieder auf die Nase bei Leuten, denen er vertraut. Auch Mias Eltern finde ich sehr gut und Lani ist ein süßes Mädchen, wenn natürlich auch sehr schüchtern.
Dennoch kann ich dem Buch nur drei Sterne geben, da mir gerade das mit Maddox Identität eben zu schwammig ist und mich das Buch eben meistens nicht so mitreißen konnte.

Veröffentlicht am 30.08.2019

Gelungener Prequel zum Einstieg der Triologie

Ophelia Scale - Wie alles begann
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Da mich die Buchreihe "Ophelia Scale" interessiert, dachte ich, dass es von Vorteil ist, zu wissen wie alles angefangen hat, um schließlich die Geschichte besser zu verstehen. Da ich Band eins somit noch ...

Da mich die Buchreihe "Ophelia Scale" interessiert, dachte ich, dass es von Vorteil ist, zu wissen wie alles angefangen hat, um schließlich die Geschichte besser zu verstehen. Da ich Band eins somit noch nicht gelesen habe, weiß ich nicht, ob man dies wirklich machen muss, um ihn zu besser verstehen, aber schaden kann es sicherlich nicht.
Die Story ist relativ kurz und somit schnell gelesen, aber es ist eben ein Prequel. Mir gefällt wie Orphelia in diese Gruppe Aufsässiger rutscht und dabei Knox besser kennenlernt, in den sie sich scheinbar direkt beim ersten kurzen Aufeinandertreffen verliebt hat. Außerdem erfährt der Leser ein wenig über die Wut und Gründe von ihr, wieso sie sich der Truppe anschließt. Sicherlich kommt dies auch in der Triologie dann ausgiebig vor, aber ich finde es schön, darüber zu lesen, wo diese Abkehr noch relativ frisch ist und Ophelia selbst so jung und gerade erst nach Brighton gezogen ist. Damit bekommt der Leser einfach noch einen tieferen und frischeren Einblick.
Alles in allem hat mir das kurze Prequel wirklich gut gefallen. Daher bekommt es von mir fünf Sterne.

Veröffentlicht am 22.08.2019

Mit Vorsicht angefangen - zum Ende hin begeistert

The Ivy Years – Bevor wir fallen
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Nachdem ich von der Autorin "True North - Wo auch immer du bist" gelesen hatte und nicht sonderlich überzeugt gewesen war, war ich bei "The Ivy Years - Bevor wir fallen" erstmal etwas vorsichtig. Da mir ...

Nachdem ich von der Autorin "True North - Wo auch immer du bist" gelesen hatte und nicht sonderlich überzeugt gewesen war, war ich bei "The Ivy Years - Bevor wir fallen" erstmal etwas vorsichtig. Da mir die Leseprobe aber sehr gut gefallen hatte, habe ich mich dran gewagt und wurde nicht enttäuscht. Zwar gab es gegen Ende ein kurzes kleineres Tief, kurz vor dem Höhepunkt und Ende der Geschichte, aber das war nicht weiter schlimm.
Vor allem interessiert hatte mich die Geschichte rund um Corey und ihren Unfall. Da ich noch nie ein Buch mit einer Hauptprotagonistin gelesen hatte, die im Rollstuhl saß oder eine sonstige Behinderung hatte, war dies für mich durchaus etwas Neues. Aber mir hat Corey und wie sie mit ihrem Rollstuhl umgeht sehr gefallen. Sie geht ihr Leben nach ihrem Unfall weiter an und hat ihren Humor trotz allem nicht verloren, auch wenn es ihr manchmal etwas schwerer fällt. Ich finde sie sehr erfrischend und ihre Chemie mit Adam Hartley, wobei sich beide immer nur mit ihrem Nachnamen nennen, durchaus unterhaltsam. Man merkt von Anfang an, dass da etwas Besonderes ist, auch wenn Adam eine Freundin hat, die durchaus anstrengend ist. Aber es ist in solchen Jugendromanen oder in Teeniefilmen ja oft so, dass der Sportler mit dem gutaussehenden Mädchen zusammen ist, auch wenn diese manchmal etwas zickig ist.
Zum Ende hin gab es, wie anfang erwähnt, ein kleines Tief. Was da passierte, kann ich leider nicht erklären, ohne zu spoilern, daher lasse ich dies lieber. Aber ich muss sagen, dass mir gewisse Entwicklungen oder Gründe dort nicht so ganz gefallen haben. Aber das Ende war wieder sehr gelungen. Daher bekommt der erste Teil der Ivy-Reihe viereinhalb Sterne. Auf Portalen, bei denen es keine halben Sterne gibt, runde ich das Ganze auf fünf Sterne auf.

Veröffentlicht am 08.08.2019

Ich liebe den Humor

Trust Again
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Ich hatte mir "Trust again" gekauft, da mich die Leseprobe sehr erheitert hatte. Gerade der Anfang hat mich wirklich zum Lachen gebracht. Zum Glück konnte mich gerade der Humor von Spencer und die Wortgefechte ...

Ich hatte mir "Trust again" gekauft, da mich die Leseprobe sehr erheitert hatte. Gerade der Anfang hat mich wirklich zum Lachen gebracht. Zum Glück konnte mich gerade der Humor von Spencer und die Wortgefechte zwischen ihm und Drew immer wieder zum Schmunzeln bringen. Ich hatte die beiden schon in "Begin again" gemocht, den ich mir nur gekauft hatte, weil ich "Trust again" hatte lesen wollen, ich aber nicht mit dem zweiten Band erst anfangen wollte. Ich habe aber gemerkt, dass man diesen Band auch ohne Vorwissen durchaus gut versteht, auch wenn natürlich die eine oder andere Hintergrundinformation fehlt. Aber da ich die Bände mit Abstand von zwei Jahren gelesen habe, war der erste Teil nicht mehr wirklich frisch, aber das war kein Problem.
Mir haben die Charaktere sehr gefallen, sei es eben Spencer mit seinem unglaublichen Humor, der stets für seine Freunde da ist, auch wenn es ihm selbst an sich nicht immer gut geht, Drew, die über ihren Ex hinwegkommen will, oder eben die anderen Charaktere. Sie sind alle sehr unterschiedlich und es werden auch langsam die Protagonisten der Nachfolgebänder näher gebracht, wie Isaac für "Feel again" oder Everly und Nolan für "Hope again". Gerade die letzten beiden habe ich auch sehr ins Herz geschlossen. Ich finde es gut, wie Mona Kasten ihre Charaktere immer wieder in die Geschichten einfließen lässt, dass der Leser sich auch auf die weiteren Bände freuen kann, ohne zu sehr von der aktuellen Handlung abzulenken.
In diesem Teil werden auch, wie im Vorgänger, ernstere Themen angesprochen und wie die Protagonisten damit umgehen, was ich wieder sehr gut finde. Vor allem sind die Gefühle nachvollziehend beschrieben und dadurch, dass sowohl Spencer als auch Drew ihre Lasten haben, kommt die Annäherung der beiden sehr realitstisch rüber. Sie fühlen sich zueinander hingezogen, aber gerade Drew hat Probleme damit, sich ihm wirklich anzuvertrauen, sich ihm ganz hinzugeben. Das finde ich wirklich wunderbar und auch nicht zu künstlich, auch wenn es natürlich das eine oder andere kleinere Drama gibt, wie es in solchen Jugendbüchern ja auch üblich ist.

Alles in allem gebe ich dem Buch viereinhalb Sterne, da ich es wirklich genossen habe, aber mir trotz allem irgendwie noch etwas gefehlt hatte. Das besondere Etwas, auch wenn ich nicht genau sagen kann, was genau das ist. Auf Plattformen, bei denen es keine halben Sterne gibt, vergebe ich die vollen fünf.

Veröffentlicht am 06.08.2019

Schöne emotionale Geschichte, aber ein wenig zu viel Kitsch

Perfectly Broken
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"Perfectly broken" von Sarah Stankewitz ist eine sehr gefühlvolle Geschichte nach einem großen Verlust der Hauptprotagonistin Brooklyn.
Der Prolog ist direkt sehr emotional, immerhin bekommt der Leser ...

"Perfectly broken" von Sarah Stankewitz ist eine sehr gefühlvolle Geschichte nach einem großen Verlust der Hauptprotagonistin Brooklyn.
Der Prolog ist direkt sehr emotional, immerhin bekommt der Leser direkt Brooklyns Verlust mit, ehe es einen kleinen Sprung von fast einem Jahr gibt und sie versucht ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Chase wird dabei ihr neuer Nachbar und ihrer beider Wohnungen trennt im Schlafzimmer nur eine Tür, die aber verschlossen ist und zu der kein Schlüssel existiert. Durch diese ungewöhnliche Verbindung lernen sich die beiden anonym kennen. Sie unterhalten sich, scherzen miteinander und Chase liest ihr sogar aus kitschigen Romanen etwas vor. Aber die beiden haben sich noch nicht einmal gesehen. Diese Annäherung finde ich durchaus sehr interessant und es ist mal etwas Neues.
Der Schmerz von Brooklyn kommt auch durchaus immer wieder gut durch, ebenso wie ihre Schuldgefühle. Auch Chase ist gut gestaltet und man merkt, dass er auch mit gewissen Dingen zu kämpfen hat, er aber für Brooklyn da sein will.
Im Verlauf des Buches gibt es keine sonderlich großen Überraschungen, aber das ist auch nicht weiter schlimm. Was mich aber ein wenig stört, ist der Kitsch. An sich mag ich Kitsch, ich lese diese typischen kitschigen Liebesromane von Kat Martin und Co, aber es gibt eben zwei Arten von Kitsch. Und dieses "Du bist so perfekt." und "Du bist wunderschön." immer und immer wieder, das war mir dann doch etwas zu viel.
Alles in allem kann ich dem Buch aber vier Sterne und durchaus eine Empfehlung für diejenigen geben, die eine romantische, mit Herzschmerz gefüllte Geschichte lesen möchten.