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Veröffentlicht am 27.06.2026

Sci-Fi für Jugendliche

Red Star Rebels
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Ich bin vielleicht nicht mehr ganz die Zielgruppe, fand das Buch aber trotzdem ganz unterhaltsam. Es ist sehr kurz und deshalb auch kurzweilig und hat nicht ganz so viel Tiefe, wie ich mir gewünscht hätte. ...

Ich bin vielleicht nicht mehr ganz die Zielgruppe, fand das Buch aber trotzdem ganz unterhaltsam. Es ist sehr kurz und deshalb auch kurzweilig und hat nicht ganz so viel Tiefe, wie ich mir gewünscht hätte. Aber es ist eben auch ein Jugendbuch, vielleicht darf man da als Erwachsene nicht so die krassen Ansprüche haben.

Der Schreibstil war einfach und locker, das gegendere ging mir teilweise ein bisschen auf die Nerven, weil es den Lesefluss stört. Ich finde in einem Sci-Fi Roman kann man darauf durchaus verzichten. Das liegt vermutlich aber eher nicht an der Autorin, sondern am deutschen Verlag.

Die beiden Vorleser:innen machen ihren Job wirklich gut und verleihen den Charakteren etwas mehr Tiefe. Sie betonen schön, sodass man angenehm zuhören kann. Außerdem kommen die Emotionen der Charaktere durch sie viel besser rüber. Ich fand das Duo wirklich super.

Das Setting war mir persönlich zu schwach ausgearbeitet. Das kann die Autorin auf jeden Fall besser. Die Liebesgeschichte war sehr schnell, ganz süß, aber hätte auch ein bisschen mehr Zeit gebraucht. Andererseits ... Wie will man das in der Kürze der Zeit darstellen. Ich denke so eine Situation schweißt auf jeden Fall zusammen und ob sie wirklich ein Paar werden bleibt ja mehr oder weniger offen.

Die Geschichte hat ein paar Wendungen, die für mich als erfahrene Leserin nun keine Überraschung waren. Für eine jüngere Zielgruppe ist das aber bestimmt spannend.

Das Buch hätte ein paar Seiten mehr gut gebrauchen können um alles schöner auszuarbeiten. Insgesamt würde ich das Buch eher jüngeren Leuten empfehlen :)

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Veröffentlicht am 18.06.2026

Für mich leider ein Flop

Anathema
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Ich habe das Buch nach 33% abgebrochen, weil es mich überhaupt nicht abgeholt hat und ich es echt langweilig fand.

Ich mochte Maeve, mit Zevander bin ich nicht so richtig warm geworden. Ab und an fand ...

Ich habe das Buch nach 33% abgebrochen, weil es mich überhaupt nicht abgeholt hat und ich es echt langweilig fand.

Ich mochte Maeve, mit Zevander bin ich nicht so richtig warm geworden. Ab und an fand ich eine Handlung mal ganz sympathisch, aber abgesehen davon war er mir oft etwas zu schwanzgesteuert und unreflektiert.
Zu dem Zeitpunkt wo ich aufgehört habe kannte er Maeve auch noch nicht wirklich, also bezweifle ich, dass das im Laufe der Geschichte besser wird. Wahrscheinlich eher schlimmer.

Das Buch ließ sich einigermaßen lesen, abgesehen davon, dass mich der Plot gelangweilt hat. Die Sprache hat mich teilweise sehr genervt. „Fck“, „lck mich doch“, „übelst in der Unterzahl“... Sowas bringt mich beim Lesen extrem raus, weil es nicht zum Rest passt. Erst kommt ein Satz wie „Zu Pferd braucht man fünf Tage“ und ein paar Sätze später etwas wie „fck“. Finde ich sehr unpassend und bringt mich wie gesagt aus der eigentlich ganz coolen Atmosphäre raus. Ich kann ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen, wieso man sich dafür entscheidet, es bringt ja definitiv keinen Mehrwert für die Atmosphäre oder Stimmung.

Ich fand der Weltenaufbau wurde zudem nicht ganz so gut eingebracht. Die Autorin verlässt sich etwas zu sehr auf das Glossar am Anfang, meiner Meinung nach. Das regeln andere Autoren irgendwie etwas eleganter und bringen es so in die Geschichte ein, dass man nichts nachschlagen muss, sofern man eine gute Aufmerksamkeitsspanne hat. Hier wurde einem vieles so vor die Füße geworfen, mehr „tell“ als „show“, was ich schade finde. Viele der Wörter finde ich auch etwas lächerlich, wie z. B. „S
xsells“ als Bezeichnung für Prostituierte, was habe ich aufgrund dieser Raffinesse gelacht. Ja, eher nicht. Wenn man so unkreativ ist kann man auch einfach Pr*stituierte schreiben, tut es auch. Ich finde nicht, dass es irgendetwas verbessert oder zur Geschichte beiträgt, bestimmten Dingen einfach bescheuerte Namen zu geben.

Es gab ein paar schöne düstere Szenen, wo eine Atmosphäre aufkam, aber der Wald, um den es ja gehen sollte, kam mir zu selten vor. Alles wurde irgendwie so abgehandelt, wie auf einer Checkliste. Echt schade, ich hab überhaupt nicht damit gerechnet, dass es mir so wenig gefällt.

Schlussendlich habe ich es dann wie gesagt abgebrochen, dafür war mir meine Zeit zu schade, um mich durch die nächsten 500 Seiten zu quälen. Von mir deshalb eine klare Empfehlung das Buch auszulassen!

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Veröffentlicht am 08.06.2026

Mal etwas ganz anderes, wirklich gelungen

If Books Could Kill
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Der unerwartete Genremix hat mich bei dem Buch echt angesprochen und es war genauso unterhaltsam für mich wie erwartet. Der Schreibstil war locker und leicht und vor allem humorvoll, was mir sehr gut gefallen ...

Der unerwartete Genremix hat mich bei dem Buch echt angesprochen und es war genauso unterhaltsam für mich wie erwartet. Der Schreibstil war locker und leicht und vor allem humorvoll, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Charaktere entsprachen endlich mal nicht den Klischees. Roxie ist echt witzig und kämpferisch und kann sich deutlich besser verteidigen als Grant. Das es endlich Mal so herum ist und das auf eine witzige und ungezwungene Art und Weise fand ich so gut! Grant ist ein nerdiger Besserwisser ohne krasses Sixpack, dafür manchmal etwas ängstlich und überschätzt sich nicht selbst. Ich fand das so angenehm! Ich kann die ganzen verwegenen Bad Boys mit ihren stählernen Muskeln nicht mehr sehen bzw. lesen. Wenn es solche Charaktere wie hier in dem Genre öfter gäbe, würde ich vielleicht auch Mal wieder Romance lesen. Das Buch hatte außerdem keinen Spice, was ich ebenfalls super fand. Mal nicht mit diesen immer gleichen cringen „Handlungen“ zugetextet zu werden ... Wieder ein riesiger Pluspunkt!

Das einzige, was ich nicht ganz optimal fand war der Bösewicht der Geschichte. Das war mir zu vorhersehbar und flach. Aber in Anbetracht der Tatsache, dass ich den Rest wirklich mochte und das die Buchgeschichte in der Roxie steckt absichtlich sowieso etwas albern geschrieben ist, konnte ich das verschmerzen. Es passiert auch immer genug um nicht langweilig zu werden.

Ich kann das Buch deshalb auf jeden Fall weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 02.06.2026

Gut geschrieben aber mir fehlte das gewisse Etwas

The Artist
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Ich habe das Hörbuch von „The Artist“ gehört und fand die Sprecherin sehr angenehm. Ich konnte ihr gut zuhören und folgen und finde, dass sie die einzelnen Charaktere gut dargestellt hat.

Der Schreibstil ...

Ich habe das Hörbuch von „The Artist“ gehört und fand die Sprecherin sehr angenehm. Ich konnte ihr gut zuhören und folgen und finde, dass sie die einzelnen Charaktere gut dargestellt hat.

Der Schreibstil ist locker und leicht, hätte für meinen Geschmack vielleicht noch ein wenig an die Zeit angepasst werden können. Was die Autorin aber richtig toll eingefangen hat, war alles rund um die Malerei. Ich habe die Bilder förmlich vor mir gesehen. Das hat mir sehr gefallen.

Die Charaktere fand ich nicht schlecht dargestellt, aber auch nicht besonders stark. Ich weiß nicht, ob sie darauf abgezielt hat, dass man einige Dinge nicht weiß, aber mir war alles nach wenigen Seiten klar, sodass mich über die Geschichte hinweg nichts überrascht hat. Dadurch war das Buch zwar nicht langweilig, aber die dolle Vorhersehbarkeit war schon etwas schade. Ettie und Joseph waren beide sympathisch, auch wenn ich die Liebesgeschichte der beiden nicht so richtig gefühlt habe. Hätte Ettie ihn auch toll gefunden, wenn sie nicht auf dem Anwesen mehr oder weniger gefangen gewesen wäre?

Insgesamt habe ich das Buch recht gern gehört und mochte auch die Message dahinter. Etwas besonderes war es für mich aber nicht

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Veröffentlicht am 20.05.2026

Sehr berührend und wunderschön geschrieben

Die Mitternachtsreise
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Das Buchcover und die Gesamtgestaltung gefallen mir sehr gut, es passt toll zum Vorgängerband, der Mitternachtsbibliothek.

Das Buch ist Matt Haig, wie man ihn kennt, absolut toll! „Die Mitternachtsbibliothek“ ...

Das Buchcover und die Gesamtgestaltung gefallen mir sehr gut, es passt toll zum Vorgängerband, der Mitternachtsbibliothek.

Das Buch ist Matt Haig, wie man ihn kennt, absolut toll! „Die Mitternachtsbibliothek“ habe ich so sehr geliebt, von „Die Unmöglichkeit des Lebens“ war ich etwas enttäuscht, deshalb hatte ich bei aller Vorfreude auf dieses Buch auch ein bisschen Sorge es könnte mir nicht gefallen. Das war glückerweise komplett unbegründet. Wer die Mitternachtsbibliothek mochte, wird dieses Buch auch mögen. Es kann zwar unabhängig gelesen werden, es ist aber dennoch schöner, wenn man die Mitternachtsbibliothek vorher gelesen hat.

Der Schreibstil ist wieder sehr berührend und wunderschön, ich habe mir unglaublich viele Zitate markiert. Insgesamt würde ich das Buch als sehr aufwühlend, aber auch heilsam bezeichnen. Es hat mir den ein oder anderen neuen Blickwinkel auf das Leben geschenkt.

Wilbur ist ein spannender Charakter, den man gleichzeitig mag und teilweise irgendwie auch nicht, weil er in der Vergangenheit einige Fehler begangen hat, aber sein altes Ich das absolut weiß und versucht alles wieder gut machen. Während man also mit ihm durch sein Leben reist, ist es ein Wechselbad der Gefühle. Generell fand ich ihn aber schon sympathisch, weil man auch viele Hintergründe für sein Handeln erfährt und er wirklich einsichtig ist. Mich hat seine Geschichte wirklich berührt und ich werde bestimmt noch länger daran denken!

Ich kann das Buch also wirklich nur sehr empfehlen!

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