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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2020

Sehr kreative, aber auch anspruchsvolle Urban-Fantasy

Die Flüsse von London
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Das Buch in Worte zu fassen ist wirklich nicht leicht, weil einfach so viel passiert, man in eine ganz neue und faszinierende Welt katapultiert wird und sich dort erst einmal zurecht finden muss. Zuerst ...

Das Buch in Worte zu fassen ist wirklich nicht leicht, weil einfach so viel passiert, man in eine ganz neue und faszinierende Welt katapultiert wird und sich dort erst einmal zurecht finden muss. Zuerst möchte ich den spannenden, gut zu lesenden und sehr informativen Schreibstil des Autoren loben. Das ist wirklich etwas ganz besonderes und ich habe bisher nichts vergleichbares gelesen. Während des Lesens schwingt außerdem der (teils auch schwarze) britische Humor mit, den ich sehr amüsant finde. Es gab die ein oder andere Stelle, an der ich wirklich Schmunzeln musste. Der Humor ist aber nicht so, dass es überladen davon wirkt, sondern ab und an sehr gut eingebracht. Außerdem gefallen hat mir der britische bzw. Londoner Charme, der während der Geschichte mitgeschwungen ist.

Die Charaktere sind recht gut beschrieben, aber dennoch so, dass man noch eigenen Spielraum für Interpretationen hat. Ich fand (zumindest alle Hauptcharaktere) ziemlich sympathisch und konnte vor allem mit Peter und Nightingale mitfiebern. Sehr schön fand ich, dass es verschiedene Handlungsstränge im Buch gibt, aber am Ende alle auf ein großes Ganzes hinauslaufen.

Empfehlen kann ich das Buch eher anspruchsvolleren Lesern, denn man bekommt wirklich viele Infos, lernt viele neue Dinge und Charaktere kennen und sollte das Buch aufmerksam lesen. Es ist also definitiv kein Buch für mal so eben nebenbei.

Fazit: Der erste Teil des sympathischen Police Constable Peter Grant ist viel zu lange an mir vorbei gegangen und ich muss die anderen Teile unbedingt auch noch lesen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.11.2020

Herzergreifend, authentisch und bedeutsam

Marigolds Töchter
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Schon auf den ersten Seiten gefiel mir der intensive, aber dennoch lockere und flüssig lesbare Schreibstil der Autorin sehr gut. Die Autorin hat sich in ihrem Roman einer Krankheit gewidmet, welche immer ...

Schon auf den ersten Seiten gefiel mir der intensive, aber dennoch lockere und flüssig lesbare Schreibstil der Autorin sehr gut. Die Autorin hat sich in ihrem Roman einer Krankheit gewidmet, welche immer mehr Menschen betrifft. Das sie dieses Thema gewählt hat finde ich sehr gut, weil es in unserer Gesellschaft immer relevanter wird. Sie beleuchtet damit nicht den medizinischen Aspekt, sondern den der Menschen. Zum einen der betroffenen Person, als auch den Menschen, die die Veränderung miterleben müssen. Das dies für beide Parteien sehr hart ist, wird definitiv deutlich. Umso berührender habe ich die Geschichte von Marigold als Leserin erlebt.

Das Buch hat definitiv mehr Tiefe als vorher gedacht, allerdings auch mehr Schwere, wodurch es an manchen Stellen sehr traurig zu lesen ist. Vor allem auch dadurch, dass es so realitätsnah ist. Dafür möchte ich allerdings gar keine Kritik aussprechen, denn sich mit einem so ernsten Thema auseinander zusetzen und eine so ergreifende Geschichte zu schreiben ist gewiss nicht leicht.
Marigolds Charakter habe ich sehr lieb gewonnen — umso mehr konnte ich dadurch mit ihr fühlen und leiden.

Ein Buch, welches definitiv zu Herzen geht — vor allem, wenn man selbst schon Bezug zu dem Thema Demenz hatte. Ich kann das Buch an aufgeschlossene Leser:innen sehr weiterempfehlen und denke, dass es den Menschen, die selbst Verwandte oder Bekannte haben, die mit der Krankheit kämpfen, helfen kann. Denn die Quintessenz ist: genieße jeden Moment und lebe im Hier und Jetzt. Und das ist etwas, was wir alle generell mehr beherzigen sollten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.11.2020

Magisch & spannend mit einer nordischen Atmosphäre

The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love
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Der Auftaktband zur "The last Goddess"-Dilogie konnte schon auf den ersten Blick durch sein wunderschönes Buchcover überzeugen, aber es blieb natürlich nicht dabei, dass nur das Buchcover überzeugt hätte. ...

Der Auftaktband zur "The last Goddess"-Dilogie konnte schon auf den ersten Blick durch sein wunderschönes Buchcover überzeugen, aber es blieb natürlich nicht dabei, dass nur das Buchcover überzeugt hätte. Auch die Geschichte, welche die nordische Mythologie aufgreift und uns in eine Welt voller Magie entführt, ist sehr gelungen! Für mich war es das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Somit war ich unvoreingenommen und muss sagen, dass ich mich mit dem Schreibstil direkt wohlgefühlt habe. Er ist sehr bildlich und umschreibend, sodass ich mir alles vorstellen und sehr gut und schnell in die Geschichte eintauchen konnte. Hinzu kommt, dass er ziemlich locker ist und daher ein gutes und flüssig lesbares Schriftbild ergibt.

Die Protagonistin Blair ist eine starke und selbstbewusste junge Frau, die schnell Sympathien bei mir gewinnen konnte. An einigen Stellen hätte ich mir allerdings gewünscht, dass sie weniger impulsiv, sondern strategischer vorgeht und über ihre Handlungen besser nachdenkt. Jedoch kann ich mir vorstellen, dass sich dies in Band 2 ändert, weil Charaktere ja bekanntlich auch erst einmal wachsen und sich entwickeln müssen.
Für Teil zwei Wünsche ich mir auf jeden Fall mehr über den zweiten Protagonisten Ryan zu erfahren, denn dieser bleibt in diesem Band doch eher mysteriös und unnahbar. Generell mag ich geheimnisvolle Charaktere aber sehr gern, sofern ihre Geheimnisse auch gelöst werden
Beim Erzählen der Geschichte wechseln sich Blair und Ryan ab, wobei der Hauptfokus auf Blairs Sicht liegt.

Wer Cliffhanger nicht mag sollte vielleicht auf Band 2 warten und beide Teile direkt hintereinander weg lesen, denn das Ende von diesem Band ist schon ziemlich fies, aber dafür hält es auch eine Vorfreude auf den zweiten Band bereit!

Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen und freue mich auf Teil 2!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2020

Jackie Dupont ist spitze

Mord beim Diamantendinner - Ein Fall für Jackie Dupont
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Den ersten Fall von Jackie kannte ich nicht, das war aber kein Problem, weil man den zweiten Teil ganz unabhängig lesen kann.

Dementsprechend kannte ich die Autorin vorher auch nicht, bin aber ein Fan ...

Den ersten Fall von Jackie kannte ich nicht, das war aber kein Problem, weil man den zweiten Teil ganz unabhängig lesen kann.

Dementsprechend kannte ich die Autorin vorher auch nicht, bin aber ein Fan ihres Schreibstils, welcher sehr bildlich und gut zu lesen ist. Auch in die Geschichte einzutauchen fiel dadurch nicht schwer und man ist schnell drin in der spannenden Zeit der 20er Jahre.

Jackie ist eine super spannende und sympathische Protagonistin, die einiges an Humor und Mut besitzt. Der Spannungaufbau hält sich konstant über die Geschichte, sodass es nur ganz kleine Längen gibt und man immer gern weiter liest. Aber auch die Nebencharaktere wie z. B. Kit sind sympathisch und konnten mich überzeugen. Zum Fall selbst verrate ich nichts aufgrund von Spoilern

Super gut fand ich auch, dass das Buch in den 20er Jahren spielt, die mich immer wieder neu begeistern können. Mich hat das Buch ein bisschen an "Miss Fishers mysteriöse Mordfälle" erinnert, eine Serie die ich nebenbei bemerkt ganz doll weiterempfehle. Apropos weiterempfehlen ... ich empfehle auch dieses wunderbare Buch weiter und hoffe bald wieder von Jackie zu lesen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.11.2020

Vegan ist vielfältiger, als man denkt!

Zufällig vegan – International
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Genauso exotisch wie auf dem Cover geht es im Innenteil weiter, denn die Gerichte orientieren sich an (mehr oder weniger) bekannten internationalen Rezepten.

Das Layout des Buches ist sehr übersichtlich ...

Genauso exotisch wie auf dem Cover geht es im Innenteil weiter, denn die Gerichte orientieren sich an (mehr oder weniger) bekannten internationalen Rezepten.

Das Layout des Buches ist sehr übersichtlich und gut gestaltet. Pro Doppelseite findet sich jeweils ein Gericht (mit sehr schöner Fotografie), das Rezept mit übersichtlicher Anleitung, sowie ein kleiner Hinweistext wieder. So kann beim Kochen nichts mehr schief gehen

Unterteilt ist das Buch in: Frühstück, kleiner Hunger, Suppen, Großer Hunger, Nachtisch, Getränke und Grundrezepte ... da ist wirklich für jeden etwas dabei!

Als Vegetarierin (und Teilzeit Veganerin) finde ich es super, dass man in diesem Buch so viele Alternativen hat und auf nichts verzichten muss. Ich kann euch das Buch absolut weiterempfehlen und hoffe es inspiriert auch den ein oder anderen Fleischesser dazu, mal einen gesünderen Lebensstil auszuprobieren :)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere