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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2017

Noch spannender als Band 1

Aschenputtel und die Erbsen-Phobie
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Die Geschichte um die sympatische Red setzt genau da wieder an, wo Band 1 aufgehört hat. Es werden weiterhin Hexen für den Krieg gegen Jasemins Kämpfer gesucht und auch die Suche nach dem verlorenen Kind ...

Die Geschichte um die sympatische Red setzt genau da wieder an, wo Band 1 aufgehört hat. Es werden weiterhin Hexen für den Krieg gegen Jasemins Kämpfer gesucht und auch die Suche nach dem verlorenen Kind gestaltet sich zusehends als schwierig.

Noch dazu kommen die vielen Probleme, die Reds Gefühlswelt mit sich bringt. Sollte sie tatsächlich zwei Happy Ends haben? Sie ist sich sicher, dass Ever ihre wahre Liebe ist, aber warum reagiert sie dann immer noch so sehr auf Jaz‘ Nähe?

Ich empfand den zweiten Band sogar noch witziger als den ersten und auch romantischer. Wieder einmal wurden verschiedene Märchen und Stilmittel miteinander kombiniert. Die Spannung steigt von Seite zu Seite und auch die vielen überraschenden Wendungen, sowie dieser fiese Cliffhanger tragen durchaus ihren Teil dazu bei, dass ich mich kaum von dem Buch lösen konnte.

Es gibt neue Charaktere, wie Gretel, die ihren Teil zum großen Ganzen beitragen, neue Möglichkeiten für Shipping (Pan + Cinder, yaaaay) und die Wahl für einen Mr. Right für Red(#TeamEver).

Fazit: Band zwei der Hipster-Märchen-Reihe ist noch witziger, noch sarkastischer, noch aufregender als der erste und zieht den Leser erneut in die wirr kombinierte Welt der Märchen zurück, nur um einem zum Ende mit zahlreichen Fragen und dem Wunsch nach Band 3 zurück zu lassen. Für mich eine ganz klare Empfehlung für Fans von Märchen-Adaptionen.

Veröffentlicht am 01.10.2017

Sehr bewegend

Fuchsnacht
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In Fuchsnacht begleitet man Emil durch seinen tristen Alltag als Ausgestoßener, als Opfer. Er muss sich nicht nur gegen Mobber in der Schule, sondern auch seinen Onkel und seiner Tante gegenüber verteidigen. ...

In Fuchsnacht begleitet man Emil durch seinen tristen Alltag als Ausgestoßener, als Opfer. Er muss sich nicht nur gegen Mobber in der Schule, sondern auch seinen Onkel und seiner Tante gegenüber verteidigen. Sein bisheriges Leben verlief alles andere als rosig und dann passiert ein alles verändernder Unfall.

**Achtung, ab hier könntet ihr gespoilert werden! Es ist echt schwer hier spoilerfrei zu bleiben, verzeiht*

Emil muss mit den Tücken, die dieser Unfall mit sich bringt völlig alleine klar kommen und lernt auf diesem Weg die Truppe um Timon kennen. Als die beiden sich immer mehr annähern, dachte ich bereits, dass ich schon eine Ahnung habe, in welche Richtung sich die ganze Geschichte entwickelt, aber weit gefehlt.

*Spoilergefahr vorbei**

Die Autorin versteht es durchaus, durch verschiedene Plottwists, die Handlung immer wieder aufs neue in eine Richtung zu lenken, die sehr faszinierend ist. Sie beschreibt Emils innere Gedanken, seine Zerrissenheit mit sich selbst und auch die Situationen so bildhaft, dass ich beim Lesen ein eher bedrückendes Gefühl hatte. Was gut war. Denn hier wurde nichts beschönigt, sondern das Leben so dargestellt, wie es nun mal sein kann. Auch mit Fantasyaspekt. Hier werden Themen, wie Homosexualität, Mobbing und Gewalt in der Familie stark aufgegriffen und so vermittelt, dass man das Bedürfnis hat, Emil einfach mal unter die Arme greifen zu können.

"Wenn ich ganz fest meine Augen schließe, kann ich die Welt sehen, wie sie sein sollte. Voller Gnade, voller Zuneigung und ohne den Hass, der wie Teer unsere Venen verstopft."

Trotz dieser vielen eher negativen Aspekte, kommen natürlich auch die Liebe und Freude nicht zu kurz. Emil wächst nach und nach über sich hinaus und schafft es, sich immer wieder seinen neu gegeben Situationen anzupassen. Er ist ein faszinierender Charakter.

Einziges Manko: Ich hätte mir am Ende gewünscht, dass die beklemmende Stimmung, die die ganze Zeit im Buch herrscht, hier aufgelöst wird. Der Abschluss war dennoch klasse, sodass ich es immer wieder gerne weiter empfehle.

Veröffentlicht am 25.09.2017

Mir persönlich zu oberflächlich

Sturmmelodie
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Der Anfang in Sturmmelodie fiel mir etwas schwer. Ein Drittel des Buches lang habe ich mir Sorgen gemacht, ob ich denn noch in die Geschichte reinkomme. Viel zu viele Charaktere tauchten gleich zu Beginn ...

Der Anfang in Sturmmelodie fiel mir etwas schwer. Ein Drittel des Buches lang habe ich mir Sorgen gemacht, ob ich denn noch in die Geschichte reinkomme. Viel zu viele Charaktere tauchten gleich zu Beginn auf und auch eine Zusammenfassung als Einstiegshilfe wäre sehr von Vorteil gewesen, da Straßensymphonie doch schon einige Zeit bei mir zurückliegt. Es hing sich zunächst nur an der Liebesgeschichte auf und kam nicht so recht voran.

Nach diesem Drittel kam ich dann langsam ins Buch rein. Leider wirkten die Charaktere alles andere als rund auf mich. Mit etwas mehr Tiefe hätte ich mich besser in die Story fühlen können. Ich fürchte, dass ein paar mehr Seiten, auf denen man ruhig noch ins Detail hätte gehen können, besser gewesen wären.

Die Protagonistin Lizzy war in sich widersprüchlich. Zu Beginn noch ruhig und in sich gekehrt, mutierte sie schnell zu einer starken, selbstbewussten jungen Frau, die immer wusste, was zu tun ist. Mir war es manches Mal zu perfekt.

Harry hatte für mich keinerlei Tiefe, nichts, was ihn irgendwie formen konnte, weshalb ich mir da kein Bild von ihm machen konnte.

Die Liebesgesichte selbst war sehr schön beschrieben, hatte ein paar Tiefen und war seitens von Lizzy, mit vielen Unsicherheiten geprägt. Aber auch Harry schien sich nie so richtig zu trauen, weshalb ich den beiden so manches mal gerne noch einen Stoß gegeben hätte.

Sehr schön war diese kleine Sidestory um den Hund James Dean, der unseren Helden hier das Leben immer wieder schwer macht, indem er sich dem Leinenführer entreißt.

Auch das Wandlerthema wurde ganz gut aufgegriffen, auch wenn eher die Liebesgeschichte und ein paar andere Dinge mehr im Vordergrund standen.

Fazit: Sturmmelodie hat viele Schwächen. Der Anfang ist noch recht wirr und auch die Charaktere können mehr Tiefe gebrauchen. Trotz vieler kleiner Ecken und Kannten war es eine schöne unterhaltsame Geschichte, die vereinzelt sogar sehr spannend war, sodass ich das Buch ungern aus der Hand gelegt habe.

Veröffentlicht am 25.09.2017

Seelenfluch

Cursed Souls
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Mit Cursed Souls ist Veronika Rothe nicht nur der Eintritt in einen wunderbaren Verlag gelungen, sondern auch ein Stilwechsel, der mich schnell in seinen Bann ziehen konnte.

Gleich zu Beginn des Buches ...

Mit Cursed Souls ist Veronika Rothe nicht nur der Eintritt in einen wunderbaren Verlag gelungen, sondern auch ein Stilwechsel, der mich schnell in seinen Bann ziehen konnte.

Gleich zu Beginn des Buches war klar: Hier stimmt irgendetwas nicht.
Man erhält immer wieder Einblicke in die Vergangenheit von Francis und so nach und nach klärt sich auf, warum Kate für sie so wichtig ist und vor allem, was es mit der geheimnisvollen Musik auf sich hat.

Die Geschichte startet eher etwas ruhiger und seichter und gerade dieser ruhige Beginn ist es, der trügt. Denn im Laufe der Geschichte geht es ziemlich spannungsgeladen voran. Leider hat es mir persönlich doch etwas zu lang gedauert, bis das der Fall war, dennoch konnten mich die Charaktere überzeugen.

Allen voran Francis, der wirklich lieb, aber irgendwie schnell abwesend war und gerne mal überhitzt reagiert hat.
Zum Ende hin hält die Autorin nochmal eine besondere Überraschung bereit, die mein armes kleines Herz fast nicht verkraftet hätte. Doch auch das hat sich gekonnt wieder gekittet und bekommt daher von mir begeisterte 4 Sterne, sowie eine klare Empfehlung für ihr Werk.

Veröffentlicht am 25.09.2017

Ich mag die Idee

Bin hexen - Wünscht mir Glück
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Auch bei diesem Buch der Autorin empfing mich wieder ein besonders heimeliges Gefühl beim Lesen. Ihr lockerer Stil gefiel mir sehr, ebenso der komplette Aufbau der Geschichte. Es stecken viel Liebe im ...

Auch bei diesem Buch der Autorin empfing mich wieder ein besonders heimeliges Gefühl beim Lesen. Ihr lockerer Stil gefiel mir sehr, ebenso der komplette Aufbau der Geschichte. Es stecken viel Liebe im Detail, sowie ein paar humorvolle Szenen und Gespräche im Buch, die definitiv Spaß beim Lesen gemacht haben.

Auch die Idee dahinter finde ich super. Die kleine mit eingebaute Liebelei war nicht zu aufdringlich, aber doch sehr mitreißend.

Zunächst wurde man langsam in die Welt von Prim hineingeführt und lernt so nach und nach Sie, ihr Leben, ihre Familie und andere Charaktere kennen. Im Laufe der Geschichte wird es dann richtig spannend und man rätselt, wer denn nun ihr Zwilling ist, ob sie Liam noch sagen wird, dass sie eine Hexe ist und vor allem, ob sie es schaffen, die besonderen Vorkommnisse gemeinsam zu bewältigen.

Fazit: Bin Hexen: Wünscht mir Glück ist eine sehr chaotische Geschichte, mit viel Liebe, Charm, Witz, Detail, aber vor allem Herzblut der Autorin. Das merkt man von der ersten bis zur letzten Seite. So einfach kann Fantasy manchmal sein. Gerne mehr davon.