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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.06.2017

Gutes Ende für die Reihe

Seelenlos
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Ich habe schon sehnsüchtig auf das große Finale dieser Reihe gewartet. Die bedrückende Stimmung, die man mit jedem Kapitel mehr fühlt, entlädt sich in einem besonderen Kampf, der – leider – nicht ohne ...

Ich habe schon sehnsüchtig auf das große Finale dieser Reihe gewartet. Die bedrückende Stimmung, die man mit jedem Kapitel mehr fühlt, entlädt sich in einem besonderen Kampf, der – leider – nicht ohne große Verluste auskommt.

Noch ein letztes Mal machen sich Gwen, Tares, Niris und Asrell auf die Reise, suchen nach einem Ausweg, wie sie die Kräfte von Mirac ein für alle mal bannen und besiegen können. Auf diesem Weg brauchen sie viele Verbündete, denn der Kampf wird alles andere als leicht.

Noch einmal werden viele Geheimnisse aufgedeckt, neue Freundschaften bzw. Verbündete geschlossen und noch einmal ist die Geschichte an Spannung kaum auszuhalten.Hier hat Juliane Maibach wirklich ein Händchen im Aufbau bewiesen und hat mit ihren Worten diesen Kampf auch zu meinem gemacht.

Einziger Kritikpunkt hier waren die gemeinsamen Momente zwischen Tares und Gwen, die auf mich ein wenig wie zusätzlich hinzugefügt vorgekommen sind, damit man noch ein bisschen Gefühl in die Geschichte bringt. Da es meistens am Ende irgendwo angesetzt wurde und immer nur das Gleiche passiert ist, konnte ich diese Empfindungen leider nicht nachvollziehen.

Was mir allerdings sehr gefiel war das Spiel zwischen Asrell, Niris und Malek. Hier habe ich wirklich mitgefühlt und war wieder mal erstaunt, wie sich diese Konstellation entwickelt hat.

Die Autorin hat hier für mich eine Welt geschaffen, die ich wirklich vermissen werde. Sie war nie so richtig rund, hat viele Ecken und Kanten und doch ist es eine Geschichte, die ich jederzeit gerne weiter empfehle.

Veröffentlicht am 24.06.2017

Lieblings-Buch

Nemesis
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Evelyn ist eine der drei größten Gamer der Welt. Unter dem Pseudonym Nemesis nimmt sie an einem neuen Spiel teil, welches noch realistischer sein soll und welches über eine Schnittstelle über ihrem Körper ...

Evelyn ist eine der drei größten Gamer der Welt. Unter dem Pseudonym Nemesis nimmt sie an einem neuen Spiel teil, welches noch realistischer sein soll und welches über eine Schnittstelle über ihrem Körper den Eintritt in die Spielewelt ermöglicht.

Was zunächst wie eine Art Abklatsch vom Anime Sword Art Online erscheint, ist eine gelungene Mischung, aus Fantasy und Romance. Das es sich in der Welt, in der Eve sich bewegt, um eine Spielewelt handelt vergisst man relativ schnell und auch sie selbst muss es sich immer in Erinnerung rufen, da sie sich immer mehr in die Bewohner dieser Welt verliebt. Sie sieht deren Kampf gegen die anderen Rassen schnell als ihren eigenen an und entwickelt mit der Zeit nicht nur einzigartige Kräfte, sondern auch besondere Gefühle.

Asukas besondere Schreibstil und ihre starken Charaktere haben dieses Buch für mich zu etwas ganz besonderem gemacht. Ich habe es jetzt zum mittlerweile dritten Mal gelesen und bin nach wie vor begeistert von der erschaffenen Welt, der Idee hinter der Geschichte und kämpfe immer noch mit dem Ende.

Die Geschichte ist in sich rund und hat es bereits im letzten Jahr für mich zu einem Highlight geschafft. Es ist und bleibt weiterhin eines meiner Lieblingsbücher der Autorin und aus dem Drachenmond Verlag.

Veröffentlicht am 24.06.2017

Jetzt ist es perfekt

Wolfsmal
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Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, auch die Neuauflage von Wolfsmal durchzulesen und ich muss zugeben, ich bin hellauf begeistert.

Es liest sich wesentlich flüssiger und wirkt in sich einfach ...

Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, auch die Neuauflage von Wolfsmal durchzulesen und ich muss zugeben, ich bin hellauf begeistert.

Es liest sich wesentlich flüssiger und wirkt in sich einfach runder. Die Geschichte an sich hat sich grundlegend nicht geändert. Das flotte Tempo in der Story, sowie das leichte Knistern zwischen Emilia, Valentin und Finn bleibt natürlich erhalten. Auch nach dem zweiten Lesen ebbt meine Begeisterung hier nicht ab und ich bin zum Ende wieder hin und weg von der Geschichte und hätte nun gerne meinen zweiten Teil.

Wolfsmal: Der Wolf in deinem Blut ist wie erwartet einfach gelungen und daher empfehle ich die Neuauflage sehr gerne weiter.

Veröffentlicht am 24.06.2017

Ganz nett für zwischendurch

NY Millionaires Club
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Als ich das Cover gesehen habe, dachte ich mir "Okay, das wird eine etwas rauere Geschichte mit einem harten Typen". Herausgekommen ist ein kleiner Softie, der irgendwie bei so ziemlich jeder Frau in seinem ...

Als ich das Cover gesehen habe, dachte ich mir "Okay, das wird eine etwas rauere Geschichte mit einem harten Typen". Herausgekommen ist ein kleiner Softie, der irgendwie bei so ziemlich jeder Frau in seinem Leben unter dem Pantoffel steht.

Finn lässt sich einfach so in sein Leben hineindrücken und wehrt sich so gar nicht, sodass er eigentlich relativ unzufrieden ist. Allerdings merkt er davon nichts und redet sich, obwohl seine Freunde ihn alle darauf hinweisen, immer noch ein, dass er glücklich ist mit seinem Leben. Solche Freunde sollte jeder haben, die einem, so wie in seinem Fall Tristan wirklich nicht nur mit Rat und Tat zur Seite stehen, sondern denen dein wahres Glück am Herzen liegt und die dich dabei unterstützen.

Reagan scheint ein zierliches junges unerfahrenes Mädchen zu sein und hat doch in ihrem Leben schon so einiges hinter sich. Sie öffnet Finn mehr und mehr die Augen und zeigt ihm deutlich, was er vom Leben noch erwarten kann, wenn er sich nur aus seinem Schneckenhaus traut und auch mal genießt anstatt nur zu funktionieren. Ihre lockere Art und ihre Einstellung zum Thema Sex haben in mir die Hoffnungen geweckt, dass es doch noch etwas mehr Action im Buch geben könnte. Leider bleibt es relativ soft, sodass ich für da ein wenig enttäuscht wurde. Es ist und bleibt eine Novelle über Träume, Wünsche und Hoffnungen.

Der erste Band dieser Serie war eine nette kleine Geschichte für nebenbei, sodass ich ihn gerne empfehlen kann und ebenfalls den zweiten noch probieren werde.

Veröffentlicht am 18.06.2017

Spannender als Band 1, leider weniger fürs Herz :(

Das Herz des Verräters
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Band 2 der Reihe hält so einiges an Überraschungen bereit.

Zunächst einmal setzt der zweite Band genau dort an, wo Band 1 aufgehört hat, ohne nochmal eine klare Einführung zu geben, womit es mir schwer ...

Band 2 der Reihe hält so einiges an Überraschungen bereit.

Zunächst einmal setzt der zweite Band genau dort an, wo Band 1 aufgehört hat, ohne nochmal eine klare Einführung zu geben, womit es mir schwer viel in der Geschichte erstmal wieder Fuß zu fassen. Ab knapp 100 Seiten war ich dann aber wieder drin und konnte mich an die meisten Handlungsstränge und Personen aus Band 1 erinnern. Hier wäre eine kurze Zusammenfassung für mich sehr hilfreich gewesen.

Ich mag Lia immer noch. Sie lässt sich einfach nicht den Mund verbieten, sagt gerade heraus, was sie beschäftigt, oder stört und handelt meist völlig überhitzt und ohne großartig nachzudenken. Und doch muss sie in diesem Band planen und sich viele Gedanken machen, wie sie aus ihrer misslichen Lage entkommen kann.

Ein ebenso hitziges Gemüt hat auch Rafe, auch wenn er schon bedachter an so manches herangeht. Ich mag ihn nach wie vor und hätte mir manches Mal mehr Einsatz von ihm erhofft.

Kaden fühlt sich langsam wie ein Eindringling an, zwischen Rafe und Lia. Man erfährt zwar so einiges aus seiner Vergangenheit und auch, wo er ursprünglich herkommt, aber dennoch ist bei ihm so ein bitterer Beigeschmack für mich. Ich mag ihm nach wie vor nicht ganz trauen.

Neben den Sichtweisen der drei Personen gibt es dann noch vereinzelt Einblicke in das momentane Leben von Pauline und auch da wird es alles andere als langweilig.

Zwischen den Kapiteln bzw. Sichten sind dann auch noch vereinzelt Schriften aus dem Buch des Heiligen Textes von Morrighan zu sehen, die kleine Hinweise für den weiteren Verlauf der Geschichte geben.

Auch, wenn das Buch wieder viele spannende Momente hatte, so hat mir doch ein wenig das romantische Knistern zwischen Rafe und Lia gefehlt, was ich beim ersten Band noch so mochte. Hier ging es mir einfach zu schnell vorbei, sodass ich mich ständig gehetzt und leicht unter Druck gesetzt fühlte. Dieser enorme Spannungsaufbau geht bis zu einem gewissen Punkt, in dem man nach einem kurzen Schockmoment endlich die Erlösung findet und das Buch gemütlich ausklingen lassen könnte. Doch weit gefehlt. Zum Ende hielt es nochmal so einen kleinen Cliffhanger bereit, der mich jetzt schon ungeduldig auf „Die Gabe der Auserwählten“, den dritten band dieser Reihe warten lässt. Nicht so schlimm, wie im ersten Band, aber doch schon ein wenig gemein. Gerade, wenn man mal kurz aufatmen wollte.

Auch Band 2 mag ich wieder sehr gerne empfehlen, würde dazu aber raten, diesen relativ zeitnah nach dem Ersten zu lesen, um noch so einigermaßen im Bilde zu sein.