Gutes Ende für die Reihe
SeelenlosIch habe schon sehnsüchtig auf das große Finale dieser Reihe gewartet. Die bedrückende Stimmung, die man mit jedem Kapitel mehr fühlt, entlädt sich in einem besonderen Kampf, der – leider – nicht ohne ...
Ich habe schon sehnsüchtig auf das große Finale dieser Reihe gewartet. Die bedrückende Stimmung, die man mit jedem Kapitel mehr fühlt, entlädt sich in einem besonderen Kampf, der – leider – nicht ohne große Verluste auskommt.
Noch ein letztes Mal machen sich Gwen, Tares, Niris und Asrell auf die Reise, suchen nach einem Ausweg, wie sie die Kräfte von Mirac ein für alle mal bannen und besiegen können. Auf diesem Weg brauchen sie viele Verbündete, denn der Kampf wird alles andere als leicht.
Noch einmal werden viele Geheimnisse aufgedeckt, neue Freundschaften bzw. Verbündete geschlossen und noch einmal ist die Geschichte an Spannung kaum auszuhalten.Hier hat Juliane Maibach wirklich ein Händchen im Aufbau bewiesen und hat mit ihren Worten diesen Kampf auch zu meinem gemacht.
Einziger Kritikpunkt hier waren die gemeinsamen Momente zwischen Tares und Gwen, die auf mich ein wenig wie zusätzlich hinzugefügt vorgekommen sind, damit man noch ein bisschen Gefühl in die Geschichte bringt. Da es meistens am Ende irgendwo angesetzt wurde und immer nur das Gleiche passiert ist, konnte ich diese Empfindungen leider nicht nachvollziehen.
Was mir allerdings sehr gefiel war das Spiel zwischen Asrell, Niris und Malek. Hier habe ich wirklich mitgefühlt und war wieder mal erstaunt, wie sich diese Konstellation entwickelt hat.
Die Autorin hat hier für mich eine Welt geschaffen, die ich wirklich vermissen werde. Sie war nie so richtig rund, hat viele Ecken und Kanten und doch ist es eine Geschichte, die ich jederzeit gerne weiter empfehle.