Kurzmeinung:
Im fünften Teil von Heartstopper geht die Liebesgeschichte von Nick und Charlie weiter. Auf ihre gewohnt simple und doch eindrucksvolle Art erzählt Alice Oseman unter anderem davon welche ...
Kurzmeinung:
Im fünften Teil von Heartstopper geht die Liebesgeschichte von Nick und Charlie weiter. Auf ihre gewohnt simple und doch eindrucksvolle Art erzählt Alice Oseman unter anderem davon welche Schwierigkeiten es so mit dem ersten Mal geben kann.
Dabei geht sie sehr sensibel auf Themen wie „Unsicherheit“ und „Verlustangst“ ein und führt Nick und Charlie damit auf die nächste Ebene.
Die Zeichnungen sind einfach nur schön, die Charaktere bekannt und mittlerweile doch sehr ans Herz gewachsen und die Geschichte in diesem Teil doch tatsächlich noch nicht zu Ende, wie ich ursprünglich angenommen hatte.
Zauberhafter Comic, mit tollen Zeichnungen, eindringlicher Story und großartiger Message gefällig?
Dann lest „Snapdragon!
In Snapdragon geht es um Außenseitertum in vielen Facetten, ums anders sein, ...
Zauberhafter Comic, mit tollen Zeichnungen, eindringlicher Story und großartiger Message gefällig?
Dann lest „Snapdragon!
In Snapdragon geht es um Außenseitertum in vielen Facetten, ums anders sein, sich anders fühlen und sich und andere akzeptieren und um Liebe und Magie.
Selten hat mich ein Comic in nur einem Panel zum weinen gebracht. Hier ist es gelungen.
Ich möchte nicht zu viel vorwegnehmen, daher werde ich euch nicht verraten was genau es war.
Die Geschichte ist dicht und wunderschön gezeichnet. Die Farbwahl atmosphärisch und somit tragend für die Story. Die Charaktere (nahezu) allesamt absolut liebenswert und ich für meinen Teil habe das Cover erst nach dem Lesen verstanden.
Zudem spricht „Snapdragon“ so einige Themen auf sanfte, schöne Art an und macht sie nicht zum „Sonderfall“ sondern akzeptiert einfach ihre Andersartigkeit als Normalität. Wovon wir uns alle eine Scheibe abschneiden können, so als Gesellschaft gesehen.
Einzig Tierskelette und auch mal die ein oder andere Darstellung eines Roadkill muss man als Leser:in verkraften. Ich verspreche euch, es ist wirklich nicht eklig dargestellt. Sondern auch hier wird mit viel Respekt mit dem Tod umgegangen.
Ich für meinen Teil habe „Snapdragon“ so sehr geliebt, dass ich nun überlege es mir zu kaufen (ich hatte es aus der Bücherei ausgeliehen) um es immer zum lesen da zu haben und Kat Lehy zu unterstützen.
„Snapdragon“ ist etwas für alle die sich manchmal etwas anders fühlen. Für alle die einen cozy Comic möchten, mir spooky Vibes, der dann nach dem Zuklappen ein warmes Gefühl in dir hinterlässt und an den du noch länger mit einem Lächeln auf den Lippen zurück denken wirst.
Puh, als meine Reado App „Ansuz“ vom SuB gewürfelt hat, hab ich doch erstmal geschluckt. 800 Seiten?
Was soll ich sagen? Die 800 Seiten verflogen wirklich wie im Flug!
Zunächst mal gefällt mir das „nordische ...
Puh, als meine Reado App „Ansuz“ vom SuB gewürfelt hat, hab ich doch erstmal geschluckt. 800 Seiten?
Was soll ich sagen? Die 800 Seiten verflogen wirklich wie im Flug!
Zunächst mal gefällt mir das „nordische Götterthema“ sehr gut. Dann sind die Haupt- und Nebencharaktere sympathisch und nahbar und zusätzlich der Schreibstil Bildhaft und locker. Alles allerbeste Voraussetzungen.
Die Idee der Autorin einen gewissen Crime-Aspekt mit einzubringen gefiel mir sehr gut und ich habe bis kurz vor Ende gerätselt wer denn nun der Mörder sein könnte.
Ich finde schon, dass man beim Lesen merkt, dass es sich um ein Buch eher für Jugendliche handelt. Daher konnte mich nicht alles ganz abholen, manches ging mir einfach zu schnell, manche Dialoge waren nicht meins, aber ich denke, hätte ich das Buch als Jugendliche gelesen wäre es sicherlich ein absolutes Highlight geworden.
So kann ich nur sagen, dass ich doch mittlerweile mehr bei Büchern hinterfrage und manches mir hier dann doch zu einfach war.
Dennoch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und hatte es in unter einer Woche durch. Die Art des Schreibens hat mich extrem in ihren Bann gezogen und unsere Protagonistin ebenso.
Von daher ein alles in allem solides 4 Sterne Buch für mich.
Ein Buch für alle die die nordische Mythologie lieben und sich einfach in eine spannende Geschichte mit einigen mythologischen Gestalten fallen lassen wollen.
Was habe ich erwartet? Einen unterhaltsamen, horrorigen Thriller mit Mystery Elementen in einem alten Herrenhaus in dem sich vier Jugendliche aufteilen um einen Killer zu finden. So ein wenig Scooby Do ...
Was habe ich erwartet? Einen unterhaltsamen, horrorigen Thriller mit Mystery Elementen in einem alten Herrenhaus in dem sich vier Jugendliche aufteilen um einen Killer zu finden. So ein wenig Scooby Do Feeling (was es defintiv auch gab).
Allerdings muss ich sagen, dass ich doch enttäuscht bin von diesem Buch. Viel zu viel wirkt so, als sei es einfach während des schreibens geplottet worden, ohne Rücksicht darauf was noch wenige Seiten zuvor geschah. Erst ist eine Wunde ganz schrecklich und Seiten später nicht mehr der Rede wert, um nur ein Beispiel zu erwähnen.
Zudem wirkte der gesamte Roman in allem viel zu konstruiert. Welcher Sheriff hält seine Pressekonferenz bitte auf dem Schulhof ab? Welche Schule informiert ihre Schüler über Lautsprecher, dass zwei von ihnen ermordet wurden, ach und übrigens ihr könnt jetzt nach Hause gehen? Wieso wird die Figur des Reporters erst so aufgebaut nur um dann ewig im Buch nicht mehr vorzukommen?
Und all diese gigantischen Zufälle die unseren vier Held:innen hier immer wieder passieren und sie so in der Story voran bringen waren mir einfach zu viel.
Die Charaktere handeln aus meiner Sicht nicht immer glaubhaft und wenn man jetzt denkt: Ja, gut sind ja Jugendliche. Nein, auch die Erwachsenen und vor allem die Eltern.
Zudem wurde mir hier manch problematisches Verhalten auch einfach verharmlost. Jonesys Mutter ist Alkoholikerin. Aber dann lässt sie natürlich von einem auf den anderen Tag den Alkohol stehen weil man das ja mal eben so kann... Nein, einfach nein. Wirklich schade, denn wir hatten hier eine interessante Ausgangslage gerade in der Dynamik der Jugendlichen mit ihren Eltern und untereinander.
Der Schreibstil ist solide, sehr bildhaft und liest sich super schnell. Es ist fast als würde man einem Film zuschauen. Aber leider geht er halt einfach nicht in die Tiefe und kratzt nur an der Oberfläche. Es ist einfach alles aus meiner Sicht viel zu einfach geplottet und auch das Pacing wirkt nicht ganz ausgereift.
Schade, da hatte ich ein wenig mehr erwartet.
Dieses Buch von Tara-Louise Wittwer ist für mich bisher ganz klar ihr bestes Werk.
Strukturiert, pointiert und mit jeder Menge wichtiger und richtiger Female Rage im Bauch geschrieben. Ich konnte beim ...
Dieses Buch von Tara-Louise Wittwer ist für mich bisher ganz klar ihr bestes Werk.
Strukturiert, pointiert und mit jeder Menge wichtiger und richtiger Female Rage im Bauch geschrieben. Ich konnte beim Lesen fast Taras Stimme hören und hatte stellenweise das Gefühl ich lese einen Poetry Slam Text den einen wütende, wundervolle Frau geschrieben hat. Großartig.
Dabei stellt Tara klar: Sie hasst Männer nicht! Sondern sie liebt Frauen! Ganz wichtige Message, wie ich finde. Und auch den Unterschied zwischen Wut und Female Rage arbeitete Wittwer sehr gut raus.
Ich finde dieses Buch sollte jede:r zum Thema gelesen haben, denn es transportiert für mich auf unterhaltsame Weise genau den Kern der Thematik: Warum Frauen wütend sein dürfen, sein müssen, sein sollten! Warum Schwesternschaft so wichtig ist! Und was uns allen (auch dir Christoph!) das Patriachat angetan hat und auch weiterhin antut.
Tara rasselt dabei nicht nur Fakten runter, sondern erzählt auf spannende Art und Weise von Frauen, die bereits längst im Sog der männlichen Geschichtsschreibung verschollen sind und die auch wütend waren.
Spannend fand ich auch die Einteilung der Zeit in Mütter. Wie gruselig ist das, dass die Hexenverbrennung noch gar nicht viele Mütter her ist? Und natürlich hallt das alles in uns nach und wie sollte es auch nicht?!
Das gesamte Buch ist trotz seiner Thematik unglaublich kurzweilig und am Ende dann doch viel zu schnell vorbei. Ich hoffe es kommen noch mehr Bücher von Tara. Wichtig finde ich auch, dass man dabei ihren Ausführungen auch folgen kann, wenn man neu in die Thematik einsteigt.
Für mich ein spannendes, ein lehrreiches und ein irgendwie poetisches Buch. Was will man mehr?