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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.06.2019

guter zweiter teil

Tod im Abendrot
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Das sommerliche München wird durch einen Doppelmord, in der Nähe des Flachauer-Biergartens, erschüttert. Beide wurden mit gezielten Schüssen getötet. Zufall oder Absicht? Kurz bevor das zweite Opfer seinen ...

Das sommerliche München wird durch einen Doppelmord, in der Nähe des Flachauer-Biergartens, erschüttert. Beide wurden mit gezielten Schüssen getötet. Zufall oder Absicht? Kurz bevor das zweite Opfer seinen Verletzungen erliegt, bekommt LKA-Präsident Karl Zimmerschied einen mysteriösen Hinweis. Der Mörder hatte kein Gesicht. Nicht nur mit diesem Fall muss sich Zimmerschied herumschlagen, nein auch noch seine alte Schulfreundin, die Gymnasialdirektorin Sophie von Lavalle wird mit einem schlüpfrigen Video im Darknet erpresst und bitte ihn um private Hilfe. Zu allem überfluß, spinnt seine Frau auch noch und möchte von Bali nicht fort und als dann auch noch ihr “Typ“ verschwindet, wird natürlich Zimmerschied verdächtigt.

Ich kenne ja den ersten Teil schon und ich muss sagen, der Zimmerschied gefällt mir immer noch. Er kann es halt nicht lassen und muss immer mitmischen, was seinen „Untergebenen“ ja nicht immer gefällt. Er mag halt nicht immer am Schreibtisch sitzen, dafür ist er nicht Polizist geworden. Das Buch war spannend und auch witzig geschrieben. Ich habe mit Zimmerschied mitgefiebert und gerätselt wer die beiden ermordet hat und wer denn hinter der Erpressung von Lavalle steckt. Der arme Tommy Hensch hat mir dieses Mal richtig Leid getan, immer musste er herhalten. Sei es um Zimmerschied im Darknet zu helfen oder als Befragungshelfer. Und zum Schluss gab es ja noch die Auflösung, wie es jetzt mit seiner Frau weitergehen wird. Bin schon gespannt was Zimmerschied als nächstes passieren wird. 5 von 5*

Veröffentlicht am 23.06.2019

guter auftakt mit fortsetzung

Die Maske der Gewalt
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Inhaltsangabe übernommen

LKA-Ermittler Richard Schwarz weiß genau, wie es ist, einem skrupellosen Mörder ausgeliefert zu sein. Seit dem Tag, an dem seine Mutter durch die Hand eines Freiers starb und ...

Inhaltsangabe übernommen

LKA-Ermittler Richard Schwarz weiß genau, wie es ist, einem skrupellosen Mörder ausgeliefert zu sein. Seit dem Tag, an dem seine Mutter durch die Hand eines Freiers starb und er selbst schwer verletzt wurde, versucht er, seine eigene Verwundbarkeit hinter einer Maske zu verbergen. Als in Wien kurz nacheinander die Leichen zweier Frauen gefunden werden, setzt Richard alles daran, den Täter zu finden: Seine einzige Spur ist das merkwürdige Muster der Stichverletzungen auf ihren Körpern. Bis die Gerichtspsychiaterin Theres Lend sich an ihn wendet: Sie glaubt, den Mörder zu kennen. Als Richards Schwester Sarah in München aus ihrem eigenen Zirkus entführt wird, spitzt sich die Lage zu. Für Richie zählt jede Sekunde. Er muss Sarah retten, einen Mörder überführen – und seine eigenen Dämonen besiegen.

Das Buch hat mir gut gefallen. Man pendelt zwischen München und Wien hin und her und liest auch aus der sicht des Täters. Das Buch war spannend und gut geschrieben. Ich habe mit Richard mitgefiebert, gerätselt und gehofft, dass er seine Schwester noch in diesem Buch zurückbekommen wird. Es muss schrecklich sein, als Polizist im anderen Land, nichts ausrichten zu können (ihm fehlen ja die Befugnisse). Ich wusste auch nicht gleich, wer denn hinter den Morden in Wien steckt und so konnte ich schön mit raten. Jetzt bin ich gespannt wie es denn weiter gehen wird, denn es gab ja ein offenes Ende. 4 von 5*.

Veröffentlicht am 05.06.2019

witzig und spannend

Trubel in Talfing
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Inhaltsangabe übernommen:

Jasmin Lüders, Dienststellenleiterin der Polizei in Talfing, ist genervt: Das Ministerium in München verlangt, dass sie und ihr Team an einem Bergpfad Überwachungskameras anbringen. ...

Inhaltsangabe übernommen:

Jasmin Lüders, Dienststellenleiterin der Polizei in Talfing, ist genervt: Das Ministerium in München verlangt, dass sie und ihr Team an einem Bergpfad Überwachungskameras anbringen. Aus Sorge, dass Migranten diesen Weg aus Tirol nehmen könnten. So ein Unsinn. Aber Fremde gibt es neuerdings reichlich im Dorf: Im Hotel »Zum Hirschen« werden für horrend viel Geld Selbstfindungsseminare angeboten, die alle mit einer Bergwanderung enden. Doch arrogante Hoteliers und unverschämte Touristen sind zum Glück nicht Jasmins Problem. Genauso wenig wie die Häufung merkwürdiger Verbrechen bundesweit, dazu eine Drogentote und ein Alpinistenabsturz im nahen Tirol. Bis Jasmin einen anonymen Hinweis erhält, dass all diese Fälle tatsächlich etwas mit Talfing zu tun haben könnten …

Das Buch hat mir gut gefallen. Ich kenne den ersten Teil nicht, glaube aber, dass mir keine wichtigen Informationen gefehlt haben. Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen. Das Buch war witzig und zum Schluss sehr spannend. Mir hat die Figur Jasmin Lüders sehr gut gefallen und konnte sie und ihre Kollegen gut verstehen. Die kurzen bayerischen Sätze fand ich klasse, so etwas gehört für mich dazu, wenn das Buch in Bayern (vor allem in den Bergen) abspielt. Frau Girl fand ich richtig klasse. Die kleinen „Sticheleien“ zwischen den Kollegen haben das Buch richtig schön aufgelockert. Bin schon auf den nächsten Fall der Talfinger Polizei gespannt. 4 von 5*.

Veröffentlicht am 03.06.2019

wieder einmal klasse

Unbarmherzig (Ein Gina-Angelucci-Krimi 2)
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Gina Angelucci arbeitet bei der Münchner Kripo und ist für die Cold Cases zuständig. Frisch aus der Elternzeit im Dienst zurück, werden in Altbruck zwei Leichen gefunden, die schon seit ca 70 – 80 Jahren ...

Gina Angelucci arbeitet bei der Münchner Kripo und ist für die Cold Cases zuständig. Frisch aus der Elternzeit im Dienst zurück, werden in Altbruck zwei Leichen gefunden, die schon seit ca 70 – 80 Jahren verscharrt gewesen sind. Gina versucht das unmögliche und macht sich daran, die Identität der Toten zu klären. Bald wird klar, dass das weibliche Opfer aus dem Baltikum stammt. War sie eine Zwangsarbeiterin?

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist super gut und flüssig zu lesen. Spannung hat natürlich auch nicht gefehlt. Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen, denn ich musste einfach immer weiter lesen. Die Geschichten von Gina und ihrem Mann Tino liebe ich. Dieses Mal durfte wieder Gina einen Fall lösen. Ich war sehr gespannt, was sie alles versuchen wird, um die Identität der beiden Toten zu erfahren. Immer wieder durften wir kurze Abschnitte aus der Sicht einer Zwangsarbeiterin lesen und so erfahren, unter welch schlechten Bedingungen sie arbeiten mussten und mit welchen Gefahren sie gelebt haben. Nicht nur beruflich musste Gina sich rumschlagen, nein auch ihr privates Glück wurde bedroht. So war auch Tino, der jetzt in Elternzeit gegangen ist, im „Einsatz“ und hat seine eigenen Ermittlungen betrieben. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall, egal ob Gina oder Tino ermitteln darf. 5 von 5*.

Veröffentlicht am 26.05.2019

spannung bis zum schluss

Der Seelenhirte
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Klara Frost wird zu einem Mordschauplatz gerufen. Nicht nur die ganze Mordkommission ist erschüttert über die brutalen Hinrichtungen, auch die sonst so abgeklärte Kriminalhauptkommissarin Klara ist erschüttert. ...

Klara Frost wird zu einem Mordschauplatz gerufen. Nicht nur die ganze Mordkommission ist erschüttert über die brutalen Hinrichtungen, auch die sonst so abgeklärte Kriminalhauptkommissarin Klara ist erschüttert. Die komplette Familie eines Schafzüchters ist brutal ermordet worden. Bei ihren Ermittlungen stößt sie auf ein fiktives Werk eines Krimiautors und stellt Parallelen zu dem Mord her. Während sie fieberhaft versucht, in dem Buch Hinweise auf den Mörder zu finden, hinterlässt dieser eine blutige Spur durch Leipzig, denn der Killer arbeitet seine Liste gnadenlos ab.

Das Buch war super gut und flüssig zu lesen und sehr spannend geschrieben. Ich mag Klara Frost, auch wenn ihre Methoden nicht immer die klügsten oder legalsten sind. So war ich auf dieses Buch gespannt und ich muss sagen, mir hat es sehr gut gefallen. Klara muss sich nicht nur mit einem neuen Fall herumschlagen, sondern auch noch gleich mit einem Praktikanten Oli. P (Oliver Paulsen). Immer wieder können wir ein paar Seiten aus dem Buch lesen, dass Klara zu sehr an „ihren“ aktuellen Fall erinnert. (Das hat mich ab und zu etwas verwirrt, da ich nachdenken musste: Welcher Fall war jetzt im Buch und welchen Mord muss Klara aufklären) Es gibt viel zu viel Gemeinsamkeiten zu den Morden und zur Protagonisten, die Klara sehr sehr ähnlich ist. Ich war mir bis zum Schluss nicht sicher, wer denn jetzt der Mörder ist, denn es gab viele Verdächtige, die auf der einen Seite so schön gepasst haben, aber auch zu auffällig waren. Andere haben sich durch andere Aktionen verdächtig gemacht, so wusste ich nicht genau, wen ich jetzt wirklich verdächtigen sollte. Am Ende hat mich Elias Haller dann doch mit dem wahren Mörder überrascht. Freu mich schon auf den nächsten Fall von Klara und vielleicht ja mit Oli P. 5 von 5*.