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Veröffentlicht am 08.02.2020

Polly hat es nicht leicht

Kann ich jetzt bitte mein Herz zurückhaben?
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Polly ist eine völlig normale junge Frau die ihre Mutter liebt und ihre Freunde. Nur ihr Liebesleben ist praktisch nicht existent.
Mit ihrer Arbeit beim Posh-Magazin ist sie zufrieden auch wenn sie immer ...

Polly ist eine völlig normale junge Frau die ihre Mutter liebt und ihre Freunde. Nur ihr Liebesleben ist praktisch nicht existent.
Mit ihrer Arbeit beim Posh-Magazin ist sie zufrieden auch wenn sie immer über die Lieblingshunderasse der britischen Adeligen schreibt.
Als sie aber den Auftrag bekommt Jasper Marquess von Milton zu interviewen nimmt sie die Chance gerne wahr nur wie dadurch ihr Leben auf den Kopf gestellt wird damit hat sie nicht gerechnet.

Als ich im Internet über dieses Cover gestolpert bin war ich sofort neugierig und da auch der Klappentext genau meinen Lesevorlieben entsprach wollte ich es auch lesen.
Als das Buch bei mir ankam war ich sofort davon angetan wie alles aufeinander abgestimmt war. Der Buchschnitt ist pink wie der Titel und der Herzlolly auf dem Cover, aber auch jede Seite des Buches hatte einen pinken Rand.
Vom Buch her kann man kurz und knapp schreiben, Polly ist auf der Suche nach ihrem Märchenprinzen und bis sie diesen findet muss sie ein paar Frösche küssen. Aber auch im Beruf und in ihrem Privatleben passiert einiges, langweilig kann es ihr nicht werden.
Mir ist der Einstieg ins Buch nicht ganz leicht gefallen was aber auch an Problemen im Privaten lag und liegt. Als ich richtig in die Geschichte eingetaucht war kam ich auch sehr gut voran.
Der gesamte Roman wurde aus der Sicht von Polly erzählt und durch Gespräche mit den anderen Figuren ergab dann alles ein völlig rundes Bild für den Leser.
Etwas gewöhnen musste ich mich an den britischen Humor, aber dann war alles gut für mich und ich musste das eine oder andere Mal schmunzeln.
Man konnte auch dem Handlungsverlauf sehr gut folgen und auch wenn ich nicht jede getroffene Entscheidung gut fand konnte ich sie nachvollziehen.
Das Ende bzw. das Happy End ist vielleicht anders als man er erwarten würde, aber genau deshalb hat es mir besonders gut gefallen.
Auch der Spannungsbogen war bis zum Schluss gespannt und so wurde es während des Lesens auch nie langweilig oder langatmig.
Ich persönlich empfand alle Figuren des Romans sehr anschaulich und detailliert beschrieben, so dass man sie sich während des Lesens sehr gut vorstellen konnte.
Pollys Mutter Susan hatte ich von allen Figuren sehr gerne in mein Leserherz geschlossen wobei Polly natürlich auch sehr sympathisch war.
Die Handlungsorte empfand ich auch als sehr gut beschrieben, man konnte sich alles vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Alles in allem hatte ich unterhaltsame Lesestunden und das Buch hat es geschafft mich von unseren Sorgen abzulenken, deshalb vergebe ich für das Buch sehr gerne alle fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 03.02.2020

Mehr als nur Freundschaft?!

Someone Else
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Cassie und Auri sind nicht nur beste Freunde und wohnen zusammen, nein sie teilen auch die Leidenschaft für Fantasyliteratur und würden eigentlich das perfekte Paar abgeben.
Obwohl Cassie sich total zu ...

Cassie und Auri sind nicht nur beste Freunde und wohnen zusammen, nein sie teilen auch die Leidenschaft für Fantasyliteratur und würden eigentlich das perfekte Paar abgeben.
Obwohl Cassie sich total zu Auri hingezogen fühlt hat sie doch immer wieder das Gefühl es würden Welten zwischen ihnen liegen. Auri liebt es unter Leute zu gehen und spielt Football. Cassie dagegen hasst große Menschenmengen und ist am liebsten zuhause auf der Couch.
Doch irgendwann kann Cassie ihre Gefühle für Auri nicht mehr verdrängen was aber nicht heißt, dass es ein Happy End geben wird.

Nachdem ich schon im letzten Jahr Someone New sehr gerne gelesen habe stand für mich fest auch diesen 2. Teil möchte ich unbedingt lesen da man die Figuren ja alle schon kennt und ich erfahren wollte wie es bei Cassie und Auri weitergehen wird.
Cassie hat ein großes Handicap und dies ist ihre Diabetes, ich denke auch ihre Art bzw. ihre Scheu vor Menschenmengen hängt damit zusammen. Auri dagegen ist Sportler und ja sein Problem ist er gibt zu viel auf die Meinung anderer Menschen und steht nicht zu dem was er liebt, vielleicht ist hier seine Hautfarbe das Problem ich weiß es nicht. Beide lieben Fantasy alles Art und ja dies ist bestimmt eine sehr gute Basis für mehr.
Mir ist der Einstieg ins Buch mehr als leicht gefallen und so war es für mich kein Wunder, dass ich das Buch recht schnell gelesen hatte.
Den Erzählstil den die Autorin gewählt hatte empfand ich als sehr angenehm und hat einen als Leser mit rein in die Geschichte genommen und einen fast schon an der Hand durch die Handlung begleitet. Ja, es war zwar alles aus der Sicht von Cassie erzählt wobei aber auch Auri zu Wort kam und alles zusammen für mich ein völlig rundes Bild ergeben hat.
Dem Handlungsverlauf konnte ich immer folgen da er wirklich sehr gut durchstrukturiert war, so waren auch die Entscheidungen die im Laufe des Romans getroffen wurden immer sehr gut nachvollziehbar für mich.
Ebenso war der Spannungsbogen bis zum Ende gespannt, so konnte ich mir immer wieder Gedanken machen wie es wohl weitergeht auch wenn ich mir Sicher war es wird bestimmt ein Happy End geben.
Die eine oder andere Sache in Bezug auf die Diabetes haben mich verwirrt und auch bei Nachfragen bei Bekannten mit Typ1 haben war manches für mich nicht ganz schlüssig, aber es hat mich im Lesefluss nicht behindert und somit blende ich dies bei der Bewertung auch aus.
Die Figuren des Romans waren mit viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass ich mir diese völlig problemlos während des Lesens vorstellen konnte.
Cassie und Auri fand ich schon im ersten Teil sehr sympathisch und so habe ich sie gleich in mein Leserherz geschlossen.
Die Handlungsorte sind so bildlich beschrieben gewesen, dass ich mir alles sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte.
Ich möchte noch eines hinzufügen, ehrlicherweise bin ich kein Katzenmensch und hätte die Tiere wirklich nicht im Roman benötigt, mir sind die Tiere einfach suspekt und dank der Katzen dies es hier in der Natur gibt wird sich dies wohl auch nie legen.
Alles in allem habe ich mit dem Roman sehr entspannte Lesestunden verbracht und freue mich nun schon sehr auf den dritten Teil der Reihe.
Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 31.01.2020

Ein Roman der mich nicht überzeugen konnte

Die Frauen von Richmond Castle
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n ihrem Haus welches Richmond Castle genannt wird leben Blue und die gesamte Familie Camberwell glücklich und zufrieden. Jedenfalls auf den ersten Blick, denn als Blue eine junge Frau bei ihnen aufnimmt ...

n ihrem Haus welches Richmond Castle genannt wird leben Blue und die gesamte Familie Camberwell glücklich und zufrieden. Jedenfalls auf den ersten Blick, denn als Blue eine junge Frau bei ihnen aufnimmt gerät das Familienglück der Familie sehr ins Wanken. Blue und Delphine werden recht schnell Freundinnen, doch ob die Freundschaft trotz des Standesunterschieds eine Chance haben wird wohl erst die Zeit zeigen.

Zugegeben, ich habe noch keinen Roman von Tracy Rees gelesen, hier bei diesem Roman hatte mich der Klappentext sehr neugierig gemacht und so hatte ich mich sehr gefreut als ich das Buch über Vorablesen bekommen habe.
Schon als ich mir den Roman als nächsten Lesestoff geholt habe, habe ich die etwas kleine Schrift bzw. die sehr engen Zeilenabstände gesehen aber mir nichts dabei gedacht. Allerdings muss ich sagen, dass die Schrift wenigstens um einen Punkt größer hätte sein können um angenehmer Lesen zu können da mir wenn ich länger gelesen habe mir alles vor dem Auge verschwommen ist und ich auch sehr gerne in den Zeilen verrutscht bin. Und nein, so alt bin ich noch nicht aber hier war es wirklich ein Problem für mich.
Leider ist mir der Einstieg ins Buch nur sehr schwer gefallen und ich kam auch nicht wirklich voran da mich der Roman als Leser irgendwie nicht abgeholt hat.
Auch fand ich den Erzählstil nicht sehr angenehm da alles nur so dahingeplätschert ist und es keinerlei Spannung gab.
Insgesamt war die Handlung auf drei Erzählstränge aufgebaut, wobei man zu Beginn eines Kapitels nie wusste aus wessen Sicht denn nun erzählt wird, was einen auch im Lesefluss behindert hat.
Nachdem ich bemerkt habe wir ich nach knapp 200 Seiten immer noch Probleme hatte dem Handlungsverlauf zu folgen und alles getan habe um nur ja nicht zu lesen, habe ich mich entschlossen das Buch abzubrechen was ich nur sehr selten mache.
Man konnte sich die Handlungsorte anhand der Beschreibungen recht gut vorstellen während des Lesens.
Auch die Figuren des Romans empfand ich als recht anschaulich beschrieben, so dass man sie sich alle beim Lesen vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte.
Alles in allem ein Roman der mich als Leser leider gar nicht abgeholt hat und nach längerer Überlegung habe ich mich entschlossen drei von fünf Sternen zu vergeben.

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Veröffentlicht am 28.01.2020

Der etwas andere Mr. Right

The Plus One - Sie baut sich Mr. Right einfach selbst
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Kelly ist Roboteringenieurin und Solo. Für sie ist dies kein Problem, nur ihre Familie sieht dies anders. Als die Hochzeit ihrer Schwester immer näher rückt hat Kelly einen sehr gewagten Plan und so tritt ...

Kelly ist Roboteringenieurin und Solo. Für sie ist dies kein Problem, nur ihre Familie sieht dies anders. Als die Hochzeit ihrer Schwester immer näher rückt hat Kelly einen sehr gewagten Plan und so tritt Ethan in ihr Leben. Er ist genauso wie Kelly ihn sich vorgestellt hat, was auch kein Wunder ist da sie ihn persönlich gebaut und programmiert hat.
Als ob dies nicht schon ungewöhnlich genug ist verliebt sie sich in den selbstgebauten Traummann.

Als ich den Klappentext gelesen hatte war ich sofort von dem Roman angefixt und ich wollte ihn unbedingt lesen. Obwohl Sarah Archer schon Drehbücher, Gedichte und Kurzgeschichten geschrieben hat, ist dieser Roman hier ihr Debütroman.
Leider ist mir der Einstieg ins Buch nicht ganz so leicht gefallen und es hat seine Zeit gedauert bis ich mich mit Kelly angefreundet hatte.
Kelly ist durch und durch Wissenschaftlerin und hat dadurch mit dem Zwischenmenschlichen so ihre Probleme, wobei dies vielleicht aber auch seinen Ursprung in ihrer Familiengeschichte hat. Jedenfalls steht Kelly so unter Druck, dass sie auf die Idee kommt sich einen Mann zu bauen. Ab da nimmt alles seinen Lauf den Kelly so einfach nicht mehr stoppen kann.
Der gesamte Roman war aus der Sicht von Kelly erzählt dabei war der Roman aber nie einseitig und durch die Gespräche mit den anderen Figuren ergab alles ein rundes Bild für mich.
Man konnte dem Handlungsverlauf immer sehr gut folgen und auch wenn ich manche Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen konnte hat sich alles zu einem Gesamtbild zusammengefügt.
Obwohl die Handlungsorte nicht ganz so detailliert beschrieben waren konnte ich mir diese sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Die Figuren des Romans empfand ich alle sehr anschaulich und mit viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass ich mir diese während des Lesens sehr gut vorstellen konnte.
Die eine oder andere Figur hatte ich recht schnell in mein Leserherz geschlossen gehabt wie Kelly und ihre beste Freundin.
Alles in allem hatte ich unterhaltsame Lesestunden mit dem Roman und da ich die Idee und die Umsetzung sehr genial und gelungen finde vergebe ich alle fünf Sterne für das Buch.

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Veröffentlicht am 26.01.2020

Eine Familie und ihre Galerie am Potsdamer Platz

Die Galerie am Potsdamer Platz
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Nach dem Tod ihrer Mutter beschließt Alice nach Berlin zu Reisen um die Familie ihrer Mutter kennenzulernen. Zuerst trifft sie nur auf kalte Ablehnung bis ein Teil der Kunsthändlerfamilie Waldmann sie ...

Nach dem Tod ihrer Mutter beschließt Alice nach Berlin zu Reisen um die Familie ihrer Mutter kennenzulernen. Zuerst trifft sie nur auf kalte Ablehnung bis ein Teil der Kunsthändlerfamilie Waldmann sie als Mitglied der Familie annimmt.
Da sie sich in Berlin sofort wohl fühlt beschließt Alice zu bleiben und so entdeckt sie auch ihr Talent für die Fotografie. Auch die Liebe begegnet ihr in der Person des Deutsch-Iren John.
Irgendwann beginnt Alice mit ihren Onkeln die Idee die Galerie der Familie wieder zu eröffnen umzusetzen und dabei ist ihnen Erik eine große Hilfe da er Teile seiner Kunstsammlung verkaufen möchte.

Als ich die Leseprobe bei Vorablesen gelesen habe und dann auch meinen Eindruck dazu abgegeben habe, habe ich wirklich gehofft das Buch lesen zu dürfen da mich die Handlung gleich gepackt hat.
Ich hatte mich auf einen Historischen Roman gefreut der die Geschichte einer Galeristenfamilie erzählt und das was ich bekommen habe hat mich nicht so ganz überzeugen können.
Es geht hier um Alice die die Familie ihrer Mutter kennenlernen möchte und in die Glitzerwelt von Berlin eintaucht. Dabei erfährt sie auch einiges über sich selbst und ja auch das Bild ihrer Mutter wird dabei angekratzt. Die Nazis bekommen zu der Zeit auch immer mehr Macht und alles ist nicht mehr ganz so leicht wie es mal gewesen ist. Auch erfährt Alice Dinge die sie vielleicht nicht hätte Wissen wollen.
Der Einstieg ins Buch ist mir noch relativ leicht gefallen, doch je weiter ich in den Roman eingetaucht bin umso länger hab eich gebraucht ein Kapitel zu lesen. Woran es lag ich weiß es nicht genau, ich kann nur sagen Alice ging mir mit der Zeit etwas auf die Nerven.
Der gesamte Roman wurde aus der Sicht von Alice erzählt, aber da auch die anderen Figuren in Gesprächen zu Wort kamen ergab alles eine völlig runde Geschichte für den Leser.
Man konnte auch dem Handlungsverlauf immer gut folgen und ja hätte der Roman nicht ganz so viele Längen gehabt wäre es eindeutig besser gewesen.
Die Figuren des Romans konnte ich mir alle anhand der Beschreibungen recht gut vorstellen während des Lesens.
Auch Berlin und seine unterschiedlichen Gesichter als Handlungsorte empfand ich als sehr gut beschrieben und so konnte ich mir diese während des Lesens auch sehr gut vorstellen.
Alles in allem ein Roman der mich Leider nicht zu 100% überzeugen konnte und mich auch mit mehr als einer offenen Frage zurückgelassen hat.
Bei der Sternevergabe tue ich mich hier sehr schwer, ich würde dem Roman gerne 3,5 Sterne vergeben aber da dies ja Leider meisten nicht geht runde ich auf vier Sterne auf.

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