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Veröffentlicht am 16.03.2026

Carli und Klecks zeigen, wie man kleinen Tieren hilft

Carli und Klecks retten einen Käfer
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In „Carli und Klecks retten einen Käfer“ helfen Carli und sein kleiner Kater Klecks Mama im Garten. Als Carli mit seinem Laster Erde holt, um Blumen einzupflanzen, entdeckt er darauf einen Käfer. Gemeinsam ...

In „Carli und Klecks retten einen Käfer“ helfen Carli und sein kleiner Kater Klecks Mama im Garten. Als Carli mit seinem Laster Erde holt, um Blumen einzupflanzen, entdeckt er darauf einen Käfer. Gemeinsam bauen sie dem kleinen Tier ein Haus, doch dann möchte Carli die Erde abladen. Dabei fällt der Käfer auf den Rücken und kann sich natürlich nicht mehr umdrehen. Egal, was Carli und Klecks versuchen: nichts funktioniert. Doch dann hat Carli die rettende Idee.

Lisa Hänsch erzählt auf elf Doppelseiten eine wunderbare Geschichte, wie kleine Kinder sie selbst im Garten erleben könnten. Dabei greift sie gelungen die Themen Achtsamkeit gegenüber der Natur und anderen Lebewesen sowie Kreativität bei der Problemlösung auf. Die Texte sind altersgerecht kurz und einfach gehalten.
Die Illustrationen sind farbenfroh und detailreich, ohne dabei überladen zu wirken. Der Stil trifft zwar nicht immer ganz meinen persönlichen Geschmack, meine Kinder mögen ihn allerdings sehr.

Die Geschichten rund um Carli und Klecks gefallen uns wirklich sehr – und dieses Buch macht da keine Ausnahme!

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Verbotene Anziehung mit emotionalen Schattenseiten

Scandal Love
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Als Edies Vater sie dazu zwingt, in seinem Unternehmen zu arbeiten, trifft sie dort auf den Miteigentümer Trent Rexroth. Trent ist unverschämt sexy, reich, skrupellos und deutlich älter als Edie. Doch ...

Als Edies Vater sie dazu zwingt, in seinem Unternehmen zu arbeiten, trifft sie dort auf den Miteigentümer Trent Rexroth. Trent ist unverschämt sexy, reich, skrupellos und deutlich älter als Edie. Doch er ist auch alleinerziehender Vater der vierjährigen Luna, die nur selten spricht und dringend Hilfe benötigt.
Obwohl Edie und Trent sich zunächst nicht ausstehen können, ist die Anziehung zwischen ihnen von Anfang an spürbar. Beide wissen, dass sie dieser Versuchung besser nicht nachgeben sollten. Der Altersunterschied ist dabei jedoch längst nicht das einzige Hindernis, das zwischen ihnen steht.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Edies und Trents Perspektive erzählt. Während Edies Motive nach und nach enthüllt werden und gut nachvollziehbar sind, bleibt Trent für mich emotional etwas unnahbar. Seine Beweggründe erschließen sich mir leider nicht in der gleichen Tiefe.
Der Schreibstil von L. J. Shen ist angenehm flüssig und locker. Auch die spicy Szenen sind atmosphärisch und ansprechend geschrieben.

Zusammenfassend bietet der Roman eine intensive, verbotene Liebesgeschichte mit starken Spannungsmomenten, auch wenn die emotionale Tiefe mich nicht in allen Aspekten vollständig überzeugt hat.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Starker Anfang, aber zu viel Drama

Love is like a Thunderbolt
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Cheerleaderin Elli und Quarterback Riven begegnen sich an Ellis erstem Tag am College und fühlen sich sofort voneinander angezogen. Doch Schatten aus der Vergangenheit, ihre Familien und zahlreiche Geheimnisse ...

Cheerleaderin Elli und Quarterback Riven begegnen sich an Ellis erstem Tag am College und fühlen sich sofort voneinander angezogen. Doch Schatten aus der Vergangenheit, ihre Familien und zahlreiche Geheimnisse stellen ihnen immer wieder neue Hindernisse in den Weg und machen es ihnen schwer, wirklich zueinanderzufinden.

Zu Beginn hat mich die Insta-Love-Story zwischen Elli und Riven – ganz gemäß dem Buchtitel wie ein Blitzschlag – begeistert und mitgerissen. Sie konnten von Anfang an gut miteinander kommunizieren, und viel Geplänkel, gegenseitige Rücksichtnahme und Fürsorge prägen ihre Beziehung. Leider konnte sich diese Begeisterung im weiteren Verlauf des Buches nicht halten. Beide sind sehr schnell völlig voneinander fasziniert, bei Riven grenzt es teilweise schon an eine Obsession. Diese starken Gefühle konnte ich jedoch nur schwer nachvollziehen, da die beiden sich – zumindest sichtbar für uns Leser*innen – selten länger oder wirklich tiefgründig unterhalten. Das ist auch einer meiner Hauptkritikpunkte und für mich in einer Romance ein absolutes No-Go: Etwa im letzten Drittel des Buches erfährt man im Schnelldurchlauf, dass sich die beiden Protagonisten bei mehreren Gelegenheiten gesehen und unterhalten haben – Szenen, die zuvor weder beschrieben noch überhaupt erwähnt wurden. Das erklärt zwar im Nachhinein, warum ihre Gefühle schon deutlich weiter sind, als man es beim Lesen nachvollziehen konnte, wirkt aber erzählerisch sehr abrupt.

Der Suspense-Anteil konnte mich dagegen eher überzeugen. Die Spannung baut sich nach und nach auf, bis das Drama schließlich so stark an Tempo aufnimmt, dass man kaum noch zum Durchatmen kommt. Gleichzeitig werden die Handlungsstränge immer mehr, sodass ich irgendwann etwas den Überblick verloren habe.

Wirklich gefallen haben mir dagegen die Freundschaften, die hier dargestellt werden. Auch wenn sie sich ebenfalls schnell entwickeln, sind sie von gegenseitigem Respekt, Loyalität und Fürsorge geprägt. Gut in die Geschichte eingebunden sind zudem schwierige Themen wie psychische und physische Gewalt. Hier lohnt es sich, einen Blick auf die Liste möglicher Trigger am Ende des Buches zu werfen. Positiv hervorzuheben ist auch, dass dort zusätzlich Hilfsorganisationen genannt werden – eine Entwicklung, die ich sehr begrüße.

Der Schreibstil hat mich immer wieder vor Herausforderungen gestellt. Die Szenen und Schauplätze sind zwar verständlich und anschaulich beschrieben, doch viele Metaphern und Vergleiche wirkten auf mich sehr poetisch und philosophisch – für meinen Geschmack stellenweise einfach etwas zu viel.

Insgesamt ließ sich das Buch zwar gut lesen, doch während mir die Liebesgeschichte zu wenig Tiefe hatte, war mir das Drama größtenteils zu viel. Dadurch wirkt die Geschichte am Ende leider etwas überladen.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Mit den Mucklas spielerisch rechnen lernen

Alle Mucklas einsteigen!
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„Alle Mucklas einsteigen!“ bringt kleine Leser*innen in die bekannte Welt von Findus. Die beiden Mucklas Plus und Minus starten eine Rundreise mit der Eisenbahn, und an jedem Bahnhof steigen Reisende ein ...

„Alle Mucklas einsteigen!“ bringt kleine Leser*innen in die bekannte Welt von Findus. Die beiden Mucklas Plus und Minus starten eine Rundreise mit der Eisenbahn, und an jedem Bahnhof steigen Reisende ein und aus. So verändert sich ständig die Zahl der Mitfahrenden. Immer wieder fordert der Lokführer dazu auf mitzuzählen, wodurch Kinder auf spielerische Weise an erste Rechenwege herangeführt werden. Die Aufgaben steigern sich im Laufe der Geschichte vorsichtig, da immer mehr Bewohner der Findus-Welt zusteigen.

Die Illustrationen sind im typischen Findus-Stil gehalten. Auf jeder Seite wimmelt es, und es gibt viele witzige Details zu entdecken, die jede Doppelseite zu einem kleinen Erlebnis machen. Zusätzlich finden sich im Bild die passenden Gleichungen. Meist handelt es sich um einfache Plus- und Minusaufgaben; gelegentlich tauchen auch Gleichungen mit zwei Rechenschritten auf, was für Vorschulkinder teilweise noch etwas anspruchsvoll sein dürfte.

Die Geschichte selbst ist weniger spannend, dient aber ohnehin vor allem als Gerüst für dieses Mitzählbuch. Dennoch ist sie altersgerecht und humorvoll erzählt.

Insgesamt ein wunderbares Buch aus der Findus-Welt, das Kinder spielerisch an Zahlen und Mengen heranführt und sie zum Entdecken der Rechenaufgaben einlädt.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Einfühlsam, bestärkend und wunderschön illustriert

Felsenfest
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Nora Imlau dürfte vielen Eltern als Autorin von Büchern zu Familienthemen bekannt sein. Nach Goldrichtig erscheint nun in der Reihe „Familienalltag mit Nora Imlau“ ihr neues Buch Felsenfest.

Wer hier ...

Nora Imlau dürfte vielen Eltern als Autorin von Büchern zu Familienthemen bekannt sein. Nach Goldrichtig erscheint nun in der Reihe „Familienalltag mit Nora Imlau“ ihr neues Buch Felsenfest.

Wer hier ein klassisches Sachbuch mit konkreten Erziehungstipps vermutet, liegt jedoch falsch. Auf sympathische und verständnisvolle Weise liefert Imlau vielmehr einen Leitfaden, der Eltern dabei unterstützt, ihren eigenen Weg zu finden, um ihren Kindern Sicherheit und Geborgenheit zu geben. Im Kern knüpft sie dabei an die bedürfnisorientierte Erziehung an. Im Mittelpunkt stehen jedoch nicht nur die Bedürfnisse der Kinder nach Halt im Leben, sondern auch die der Eltern.
Anhand kurzer Geschichten und Gedichte zeigt sie, wie diese Gratwanderung im hektischen Alltag gelingen kann, ohne auf starre Regeln zu beharren. Dabei macht sie deutlich, dass die Bedürfnisse von Kindern ernst zu nehmen auch bedeutet, die eigenen Bedürfnisse nicht außer Acht zu lassen.

Ganz besonders machen dieses Buch die wunderbaren Illustrationen von Frau Annika. Wirkt das Cover zunächst noch sehr nach klassischem Sachbuch, strahlt das Innere des Buches Wärme und Geborgenheit aus, genau das, was wir auch unseren Kindern vermitteln möchten. Die bunten Bilder zeigen nicht nur alltägliche Situationen aus dem Familienleben, sondern spiegeln mit einem Augenzwinkern auch das kleine Chaos des Familienalltags wider, etwa durch die Kaffeeringe einer Tasse auf einer Buchseite.

Insgesamt ist Felsenfest ein wunderbarer Ratgeber, der auf ungewöhnliche und einfühlsame Weise Eltern darin bestärkt, ihren eigenen Weg in der Erziehung zu suchen und zu gehen.

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