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Veröffentlicht am 24.06.2017

Keine neue Geschichte, aber klasse Charaktere

Rock my Heart
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Inhalt
Eigentlich mag Rowan Konzerte und Partys nicht, aber ihre Freundin Dee konnte sie doch noch überreden, sie zum Konzert der Band The Last Ones to Know zu begleiten.
Doch dann sieht Rowan dort ihren ...

Inhalt
Eigentlich mag Rowan Konzerte und Partys nicht, aber ihre Freundin Dee konnte sie doch noch überreden, sie zum Konzert der Band The Last Ones to Know zu begleiten.
Doch dann sieht Rowan dort ihren Freund Brady mit einer anderen Frau und für sie ihr der Abend vorbei - sie flüchtet nach draußen. Dort findet Adam Everest sie. Und Adam ist nicht nur heiß und der Sänger dieser angesagten Band, sondern auch fest entschlossen, sie ihren neuen Exfreund vergessen zu lassen!
Nach ihrem Auftritt will er auf sie warten, aber bevor es dazu kommt, verlässt sie das Konzert, in dem Glauben, ihm nie wieder zu sehen. Aber dann begegnen sie sich an einem Ort, an dem Rowan ihn nie erwartet hätte...

Protagonisten
Rowan war drei Jahre mit Brady zusammen und es war eine Beziehung ohne Sex, Brady bestand sogar auf getrennte Schlafzimmer als sie zusammenzogen. Es war sehr überraschend, ausgerechnet diesen Typ mit einer anderen Frau zu sehen. Ich habe mich wirklich die ganze Zeit gefragt, wie er das nur tun konnte, was seine Motive waren!
Sie hat mir auf jeden Fall sehr leid getan, denn Bradys Betrug kam so unerwartet, und er hat sich danach und davor so liebevoll, als würde sie ihm alles bedeuten. Gleichzeitig wurde ihre Ordnung auf den Kopf gestellt, denn sie verlor mit ihrem Freund auch eine Konstante in ihrem Leben und ihre Wohnung, und das kurz vor Beginn des Colleges. Immerhin steht Dee ihr zu Seite und unterstützt sie so gut sie kann.

Adam laufen immer eine Horde Frauen hinterher, denn er ist ein Womanizer und er ist auf nichts Festes aus. Ihm scheint eigentlich nicht vieles wichtig zu sein außer seiner Band und der Musik, aber den College-Abschluss will er trotzdem - nur das Arbeiten dafür liegt ihm nicht. Er lebt sein Leben wie er es will, keine Verpflichtungen, keine Hindernisse. Er wirkt eigentlich schon relativ oberflächlich, aber irgendwie mag man ihn doch, wenn er ins Mikro ruft, dass er nach dem Konzert auf sie wartet, und wenn man die kleinen Gesten sieht, mit denen er zeigt, dass er Rowan gern hat.

Andere Charaktere
Dee ist Rowans beste Freundin und spielt im nächsten Buch dieser Reihe die Hauptrolle. Sie ist wild und verrückt, sie mag Partys und Männer und scheint immer s unbesorgt. Wenn es um Rowans Gefühle geht, verteidigt sie ihre Freundin sehr leidenschaftlich. Mike und die anderen Mitglieder der Band mochte ich alle gerne. Sie waren alle so liebenswürdig und unterhaltsam, dass ich sie alle sofort ins Herz geschlossen habe. Ich mochte eigentlich alle Charaktere dieses Buches, daher freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzungen!

Handlung und Schreibstil
Die Beziehung der beiden Hauptcharaktere ist so, wie es meistens wie es bei Bad Boy Geschichten ist. Sie sieht ihn zwar mit einem Haufen Frauen, aber sie fühlt sich trotzdem zu ihm hingezogen, und hofft irrationalerweise, dass sie anders ist. Und er behandelt sie zwar anders als die anderen Frauen, aber kann trotzdem nicht auf die anderen Frauen verzichten. Ja, mehr oder weniger das Übliche. Nur, dass Rowan sich auf etwas andere Art geziert hat. Sie wollte eben nicht eine von vielen sein, vor allem nicht nach ihrer negativen Erfahrung mit Brady, und das kann ich wirklich gut verstehen.

Fazit
De Story von "Rock my Heart" war jetzt nicht brandneu, aber doch unterhaltsam und gut geschrieben. Außerdem fand ich alle Charaktere sympathisch und recht authentisch. Ich freue mich auf die Fortsetzungen!

Veröffentlicht am 23.06.2017

Politik, Intrigen, Magie und ein junges Mädchen

Die Dunkelmagierin
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Inhalt
Vor ungefähr einem Jahrtausend kamen die Utorer nach Edun und ihre Magier rissen die Magie unter ihre Kontrolle. Schon damals erkannte ein Magier in einer Vision, wie ein Mädchen alles wieder verändern ...

Inhalt
Vor ungefähr einem Jahrtausend kamen die Utorer nach Edun und ihre Magier rissen die Magie unter ihre Kontrolle. Schon damals erkannte ein Magier in einer Vision, wie ein Mädchen alles wieder verändern würde ...
Fejas Vater ist vor einem Jahr aufgebrochen, um in See zu stechen, und seitdem hat man nichts mehr von ihm gehört. Also begibt Feja sich nach Braake, um ihn zu finden, doch vorher landet sie in einem Tempel, in dem sie einen Weren trifft - die ursprünglichen Bewohner Eduns - und einen seltsamen Traum hat. Kurz darauf wird sie von einem Graumagier aufgenommen, der von ihrem großen magischen Potenzial spricht und sie als Schülerin auf der Graufeste aufnehmen möchte. Während Feja hauptsächlich auf eine Nachricht über den Verbleib ihres Vaters wartet, wird sie zu einem Instrument der grauen Magier, bei denen es gespaltene Meinungen gibt, und wird in schreckliche Intrigen verwickelt...

Cover und Titel
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es wirkt magisch und düster, und vielleicht ein bisschen nach Jugendbuch. Mir gefielen auch weitere Teile der Gestaltung, wie die drei Karten der Insel Edun, der Stadt Braake und der Graufeste. Das hat sehr bei der Vorstellung geholfen. Auch die Aufzählung einiger wichtiger Personen im Klappentext fand ich sehr hilfreich, da fehlten aber doch viele, die keine Meister oder Weren waren, aber trotzdem wichtig für die Handlung waren.

Protagonisten
Feja will eigentlich nur ihren Vater finden. Eigentlich ist ihr auch fast alles andere egal. Ich hatte Schwierigkeiten, mich richtig mit ihr anzufreunden, weil sie eher distanziert wirkte. Es ging öfter um ihr Leben, das von Armut geprägt war, aber sie berichtete immer sehr nüchtern davon. Feja kennt sich mit Landarbeit aus, aber mit allem anderen kaum. Sie wirkt nicht dumm oder ungebildet, weil sie schon trotz ihres jungen Alters von 13/14 viel erlebt hat und sich nicht kindlich naiv benimmt wie man es vielleicht erwarten würde. Nein, Feja ist eigentlich wie eine kleine Erwachsene, die aber wie ein Kind behandelt wird.
Eigentlich wartet sie eben nur auf eine Nachricht ihres Vaters und würde dann vielleicht auch direkt mit ihm verschwinden. Obwohl sie den Graumagiern irgendwie misstraut, lässt sie sich doch überreden.

Andere Charaktere
Meister Dregin, ein Meister der Graufeste, ist der üble Typ. Er will die Graumagier zu alter Macht bringen und ihm ist jedes Mittel recht. Es ist wirklich unglaublich, was für fiese Intrigen dieser Mann spinnt! Jemand steht ihm im Weg? Bestimmt nicht mehr lange! Bei Orchon ist das kaum anders. Er hat einen Brief für Fejas Vater geschrieben (der konnte selbst natürlich nicht lesen und schreiben) und hält Feja seitdem für ein Mädchen, dass alles verändern kann und auch die Krankheit seines Sohnes heilen soll. Orchon würde für seinen Sohn alles tun, das einzige, das ihn daran hindert, sind seine beschränkten Mittel. Er hat nicht so viel Einfluss wie Dregin und kann seine Taten auch nicht mit Magie verschleiern.

Die Schüler sind relativ unscheinbar. Natürlich gibt es zwischen ihnen auch wichtige Personen, zum Beispiel Nerius und Tyrbull. Ersterer ist Fejas schlauer neuer bester Freund, der ihr bei ihren Studien hilft und fast alle ihre Fragen beantwortet. So hilft er Feja und dem Leser, sich besser in dieser magischen Welt zurechtzufinden. Tyrbull Tygram ist Fejas Rivale: Sie bekriegen sich, obwohl es immer von Tyrbull ausgeht. Feja kann das schließlich nicht auf sich sitzen lassen, sie muss sich verteidigen. Das war einer der etwas kindischen Teile des Buches, aber es hat Fejas Leben in der Schule etwas mehr Schwung gebracht.

Handlung und Schreibstil
Ich liebe ja Geschichten mit magischen Schulen und wurde auch hier nicht enttäuscht. Feja war ganz mit ihrer Ausbildung beschäftigt und lernte immer wieder neue Dinge, die ihre Mitschüler schon längst kannten. Das meiste war relativ nachvollziehbar, aber die elementaren Teile hatten komische Namen. sie wurden aber alle einzeln und nach und nach erklärt, sodass man trotzdem allem sehr gut folgen konnte.

Der andere Teil des Buches bestand aus politischen Zügen und Intrigen. Es dauerte nicht lange, bis man die Motive der einzelnen Parteien erkannt hatte. Schwieriger war es, zu erkennen, wer auf wessen Seite stand, denn die Loyalitäten konnten auch schnell wechseln. Manche Züge waren aber auch sehr unerwartet und schockierend, was das Buch auch spannender getaltet hat.
Armut und Hunger spielen eine große Rolle und sind auch ein Teil der Motive der verschiedenen Personen. Manche wollen wieder den Frieden herstellen, sowie auch Feja und Meister Caron, anderen geht es um Macht, so wie Meister Dregin. Revolutionen, Aufstände, Proteste, Krieg und ähnliche Folgen aus diesen Konflikten sind alle Teil dieses Buches und das wird auch in den nächsten Büchern vermutlich so sein.

Ich weiß nicht genau, ob ich es gut finde, dass es so viele verschiedene Perspektiven gab. Einerseits hat man so mehr von der Situation erkennen können und dadurch auch alles besser verstanden, aber man weiß letztendlich einfach eine ganze Menge. Ich habe jedenfalls das Gefühl, dass es kaum noch Geheimnisse gibt. Fragen, die sich die einen stellen, haben die anderen schon beantwortet.

Fazit
"Die Dunkelmagierin" hat mir ganz gut gefallen. Es war leider nicht übermäßig spannend, aber fiese Intrigen, einige Überraschungen und die Magie konnten mich trotzdem gut unterhalten!

Veröffentlicht am 22.06.2017

Ein Abschluss, der der Reihe gerecht wird!

Beautiful
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Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Inhalt
Pippa braucht nach der Erfahrung mit ihrem untreuen Freund eine Auszeit und beschließt, sich Urlaub zu nehmen und dabei mit ihren Freunden eine Weintour zu machen. ...

Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Inhalt
Pippa braucht nach der Erfahrung mit ihrem untreuen Freund eine Auszeit und beschließt, sich Urlaub zu nehmen und dabei mit ihren Freunden eine Weintour zu machen. Im Flieger nach New York trifft sie auf den attraktiven Jensen, dem sie betrunken von ihren Problemen erzählt, und dabei macht sie sich völlig lächerlich, aber sie wird ihn ja bestimmt nie wieder sehen...

Seit Jahren gibt es für Jensen nur den Job und er steht auch kurz davor, zum Partner befördert zu werden. Für ein Privatleben hat er keine Zeit. Doch seine Schwester möchte ihm helfen und lädt ihn auf die Weintour ein, die sie geplant hat und Jensen stimmt zu, nicht ahnend, dass die verrückte Pippa auch dabei ist. Die beiden kommen sich näher, als sie erwartet hätten, und als dann auch noch Jensens Exfrau auftaucht, ist das Chaos perfekt.

Protagonisten
Pippa ist bei ihrer Kleiderwahl sehr mutig, ich muss sagen, dass ich mir ihre Outfits teilweise nicht mal vorstellen konnte, obwohl sie jetzt nicht voller Details waren oder so - sie waren aber sehr farbenfroh und wohl auch ein wenig freizügig. Auch sonst ist sie eher wild und verrückt und tut, was sie für richtig hält. Manchmal wirkte sie sehr jugendlich auf mich, denn sie war auch süß und ein wenig naiv, aber das hat sie mir auch sehr sympathisch gemacht. Man kannte Pippa bereits aus "Beautiful Secret" als Rubys verrückte beste Freundin und Mitarbeiterin aus London. Nun geht es Pippa nicht mehr so gut, sie hat nämlich gerade ihren Freund dabei erwischt, wie er sie betrügt und ihr Job ist auch nicht so aufregend. Sie möchte bei diesem Urlaub auf andere Gedanken kommen, aber das ist wegen Jensen gar nicht mal so einfach. Außer ihnen sind nur Pärchen dabei, darum gibt es diese Erwartung, dass die beiden zueinander finden, das ist dann beiden unangenehm, weil es einen seltsamen Druck aufbaut. Sie fühlen sich zueinander hingezogen, aber stehen sich selbst im Weg. Dass sie auf unterscheidlichen Kontinenten wohnen, macht es auch schwer möglich, an eine ernste Beziehung zu denken.

Jensen wurde von seiner Exfrau sehr verletzt, denn nach einer langen Beziehung hat sie nach einer sehr kurzen Ehe ihre Sachen gepackt und hat ihn verlassen. Seitdem hat er sich mehr denn je in die Arbeit gestürzt und ist da auch sehr weit gekommen, dabei hat er aber sein Privatleben stark vernachlässigt. Eine Freundin hatte er schon lange nicht mehr und auch seine Dates führen nie zu mehr als unverbindlichem Sex. Ja, Jensen ist einsam, aber bei der ganzen Arbeit merkt er es kaum. Doch so wie es bei seiner Schwester Hanna aus "Beautiful Player" getan hat, versucht nun Hanna ihn zu motivieren und nimmt ihn auf diesen Trip mit. Es fällt ihm schwer, nicht zu arbeiten sondern richtig Urlaub zu machen. Jensen plant gerne Dinge und mag geregelte Abläufe, da scheint Pippa viel zu verrückt, um mit ihm auskommen zu können. Als er später auf seine Exfrau trifft, ist das eine unangenehme Situation für ihn, da er sie eigentlich gar nicht sehen will, sie aber so tut, als wären sie beste Freunde.

Andere Charaktere
Alle wichtigen Charaktere aus den anderen Büchern dieser Reihe haben hier eine große Rolle gespielt. Zuerst trafen sich alle auf dem Geburtstag von Sara&Max' Tochter (die kennt man aus "Beautiful Stranger"), die direkten Bindeglieder Ruby&Niall aus "Beautiful Secret" sowie Hanna&Will aus "Beautiful Player" waren auf der Weintour dabei, also eigentlich immer in der Nähe. Und Chloe&Bennett aus "Beautiful Bastard" waren durch ständige SMS präsent. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so hatte man Bekannte um sich herum und fühlte sich direkt wohler. Außerdem fand ich auch gut, dass so auch ihre Geschichten fortgesetzt und beendet wurden. Auch bei ihnen gab es wichtige Entscheidungen und Veränderungen, bei denen es mir wirklich gefiel, sie noch zu erfahren, auch wenn ich mich an einige ihrer Geschichten nicht mehr genau erinnern kann.

Fazit
Pippa und Jensen aus "Beautiful" sind auf jeden Fall ein gegensätzliches Paar, aber das macht sie auch zu einem süßen Team, weil sie das Beste aus dem anderen rausholen. Der Abschluss dieser Reihe hat mir auf jeden Fall gut gefallen und wurde der Reihe auch gerecht. Ich freue mich schon auf weitere Bücher des Autoren-Duos!

Veröffentlicht am 16.06.2017

Sommer, Toskana - aber nicht ganz so locker wie erwartet

Love & Gelato
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Inhalt
Linas Mutter Hadley ist todkrank und ihr letzter Wunsch ist, dass Lina nach ihrem Tod zu Howard nach Italien reist ...
Und so begibt Lina sich in die Toskana, wo sie Howard, ihren Vater kennenlernt ...

Inhalt
Linas Mutter Hadley ist todkrank und ihr letzter Wunsch ist, dass Lina nach ihrem Tod zu Howard nach Italien reist ...
Und so begibt Lina sich in die Toskana, wo sie Howard, ihren Vater kennenlernt und auch ein altes Tagebuch ihrer Mutter erhält. Obwohl Lina nur so schnell wie möglich wieder weg möchte, beginnt sie das Tagebuch zu lesen: Hadley schriebt es, als sie selbst hier war!
Gemeinsam mit den Erinnerungen ihrer Mutter und dem sympathischen Jungen Ren erlebt Lina die Toskana selbst und stößt auf alte Geheimnisse ...

Cover und Titel
Cover und Titel finde ich beide sehr angenehm und sie passen ja auch irgendwie zum Inhalt. Allerdings hätte ich nach diesem Cover eine sehr süße, leichte Sommerlektüre erwartet, dafür war es mir dann einen Ticken zu ernst.

Protagonisten
Lina habe ich im Vergleich zu den anderen Charakteren relativ neutral empfunden. Sie ist ein normales Mädchen und hat jetzt keine besonderen Charakterzüge. Sie ist aber ehrlich, neugierig und seit dem Tod ihrer Mutter natürlich bedrückt. Dafür, dass dieses schreckliche Ereigniss erst so kurz her ist, geht es ihr bewundernswert gut, aber das ist ja auch ein sommerlich angehauchtes Buch, da steht schlechte Laune nicht im Vordergrund. Jedenfalls versucht sie, ihrer Mutter den letzten Gefallen zu tun, obowhl sie das nicht wirklich möchte. Sie schließlich möchte nicht zu einem Vater, der vor er Erkrankung ihrer Mutter nie erwähnt wurde. Aber dann kommt ja alles anders als gedacht.

Ren ist quasi der Nachbarsjunge, der schon wusste, dass Lina kommen wird, da Howard sich in der Schule dort umgesehen hat, für den Fall, dass Lina länger bei ihm bleiben möchte. Nicht nur Ren, sondern die ganze Schule kannte ihren Namen schon, so hatte Lina auch direkt Freunde und war nicht allein. Ren hat sie dabei in seinem Freundeskreis integriert und ihr dabei auch viel von Florenz gezeigt. Er wird sehr schnell zu ihrem besten Freund und verbringt sehr viel Zeit mit ihr.

Andere Charaktere
Hadley lebt zwar nach dem Prolog leider nicht mehr, aber durch ihr Tagebuch und durch die Erinnerungen und Geschichten um sie ist sie doch präsent. Man sieht eben die junge, naive Hadley, die sich in der Toskana verliebt und dann doch unschöne Dinge erlebt, und nicht so richtig eine Erwachsene. Auch als Lina schon älter war, blieb Hadley dynamisch, wild und lebensfroh. Was ich schrecklich fand, war, dass man alles mit ihr erlebt, und schon ungefähr weiß, wie es ausgehen wird: Nicht so gut. Letztendlich ist Lina ja ohne Vater aufgewachsen!

Howard war mein Liebling. Er ist wirklich nett zu Lina und gibt sich wirklich Mühe, sich möglichst gut um sie zu kümmern. Er ist schlau und süß, und manchmal merkte man, wie jung er eigentlich auch noch war. Manchmal tat er Dinge, die Väter in anderen Büchern eher nicht tun, sondern eher Jugendliche, oder junge Erwachsene. Und irgendwie fand ich das sehr sympathisch!

Handlung und Schreibstil
Es gab eine Menge Sightseeing und Informationen über diese Kunstwerke und Gebäude, aber gut, es geht ja auch darum, das Land zu erkunden. Wer also die Toskana mag, dem könnte das gefallen.

Ich fand das Buch einen Ticken zu ernst und ein bisschen traurig, denn es geht schließlich um Hadleys letzten Wunsch. Auch die Dinge aus ihrer Vergangenheit bestehen nicht ausschließlich aus Freude an der Schönheit der Toskana. Ich hätte etwas bisschen lockereres erwartet, aber es hat mir trotzdem gut gefallen.

Ich fand die Geschichte von Hadley und Howard auch wirklich süß und spannend. Es war wie eine weitere Handlung und ich hätte auch ein Buch über die beiden gerne gelesen.

Fazit
"Love & Gelato" hat mir gut gefallen, das sommerliche Florenz und seine Atmosphäre konnten mich überzeugen. Am liebsten mochte ich die Geschichte von Howard und Hadley, aber ich fand das Buch insgesamt ein bisschen zu ernst.

Veröffentlicht am 04.06.2017

Sehr durchschnittlich

Selkie
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Inhalt
Auf Shapinsay, einer Insel Orkneys, ist es eigentlich immer sehr ruhig. Doch dann tauchen eines Tages drei Männer mit einem Boot auf und nehmen Kates Bruder Gabriel mit. Gabriel hat wohl schon länger ...

Inhalt
Auf Shapinsay, einer Insel Orkneys, ist es eigentlich immer sehr ruhig. Doch dann tauchen eines Tages drei Männer mit einem Boot auf und nehmen Kates Bruder Gabriel mit. Gabriel hat wohl schon länger davon gewusst, aber Kate nicht davon erzählt. Doch Kate kann nicht einfach zulassen, dass sie ihren Bruder mitnehmen - wohin auch immer. Heimlich schleicht sie sich in das Beiboot der Fremden, um ihnen zu folgen.
Aber Kate bleibt nicht unentdeckt - es ist nur keiner der Männer, der sie findet, sondern Ian, der auch nichts auf dem Boot zu suchen hat. Und plötzlich, als ein Schuss ertönt, muss Kate mit Ian ins Meer springen um nicht erwischt zu werden.
Bald erfährt sie dann, wer die fremden Männer sind und was sie mit ihrem Bruder vorhaben. Um ihren Bruder wieder nach Hause zu holen, begibt sie sich in ein magisches Abenteuer...

Cover und Titel
Der Titel sagt einem natürlich sofort, welche Wesen in diesem Buch eine Rolle spielen. Es war sehr leicht zu erahnen, was sich hinter den Geheimnissen verbirgt, aber das war wohl auch Absicht.
Das Cover ist jetzt nicht besonders originell, aber doch magisch. Man erkennt, dass es um Wasser geht und außerdem ist auf dieser Kette das Wappen der Seighdear - das Zeichen der fremden Männer - abgebildet. Ich glaube, dieses Wappen wurde einmal erwähnt und beschrieben und an eine Kette mit dem Bild erinnere ich mich auch nicht, aber gut.

Protagonisten
Kate will unbedingt ihren Bruder beschützen und retten, denn es muss ihm ja so schlecht gehen. Na gut, seine Situation sieht wirklich nicht prickelnd aus, und vor allem, wenn man nicht weiß, wo er hingeht. Sich auf das Boot zu schleichen, war aber sehr gefährlich. Es klingt so, als hätte sie bisher ein ruhiges Leben gehabt, hat Motoren und andere Sachen repariert und sich um Schafe gekümmert. Da fand ich es schon mutig von ihr, dass sie das einfach tut, nur für ihren Bruder. Fast alle Dinge, die sie in diesem Buch tut, tut sie genau aus dieser Motivation.

Es gab auch einige Kapitel aus Ians Perspektive, was der Spannung gar nicht gut getan hat. Ich denke, es hätte auch komplett ohne seine Perspektive funktioniert, es wäre sogar besser gewesen, denn so hätte man noch einige Geheimnisse bewahrt.

Andere Charaktere
Gabriel will einfach nur, dass Kate wieder verschwindet. Er ist aus einem bestimmten Grund bei den Seighdear und seine Schwester soll sich einfach von der Organisation fernhalten. Er will sich also ganz allein für diese Sache opfern, Kate soll sich da nicht einmischen. Dabei handelt er egoistisch, er hat seine Familie ohne eine Begründung verlassen und nicht im geringsten bedacht, wie es seiner Schwester dabei gehen könnte. Er will nicht, dass sie sich in Gefahr begibt, aber er will, dass Kate akzeptiert, dass er in ständiger Gefahr ist!

Alaric gehört zu den Seighdear und ist ein junger, attraktiver Kerl, der meistens sehr steif ist, aber manchmal, mit Kate wird er ganz locker und nett. Ian hat seine Motive natürlich direkt durchschaut: Alaric will Kate einfach nur an die Wäsche.

Und dann gab es da noch Jack, aus dem ich bis zum Schluss nicht schlau wurde. Er ist ein bisschen älter als unsere Protagonisten und gehört ebenfalls zu den Seighdear. Am Anfang wirkte er wie ein unheimliches Ekelpaket, doch dann, als ich ihn besser kennengelernt habe fand ich ihn unterhaltsam und irgendwie auch liebenswert. Aber ich konnte halt seine Motive nicht erkennen, und darum bleibe ich misstrauisch.

Handlung und Schreibstil
Ich fand es sehr durchschnittlich. Es war nicht besonders spannend, da viele Geheimnisse sehr offensichtlich waren, dazu hat Ians Perspektive ja beigetragen! Also war auch vieles, beinahe alles sehr voraussehbar.
Ich fand die Handlung aber ganz in Ordnung. Die Charaktere konnten mich überzeugen und das Fort sowie die Ausbildung dort war interessant, wenn auch sehr knapp. Eigentlich war sie eher passiv: Man war nicht dabei, Kate hat nur davon berichtet oder sich daran erinnert. Da hätte ich eigentlich mehr von haben können. Die Kämpfe auf hoher See fand ich auch gelungen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig; ich weiß gar nicht, wie ich die 500 Seiten so flott gelesen habe, schließlich fand ich es ja nicht übermäßig spannend.

Sonstiges
Ich habe jetzt keine Informationen gefunden, aber ich hoffe mal, es gibt eine Fortsetzung. Das Ende war nämlich sehr offen, auch wenn es keinen Cliffhanger gab. Es sind noch viele Fragen offen, daher hoffe ich auf Antworten in Form einer Fortsetzung ;)

Fazit
"Selkie" war nicht besonders spannend oder etwas überraschend Neues, sondern ziemlich normal und auch sehr vorhersehrbar. Der Schreibstil war sehr flüssig, aber ohne die zweite Erzählperspektive hätte ich es etwas besser gefunden.