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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.11.2022

Musik, NYC, Liebe

One Last Song
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Nach einigen Wochen habe ich es nun endlich geschafft, dieses Buch zu beenden. Wieso ich so lange gebraucht habe? Weil ich es an einigen Stellen so langweilig, vorausschauend und vorallem langatmig fand, ...

Nach einigen Wochen habe ich es nun endlich geschafft, dieses Buch zu beenden. Wieso ich so lange gebraucht habe? Weil ich es an einigen Stellen so langweilig, vorausschauend und vorallem langatmig fand, dass ich es mehrmals unterbrechen musste.

Dieser Auftakt einer New-Adult Trilogie hat mir zu Beginn sehr gut gefallen. Der Schreibtisch ist sehr flüssig und angenehm, obwohl ich an einigen Stellen cringen musste.
Riley, unsere Protagonistin, war mir sehr sympathisch. Sie ist willensstark und dennoch etwas naiv. Doch unseren Protagonisten Julian empfand ich als anstrengend. Ich fand es sehr nervig, dass er nie über seine Ängste gesprochen hat, aber sich direkt eine Meinung gebildet hatte, ohne zu Wissen, ob sie wirklich berechtigt ist. Die Dialoge der Beiden waren mir nicht tiefgründig genug, sie sprachen gefühlt immer nur über dieselben zwei Themen.
Wenn ich ein New-Adult Buch lese, dann bin ich mir bewusst, dass es sehr kitschig sein wird und ich vielen Stereotypen begegnen werde. Dennoch fand ich, dass die eingearbeiteten Elemente nicht genauer durchdacht worden sind. So blieb die Story nur am der Oberfläche, ohne richtigen Tiefgang zu haben. Die Probleme und Dramen waren mir nicht problematisch und dramatisch genug.

Meine Lieblingscharaktere sind Ally und Ethan. Sie haben eine schöne Balance zu den beiden Protas gegeben.

Alles in allem gebe ich dem Buch 3,5/5 ⭐, da es eine locker, leichte und süße Geschichte ist. 😊

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Veröffentlicht am 20.11.2022

Keine Empfehlung von mir

One Small Thing – Eine fast perfekte Liebe
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Ich kann dieses Buch absolut nicht empfehlen. Es war einfach nur unangenehm.

Die Protagonistin Beth ist fast unerträglich. Es war mir nie wirklich klar, ob sie ihre Schwester von ganzem Herzen hasst ...

Ich kann dieses Buch absolut nicht empfehlen. Es war einfach nur unangenehm.

Die Protagonistin Beth ist fast unerträglich. Es war mir nie wirklich klar, ob sie ihre Schwester von ganzem Herzen hasst oder nicht. Jede Figur ist unsympathisch. Beth, Chase / Charlie, ihre Eltern, ihre Freunde, Klassenkameraden ...
Ich habe das Buch wirklich zu Ende gelesen, in der Hoffnung, dass da ein Plottwist kommt, irgendwas, damit das ganze Buch irgendwie gerechtfertigt werden könnte.
Aber es kam nichts. Die Geschichte ist sehr oberflächlich. Die letzten 250 Seiten hätte man sich sparen können.




Wie kann man den Mörder seiner Schwester sexuell attraktiv finden? (Auch wenn man eher von fahrlässiger Tötung als von Mord sprechen kann.) Das verstehe ich nicht.
Wenn man es vorher nicht wusste, es aber später herausfindet, muss man von da an nicht einen gewissen Ekel empfinden, oder? Ich finde es auch sehr unglaublich, dass sie drei Jahre lang nie erfahren hat, wer ihre Schwester tatsächlich getötet hat.
Ich habe bis zum Ende gewartet, dass er vielleicht ja "nur" Beifahrer war und sich an nichts mehr wirklich erinnert, doch leider vergeblich.

Muss leider 0/5 Sternen geben.

Veröffentlicht am 19.10.2022

Besser als erwartet

Die Mitternachtsbibliothek
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Meine Erwartungen zu Beginn waren nicht sonderlich hoch. Die Story hat sich mMn zwar interessant und eigenreich angehört, doch wirklich spannend fand ich den Klappentext nicht.

Doch ich muss ehrlich zugeben, ...

Meine Erwartungen zu Beginn waren nicht sonderlich hoch. Die Story hat sich mMn zwar interessant und eigenreich angehört, doch wirklich spannend fand ich den Klappentext nicht.

Doch ich muss ehrlich zugeben, dass die Geschichte mich vom Gegenteil überrascht hat! Es war zwar kein 5 Sterne Read, doch unglaublich schlecht fand ich es auch wieder nicht. Das Buch ist sehr charakterfokussiert, es geht also mehr um die Entwicklung der Hauptfigur, statt um die einzelnen Handlungsstränge.

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Veröffentlicht am 19.10.2022

Eine bittersüße und tiefgründige Geschichte

Be My Tomorrow
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Eine bittersüsse Geschichte, die zeigt, dass es nach den schmerzvollsten Tagen und der unendlichen Finsternis, in die du eintauchst, immer etwas gibt, woran du glauben kannst und dass du niemals aufgeben ...

Eine bittersüsse Geschichte, die zeigt, dass es nach den schmerzvollsten Tagen und der unendlichen Finsternis, in die du eintauchst, immer etwas gibt, woran du glauben kannst und dass du niemals aufgeben musst, um dein Licht wieder zu finden.

Zelda und Beckett hatten beide kein faires Leben. Beide tragen Schmerz, Schuldgefühle und Selbsthass. Aber genau diese Schicksale treiben beide zusammen.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ich fand das integrierte Thema mit der Graphic Novel sehr erfolgreich und es war schön zu sehen, wie Zelda ihr Trauma bewältigt hat. Ich fand einige der Plots nicht realistisch, aber deshalb habe ich ein fiktives Buch und kein Sachbuch gelesen.

Ich muss ehrlich zugeben, dass es mir gegen Ende nicht mehr Spaß gemacht hat, weiterzulesen und ich deshalb für ein paar Wochen eine Pause eingelegt habe. Aber als ich mir und der Geschichte wieder einen Ruck gegeben hatte, genoss ich es, die letzten Seiten zu lesen.

Alles in allem fand ich Beckett und Zeldas Geschichte sehr gut ausgeführt und eine Freude zu lesen.

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Veröffentlicht am 08.05.2022

Sie hat es wieder getan!

Reminders of Him – Für immer ein Teil von dir
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Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so viel geweint habe.
Eine schöne, aber tragische Geschichte, die alle möglichen Emotionen weckt. Es war buchstäblich eine Achterbahn der Gefühle. ...

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so viel geweint habe.
Eine schöne, aber tragische Geschichte, die alle möglichen Emotionen weckt. Es war buchstäblich eine Achterbahn der Gefühle.
Wut, Traurigkeit, Angst, Freude, Liebe, Hoffnung, Einsamkeit, Akzeptanz, Enttäuschung, Vertrauen, Hilflosigkeit & Dankbarkeit sind nur einige davon.

Ich konnte mich in alle Charaktere sehr gut hineinversetzen. Jeder hatte seine Gründe, sich so zu fühlen, wie sie es schlussendlich taten, und man konnte es ihnen nicht einmal verübeln, weil es einfach Sinn machte und logisch war.

Colleens Schreibstil ist einfach phänomenal. Sie findet an den richtigen Stellen die richtigen Worte.

Die Geschichte ist fließend und in sich geschlossen. Man hat nicht das ungute Gefühl, dass etwas fehlt.

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