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Veröffentlicht am 14.07.2021

Haltet euch gut fest, denn es bleibt nicht nur bei einer Leiche ...

Böse Seele: Thriller
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Junge, Junge … dieser spannende Thriller ist nichts für zarte Seelen, doch mich als hartgesottene Krimi- und Thrillerleserin ja haut so schnell nix mehr um ;)
Gleich zu Anfang bekommt man als Leser einen ...

Junge, Junge … dieser spannende Thriller ist nichts für zarte Seelen, doch mich als hartgesottene Krimi- und Thrillerleserin ja haut so schnell nix mehr um ;)
Gleich zu Anfang bekommt man als Leser einen Vorgeschmack auf die Dinge, die noch folgen mögen. Ein blutiger und äußerst brutaler Mord lässt eine Leiche auf offenem Feld zurück. Ein Blick auf den Toten, dessen Genitalien ihm im wahrsten Sinne des Wortes die Luft zum Atmen genommen haben, lässt auf Rache schließen. Für Kommissar Martyn Becker ist klar, da ist ein Gefängnisbesuch bei seinem Vater fällig. Auch seine Kollegin Milla Rostow wird in die Ermittlungen mit eingebunden und schnell merken sie, dass es nicht bei dieser einen Leiche bleiben wird. Während neue Erkenntnisse erst recht schleppend eingehen, werden die Zusammenhänge immer mysteriöser. Wie hängt Martyns Vater da mit drin und wer ist diese ominöse Frau, die immer wieder auftaucht?
Schnell hatte ich mich in diese Story eingelesen und je tiefer man eintauchte um so mehr musste man feststellen, dass hier durchaus nicht nur die Bösen Dreck am Stecken und Leichen im Keller hatten. Als Ermittlerduo haben mir Milla und Martyn gut gefallen, wenn Milla sich manchmal mit ihrer Schwärmerei für Martyn ein wenig selbst im Weg stand. Die Aufklärung der Morde fand ich super gelöst, aber nachdem ich nun alle Geheimnisse kenne, weiß ich nicht, ob ich noch 100% hinter den Beiden stehen könnte, sollten sie erneut ermitteln. Das war schon heftig, was hier so zu tage kam. Aber das tut dem Buch in keinster Weise Abbruch und so vergebe ich hier auch gerne die volle Punktzahl.

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Veröffentlicht am 13.07.2021

Eva-Maria Bast hat sich warmgeschrieben ... ganz großes Kino!

Dornenjahre
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So, nun habe ich auch den dritten Teil dieser Jahrhundert Saga gelesen und muss sagen, ich bin begeistert. Die Autorin Eva-Maria Bast hat sich mit jedem Band gesteigert und dieser hier ist definitiv bis ...

So, nun habe ich auch den dritten Teil dieser Jahrhundert Saga gelesen und muss sagen, ich bin begeistert. Die Autorin Eva-Maria Bast hat sich mit jedem Band gesteigert und dieser hier ist definitiv bis jetzt der Beste von fünf! Ich dachte erst, klar, Zweiter Weltkrieg, kennste, haste xmal rauf und runter gelesen. Aber siehe da, die Autorin schaffte es mit ihrem eindringlichen und zugleich sehr einfühlsamen Schreibstil zu begeistern. Sie nahm mich lesetechnisch mit an die verschiedenen Schauplätze, die für die Protagonistinnen in der damaligen Zeit eine bedeutende Rolle gespielt haben. So durfte ich unter anderem teilhaben an den oft verzweifelten Kämpfen der Résistance in Frankreich, zu denen auch ein ganz untypischer Sympathisant dazukam. Ich wurde aber auch Teil der Besetzung Leningrads und des erneuten Überfalls auf Ostpreußen. Die Charaktere waren mir inzwischen so bekannt und ans Herz gewachsen, dass ich mitlitt, mich aber auch über jeden Lichtblick freute.

Auch in dem Gegenwartsstrang kommen die ungleichen Freunde langsam auf den Kern der Sache und viele der von Franziska lange gehegten Geheimnisse kommen ans Tageslicht. Ich freue mich schon riesig auf die nächsten beiden Teile und möchte für Band drei gerne mit fünf Sternen die Bestnote vergeben.

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Veröffentlicht am 12.07.2021

Man darf auch mal ein wenig Glück haben im Leben ...

Wenn die Hoffnung erwacht
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Erst gute zwei Jahre ist der schreckliche Krieg vorüber und die Folgen sind noch an allen Ecken und Enden deutlich zu spüren. So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass sich Nora, die Tochter eines ...

Erst gute zwei Jahre ist der schreckliche Krieg vorüber und die Folgen sind noch an allen Ecken und Enden deutlich zu spüren. So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass sich Nora, die Tochter eines ortsansässigen Apothekers, gerne von ihrer Freundin mit auf den Silvesterball der Amerikaner mitnehmen lässt. Einfach mal die Seele baumeln lassen, war ihre Intention, als sie sich Hals über Kopf in den schmucken US-Offizier William Bowman verliebt. Leider scheint es undenkbar den Eltern davon zu erzählen, sieht der Vater die Amerikaner doch immer noch als Feinde an und hält die Tochter an der kurzen Leine. Doch dann wird Nora schwanger. Als der junge William zeitgleich auf eine geheime Mission geschickt wird, findet sich Nora allein und schutzlos zurückgelassen. Eine Flucht nach der Geburt des kleinen Willis ist unabdinglich, eine Flucht, die Nora schließlich in die Familie von Wolf und Helene Wagner spült …

Wie nicht anders von der wunderbaren Autorin Lilli Beck gewohnt, nahm sie mich als Leserin gleich an die Hand und mit auf ihre Reise in das kriegsgebeutelte München. Fast meinte ich den Geruch von Hunger und Entbehrung in der Nase zu spüren. Wie gut konnte ich das Sehnen nach ein bisschen Normalität verstehen, das Jung und Alt umtrieb. Es war ein mutiger Schritt, den Nora wagte, indem sie sich aus den Zwängen ihres dominanten und verbohrten Vaters befreite, doch tauschen hätte ich nicht mit ihr mögen …

Lilli Beck hat die Atmosphäre der damaligen Zeit sehr gut eingefangen. An der einen Hand beschreibt sie den Notstand, an der anderen aber auch Hoffnung und Zuversicht, dass es weiter – und aufwärtsgehen wird. Das Buch hat mich gefesselt, lediglich im letzten Viertel fühlte ich mich ein wenig durch die Story gehetzt. Es passiert so viel auf einmal, dass mir manchmal ein wenig Tiefgang fehlte. Dafür gibt es ein klitzekleines Sternchen Abzug. Eine Leseempfehlung möchte ich dennoch aussprechen, denn Lilli schafft es immer ihre Leser abzuholen!

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Veröffentlicht am 12.07.2021

Maia ... eine Tochter Rio de Janeiros ...

Die sieben Schwestern
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Ich gestehe, ich habe dieses Buch schon vor sechs Jahren gelesen und mein Kommentar war damals: Mal wieder ein Buch, das man zuklappt und seufzt: „Ach, war das schön!“
Aber nachdem mir nun die Hörbücher ...

Ich gestehe, ich habe dieses Buch schon vor sechs Jahren gelesen und mein Kommentar war damals: Mal wieder ein Buch, das man zuklappt und seufzt: „Ach, war das schön!“
Aber nachdem mir nun die Hörbücher zu dieser wunderbaren Reihe quasi in den Schoß fielen, habe ich mich entschlossen, die Reihe noch einmal ganz in Ruhe von Anfang an zu hören. Wie ich schon bei der Buch Rezension bemerkte, gefiel mir auch diesmal die intensive Beschreibung Rio de Janeiros sehr gut. Eine Stadt, von der ich so wenig weiß und die für mich auch in Gedanken am anderen Ende der Welt liegt. Sehr eindrucksvoll beschreibt die Autorin auch die weniger schönen Ecken und die weniger privilegierten Menschen. Der Schriftsteller Floriani bringt dieses Schicksal sehr treffend auf den Punkt, in dem er Maia mitteilt, dass man in Brasilien entweder unverschämt reich oder bettelarm ist.
Zudem lerne ich in diesem ersten Band am Rande auch die anderen Schwestern kennen, mit denen sich Lucinda Riley in den Folgebänden befassen wird. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergehen wird.
Natürlich wird mein Hörvergnügen überschattet von der Tatsache, dass diese wunderbare Autorin inzwischen verstorben ist. Nicht nur mit der Schwestern Reihe hat sie mir schon seit Jahren viele zauberhafte Lese- und Hörstunden beschert. In Gedanken halte ich ihr Erbe in Ehren. Sie ist viel zu jung von uns gegangen.

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Veröffentlicht am 11.07.2021

Menschenrechte ... Fehlanzeige!

Der Himmel über Alabama
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Dieser interessante Roman zum Themen Sklaverei in den Südstaaten wird aus vier Sichtweisen erzählt, aus der von Clarissa und ihrer Mutter Theodora sowie aus der von Sarah und ihrer Mutter Emmeline. Mrs. ...

Dieser interessante Roman zum Themen Sklaverei in den Südstaaten wird aus vier Sichtweisen erzählt, aus der von Clarissa und ihrer Mutter Theodora sowie aus der von Sarah und ihrer Mutter Emmeline. Mrs. Theodora Allen kommt aus einer liebevollen und aufgeschlossenen Familie, die ihrer Tochter ein freies und glückliches Leben geboten hatten. Der Schock muss groß gewesen sein, als ihr Ehemann kurz nach der Hochzeit sein wahres, brutales Gesicht zeigt. So steckt sie schließlich all ihre Liebe und ihr Wissen in ihre eigene Tochter Clarissa. Eng ist das Leben der Familie Allen mit dem der Haussklavin Emmeline und ihrer Tochter Sarah verbunden. Während Sarah privilegiert als Spielgefährtin Clarissas dienen darf, muss Emmeline Mr. Allen jede Nacht zu Diensten sein. Ein Dienst, der Theodora traurig und verstört zurücklässt und auch für Emmeline nicht ganz ohne Folgen bleibt. Auf perfide Weise wird sich diese Konstellation später wiederholen …

Das Buch gibt einen hervorragenden Einblick in das damalige Leben in den Südstaaten Amerikas, das bunt und schillernd aber auch oft bedrückend und grausam war. Die Slaven wurden umgetrieben vom Fluchtgedanken, die Herren der Plantagen vom Gedanken an Unterdrückung und Gehorsam. Die Autorin zeichnet ein durchaus anschauliches Bild der Zeit aber mir fehlte beim Lesen manchmal ein wenig die Emotion und die Leidenschaft. An mancher Stelle wirkte die Geschichte fast wie eine Aufzählung von Geschehnissen, die sich locker aneinanderreihten. Ein spannendes Thema mit einem überraschenden Ausgang, das leider nicht ganz so spannend umgesetzt wurde. Von mir gibt es dreieinhalb von fünf Sternen.

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