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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2025

Sehr berührend und emotional

Onigiri
1

Der Schreibstil von Yuko Kuhn gefällt mir, er ist sehr einfühlsam und flüssig. Der Erzählstil ist gefühlvoll und angenehm zu lesen.

Die deutsch-japanische Familiengeschichte ist in der Ich-Perspektive ...

Der Schreibstil von Yuko Kuhn gefällt mir, er ist sehr einfühlsam und flüssig. Der Erzählstil ist gefühlvoll und angenehm zu lesen.

Die deutsch-japanische Familiengeschichte ist in der Ich-Perspektive von Aki geschrieben. Sie erzählt den Lebensweg ihrer Mutter Keiko, die als junge Frau von Japan nach Deutschland ausgewandert ist. Keiko hat einen jüngeren deutschen Mann geheiratet und mit ihm eine Tochter, Aki, und einen Sohn, Kenta. Nach der Scheidung hat sie die Kinder alleine großgezogen.
Keiko ist nun an Demenz erkrankt und lebt im Pflegeheim. Das Zusammensein von Aki und Keiko ist für Aki total anstrengend, da ihre Mutter immer sofort alles wieder vergisst.
Als Aki vom Tod ihrer Großmutter Yasuko erfährt, möchte sie mit ihrer Mutter noch ein letztes Mal nach Japan zu ihrer Familie. Dort erlebt Aki ihre Mutter anders. Hier wird Keiko gesprächig, fröhlich und blüht auf.

Das Buch beinhaltet eine großartige emotionale Familiengeschichte, die mich in den Bann gezogen hat.
Da mein Mann an Alzheimer Demenz erkrankt ist, hat mich dieser Roman mit diesem besonderen Thema sehr fasziniert. Demenz ist ein schleichender Abschied von einem geliebten Menschen.

Absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 26.05.2025

Sehr berührend und fesselnd

Eine Welt nur für uns
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Claire Deya hat einen sehr flüssigen und mitreißenden Schreibstil, der mir gut gefällt. Ihr Erzählstil ist emotional und packend, angenehm zu lesen.

Frühjahr 1945. Vincent ist aus der deutschen Kriegsgefangenschaft ...

Claire Deya hat einen sehr flüssigen und mitreißenden Schreibstil, der mir gut gefällt. Ihr Erzählstil ist emotional und packend, angenehm zu lesen.

Frühjahr 1945. Vincent ist aus der deutschen Kriegsgefangenschaft ausgebrochen und nach Südfrankreich geflohen. Er ist auf der Suche nach Ariane, seiner großen Liebe.
Um seinem Ziel näher zu kommen, schließt er sich freiwillig Fabien, dem Résistance-Kämpfer mit dem Minenräumkommando an. Die deutschen Kriegsgefangenen müssen an den Stränden die von den Deutschen hinterlassenen Minen unter Lebensgefahr aufspüren und räumen.
Vincent lernt durch Zufall Saskia kennen, die den Holocaust überlebt hat. Ihre gesamte Familie hat das Konzentrationslager nicht überlebt. Das Haus von Saskia wird von einer fremden Familie bewohnt. So nimmt Vincent sie bei sich zu Hause auf.

Die emotionale Geschichte ist feinfühlig erzählt, sie hat mich von Beginn an gefesselt und berührt. Die Historischen Fakten hat die Autorin sehr gut recherchiert und in den Roman eingebunden.
Auch das Nachwort der Autorin ist lesenswert.

Absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.05.2025

Cosykrimi von 80-Euro-Waldi – spannend und humorvoll

Mord am Schätztag
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Der Schreibstil von Waldi Lehnertz ist flüssig und mitreißend. Sein Erzählstil ist erfrischend kurzweilig, locker und mit einer Prise Humor, sehr angenehm zu lesen. Man sieht beim Lesen förmlich den 80-Euro-Waldi ...

Der Schreibstil von Waldi Lehnertz ist flüssig und mitreißend. Sein Erzählstil ist erfrischend kurzweilig, locker und mit einer Prise Humor, sehr angenehm zu lesen. Man sieht beim Lesen förmlich den 80-Euro-Waldi aus "Bares für Rares" vor sich.

Das Cover gefällt mir, es ist passend zu der Story.

Am Schätztag verkauft ein Mann einen Koffer samt wertlosem Inhalt im Antiquitätenladen von Siggi. Kurz danach wird dieser Mann auf dem Gelände im Trevi-Brunnen tot aufgefunden. Der Polizist geht von einem Unfall aus. Aber Siggi und sein Freund Anton vermuten einen Mord. Der Tote hat viel Ähnlichkeit mit Siggi und hatte auch das gleiche Basecap auf. Sollte der Mordanschlag vielleicht Siggi treffen?
Als dann noch Doro, die Freundin von Siggi, spurlos verschwindet, ermitteln Siggi und Anton auf eigene Faust.

Der Cosy-Krimi hat mich sehr gut unterhalten.
Eine schöne Urlaubslektüre.

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Spurensuche in der Toskana – Fesselnd und bewegend

Zypressensommer
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Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt ausgezeichnet zu dem Roman.

Der mitreißende Schreibstil von Teresa Simon ist sehr flüssig und fesselnd. Ihr Erzählstil ist bewegend, bildhaft und angenehm ...

Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt ausgezeichnet zu dem Roman.

Der mitreißende Schreibstil von Teresa Simon ist sehr flüssig und fesselnd. Ihr Erzählstil ist bewegend, bildhaft und angenehm zu lesen.

Die deutsch-italienische Familiengeschichte wird im Wechsel der Gegenwart und Vergangenheit aus drei Perspektiven erzählt, von Julia, Gianni und Giulia.
1988: Die Goldschmiedin Julia lebt in Hamburg und fährt zur Spurensuche in die Toskana nach Lucignano, der Heimat ihres verstorbenen Großvaters Gianni Conti. Nie hatte er über seine Vergangenheit gesprochen. Nun hat sie von ihm einen Zettel mit Fragen, die sie vor Ort klären möchte. Dort trifft sie auf den attraktiven Matteo Conti. Gibt es den Namen Conti häufig in der Toskana oder gibt es da evtl. Verbindungen?
Zwei Perspektiven werden aus der Zeit 1943 bis 1945 von Gianni Conti und Giulia, die die «Schwarze Eule« genannt wird, erzählt. Wir erfahren viel über die Zeit der 'Resistenza', den italienischen Widerstandskampf, sowie über die Italienischen Militärinternierten, die grausame Zwangsarbeit in Deutschland leisten mussten.

Die Geschichte ist sehr bewegend und emotional. Sie hat mich von Beginn bis zum Ende in den Bann gezogen.
Ein gelungener Historischer Roman, gut recherchiert, der lange im Gedächtnis bleibt.

Das Buch wird am Schluss mit tollen toskanischen Rezepten ergänzt.

Absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 08.05.2025

Nachkriegszeit in Wien – packend und bewegend

Die Trümmerschule – Zeit der Hoffnung
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Das Cover ist wunderschön gestaltet. Ich liebe Historische Romane aus dieser Zeit.

Der Schreibstil von Beate Maly ist wieder sehr flüssig und fesselnd. Sie hat einen gefühlvollen und bildhaften Erzählstil, ...

Das Cover ist wunderschön gestaltet. Ich liebe Historische Romane aus dieser Zeit.

Der Schreibstil von Beate Maly ist wieder sehr flüssig und fesselnd. Sie hat einen gefühlvollen und bildhaften Erzählstil, der angenehm zu lesen ist. In die Charaktere konnte ich mich schnell hineindenken.
Von ihr habe ich "Die Frauen von Schönbrunn" ebenfalls mit Begeisterung gelesen.

Die Jüdin Stella ist eine engagierte Lehrerin, die 1938 nach England geflohen ist. Ihre Eltern und ihre Schwester sind in Auschwitz ermordet worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrt sie in ihre zerstörte Heimat Wien zurück. Am Lindengymnasium findet sie zum Glück eine Anstellung als Lehrerin. Sie erfährt heftigen Widerstand durch einige Kollegen, die die Prügelstrafe trotz Verbot ausüben und sie als jüdische Lehrerin nicht respektieren.

Die Geschichte ist total beeindruckend und hat mich gefesselt.
Der Roman ist in Anlehnung an die jüdische Pädagogin Stella Klein-Löw erzählt mit fiktiven Protagonisten.
Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.
Eine klare Leseempfehlung.

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