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Veröffentlicht am 09.02.2021

Toller Auftakt

Das Unrecht der Väter
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MEINUNG:

Das Unrecht der Väter ist der erste Teil der Falkenbach-Saga. Ellin Carsta konnte mich auch schon mit ihrer Hansen-Saga überzeugen und ich war sehr gespannt auf die neue Reihe, die nun vor dem ...


MEINUNG:

Das Unrecht der Väter ist der erste Teil der Falkenbach-Saga. Ellin Carsta konnte mich auch schon mit ihrer Hansen-Saga überzeugen und ich war sehr gespannt auf die neue Reihe, die nun vor dem zweiten Weltkrieg beginnt.

Namensgebend für die Saga ist Paul-Friedrich von Falkenbach. Er und die beiden Brüder Wilhelm und Heinrich Lehmann habe zusammen im ersten Weltkrieg gedient und haben nachdem Krieg ihre beiden Firmensitze zusammen gelegt in Bernried am Starnberger See. Alle drei sind sehr erfolgreich in ihren Unternehmen und bauen darauf, dass ihre Kinder einmal das Geschäft übernehmen werden. Wie zu erwarten können sich damit nicht alle Kinder abfinden. Paul-Friedrichs Sohn Gustav möchte lieber Arzt werden. Er lebt derzeit mit seiner Frau Clara in Berlin bis er das Medizinstudium beendet hat. Heinrichs Sohn Ferdinand wird bereits auf die Übernahme der Geschäftsführung vorbereitet, aber er kann es seinem Vater nur schwer Recht machen und eigene Ideen sind auch nicht wirklich erwünscht. Ferdinand ist mit Elisabeth verheiratet. Wilhelms Sohn Leopold ist mit Irma verheiratet und beide sind bereits Eltern einer kleinen Tochter. Dieses Familienidyll wird jäh gestört als die Tochter eines ehemaligen Kriegskameraden auftaucht und angenehme Fragen zur Kriegsvergangenheit der drei Männer stellt.

Für mich ist diese Art der Literatur immer gleichzeitig spannend als auch unangenehm, denn natürlich ist der Einfluss von Adolf Hitler auf Deutschland schon deutlich spürbar und auch die drei Patriarchen sind diesen Einflüssen ausgesetzt. Als Leser weiß es natürlich besser und möchte diese Personen am liebsten schütteln. Natürlich gibt es auch Charaktere, wie Wilhelmine, die Schwester von Gustav, die Dinge hinterfragt und schon eine Ahnung hat, dass die Dinge in Deutschland in eine falsche Richtung laufen. Sie ist eine starke Frau und scheut nicht davor zurück ihrem Vater die Meinung zu sagen, aber dennoch ist sie auch weiterhin von diesem abhängig. Natürlich ist es eine Zeit, in der Frauen grundsätzlich schon ein wenig unabhängiger sein könnten, aber als Tochter aus wohlhabenden Haus, soll für sie eine gute Ehepartie gefunden werden.

Grundsätzlich hat Ellin Carsta eine sehr vielschichtige Palette an Charaktere geschaffen, die viele komplexe Biographien und Persönlichkeiten haben. Es hat mir Spaß gemacht diese kennenzulernen und zu erfahren, wie sie alle ticken und was auch ihre Beweggründe sind. Es gelingt der Autorin, wie auch schon in anderen Romanen, dass man hier emotional sehr mitgehen kann, vor allem dann wenn Personen Unrecht geschieht oder wenn die Männer meinten sie regieren die Welt. Das sind zumindest meine beiden Punkte, die mich beim Lesen emotional triggern. Es deutet sich auch schon an, dass einige Personen noch das ein oder andere Geheimnis haben

Die Stärke der Töchter, der zweite Teil der Saga, erscheint am 23. März 2021.

FAZIT:

Das Unrecht der Väter  ist ein fulminanter Stark in eine neue historische Saga, angesiedelt zu Beginn des zweiten Weltkriegs. Drei Familien, viele Geheimnisse und ein Krieg der vor der Tür steht, versprechen noch ein großes Lesevergnügen, in das man eintauchen kann.

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Veröffentlicht am 19.01.2021

Erschreckend real?!

Die Stimme
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MEINUNG:

S.K. Tremayne war mir schon länger ein Begriff als Autor, aber bisher habe ich noch kein Buch von dem britischen Autor gelesen. Die Stimme ist nun mein erster Thriller von ihm gewesen. Ich würde ...

MEINUNG:

S.K. Tremayne war mir schon länger ein Begriff als Autor, aber bisher habe ich noch kein Buch von dem britischen Autor gelesen. Die Stimme ist nun mein erster Thriller von ihm gewesen. Ich würde das Buch in den Bereich Psychothriller einordnen, da es vor allem mit der Psyche und den Ängsten der Protagonistin Emma spielt.

Emma wohnt nach ihrer Scheidung bei ihrer Freundin Tabitha im Londoner Stadtteil Camden/ Primrose Hill. Tabitha ist selten Zuhause und u.a. aus zu ihrer eigenen Sicherheit hat ihr Freund einige Home Assistentin bei ihr Zuhause installiert. Diese können per Sprachsteuerung jederzeit angesprochen werden, aber angeblich können sie auch aus der Verhaltensweise des Besitzers lernen und kennen dessen Gewohnheiten irgendwann sehr gut. Eines Tages wird Emma von einem der Home Assistentin mit einem Geheimnis aus der Vergangenheit konfrontiert, was dieser unmöglich wissen kann und damit beginnt eine lange Serie an sprichwörtlichen Terror, den Emma erleiden muss. Das Problem ist, dass Emma niemand so richtig glauben möchte, weil alle wissen, dass ihr Vater sich auf Grund einer spät entdeckten Schizophrenie das Leben genommen hat.

Ehrlich gesagt wurde ich mit Emma an sich nicht so richtig warm. Von außen her und ganz besonders von ihrem Ex-Mann Simon wird sie ziemlich glorifiziert, obwohl dieser bereits neu verheiratet ist und ein Kind mit der neuen Frau hat. Emma soll außerdem eine steile Karriere als Journalistin hingelegt haben und hat mit einem Artikel, der sich sogar im Bereich der Technik und Social Media bewegte einigen Leuten auf die Füße getreten haben. In der Gegenwart spürte ich allerdings davon nicht sehr viel. Emma hat Glück, dass sie bei Tabitha wohnen kann, denn eine eigene Wohnung kann sie sich wohl nicht leisten. Sie dümpelt in meinen Augen auch ein bisschen zu sehr in den Tag hinein als das man daraus schließen könnte, dass sie irgendetwas an ihrer Lage ändern möchte. Emma trinkt außerdem ein bisschen zu viel Alkohol und ist abhängig von Xanax (einem Schlaf- und Beruhigungsmittel) und das auch schon vor dem Terror durch die Home Assistenten. Als das einsetzt, bekommt Emma natürlich noch weniger hin, was verständlich ist. Komischerweise geht mit dieser Situation deutlich besser um und trifft auch rationalere Entscheidungen, z.B. lässt sie sich untersuchen, ob sie ebenfalls an Schizophrenie leiden könnte.

Der Schreibstil insgesamt sehr flüßig lesbar und die Kapitel sind schön kurz, so wie ich es gerne mag. Der größte Teil des Thrillers wird aus der Ich-Perspektive von Emma erzählt, aber es gibt immer wieder ein Kapitel von anderen Personen, wie z.B. Simon, den ich auch ziemlich seltsam fand. Simon liebt Emma einfach immer noch und kommt nicht von ihr weg, was mir sehr für seine neue Frau leid getan hat. Der Autor legt ganz geschickt diverse (falsche) Fährten aus, bei denen man als Leser denkt, eine Person könnte es sein. Ich habe allerdings zu keinem Zeitpunkt gedacht, dass Emma sich das alles einbildet. Ich fand es eher erschreckend, wie man auf diese Art das komplette Leben von jemanden demontieren kann, sodass Emma mehr als einmal daran denkt, sich das Leben zu nehmen. Emma muss privat und beruflich sehr viele Verluste einstecken und kann sich kaum dagegen wehren, weil niemand ihr wirklich glaubt. Die Auflösung und das Ende fand ich sehr traurig und sie war nicht vorhersehbar.

FAZIT:

Die Stimme bietet beste Unterhaltung, in dem es wie es bei Psychothrillern üblich ist, mit unseren Ängsten spielt. Eingebettet ist es in ein sehr aktuelles Thema, nämlich die sogenannten Home Assistant gepaart mit KI (künstlicher Intelligenz), die auch im realen Leben schon die Gemüter spaltet. S.K. Tremayne stellt überspitzt dar, was passieren kann, wenn wir den Umgang damit nicht bewusst gestalten und deren Notwendigkeit hinterfragen.

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Veröffentlicht am 08.01.2021

Toller Thriller

Wisting und der Atem der Angst
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MEINUNG:

Nach dem ich Wisting und der fensterlose Raum quasi innerhalb weniger Tage verschlungen und von Wisting und der Tag der Vermissten auch sehr angetan war im letzten Jahr, musste ich einfach zum ...

MEINUNG:

Nach dem ich Wisting und der fensterlose Raum quasi innerhalb weniger Tage verschlungen und von Wisting und der Tag der Vermissten auch sehr angetan war im letzten Jahr, musste ich einfach zum nächsten Band von Kommissar Wisting greifen.

Wisting und der Atem der Angst beginnt sofort ziemlich rasant. Der verurteilte Serienkiller Tom Kerr wird zu einem Tatort geführt, um wichtige Hinweise auf einen möglichen Fundort der menschlichen Überreste einer jungen Frau zu geben. Diese bereits im Vorfeld stark kritisierte Unterfangen gerät völlig aus dem Ruder, als es Tom Kerr gelingt zu fliehen. Es beginnt eine rasante Hetzjagd, bei der immer noch die Suche nach dem Komplizen mit schwingt, von dem man überzeugt ist, dass es ihn gibt.

Neben Kommissar Wisting ist auch wieder seine Tochter Line für den journalistischen Part und Adrian Stiller von einer höheren Stelle dabei. Die drei kennt schon aus den ersten beiden Bänden. Wisting und Stiller geraten für die misslungene Aktion sehr in die Kritik und müssen sich einer internen Ermittlung stellen. Parallel dazu müssen sie so schnell wie möglich den entflohenen Tom Kerr finden, der als brandgefährlich gilt. Die Suche nach dem Komplizen ist gewohnt spannend wie immer und es die üblichen Schleifen und Wendungen bis es am Ende eine Person ist, von der man es nicht wirklich gedacht hat. 

Ich weiß, dass Jorn Lier Horst keinen Fokus auf das Privatleben der ermittelnden Personen legen möchte, wie es in vielen skandinavischen Thrillern und Krimis der Fall ist, aber diesmal hätte ich vielleicht doch gerne die ein oder andere Emotion gesehen. Vor allem bei Line, die schon im zweiten Band sehr leiden musste. Ich kann mir manchmal kaum vorstellen, dass diese zum Teil wirklich gefährlichen Einsätze an ihr spurlos vorbei gehen. 

FAZIT:

Wisting und der Atem der Angst fand ich ein bisschen schwächer als Wisting und der fensterlose Raum, aber der Thriller konnte mich trotzdem überzeugen. Es war sehr interessant konstruierter Fall, der ein rasantes Tempo aufweisen konnte und einen guten Spannungsbogen hatte. Ein paar mehr Emotionen von Beteiligten würde der ganzen Sachen nicht schaden. Ich freue auf einen weiteren Teil.

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Veröffentlicht am 29.12.2020

Hätte fast ein absolutes Highlight werden können

Love is Loud – Ich höre nur dich
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Von Kathinka Engel hatte ich bereits Finde mich. jetzt begonnen, aber leider war da kein so richtiger Funke übergesprungen, aber ich wollte der Autorin über die man fast nur Gutes hört und liest, nochmal ...

Von Kathinka Engel hatte ich bereits Finde mich. jetzt begonnen, aber leider war da kein so richtiger Funke übergesprungen, aber ich wollte der Autorin über die man fast nur Gutes hört und liest, nochmal eine Chance geben und da kam mir Love is loud gerade recht.

Love is loud ist der Beginn einer Trilogie, die in New Orleans spielt. Grundsätzlich bin ich finde ich es immer recht unverständlich, warum deutsche Autorinnen ihre New Adult Geschichten in den USA spielen lassen, aber es handelt sich hier nicht um die klassische College Geschichte und ich war wirklich begeistert, wie toll die Autorin das Flair, die Geschichte und die prägende Musik von New Orleans eingefangen hat. Sie hat bei mir auf jeden Fall den Wunsch geweckt auch einmal diese wilde, bunte Stadt zu besuchen. Dieser erste Band der Love-is-Reihe beginnt damit, dass Franziska sich entscheidet vor ihrem Berufseintritt und nach erfolgreich abgeschlossenen Studium noch einmal ein Jahr Auszeit zu nehmen. Hierzu macht sie ein freiwilliges soziales Jahr in New Orleans, wo sie sich um Hugo, einen älteren Herren kümmern werden wird. Und dann gibt es da noch Lincoln, der für seine Musik lebt und ein völlig gegensätzliches Leben führt.

Sowohl Lincoln als auch Franziska mochte ich beide sehr gern. Franziska ist eine junge Deutsche, deren Leben scheinbar vorbestimmt zu sein scheint, allerdings von ihr selbst. Sie sieht sich für nächsten Jahre hinter einem Schreibtisch verhaftet und möchte davor noch einmal das Leben genießen. Es klingt ein bisschen als wäre es vor 50 Jahren, aber ich denke der Grund liegt auch in ihrer Erziehung und der Erwartungshaltung ihrer alleinerziehenden Mutter, zumindest in Franziskas Augen. Immer wieder hadert sie aber mit diesem für scheinbar vorbestimmten Leben. Man spürt, dass sie eigentlich etwas anderes möchte, dies aber nicht genau benennen kann. Nicht nur die Bekanntschaft von Lincoln, sondern auch Hugo helfen ihr sich frei zu machen und eigene Wünsche zu zulassen. Hugo ist ein klein kluger alter Mann, der nicht nur für viel Erheiterung sorgt, sondern auch gleich merkt, was bei Franziska los ist.

Lincoln ist ein junger Amerikaner, der in New Orleans aufgewachsen ist und für Musik lebt. Abends spielt er in einer Band und am Tag spielt er auf der Straße. Lincoln ist ein absoluter Familienmensch und würde für seine Familie alles tun. Ein schwerer Schicksalsschlag in der Familie verlangt ihm viel ab, aber es ist gerne bereit dies zu geben, auch auf seine eigenen Kosten. Lincoln wurde auch liebestechnisch schwer enttäuscht, sehr zum Leidwesen seiner Bandkollegen. Lincoln und Franziska sind sehr unterschiedlich und dennoch springt der Funke über, allerdings in einem sehr langsamen und nachvollziehbaren Tempo, was mir sehr gut gefallen hat. Es war schön die beiden bei ihrem Zusammenfinden zu begleiten. Was mir nicht so gefallen hat, war die Darstellung des Sohnes von Hugo, der quasi als menschliches Monster dargestellt wird und der gefühlt das Übel für alle Probleme und Konflikte in diesem Buch ist, obwohl er die größte Zeit durch Abwesenheit glänzt. Ich bin kein Freund von diesen Schwarz-und-Weiß-Charakteren, da man es sich hier als AutorIn recht einfach macht, in meinen Augen. Seine Person hat auch zum großen Konflikt am Ende des Buches beigetragen. Das Ende bzw. die letzten 50 Seiten an sich kam auch recht klischeebeladen daher, was ich angesichts der voran gegangen Geschichten wirklich schade fand.

FAZIT:

Love is loud hat mir zu 80% sehr gut gefallen und hätte fast zu einem der besten Bücher aus diesem Genre werden, die ich je gelesen habe, wäre da nicht die Darstellung eines gewissen Charakters und der letzte Abschnitt des Buches gewesen. Dennoch werde ich hier den zweiten Teil diesmal lesen, denn für mich hat die Autorin definitiv potential.

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Veröffentlicht am 11.12.2020

Top Thriller

Wisting und der fensterlose Raum
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MEINUNG:

Wisting und der Tag der Vermissten konnte mich letztes Jahr richtig überzeugen. Ich durfte den Autoren auch persönlich auf der Frankfurter Buchmesse kennenlernen und fand ihn sehr sympathisch. ...

MEINUNG:

Wisting und der Tag der Vermissten konnte mich letztes Jahr richtig überzeugen. Ich durfte den Autoren auch persönlich auf der Frankfurter Buchmesse kennenlernen und fand ihn sehr sympathisch. Mir gefällt hier sehr, dass der Fokus nicht zu sehr auf dem Privatleben der Ermittler liegt.

In diesem Fall wird William Wisting zu einem recht prekären Fall gerufen, der auch innerhalb der Justiz erstmal nur im kleinen Rahmen abgehandelt werden darf und zwar wird bei einem verstorbenen Politiker eine große Menge Geld gefunden. Diese haben sich in seinem Haus in einem fensterlosen Raum befunden. Wisting wird direkt vom Generalstaatsanwalt beauftragt mit dem Fall und darf sich ein kleines Team zusammen stellen. Mit dabei ist auch wieder Line, Wistings Tochter, die Journalistin ist und Adrian Stiller, den wir schon aus dem ersten Teil kennen.

Zunächst ist die Geschichte wenig zu durchschauen, aber es gab einen anonymen Hinweis, der einen Querverweis zu einem anderen Fall enthält. Auf jeden Fall sind einen ganze Menge Leute involviert, die man erstmal alle auseinander halten muss. Ich frage mich immer beim Lesen, wie der Autor diese Personen noch alle auseinander halten kann, aber er wird seine Mittel und Wege haben. Ich liebe allerdings komplexe und gut durchdachte Thriller und einen solchen bekommt man hier definitiv.

Interessant ist auch, die Zusammenarbeit zwischen Line und Wisting. Wisting macht sie den Journalismus zu nutze, um an and weitere Informationen ranzukommen. Line muss daher direkte Anweisungen von ihm entgegen nehmen. Line bleibt dabei immer sehr gelassen, auch als es für sie selbst brenzlig wird, aber Wisting ist hier voll und ganz Ermittler. Meistens kommt Journalismus nicht so gut weg und wird häufig als lästig empfunden, aber mir ist hier das erste bewusst geworden, dass sich dadurch noch ganz andere Türen öffnen lassen. Eine zusammenarbeit ist daher immer empfehlenswert, weil beide Seiten davon profitieren können.

FAZIT:

Wisting und der fensterlose Raum war für von der ersten bis zu letzten Seite ein absoluter Page Turner. Ich konnte die Geschichte kaum zur Seite legen. Es wurde sich hier komplett auf den Fall konzentriert, der wirklich richtig gut konstruiert war und alle Fäden sind am Ende zusammen geführt worden. Für mich einer der besten Thriller, die ich je gelesen habe.

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