Profilbild von evafl

evafl

Lesejury Star
offline

evafl ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit evafl über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.01.2021

Wo ist denn der kleine Hase?

Mein Fingerpuppenbuch – Rentier Rudolph
0

Rentier Rudolf sucht seinen Freund, den kleinen Hasen, der irgendwo im Schnee unterwegs ist. Dabei darf man ihm beim Spiel mit der Fingerpuppe helfen und entdeckt so den Winterwald.

Mit dem Vorlesen und ...

Rentier Rudolf sucht seinen Freund, den kleinen Hasen, der irgendwo im Schnee unterwegs ist. Dabei darf man ihm beim Spiel mit der Fingerpuppe helfen und entdeckt so den Winterwald.

Mit dem Vorlesen und dem spielerischen Entdecken von Büchern kann man fast nicht früh genug anfangen – finde zumindest ich. Entsprechend durfte dieses Buch bei uns unterm Christbaum liegen.

Das kleine, handliche Buch (ca. 14x14 cm) kommt im quadratischen Pappbuchformat daher und ist so für kleine Kinderhände gut geeignet. Auf dem Buchrücken findet man die Angabe „24+ Monate“, also ab zwei Jahren ist es empfohlen. Die Fingerpuppe von Rentier Rudolph ist aus einem angenehmen Stoff mit etwas festerem Geweihstoff und geht durch alle Seiten durch.

Auf den einzelnen Seiten ist die Geschichte toll bebildert und mit schönen, Baby-/Kleinkind-gerechten Texten versehen. Auf den Bildern kann man einiges entdecken und mit der Fingerpuppe natürlich entsprechende Bewegungen und eine Ansprache ans Kind machen.

Mir gefällt dieses Fingerpuppenbuch gut – es ist sicher nicht unser letztes Buch dieser Art, dieses passt halt gut in die winterliche Zeit. Meiner Ansicht nach kann man das Buch auch schon vor der angegebenen Altersempfehlung vorlesen und anschauen, vor allem spielerisch ist es dann interessant fürs Kind.

Von mir gibt es für die schöne Geschichte und die tolle Umsetzung in Bildern und in Text eine Empfehlung und 5 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.01.2021

La le lu, nur der Mann im Mond schaut zu, wenn die kleinen Babys schlafen, dann schlaf auch du…

ELTERN-Ratgeber. Schlaf, mein Baby, schlaf
0

Babys schlafen unheimlich viel – in den ersten Monaten teilweise bis zu 16 Stunden täglich. Insofern ist es wichtig, dass man darüber Bescheid weiß, vor allem wenn die Kleinen nicht zur Ruhe kommen. Dieses ...

Babys schlafen unheimlich viel – in den ersten Monaten teilweise bis zu 16 Stunden täglich. Insofern ist es wichtig, dass man darüber Bescheid weiß, vor allem wenn die Kleinen nicht zur Ruhe kommen. Dieses Buch gibt gute Ratschläge zu Schlafproblemen, informiert aber auch generell über alles rund um den gesunden Babyschlaf.

Natürlich kennt man das von sich selbst – wenn man nicht genug geschlafen hat, dann ist man teilweise nicht nur müde, sondern auch grantig. Oder verärgert, weil man nicht in den Schlaf finden kann – und so weiterhin müde. Insofern war es für mich wichtig, dass ich auch zum Thema Schlaf beim Baby direkt etwas lernen und erfahren konnte.

Eingeteilt ist dieses Buch in drei große Kapitel – vom Auftakt über den Refrain bis hin zum Ausklang, eben quasi wie ein Lied. Es ist so gemacht, dass man sich thematisch etwas heraussuchen kann, das einen interessiert ist bzw. für einen persönlich relevant ist, man muss also nicht das gesamte Buch lesen. Das finde ich richtig gut, denn manchmal hat man ja mit Baby nicht unbedingt die Zeit, um das so intensiv zu lesen.

Inhaltlich erfährt man einiges übers Schlafverhalten von Babys und erhält tolle Tipps, wie es mit dem Einschlafen gut funktionieren kann – eben beispielsweise mit Ritualen beim Einschlafen. Zwischendurch findet man im Buch auch immer wieder Erfahrungsberichte verschiedenster Mütter, auch das ist definitiv spannend zu lesen, eben weil jedes Kind anders ist. Ebenso die Interviews mit den verschiedensten Personen (Therapeutin, Schlafforscher, Autorin) sind interessant zu lesen. Inhaltlich ist das alles absolut gut verständlich und angenehm zu lesen, was sicher auch an der schönen Gestaltung liegt. (Kein ewig langer Text, schöne „Unterbrechungen“ mit kurzen Zusammenfassungen der Aussagen.)

Mir hat dieses Buch gut gefallen, da es interessante Informationen aber auch verschiedenste Tipps rund um den Babyschlaf bzw. vor allem das Einschlafen enthält. Manchmal hätte ich mir vielleicht noch ein paar weitere Informationen bzw. Ratschläge erhofft, die die Thematik noch spezieller beleuchten. Generell hat mir das Buch gesamt aber echt gut gefallen und auch durchaus weitergeholfen.

Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2021

„Sie bettete ihr Kindlein froh in einer Krippe weich auf Stroh.“

Maria, Josef und das Kind
0

Die Weihnachtsgeschichte mal etwas anders erzählt – so könnte man dieses Buch auch betiteln. Denn in lebendigen Versen bekommt man sie hier zu lesen – versehen mit tollen Bildern von Linda Wolfsgruber.

Die ...

Die Weihnachtsgeschichte mal etwas anders erzählt – so könnte man dieses Buch auch betiteln. Denn in lebendigen Versen bekommt man sie hier zu lesen – versehen mit tollen Bildern von Linda Wolfsgruber.

Die Weihnachtsgeschichte ist ja sicher jedem grundsätzlich bekannt, hier wird diese noch einmal erzählt. In jedem einzelnen kleinen Punkt hatte ich diese nun nicht mehr auf dem Schirm, insofern kam die Auffrischung durch das Buch gerade recht. Die einzelnen Verse sind gut verständlich und durchaus gediegen was die Wortwahl anbelangt. Für mich passt das gut, Kindern muss man vielleicht manchmal noch etwas dazu erläutern. Mir hat das gut gefallen, da es doch zur Weihnachtsgeschichte passend ist. Die Erzählung in Reimform ist mal etwas anderes, finde ich toll.

Ebenso schön finde ich die jeweiligen Bilder zum entsprechenden Text. Hier wurden sanfte Farben verwendet, es kommt nicht knallig daher. Das gefällt mir gut, da ja die Geschichte doch mehr im Vordergrund steht. Die einzelnen Zeichnungen sind toll, die Landschaften wurden wunderbar gezeichnet, ebenso die Personen/Engel, etc. Mir hat das gut gefallen, dass hier wohl mit einer Art Filzstiften gezeichnet wurde, jedoch ist das natürlich Geschmackssache.

Mir gefällt dieses Buch mit seiner Art der Erzählung der Weihnachtsgeschichte richtig gut. Die Verse lassen sich toll lesen und natürlich vorlesen. Bei den Bildern gibt es auch einiges zu entdecken, wobei das Hauptaugenmerk natürlich auf Maria, Josef und dem Kind in der Krippe liegt, es ist eben kein Wimmelbuch, was völlig in Ordnung ist. Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine absolute Empfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2021

“I'm gonna move to Canada, Yeah I've made up my mind” (Milow)

Gefährliche Ferien - Kanada
0

Kanada – das Land der Weite, wunderbare Natur, tolle Tierwelt. Dorthin möchte man doch direkt auswandern. Doch dieser Sehnsuchtsort kann auch zur letzten Ruhestätte werden – was man u.a. in den Geschichten ...

Kanada – das Land der Weite, wunderbare Natur, tolle Tierwelt. Dorthin möchte man doch direkt auswandern. Doch dieser Sehnsuchtsort kann auch zur letzten Ruhestätte werden – was man u.a. in den Geschichten von Jakob Arjouni, John Irving, Yann Martel, Margret Atwood und vielen mehr lesen kann.

Bei diesem Buch handelt es sich um eines mit den verschiedensten Geschichten, die alle etwas mit Kanada zu tun haben. Das sollte man vorab vielleicht wissen, wobei der Klappentext dies ja auch durchaus verrät.

Für mich ist Kanada auch schon immer ein absoluter Sehnsuchtsort, den ich auch immer wieder besuchen würde. Die wunderbare Landschaft, die Weite dort und die beeindruckende Tierwelt, all das fasziniert mich absolut. Insofern war ich auf die Geschichten im Buch echt gespannt.

Da es sich um einzelne Geschichten von verschiedensten Autoren – und -innen handelt, ist natürlich der Schreibstil auch bei jeder Geschichte anders. Für mich war es aber im Gesamten so, dass sich das Buch gut lesen lässt, ich hatte hier keinerlei Schwierigkeiten beim Verständnis. Natürlich begreift man nicht direkt bei jeder Geschichte worum es hier direkt geht bzw. wo man sich im Moment befindet, jedoch kommt diese Erkenntnis mit der Zeit. So war es durchaus spannend beim Lesen.

Jedoch muss ich sagen, dass mich nicht alle einzelnen Geschichten so gepackt haben. Manchmal waren die Wendungen unerwartet und dadurch sehr spannend, aber auch etwas komisch. Dennoch recht unterhaltsam. Bei anderen Geschichten war die grundsätzliche Thematik einfach nicht unbedingt mein Fall, haben mich nicht sonderlich interessiert oder waren mir zu abwegig oder fast auch etwas zu altbacken. Ist eben einfach Geschmackssache. Natürlich hatten alle Geschichte mehr oder minder etwas mit Kanada zu tun.

Für mich war es eine Lektüre, die mich zwar durchaus teilweise gut unterhalten hat und auch spannend war, aber es gab eben auch einzelne Texte, die mir nicht so gut gefallen haben. Insofern vergebe ich hier 3 von 5 Sternen und bleibe hinsichtlich einer Empfehlung eher unentschlossen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.01.2021

Kulinarische Reise nach Sardinien

Isola Sarda
0

Sardinien gehört zu Italien, jedoch ist es etwas rustikaler im Vergleich zum Rest Italiens. Das zeigt Letitia Clark mit diesem Kochbuch voll von leckeren sardischen Rezepten und tollen Geschichten sowie ...

Sardinien gehört zu Italien, jedoch ist es etwas rustikaler im Vergleich zum Rest Italiens. Das zeigt Letitia Clark mit diesem Kochbuch voll von leckeren sardischen Rezepten und tollen Geschichten sowie Bildern.

Die italienische Küche hat es mir durchaus schon lange angetan, insofern war ich nun darauf gespannt wie die Küche Sardiniens davon noch abweicht bzw. was sie so besonders macht.

Das Kochbuch kommt in einem schönen Design daher, allein das Cover wirkt irgendwie schlicht – und doch besonders, einfach schön passend. Das Hardcover-Buch bringt einige Rezepte mit sich – das merkt man schon an der Dicke des Buches. Praktisch ist das integrierte Lesebändchen. Eingeteilt ist das Buch in verschiedene Rezeptkapitel, von Aperitivo beginnend über Merenda, Verdure und Grano bis hin zu Dolci e Bevande.

Hier findet man leckere Rezepte – von der gegrillten Aubergine mit Sapa, Ricotta Salata und Minze über einen Joghurtkuchen (in drei Variationen, z.B. mit Apfel bzw. Granatapfel) bis hin zu geschmorten Artischocken mit Salbei, Zitrone, Fenchel, Oliven und Safran-Aioli. Auch Gerichte mit Fleisch und Fisch gibt es, beispielsweise Schweinefleisch in Sardellensauce, pochiertes Schaffleisch mit Gemüse gegrillter Tintenfisch in Zitronen-Kartoffelpüree. Auch leckere Nachspeisen wie frittierte Ravioli mit Käse und Honig, Olivenöl-Eiscreme mit Sevilla-Orangen und Wassermelonen-Minze-Granita findet man als Rezepte.

Die Rezeptbezeichnung ist jeweils auch in italienischer Sprache abgedruckt, so dass man auch hier noch ein bißchen Italien-Gefühl dabei vermittelt bekommt (oder auch wüsste, wie es im Urlaub dann dort wohl heißt.) Zu jedem Gericht erfährt man etwas an Text, bekommt eine Angabe über die Portionen-Personenzahl, die Zutaten und natürlich die Zubereitung. Ebenso ist das Gericht auch immer mit abgebildet, so dass man sich direkt auch ein Bild davon machen kann – und sich natürlich Appetit holen kann.

Zwischendurch findet man immer wieder interessante Texte und schöne Bilder von bzw. über Sardinien, so dass man hier auch zusätzlich noch etwas erfährt. Beispielsweise über Land und Leute, Gepflogenheiten beim Essen etc.

Mir haben die Rezepte richtig gut gefallen, die meisten Zutaten bekommt man wirklich problemlos bzw. kann sie ansonsten auch gut ersetzen (z.B. Ricotta Salata durch Fetakäse). Es ist eine ziemlich abwechslungsreiche und eher einfache, aber doch echt gewiefte Küche, zu der man hier Rezepte findet. Die Mischung aus Zutaten macht es dann immer wieder aus, dass die Gerichte zu absoluten Leckereien werden. Natürlich hat mich nicht jedes Rezept begeistert, aber das muss ja auch nicht bei jedem Kochbuch so sein und wäre schon wirklich krass.

Auch die tollen Texte und wirklich wunderbaren Bilder machen richtig Lust auf Sardinien. Man erhält dabei mal einen Einblick wie Pecorino gemacht wird – genau solche Informationen machen das Buch für mich richtig interessant und lebendig zugleich.

Alles in allem ist „Isola Sarda“ ein richtig tolles Kochbuch mit schönen, leckeren und doch auch bodenständigen sardischen Rezepten. Diese spezielle Art der italienischen Küche hat mir unheimlich gut gefallen und die Rezepte, die ich daraus zubereitet habe, waren wirklich lecker. Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine absolute Empfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere