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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2021

Mitreißend und voller gefährlicher Magie

Haunted Hearts
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Isabelle d'Hiver, Oberhaupt ihres Hauses, kehrt nach langer Zeit wieder nach Hause zurück. Dort erwartet sie eine dunkle Magie, ein rachsüchtiger Poltergeist und so einige Widrigkeiten. Hilfe erhält sie ...

Isabelle d'Hiver, Oberhaupt ihres Hauses, kehrt nach langer Zeit wieder nach Hause zurück. Dort erwartet sie eine dunkle Magie, ein rachsüchtiger Poltergeist und so einige Widrigkeiten. Hilfe erhält sie unerwartet vom charmanten Balthasar d'Ivoire, dem Oberhaupt eines dunklen Hauses, doch ihr Herz hängt noch an einem anderen Mann...
"Haunted Hearts" ist ein wirklich tolles Buch, das einen völlig in seinen Bann schlägt und es einen nicht mehr aus der Hand legen lässt. Ich jedenfalls habe es an einem Tag durchgesuchtet, denn nach jedem Kapitel stand entweder ein Besuch von Balthasar an oder man wusste genau, dass jetzt wieder was Neues und Wichtiges ans Licht kommt.
Erzählt wird hier von Isabelle und Julien aus der Ich-Perspektive. Julien ist der besagte Poltergeist, Isabelles verflossene Liebe und wartet schon so lange darauf, sich endlich an ihr rächen zu können. Denn Julien und Isabelle haben beide ihre eigene Version der Vergangenheit und man sehnt sich danach zu erfahren, was denn damals nun wirklich passiert ist. Während Isabelle nämlich glaubt, Julien hätte sie verlassen, glaubt Julien, dass Isabelle ihn ermordet hat. Julien ist trotz seines Zustandes ein sehr sympathischer Charakter und für die Geschichte sehr wichtig.
Balthasar ist auch ein sehr sympathischer Charakter und bietet Isabelle seine Hilfe dabei an, gegen den Poltergeist vorzugehen, allerdings hat er auch seine eigenen Hintergedanken. Doch Isabelle hat nicht nur ein Geisterproblem, denn die Magie scheint einen eigenen Willen entwickelt zu haben und wird unberechenbar. Mit Balthasars Unterstützung versucht sie daher die anderen Oberhäupter von einer Lösung zu überzeugen und muss feststellen, dass noch ganz andere Mächte am Werk sind.
Langweilig wird es hier also überhaupt nicht und wenn man einmal weiß, wer hier die Fäden zieht, merkt man schnell, dass das Böse hier ein Fass ohne Boden ist. Immer wenn man denkt, schlimmer kann es nicht mehr werden, tun sich neue Abgründe auf.
Das Buch bleibt daher durchweg spannend, emotional und das Ende ist einfach nur perfekt, auch wenn es nicht typisch rosarot ist. Ja, ich musste ein kleines Tränchen verdrücken. Aber mehr verrate ich nicht. Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen, es wird sich lohnen.

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Veröffentlicht am 29.03.2021

Interessanter Auftakt mit kleinen Schwächen

Goldene Flammen
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Dieses Buch hat mir recht gut gefallen, allerdings konnte es den Spannungsbogen nicht ganz halten. Zu Beginn lernt man die Welt, welche an russische Mythologie angelehnt ist, und die wichtigsten Charaktere ...

Dieses Buch hat mir recht gut gefallen, allerdings konnte es den Spannungsbogen nicht ganz halten. Zu Beginn lernt man die Welt, welche an russische Mythologie angelehnt ist, und die wichtigsten Charaktere kennen. Allerdings kommt man bei den Zuordnungen der Grisha schnell durcheinander und man wünscht sich ein Glossar. Trotzdem nimmt einen die Welt sofort für sich ein und man ist gespannt darauf zu erfahren, wie Alinas Werdegang aussehen wird.

Alina ist für mich nicht die typische sympathische Hauptfigur, so ganz überzeugt hat sie mich noch nicht. Ich fand sie etwas leichtgläubig und naiv, aber ich denke, sie wird sich nach den Ereignissen in diesem Band noch weiterentwickeln. Dieser Band hat den Leser quasi in die Welt und die Rahmenhandlung eingeführt, insbesondere darin, wer hier der Bösewicht ist.

Während der mittlere Teil für mich eher eintönig war, gibt es im dritten Teil eine überraschende Wendung und die Geschichte kommt so richtig in Fahrt. Ich hoffe, dass der nächste Band die Spannung nicht wieder versiegen lässt , das wäre sehr schade.

Ansonsten ist dies ein interessanter Auftakt, in dem eine ganz eigene, magische Welt geschaffen wurde. Die Geschichte lässt sich schön flüssig lesen und besonders Pro- und Epilog sind auf eine ganz besondere Weise geschrieben, was ich richtig schön fand.

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Veröffentlicht am 29.03.2021

Spannende Fortsetzung

Eisige Wellen
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Der zweite Band der Grisha-Trilogie hat mir besser gefallen als der erste. Das Buch knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an und es wird sehr schnell spannend und die Ereignisse überschlagen sich fast. Mit ...

Der zweite Band der Grisha-Trilogie hat mir besser gefallen als der erste. Das Buch knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an und es wird sehr schnell spannend und die Ereignisse überschlagen sich fast. Mit dabei ist ein neuer Charakter, der sich direkt ins Leserherz schleicht und dessen Sätze einen sofort zum Lachen bringen. Die Rede ist hier von Sturmhond, der im Laufe der Geschichte noch so einige Überraschungen bereithält.

Der Mittelteil des Buches wird dann wieder etwas ruhiger und der Spannungsbogen bleibt ziemlich flach. Hier nervt mich dann auch der Liebesgeschichtenteil zwischen Mal und Alina. Dieser Aspekt ist meiner Meinung nach nicht zwingend notwendig, die Geschichte würde auch mit einer normalen, tiefen Freundschaft funktionieren. Immerhin haben sich die Charaktere weiterentwickelt, nur Mal hat zwischenzeitlich einen Durchhänger, in dieser Phase mochte ich ihn nicht mehr besonders.

Erst im letzten Drittel passiert wieder mehr und das Ende hat es dann so richtig in sich. Das Finale kommt hier ziemlich plötzlich und hält einen in Atem. Auch hier wird für eine Überraschung gesorgt und ich bin wirklich gespannt zu erfahren, wie es im dritten und letzten Band weitergehen wird und was nun aus Alina wird.

Nach Beginn des Buches macht übrigens die Motivwahl der Cover Sinn und es lässt sich ein wenig erahnen, um was es unter anderem im dritten Band gehen wird. Mal sehen, ob sich hier der Aufbau von spannendem Beginn und Ende mit einem etwas langatmigereren Mittelteil fortführt.

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Veröffentlicht am 20.03.2021

Grandioses Debut mit ägyptischer Mythologie

Desert Gods
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"Desert Gods" ist ein wirklich fabelhaftes Debut! Ich liebe die ägyptische Mythologie und fand schon immer, dass es dazu zu wenig Bücher gibt. Aber hier kam ich voll auf meine Kosten.
Evie lebt eigentlich ...

"Desert Gods" ist ein wirklich fabelhaftes Debut! Ich liebe die ägyptische Mythologie und fand schon immer, dass es dazu zu wenig Bücher gibt. Aber hier kam ich voll auf meine Kosten.
Evie lebt eigentlich ihr ganz normales Studentenleben, doch plötzlich erfährt dieses eine Kehrtwende. Sie muss einen Verlust verkraften, bekommt einen göttlichen Bandwurm und muss sich von nun an mit einem arroganten Chaosgott herumschlagen. Wie gut, dass ihre beste Freundin Hanna und ihre neue göttliche Freundin Teti an ihrer Seite sind.
Die Geschichte wird uns aus der Ich-Perspektive Evies geschildert und hat einen flüssigen, bildhaften und wortkreativen Schreibstil. Evie ist ein Charakter, der sich so leicht nicht unterkriegen lässt und einen ganz besonderen Humor besitzt. Genau dieser sorgt für viel Unterhaltung und man muss oft beim Lesen lachen. Dabei wirkt die Geschichte damit nicht überladen, sondern es ist die perfekte Dosis. Evie kann aber auch ernst und gefühlvoll sein und für ihre Freunde tut sie alles.
Die ägyptische Mythologie ist in diesem Buch wunderbar geschickt eingewoben, wird aber neu interpretiert. So erkennt man zwar als Fan dieser Mythologie die Götter und bekannte Geschichten, doch bekommen sie hier einen völlig neuen Charakter und andere Bedeutungen. Seth ist hier kein Bösewicht, dafür ist Isis ziemlich irre. Es ist total faszinierend die Geschichte dieser Götter zu erfahren und ich fand es einfach herrlich, was die Autorin aus allem gemacht hat.
Das Buch bleibt die ganze Zeit über spannend und man darf ein reines Gefühlschaos durchleben. Die Hauptcharaktere schließt man schnell in sein Herz, besonders Seth und Teti haben es mir angetan. Die Götter sind hier den Menschen gar nicht so unähnlich und wirken dadurch nur noch authentischer.
Das Ende hat die Autorin leider sehr fies gestaltet, echt gemeiner Cliffhanger. Von daher warte ich jetzt ganz sehnsüchtig auf Band zwei.

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Veröffentlicht am 10.03.2021

Willkommen im Greifenorden von Chakas

Damaris (Band 1): Der Greifenorden von Chakas
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Die junge Damaris und ihr Greif Flocke reisen nach Chakas, damit Damaris ihre Magie zu kontrollieren lernt. Weit weg von ihrer Heimat in den Bergen muss sie sich an das Leben unter vielen Menschen gewöhnen ...

Die junge Damaris und ihr Greif Flocke reisen nach Chakas, damit Damaris ihre Magie zu kontrollieren lernt. Weit weg von ihrer Heimat in den Bergen muss sie sich an das Leben unter vielen Menschen gewöhnen und lernen, dass Freunde wichtig sind. Aber da ist auch der Leiter des Ordens, Cilian, der sie mehr und mehr fasziniert.
Dies ist mein erstes Buch der Autorin und man versteht es auch dann, wenn man die anderen Reihen, die ebenfalls in derselben Welt spielen, nicht gelesen hat. Allerdings werden hier Charaktere aus den anderen Büchern mit eingebaut, was dazu führt, dass man definitiv deren Geschichte lesen möchte.
In diesem Werk steht Damaris im Mittelpunkt, die mit ihrem Greifen Flocke nach Chakas zum Greifenorden reist, um ihre Magie beherrschen zu lernen. Damaris ist eine junge Frau, die schon viel erlebt hat und irgendwie noch zwischen Jugend und Erwachsenenreife schwankt. Sie ist auf jeden Fall ein sehr sympathischer Charakter und versteht es fabelhaft, in gefährliche Situationen zu geraten. Gerade dies erhält die Spannung im Buch und lässt es einen schwer aus der Hand legen. Auch Romantik kommt hier nicht zu kurz, denn Damaris verguckt sich da in jemanden.
Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Form abwechselnd von Damaris und Cilian, dem Leiter des Greifenordens. Durch Cilian erfährt man dann auch von den Problemen, die der Orden hat und was für eine gequälte Seele er selbst ist. Mir war er etwas zu wehleidig, solche Charaktere mag ich nicht so besonders. Viel besser gefallen hat mir da Adrién, ihm gehören ein paar wenige Kapitel und ich hoffe, er bekommt im nächsten Band mehr Raum. Er ist ziemlich faszinierend und irgendwie das genaue Gegenteil von Cilian.
Obwohl in dem Buch nicht gerade sehr viel passiert, wird es nie langweilig. Der Fokus liegt eher auf der Entwicklung der Charaktere und ihrer Persönlichkeit. Aber es werden schon einige Dinge angedeutet, die in den Folgebänden bestimmt noch wichtig werden und man merkt, dass sich in Chakas etwas zusammenbraut. Da kommt bestimmt noch einiges auf Damaris und ihre Gefährten zu.

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