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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.12.2020

Spannend und herzergreifend

Feuer im Schatten (Das Geheimnis der Schwingen 1)
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Sascha lebt ein Geheimnis, dass niemand je erfahren darf. Sie ist das erstgeborene Kind der Schattendrachen-Königfamilie von Helion. Doch statt männlich, wie es von den anderen Königshäusern erwartet wird, ...

Sascha lebt ein Geheimnis, dass niemand je erfahren darf. Sie ist das erstgeborene Kind der Schattendrachen-Königfamilie von Helion. Doch statt männlich, wie es von den anderen Königshäusern erwartet wird, ist sie nun einmal weiblich. Um ihre Familie zu schützen, muss Sascha diese Lüge, ein Prinz zu sein, leben und es macht ihr mehr und mehr zu schaffen. Als auch noch ein Wettbewerb stattfinden soll, wird ihre Situation immer schwieriger.
Das Buch wird uns aus Saschas Sicht erzählt und man kann sehr gut mit ihr mitfühlen. Sie ist eine starke Persönlichkeit, doch ihr Leben als Prinz macht sie nicht mehr wirklich glücklich. Als wenn das nicht schon genug Gedankenchaos für sie ist, lernt sie Prinz Colin von Galjor, einen Lichtdrachen, kennen, welcher ihr vollkommen unter die Haut geht. Auch Colin wird magisch von ihr angezogen, kann sich das aber nicht erklären.
Dieses Gefühlschaos ist wirklich schön zu verfolgen. Aber auch die Spannung kommt hier nicht zu kurz. Schließlich gibt es hier noch einen Wettbewerb, der einige Überraschungen bereithält und ein Land, in dem so einiges zu brodeln scheint. Auch gibt es hier einige sympathische Nebencharaktere, die man nicht mehr missen mag.
Ich kann nur sagen, dass ich dieses Buch total verschlungen habe. Es liest sich einfach wunderbar und es tun sich immer neue Dinge auf. Langweilig wird es hier nie und die Gespräche zwischen Colin und Sascha sind mal tiefgründig und mal so gefühlvoll, das ist wahrlich herzzerreißend.
Das Ende hat mich dann etwas fertig gemacht und ich warte nun sehnsüchtig auf Band 2. Klare Leseempfehlung! =)

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Veröffentlicht am 29.11.2020

Eine Reihe, die wirklich niemals langweilig wird

Die verborgene Geschichte
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Im sechsten Band dieser wunderbaren Reihe müssen Irene und Kai sich mit Elfen und einer Drachenfrau zusammentun, um in einer gefährlichen Welt ein Gemälde zu stehlen. Eigentlich sollte Irene mit dem rätselhaften ...

Im sechsten Band dieser wunderbaren Reihe müssen Irene und Kai sich mit Elfen und einer Drachenfrau zusammentun, um in einer gefährlichen Welt ein Gemälde zu stehlen. Eigentlich sollte Irene mit dem rätselhaften Mr. Nemo über ein Buch verhandeln, um ihre alte Schulwelt zu retten, doch dieser verlangt als Bezahlung ihre Dienste bei einem Diebstahl.

Dieser Band ist meiner Meinung nach wirklich der bisher beste der Reihe. Irene und Kai rutschen hier unbeabsichtigt in eine Sache hinein, die sie nicht erwartet hätten. Allein schon der Weg zu Mr. Nemo ist eine Herausforderung und eine Verhandlung mit ihm, wie es die Bibliothek eigentlich vorgesehen hat, ist nicht so einfach möglich. Daher müssen Irene und Kai sich ihrer Aufgabe fügen, denn eine Ablehnung könnte tödlich enden. Und so entsteht hier ein ungleiches Team, denn niemand vertraut wirklich dem jeweils anderen. Die Elfen trauen einer Bibliothekarin nicht über den Weg und Kai verbindet mehr böses Blut mit der Drachenfrau, als er offen zugibt. Als wenn die Unstimmigkeiten im Team nicht schon Herausforderung genug wären, wird die Zielwelt, in der das Gemälde gestohlen werden soll, von der undurchsichtigen Organisation CENSOR beherrscht, welche alles Übernatürliche unterbindet und verfolgt.

Die Handlung strotzt nur so vor Spannung und überraschenden Wendungen. Nichts ist hier wirklich durchschaubar. Allein schon die Wankelmütigkeit der Elfenmitglieder sorgt für viele Probleme, denn Vertrauen muss hart erarbeitet werden und so mancher Elf steckt sehr fest in seinem Archetyp. Manchmal kann dies hilfreich sein, manchmal führt es zu Problemen. Irene hat hier eine sehr schwierige Aufgabe zu erfüllen und dabei gilt es natürlich die ganze Zeit über, den frischen Friedensvertrag zu wahren. Man selbst hegt immer wieder für jemand anderes Sympathien, denn durch die vielen Wendungen kommen immer neue Erkenntnisse ans Licht. Langweilig wird es in diesem Buch nie und man muss wie gewohnt sehr aufmerksam lesen, damit man auch ja nichts verpasst. Generell ist diese Buchreihe ja etwas anspruchsvoller als andere. Das Ende wartet mit einem großen Geheimnis, dem erwählten Stellvertreter der Elfen und somit mit genug Stoff für den nächsten Band auf.

Dieser neue Band der Reihe ist nur zu empfehlen, neue Fans sollten allerdings mit Band eins beginnen, denn sonst versteht man nicht alles.

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Veröffentlicht am 27.11.2020

Schön illustriert, aber mit wenig Inhalt

Geheimnisse der Hexen
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Dieses Buch hatte mein Interesse aufgrund der schönen Innengestaltung und der inhaltlichen Thematik über Hexen geweckt. Allerdings konnte es nicht wirklich meine Erwartungen erfüllen. Zuerst einmal ist ...

Dieses Buch hatte mein Interesse aufgrund der schönen Innengestaltung und der inhaltlichen Thematik über Hexen geweckt. Allerdings konnte es nicht wirklich meine Erwartungen erfüllen. Zuerst einmal ist mir bei diesem Buch die Zielgruppe nicht ganz klar. Als Leser wird man hier manchmal als Schwester oder generell persönlich angesprochen, aber es bleibt unklar, ob man nun als Hexe oder generell als Frau gemeint ist. Ein Kinderbuch ist dies eher nicht, ich denke es richtet sich eher an Jugendliche oder junge Frauen, denn es steht schon ein weinig der Feminismus im Mittelpunkt, zumindest empfinde ich das so.
Inhaltlich wird hier kurz und knapp die Geschichte der Hexen zusammengefasst. Von der Antike, wo es noch Magier und Priesterinnen gab, über das Mittelalter, wo aus Magie plötzlich Hexerei wurde, über die Epoche der Wissenschaft bis hin zur Popkultur. Dabei kommen manchmal kurz wichtige historische „Hexen“ persönlich zu Wort. Nach diesem Teil geht es plötzlich zur Hexenkunde über und es werden Begriffe, Kräuter, Steine und Symbole erklärt. Dabei wird thematisch nur alles kurz angerissen und es fehlt an Ausführlichkeit.
Wer sich einen kurzen Überblick über die Geschichte der Hexen und Hexenkunde verschaffen will, kann hier gut zugreifen, wer es aber ausführlicher wünscht, der sollte zu anderen Werken greifen. Ansonsten eignet sich dieses Buch als nette Schmuckausgabe, denn die Illustrationen sind wirklich wunderschön und die Gestaltung des Buches ist gut gelungen.

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Veröffentlicht am 25.11.2020

Eines meiner Jahreshighlights

Chroniken der Dämmerung, Band 1: Moonlight Touch
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Sheeras Welt Farhir wird von den Alben bevölkert. Da gibt es die Hochalben, welche wunderschön und anmutig sind und Magie beherrschen. Es gibt die Blutalben, welche die angsteinflößenden Soldaten des Palastes ...

Sheeras Welt Farhir wird von den Alben bevölkert. Da gibt es die Hochalben, welche wunderschön und anmutig sind und Magie beherrschen. Es gibt die Blutalben, welche die angsteinflößenden Soldaten des Palastes sind. Und dann gibt es noch die Nachtalben, zu denen Sheera gehört. Die Nachtalben gelten jedoch als bei der Göttin Muraya in Ungnade gefallen und werden von allen verachtet und oftmals hingerichtet.
Als Sheera von den Blutalben aufgegriffen und zum Palast gebracht wird, denkt sie, ihr Leben wäre bald vorbei. Doch die Königin liegt im Sterben und nach einer alten Tradition werden von der Göttin Anwärterinnen auf den Thron ernannt, die bestimmte Aufgaben erledigen müssen. Sheera soll eine von ihnen sein und sie traut dem allem nicht wirklich. Doch der Hauptmann Athura kann sie überzeugen zu bleiben. Doch schon bald merkt Sheera, dass noch ganz andere Dinge im Hintergrund ablaufen. Erzählt wird die Handlung von Sheera in der Ich-Form.
Parallel zu Sheeras Geschichte gibt es auch Kapitel aus Lysanders Sicht, dem Kronprinzen der Menschen. Dieser hat seine ganz eigenen Probleme, fordert sein Vater doch viel von ihm und lauern an vielen Ecken Verräter an der Krone. Als Sheera ihre Aufgabe erhält, die darin besteht, den mysteriösen Dämmerstein von den Menschen zurück zu holen, kann man sich als Leser schnell denken, dass die Wege der beiden aufeinander treffen werden. Von da an nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf und wird immer spannender. Beide Charaktere finde ich sehr sympathisch und es entsteht eine ganz besondere Beziehung zwischen den beiden. Dabei haben die Völker der Alben und Menschen voneinander so unterschiedliche, negative Ansichten und ihre Welten sind durch einen verzauberten Wald voneinander getrennt.
Das ganze Buch ist nie langweilig, denn es passiert immer etwas und die Geheimnisse im Palast der Alben lassen einen neugierig weiterlesen. Der Weltenbau mit den Alben ist eine wundervolle Idee, meist sind es ja immer Elfen oder Elben, aber Alben hat man selten. Für mich war dies mal eine ganz neue Bucherfahrung und ich bin maßlos begeistert. Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen und das Ende ließ mich atemlos zurück.
Ich kenne auch andere Bücher der Autorin und fand sie schon sehr gut, aber bei diesem Werk hat sie sich wahrlich übertroffen. Wer Fantasy liebt, wird dieses Buch auch lieben. Ich warte nun sehnsüchtig auf Band 2, was bei diesem fiesen Ende auch nicht sehr verwunderlich ist.

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Veröffentlicht am 17.11.2020

Spannender Reihenauftakt und tolles Debüt

Die Weltportale (Band 1)
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Eleonora ist eine Halbelfe und hat es nicht leicht im Leben. Die Elfen sehen sie nicht als ihresgleichen an und die Menschen können die Elfen nicht leiden. Um ihre magischen Kräfte besser kontrollieren ...

Eleonora ist eine Halbelfe und hat es nicht leicht im Leben. Die Elfen sehen sie nicht als ihresgleichen an und die Menschen können die Elfen nicht leiden. Um ihre magischen Kräfte besser kontrollieren zu können, geht Eleonora auf die Akademie der Magie und dank ihrer freundlichen Art findet sie trotzdem schnell Freunde. Doch die Akademie wird von einer dunklen Kreatur bedroht und Eleonora muss feststellen, dass ihr vom Schicksal eine besondere Rolle zugetragen wurde.
Ich habe schon einige Bücher von B. E. Pfeiffer gelesen und mochte sie alle. Dieses Werk hier war ihr Debüt und sie konnte mich auch hier begeistern. Der Schreibstil wirkt hier allerdings noch etwas einfach, aber die Handlung macht das locker wieder wett. Der Einstieg beginnt direkt mit Eleonoras erstem Schultag und man wird sofort in das wundervolle Setting der Akademie versetzt. Eleonora selbst ist recht sympathisch, allerdings war sie mir etwas zu nett. Egal wie unfreundlich andere zu ihr sind, sie verzeiht alles und setzt sich sogar für diese Personen ein. Das liegt an ihren empathischen Fähigkeiten, trotzdem konnte ich ihre Nettigkeit nicht immer nachvollziehen. Aber so findet sie gute Freunde, die unverzichtbar werden. Hinzu kommt hier auch noch eine Dreiecksgeschichte, denn es erobern gleich zwei junge Männer ihr Herz. Als wenn dies nicht kompliziert genug wäre, bedroht eine finstere Kreatur die Akademie und Eleonora scheint der Schlüssel für den Sieg zu sein.
Die Autorin hat hier eine wirklich interessante Fantasy-Welt geschaffen, die von verschiedenen Völkern bewohnt wird und die besondere Geschichte der Weltenportale aufweist. Einst kamen die Völker durch diese Portale in die Welt der Menschen, doch bald auch das böse Schattenwesen. Dieses konnte damals zwar gebannt werden, doch ein Splitter dieses Wesens gewinnt nun mehr und mehr an Macht.
Ich fand das Buch durchweg spannend und konnte es nur schwer aus der Hand legen. Die Geschichte war nie vorhersehbar und hat mit immer neuen Überraschungen ausgewartet. Viele der Charaktere schließt man fest in sein Herz und hofft auf das Beste für alle. Außerdem wartet man immer gespannt auf neue Erkenntnisse über Eleonora, denn sie muss selbst noch entdecken, wer sie eigentlich wirklich ist. Ich für meinen Teil werde auch die Folgebände lesen, denn es werden nicht alle offenen Fragen geklärt und es verspricht weiterhin spannend zu bleiben.

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