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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.09.2024

Weiter geht`s

Abgefackelt
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Nach den traumatischen Erfahrungen im ersten Band wird Paul Herzfeld in das scheinbar ruhige Itzehoe versetzt. Aber nachdem ihm das Ableben seines Vorgängers und die Brandruine vor seinem Fenster keine ...

Nach den traumatischen Erfahrungen im ersten Band wird Paul Herzfeld in das scheinbar ruhige Itzehoe versetzt. Aber nachdem ihm das Ableben seines Vorgängers und die Brandruine vor seinem Fenster keine Ruhe lassen, fängt Herzfeld Ermittlungen an, die nicht jedem schmecken und bei denen er sich nicht wirklich beliebt macht....
Im gleichen Stil wie der erste Band, ein schwarzes Cover und dieses Mal eine brennende Hand, alles sehr stimmig.
"Abgefackelt" schließt direkt an den ersten Band an und lässt erkennen, dass auch Ärzte Menschen sind, die nicht alles kalt lässt und die Emotionen haben. Der nüchterne Schreibstil, der den Rechtsmediziner erkennen lässt, passt auch weiterhin gut zum Gesamtbild. Zwischendrin fragt man sich, ob die über allem schwebende Auflösung kurz bevor steht, aber man wird nicht enttäuscht, es geht weiter und der Showdown nähert sich ... vielleicht im dritten Teil? Ich bleibe dran und bin gespannt!

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Veröffentlicht am 02.09.2024

Sehr spannend

Abgeschlagen
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Rechtsmediziner Paul Herzfeld kommt die Reaktion seines Chefs bei einer Obduktion merkwürdig vor. Das ist alles zu glatt und einfach erklärt. Nach und nach kommen mehr Details heraus und Paul Herzfeld ...

Rechtsmediziner Paul Herzfeld kommt die Reaktion seines Chefs bei einer Obduktion merkwürdig vor. Das ist alles zu glatt und einfach erklärt. Nach und nach kommen mehr Details heraus und Paul Herzfeld wird immer weiter in die Ermittlungen hineingezogen, bis es persönlicher wird, als er sich jemals vorstellen konnte.
Ein schwarzes Cover mit einer scharfen Klinge, die nach Schwert aussieht, aber vermutlich eine Machete darstellt, das ist nüchtern, aber passt perfekt zum Buch.
Michael Tsokos ist Rechtsmediziner mit Leib und Seele, das merkt man dem Buch an. Er weiß, wovon er schreibt und neigt nicht zu Gefühlsduseleien, es handelt sich um einen eher nüchternen Schreibstil, der jedoch gut zum Thriller-Genre passt. Am Anfang hatte das Buch ein paar Längen, aber je weiter das Buch fortgeschritten ist, umso besser gefiel es mir und deste weniger konnte ich es aus der Hand legen. Die Spannung wurde permanent gehalten und das Buch hat trotz seiner nicht unbedingt ästhetischen Schilderungen nichts voyeuristisches. Ich habe das Buch in kürzester Zeit gelesen und war froh, auch gleich den zweiten Teil zu haben, um direkt weiterlesen zu können...

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Veröffentlicht am 02.09.2024

Bella Firenze

Fünf Tage in Florenz
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Maddie begleitet ihren Verlobten, Nick, zur Familienfeier nach Florenz und soll dort die Familie kennenlernen. Leider sind die Familienangehörigen nicht so nett, wie es sich Maddie erhofft hatte. Und auf ...

Maddie begleitet ihren Verlobten, Nick, zur Familienfeier nach Florenz und soll dort die Familie kennenlernen. Leider sind die Familienangehörigen nicht so nett, wie es sich Maddie erhofft hatte. Und auf das Treffen mit ihrem Ex hätte sie auch verzichten können... oder?!
"Fünf Tage in Florenz" hat ein knallrotes Cover und gelb eingefasste Seiten, ein ziemlicher Hingucker. Außerdem wird die Dreiecksgeschichte angedeutet, weil mittig eine Frau dargestellt ist, die sich anscheinend nicht zwischen den beiden Typen entscheiden kann. In Bezug auf den weiteren Hauptsteller, das schöne Florenz, fehlt mir definitiv der Bezug zu einer der architektonischen Schönheiten von Florenz.
Lorraine Browns Schreibstil hat mich auch dieses Mal wieder sofort gepackt. Ich konnte mir die Personen vorstellen und mich in sie hineinversetzen. Auch wenn das Ende vorhersehbar war, haben mich vor allem die Schilderungen von Florenz und seiner Umgebung begeistert und ich würde am liebsten sofort dorthin reisen und mir von allem selbst ein Bild machen. Das Buch ist auch eine Huldigung an die Schönheit von Florenz und macht Lust auf die Stadt. Die Nebenfiguren wie Rosamund und Daisy haben mir ebenfalls sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 23.08.2024

Ein trauriges Kapitel der Geschichte

Luftkrieg und Literatur
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"Luftkrieg und Literatur" besteht aus den Zürcher Vorlesungen von W.G. Sebald, der Nachschrift zu den ausgelösten Reaktionen sowie einem Essay zu Alfred Andersch.

Das Cover zeigt mehrere Flugzeuge über ...

"Luftkrieg und Literatur" besteht aus den Zürcher Vorlesungen von W.G. Sebald, der Nachschrift zu den ausgelösten Reaktionen sowie einem Essay zu Alfred Andersch.

Das Cover zeigt mehrere Flugzeuge über einer zerstörten Stadt, alles in trostlosem Grau gehalten, passend zum Thema und zur Stimmung des Buches.

Es handelt sich nicht um einen Roman, sondern um gedruckte Vorlesungen und um Antworten auf die heftigen Reaktionen auf diese Vorlesung. Und das merkt man auch beim Lesen. Sebalds Vorwurf an die Autoren der Nachkriegszeit, sie seien darstellungsunfähig, ist ausführlich begründet und wird auch heute noch in entsprechenden Fächern an Universitäten gelehrt und gehört deshalb zur empfohlenen Lektüre. Um hier nicht zu viel vorwegzunehmen, kann ich das Buch für interessierte Leser empfehlen und raten, sich selbst eine Meinung zu bilden.

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Veröffentlicht am 23.08.2024

Ach, Guido....

Das rote Kleid
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Hier spielt die Mode die Hauptrolle, genauer gesagt, Anascha, ein rotes Seidenkleid. Was wird sie so alles erleben?

Das Cover ziert die "Hauptperson", das rote Kleid. Mehr braucht es für dieses Cover ...

Hier spielt die Mode die Hauptrolle, genauer gesagt, Anascha, ein rotes Seidenkleid. Was wird sie so alles erleben?

Das Cover ziert die "Hauptperson", das rote Kleid. Mehr braucht es für dieses Cover nicht, vor allem in Verbindung mit dem Namen Guido Marie Kretschmer. Das matcht!

So liebevoll und ehrlich wie Guido Maria Kretschmer spricht, so schreibt er auch. Bei jedem liebevollen Wort zu Kleidung und zu Mode meint man, Guido sprechen zu hören. Und was für ein Perspektivwechsel, mal aus der Sicht eines Kleides zu schreiben! Ich fühle mich wohl mit dem Buch und mit Guidos Art zu schreiben und bezeichne "Das rote Kleid" deshalb als Wohlfühlroman. Wie inspirierend müsste es sein, Guido persönlich sprechen zu können?! Man darf nicht aufhören, sich etwas zu wünschen!!!

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