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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.11.2021

Interessante Idee

Herzblitze
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Als Felicitas im Krankenhaus aufwacht, kann sie sich weder an den Blitz noch an das vergangene Jahr erinnern. Und nicht nur, dass ihr ein ganzes Jahr in ihrer Erinnerung fehlt, sie kennt sich auch selbst ...

Als Felicitas im Krankenhaus aufwacht, kann sie sich weder an den Blitz noch an das vergangene Jahr erinnern. Und nicht nur, dass ihr ein ganzes Jahr in ihrer Erinnerung fehlt, sie kennt sich auch selbst nicht mehr wieder! Sie ist im Gegensatz zu früher plötzlich dünn und ordentlich. Und kaum wieder aus dem Krankenhaus zurück, steht eine Frau, die sie anscheinend kennt, mit einem großen Hund vor ihrer Tür, den sie vor ihrem Blitzschlag zu sich nehmen wollte. Alles ein bisschen viel auf einmal, aber Felicitas stellt sich den Herausforderungen und hofft, dass ihre Erinnerung schnell zurückkommt...
Kristina Valentin schreibt sehr warmherzig und einfühlsam, vor allem auch über das Tabu-Thema Tod. Es spielt nicht die Hauptrolle in ihrem Buch, aber eine sehr wichtige Nebenrolle. Die Autorin lädt dazu ein, sich auch mit diesem unbeliebtem Thema näher zu beschäftigen.
Das Cover in freundlichen Farben dürfte vor allem die Zielgruppe Frauen animieren, sich den Klappentext näher anzuschauen. Aber auch einen Blitz im Hintergrund hätte ich mir gut als Cover vorstellen können.
Das Buch hat meine Erwartungen eher übertroffen, ich war vor allem von dem für mich sehr schwierigen Thema Tod positiv überrascht und wünsche allen Leserinnen und Lesern eine schöne Auszeit mit diesem Buch.

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Veröffentlicht am 17.11.2021

Ein tiefsinniges Buch

Felix und die Quelle des Lebens
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In "Felix und die Quelle des Lebens" von Eric-Emmanuel Schmitt, erschienen 2020 im C.Bertelsmann-Verlag, geht es um Felix und seine Mutter Fatou, die in Belleville ein Café mit dem Namen "Büro" führt. ...

In "Felix und die Quelle des Lebens" von Eric-Emmanuel Schmitt, erschienen 2020 im C.Bertelsmann-Verlag, geht es um Felix und seine Mutter Fatou, die in Belleville ein Café mit dem Namen "Büro" führt. Fatou ist glücklich und bereichert das Leben der Leute im Viertel und im "Büro", bis sie sich nach einem "Unglück" immer mehr in sich zurückzieht. Felix bittet "Onkel Bamba" aus dem Senegal um Hilfe, was einige interessante Heilversuche nach sich zieht. Aber erst in Afrika, an der Quelle des Lebens, kann Fatou geholfen werden.
Eric-Emmanuel Schmitt beschreibt detailliert seine Figuren, sie entstehen direkt vor dem inneren Auge. Man lacht und leidet mit den Figuren, möchte wissen, wie die Handlung weitergeht. Das Schöne ist, dass die Handlung nicht so vorhersehbar ist wie in anderen Büchern, der Autor überrascht und bringt einen zum Nachdenken. Welche Rolle spielt unsere Vergangenheit in unserem Leben und wie sehr beeinflusst diese unsere Gegenwart? Ein Gedanke, mit dem sich jeder für sich selbst beschäftigen kann.
Titel und Cover sind stimmig, wenn man das Buch gelesen hat, weiß man, warum das Cover so gewählt wurde. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es hat mich nicht nur unterhalten, es hat mich auch nachdenklich gemacht. Deshalb kann ich das Buch allen empfehlen, die tiefsinnigere Bücher zu schätzen wissen und möchte mit dem Zitat schließen, das mich sehr beeindruckt hat: "Blicke hinter das Sichtbare. Betrachte das Unsichtbare. Suche den Geist, der alles hinter der Erscheinung erscheinen lässt. Und nähre dich von der Kraft der Welt, die ihr zugrunde liegt. Die unsichtbare Quelle ist überall, immer dort, wo du dich befindest, und du kannst sie fassen. Derjenige, der genau hinschaut, sieht sie schließlich."

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Veröffentlicht am 17.11.2021

Mäusestark

Der Grüffelo
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Die kleine Maus geht durch den Welt und begegnet vielen Tieren, die sie fressen wollen. Aber es gelingt ihr, jeden in die Flucht zu treiben, da sie droht, der Grüffelo würde sonst kommen. Dabei gibt´s ...

Die kleine Maus geht durch den Welt und begegnet vielen Tieren, die sie fressen wollen. Aber es gelingt ihr, jeden in die Flucht zu treiben, da sie droht, der Grüffelo würde sonst kommen. Dabei gibt´s den Grüffelo doch gar nicht. Oder?!
Ein Bilderbuch für Kinder, liebevoll gestaltet und absolut lesenswert. Ein Muss für jedes Kind, jedes Kind sollte den Grüffelo kennen!

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Veröffentlicht am 17.11.2021

Harry und Sirius

Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Harry Potter 3)
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Harry hat verbotenerweise in den Ferien gezaubert. Obwohl er mit dem Schlimmsten, dem Schulverweis, rechnet, darf er in die Schule kommen und wird "in Watte gepackt". Woran liegt das? Dass der Mörder seiner ...

Harry hat verbotenerweise in den Ferien gezaubert. Obwohl er mit dem Schlimmsten, dem Schulverweis, rechnet, darf er in die Schule kommen und wird "in Watte gepackt". Woran liegt das? Dass der Mörder seiner Eltern, Sirius Black, aus Askaban ausgebrochen ist? Harry und seine Freunde wollen auch dieses Geheimnis lüften und den Dingen auf den Grund gehen.
Und das ist wie immer kurzweilig und lustig geschrieben, wenn man das Buch in die Hand nimmt, kann man nicht mehr aufhören zu lesen und muss wissen, wie es weitergeht! Tolle Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 17.11.2021

Gegen die Einsamkeit

Montags bei Monica
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In Clare Pooleys Buch "Montags bei Monica" schreibt Julian seine Einsamkeit in ein Notizheft und lässt es liegen, um eine "Schreibkette" ins Leben zu rufen. Monica findet es nicht nur, sie beschließt, ...

In Clare Pooleys Buch "Montags bei Monica" schreibt Julian seine Einsamkeit in ein Notizheft und lässt es liegen, um eine "Schreibkette" ins Leben zu rufen. Monica findet es nicht nur, sie beschließt, Julian in ihr Leben zu integrieren und etwas gegen seine Einsamkeit zu unternehmen. So lernen sich die unterschiedlichsten Menschen kennen und freunden sich an, erleben einiges miteinander. Monica wünscht sich die große Liebe, eine Familie. So hat jeder seine eigenen Wünsche und/oder Probleme.
Clare Pooleys Idee, mit einem Notizheft fremde Menschen zu verbinden, hat mir auf Anhieb gefallen. Die Autorin beschreibt ihre Figuren liebevoll und so, dass man sie vor sich "sieht". In den einzelnen Kapiteln stehen abwechselnd die verschiedenen Figuren im Focus. Trotzdem verliert man den roten Faden nicht, der sich durch das Buch zieht.
Besonders gut gefallen hat mir die Idee mit Mary, aber mehr will ich hier nicht verraten. Schön war auch, dass nicht schon am Anfang offensichtlich wurde, wie es mit Monica ausgeht! Für ein Erstlingswerk umso beeindruckender. Mehr davon, Clare Pooley!

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